Hi Harry und alle,
Junge, das ist ja mal ein Plädoyer, und keine Sorge, da kommste ohne Steinigung raus.
Ich habe auch immer die - na nenen wir es mal "Gesamt-Nachhaltigkeit" - im Blick, obwohl man als Verbraucher am "Ende der Kette" da sicher nur das kleinste Übel wählen kann und man garnicht sicher weiss, ob es echt das Kleinste ist. (na doch, das wäre "kein Auto" ).
Ich kann Deine Sichtweise voll nachvollziehen und die Argumente sind ja nicht von der Hand zu weisen.
Diese, na sagen wir mal, "Fahrspaß- oder/und/Motor Quälung" kann man ja selbst beeinflussen, klar.
Was mich immer noch unsicher bleiben lässt ist halt dieses Konzept mit zwei verbauten Antriebssystemen. Da ist Ist alles, oder ganz viel doppelt und das ist natürlich auch keine wirkliche Ressourcenschonung. Und das Wort "Brückentechnologie" kann ich nicht mehr hören, ..achso nee, das heisst ja "technologieoffen", wobei da die Technologie von Vorgestern ganz groß im Kommen zu sein scheint.
Diese Geschichte mit dem Fahrprofil ist ja ziemlich individuell, und da muss man sich echt an die eigene Nase fassen. Was braucht man wozu? Ich brauche bestimmt kein "kleines E-Auto für die Stadt" wie mir immer von den Bekannten vorgegaukelt wird, die dann Ihren Groß-SUV stehen lassen wollen und... ach egal, Bus und Bahn gibts für die nicht.
Wir fahren entweder Kurzstecke (aka "Aldi", oder die Enkelkinder nach Hause oder sowas) oder eben weit, wobei was uns das Zweite auf bis zu 20 TKM im Jahr bringt. Und da bin ich immer vor den Verbräuchen des Benziners auf Autobahn und so zurück geschreckt. Aber im Grunde ist das auch nur fast Augenwischerei bei den Wirkungsgraden.
Wenn du jetzt nach Austria jackelst, wieviel nimmt der Bolide denn auf der Autobahn im Verbrennerbetrieb? Du wirst ja nicht durchgehend 160 fahren, oder?
Und jetzt, wo ich den Motor kontrollieren lassen soll, bin ich wieder unsicher, ob der Diesel für uns...aaaaahhh...