Schluss mit Renegade und Compass

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  • Ja sehr schade - wieder verschwindet ein markantes Fahrzeug aus der Welt der stets gleichgebügelten und glattgelutschten SUVs. Ich liebe meinen Renegade nach mehr als 6 Jahren, über 130.000km und KEINEM einzigen Problem abseits der normalen Services.
    Mit dem Wegfall der Dieselmotoren war für mich das Thema eh erledigt. Der 2-l-Turbodiesel passt(e) einfach wie die berühmte Faust aufs Auge zum Renni.


    Na mal sehen was später wird - meine kann ich locker noch 5 Jahre fahren.

  • Ja der 2-Liter Fiattraktordiesel ist einfach ein Motor welcher läuft. Hab selbst jetzt bei knapp 183tkm nichtmal ein AGR Problem gehabt, wo man bei so manch anderen Motoerchen das Ding schon hätte drei mal wechseln müssen.


    Das hängt aber auch sicher mit korrekter Wartung zusammen, wie so oft.

  • Hi,
    Glückwunch Jungs,
    da habe ich wohl in die S......e gefriffen, mit unserem.
    Den Motor find ich auch prinzipiell gut, allerdings hat der wohl wenig Bock auf Euro 6d temp Abgasreinigung, befürchte ich. Und laut isser, fast so, wie damals unser Golf 1 Diesel.


    Für meinen Teil kann ich Wartungs-Schluderei ausschließen.

  • Ich glaube einfach, das der grundsätzlich gute Motor, das mit dem AdBlue nicht verträgt, diese Technik wurde da irgendwie hinein gewürgt, und das harmoniert einfach nicht <X

  • Diese ganze verschi...ne AdBlu-Technik ist nicht geeignet für eine lange Laufzeit!
    Umweltfreundlich ist das Zeugs auch nicht, und die zusätzliche Technik macht das gesamte Fahrzeug noch Störanfälliger.


    Einen Motor so auszulegen das er Schadstoffarm funktioniert, auch ohne AdBlu, ginge - aber das wollen die Hersteller nicht.

    Nichts was Jemand vor dem Wort 'Aber' sagt zählt wirklich!
    Die zwei häufigsten Elemente im Universum sind Wasserstoff und Blödheit.
    Sic semper tyrannis
    Waffen für den Frieden ist wie Poppen für die Keuschheit!

    Glaube ist die Wissenschaft, die mit Wissen Leiden schafft!

  • Man sieht das ja bei den Wolfsburgern... der 1,6/2L Diesel ist gefühlt seit 2000 im Einsatz. Ständig wird irgendetwas drumherum und drangebaut um irgendwelchen Normen zu erfüllen. Ergebnis ist, dass genau diese Zusatzsysteme den ganzen Quark kaputtmachen. Speziell die tollen Verkokungen hinter dem AGR-Kühler (auch gerne defekt) im Bereich Frischluftzufuhr... Großes Kino für jede Werkstatt und ein großes Loch im Geldbeutel des Kunden.

  • ...kan ich tlw. bestätigen,
    Unser Yeti hatte das AGR nach knapp 100TKM in die ewigen Jagdgründe geschickt.


    ABER
    Als unser durch die AU gerauscht ist, hat der Dekre MAnn gesagt, dass die VW Motoren sehr wenig Russ rausschmeissen. Gehen muss das irgendwie.


    Aber es ist halt so, dass ganz sicher Kurzstrecke noch viel übler ist, als wie es ohne DPF Adblue war. Wenn ich im Carscanner sehe, wieviel Sensoren da am Werk sind... herrje...

  • Ad Blue hat keinerlei direkte Verbindung zum Motor und daher auch keine Ein- und Auswirkungen. Das Zeug wird nur hinter dem Motor in den Auspuff geblasen um die Stickoxyde über eine chemische Reaktion zu eliminieren. Der Motor bekommt davon gar nichts mit.


    Die Problem-Anfälligkeit der Dieselmotoren liegt in erster Linie in der Konstruktion und Abstimmung, dann natürlich am Fahrprofil. Als Alltagsfahrzeug für Helikopter-Eltern und Soccer-Moms brauchst mit so einer Kiste gar nicht mehr anfangen, dann ist der gleich durch. Je mehr Stadtverkehr-Kurzstrecken, desto schneller tot.

  • .... Je mehr Stadtverkehr-Kurzstrecken, desto schneller tot....

    Das lässt mich ja hoffen, dass diese Fahrzeuge dann schneller aus meinem Viertel verschwinden.
    Ihr glaubt nicht wie oft ich aus dem Haus gehe (oder rein) und kurz vorm ersticken bin, weil mal wieder n Diesel vorbei gefahren ist.
    Ja, klar, viele sind auch in Ordnung, aber die meisten halt leider nicht.

  • Einspruch Euer Ehren.
    Dass die meisten nicht i.O. seien, glaub ich eher nicht.
    Vor Allem, seit der Partikelausstoß echt gemessen wird.


    Aber alte Diesels stinken schon, da gebe ich Dir Recht. Allerding fahr mal hinter nem BMW 318i aus 1982 her.

  • Ad Blue hat keinerlei direkte Verbindung zum Motor und daher auch keine Ein- und Auswirkungen. Das Zeug wird nur hinter dem Motor in den Auspuff geblasen um die Stickoxyde über eine chemische Reaktion zu eliminieren. Der Motor bekommt davon gar nichts mit.


    Die Problem-Anfälligkeit der Dieselmotoren liegt in erster Linie in der Konstruktion und Abstimmung, dann natürlich am Fahrprofil. Als Alltagsfahrzeug für Helikopter-Eltern und Soccer-Moms brauchst mit so einer Kiste gar nicht mehr anfangen, dann ist der gleich durch. Je mehr Stadtverkehr-Kurzstrecken, desto schneller tot.

    hm naja, der Motor an sich ist ja eher robust bei 2l und 140 PS. Es ist schon die Abgasreinigung, die ihn da starpaziert, v.A. die DPF Einbindung. Alles in Allem scheint dis Diesel-Zeit im PKW Bereich sich doch (LEIDER!!!) dem Ende zuzuneigen.


    Zu Pkt 2. Bin weder soccer noch Heli Oppa, aber leider ist es wirklich so, dass Kurzstrecke den modernen Diesels offensichtlich mehr zusetzt als einem lieb sein kann.


    Gehn wir mal kurz aus dem offroad und/oder SUV Bereich raus.
    Wir mussten mal wieder Leihwagen fahren, und zwar diesmal lange Strecken: Seat Leon, 150 PS, Benzini, einmal Italien und zurück 5.1 l/100 und NEIN ich bin nicht geschlichen! Und leise war der..

  • Nun, mag sein das Partikelfilter und AdBlu erst mal NACH dem Motor/Turbo kommt,
    aber gibt es mit dem Geraffel Probleme sagt der TÜV NÖ, so NICH.


    Und dann geht es gleich in die Vollen!
    Partikelfilter aus der Fachwerkstatt -> Vergoldet
    AdBlu-Einspritzsystem dicht -> Vergoldet
    AdBlu-Tank-Sensor fritte -> Platin auf Vergoldung (weil man dann einen kompletten Tank neu braucht, der Sensor lässt sich NICHT solo tauschen!)


    Die Art der Edelmetallbeschichtung lässt sich übrigens auch auf alle Anbau-Aggregate am Motor erweitern,
    wie z.B. dem Turbo, die Lichtmaschine, dem Anlasser usw.


    Nichts, bei aktuellen Fahrzeugen, ist günstig!
    Meine Vermutung liegt nahe das dies den ganzen Geschäftsfahrzeugen und Leasing-Gedöns geschuldet ist,
    da spielt Geld oftmals keine Rolle - diese Schnapsnaasen tanken ja auch an der Tanke auf der BAB und zahlen
    per Liter 30-40 Cent mehr - anstatt an der nächsten Abfahrt in ein Dorf zu fahren und günstig zu tanken.


    Übrigens kann man einen Partikelfilter, je nach Zustand, in spezialisierten Werkstätten reinigen lassen!
    M.W.n. liegen da die kosten zwischen 250 und 400€ (Neu liegen die Preise in etwa zwischen 900 und 1600€).
    Gilt übrigens auch für den Turbolader! Auch hier gibt es Spezis die den wieder Gangbar machen, manchmal sogar
    besser als Neu.
    Oder der Kardanwelle zwischen VTG und Hinterachse (Bsp. für den Wrangler, da kostet das Mopar-Edelmetall > 2.500€
    ohne Einbau - in Hannover gibt es eine Spezi-Werkstatt die macht das für 650-750€ und setzt die alte Instand,
    inkl. Schmierbarer Kardan-Gelenke und Feinwuchten).


    Problem an den ganzen Instandsetzern?
    Man muss schon eine Weile auf seinen fahrbaren Untersatz verzichten können, immerhin muss das Altmetall
    ausgebaut und hingeschickt werden, dann wartet man auf die Rep., um dann das Gelass wieder einbauen zu können.

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  • Tja, und auch aus diesem Grund werde ich mich wohl mal nach einer Batterie-Karre umsehen wenn der Renegade schließlich in Rente muß. E-Motoren sind nun mal um Größenordnungen simpler als der Kram, der fossiles Zeugs verbrennt. Das bringt zwar andere Probleme, aber in meinem Kopf habe ich (oder besser gesagt die Autohersteller) noch 5 Jahre Zeit, damit sich Kinderkrankheiten ausbügeln und neue Akkus in Serie gehen können. Schaun wa ma was die Zukunft so bringt.

    "Im Rallye Sport wurde meine Vermutung bestätigt, dass ein Auto mit 2 angetriebenen Rädern nur eine Notlösung ist."


    "Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man morgens davor steht und Angst hat es aufzuschließen."


    Walter Röhrl

  • Tja, und auch aus diesem Grund werde ich mich wohl mal nach einer Batterie-Karre umsehen wenn der Renegade schließlich in Rente muß. E-Motoren sind nun mal um Größenordnungen simpler als der Kram, der fossiles Zeugs verbrennt. Das bringt zwar andere Probleme, aber in meinem Kopf habe ich (oder besser gesagt die Autohersteller) noch 5 Jahre Zeit, damit sich Kinderkrankheiten ausbügeln und neue Akkus in Serie gehen können. Schaun wa ma was die Zukunft so bringt.

    Akkus und Lademöglichkeiten !!!!!
    Wenn es gescheite Akkus und Lademöglichkeiten für alle gibt, dann fluppts und keiner muss mehr Verbrenner fahren.
    Dann stinkts nicht mehr, dann alle sind leiser.......wobei...
    Naja, zu letzterem: Bei mir ist mal ein voll elektrischer Mercedes SUV vorbeigefahren.
    Ich hab das erst geglaubt als ich auf die Typenbezeichnung aufm Heck geschaut hab.
    Ich vermute es lag an den Panzerschlappen die er drauf hatte. Der war echt so laut wie ein normaler Verbrenner.

  • Na ja, Abroll- und Windgeräusche machen den Großteil der Lärmkulisse aus. Bei modernen Benziner hört man ja fast nicht mehr wenn sie laufen. Der Leihcompass mit seinem Mildhybrid gestern fuhr elektrisch los, was ich erstmal gar nicht geschnallt habe. :huh:


    Bei den Akkus gibt's ja dauernd Meldungen über neue Technologien, mal sehen wann die in der Serie ankommen. Bei den Ladestationen hingegen ... schweigen wir über ein anderes Thema. Ohne Wallbox zu Hause kommt mir jedenfalls keiner in Haus ...

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