Der § 242 BGB ist subsidiär, d.h. ist im Anwendungsbereich der von mir genannten §§ 311 II, 241 II, 280 I BGB nicht anwendbar. Und erst recht nicht, wenn Mängelrechte nach §§ 434, 437 BGB greifen.
Beiträge von Chrysli
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@vagabund: Da hast du nicht alles richtig in Erinnerung von deinem BWL-Studium: Sogenannte zugesicherte Eigenschaften sind für die Annahme eines Sachmangels nicht entscheidend. D.h., der Begriff des Sachmangels ist weiter gefasst, siehe § 434 BGB. Und es kommt auch nicht darauf an, was man als Käufer*in hätte in Erfahrung bringen können, wenn man explizit nachgefragt (denn Nachfrage setzt ja Lücke oder Unklarheit voraus) oder was man über die [definition=2,0]VIN[/definition] hätte herausgekommen können. Als Käufer*in hat man da keine Nachforschungspflicht, sondern darf sich auf die Ausagen des Verkäufers verlassen. Nennt der Verkäufer im Zusammenhang mit dem Vertrag "Navigation", darf der Käufer/die Käuferin vom Vorhandensein dieses Ausstattungsmerkmals ausgehen. Bei Fehlen: Sachmangel. Und selbst, wenn man das anders sähe und sich auf den Standpunkt stellte, die Ausstattungsliste sei nicht Vertragsbestandteil geworden, bliebe immer noch die Haftung auf Schadensersatz nach §§ 311 II Nr. 1, 241 II, 280 I BGB (Verschulden bei Vertragsverhandlung).
Aber Recht gebe ich dir insoweit, als man ohne eigenhändige Lektüre der genauen Vereinbarung zwischen den Parteien nicht rechtssicher sagen kann, was nun genau vereinbart wurde bzw. was Vertragsbestandteil geworden ist.
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Übrigens ist mir das, was CoMaMi passiert ist, genauso vor einem Jahr mit meinem Fiat 500x passiert. Habe ihn über Mobile gekauft bei einem 800km entfernt ansässigen Händler und mir liefern lassen. In der Produktbeschreibung stand "Navigation". Nachdem der Wagen per Spedition angeliefert worden war, stellte ich fest, dass - na, Ihr ahnt es - der Wagen lediglich über Apple Carplay und Android Auto verfügt, und dass man zwecks Navigation sein Smartphone anschließen muss. Immerhin konnte ich mit den entsprechenden Arguementen den Händler dazu bringen, nicht weiter zu behaupten, der Wagen verfüge über Navigation.
Da ich aber einen Wagen ohne wochenlange Verzögerung brauchte und auch nicht die Rückabwicklung anstebte, wenn man das fehlende Navi über Kaufpreisminderung kompensiere, hat man sich auf meinen Vorschlag eingelassen und mir 600 € erstattet. Fü CoMiMa wünsche ich, dass es bei ihr ebenfalls ein gutes Ende nimmt. Wenn der Händler weiterhin bockt, solltest du überlegen, gleichzeitig nicht auch die Schiedstelle zu kontakten. Freilich ist Voraussetzung, dass der Händler dem System angeschlossen ist.
https://www.kfz-schiedsstellen.de/
Außerdem ist es dir unbenommen, Ross und Reiter und deine Erfahrungen öffentlich zu machen. Ist mir ohnehin ein Rätsel, wie man in Zeiten von social media so ein Verhalten ggü Kunden zeigen kann...
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Gute Einstellung, CoMaMi!
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Naja Smokeybear, ursprünglich ging es mir nur darum, in Erfahrung zu bringen, was ich mir antäte, einen KL mit FWD zu kaufen, trotz des hohen Nachlasses von rund 32% auf den LNP. Solche Überlegungen dürften doch völlig normal sein, und zwar bevor man seinen "Altwagen" verlauft. Es war war auch nie meine Absicht, den Compass in Zahlung zu geben, weil ich mir schon vorstellen konnte, dass das eher ernüchtern wird. Auf die Überlegung, ihn evtl in Zahlung zu geben, kam ich erst, nachdem über 4 Monate hinweg bei Mobile keinerlei Reaktion, und das trotz- wie ich meine - sehr guten Preises von zuletzt 22900 €. Eine "verlustfreie" Erwartung denke ich, kann man mir nicht unterstellen. Immerhin hätte ein Käufer einen ein Jahr alten Compass Limited Diesel 9AT mit noch drei Jahren Garantie erworben für nur - vielleicht - 22700 €.
Du magst das "Luftnummer" nennen, trotzdem fand ich meine Vorgehensweise jetzt nicht außergewöhnlich, sich in einem Fachforum zuerst über die Eigenschaften und Eigenarten eines neuen Autos zu erkundigen, bevor man dann seinen bisherigen Wagen weggibt. Sollte sich dann herausstellen, dass man den bisherigen Wagen nicht zu einem adäquaten d.h. fairen Kurs verkauft bekommt bekommt (nochmals: Es geht nicht um die Erwatung, ihn "verlustfrei" zu verkaufen) und daher die Entscheidung erst mal verschiebt, magst du das "Luftnummer" nennen, für mich war aber dieser sehr niedrige Preis einfach nicht mehr fahrzeugangemessen.
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vielleicht kann Dir der Händler des Vertrauens ein entsprechendes Fahrzeug besorgen?
schon geschehen, d.h. gutes Angebot gemacht :). Obwohl überaus gut, wäre der Wertverlust für meinen Compass überaus schlecht. Kaufte ihn im Jan 2019 für 32,5 als Neuwagen und steckte noch 2k rein (8 fache Bereifung 255er mit Felgen 8x18) . Jetzt soll ich 22,5 bekommen, hatte ihn 4 Monate bei Mobile, zuletzt für 22,9 - keine Resonanz. hat aber 30tds gelaufen in dem Jahr. Ich überlege daher, nicht einfach den Compass weiterzufahren. Die 10k Differenzzahlung sind mir das Mehr an Fahrzeug vielleicht doch nicht wert.
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@ Chrysli
In Anbetracht Deines Profils verwundert es mich doch sehr, wenn Du nach den Vorteilen von Allrad fragst und Dich an einer potentiellen Ersparnis von 500 € festbeist. Vielleicht läst Du Deinen RAM mal stehen und fährst mit dem Cherokee, da ist die Ersparnis vermutlich größer.
LG
Rotzunge
Das ist doch Polemik, natürlich hänge ich nicht an 500 €. Ich bezweifele aber nach wie vor, dass man einen neuen 2019er AWD Limited (in schwarz) für 32500 € bekommt. Zudem scheint du einiges aus dem Kontext zu reißen. Ich habe lediglich gesagt, dass ich wegen 500 € Ersaprnis nicht in fremde Städte fahre, um dort ein gleichen Auto zu kaufen. Zudem meinte ich, dass auch der Service meines Händlers vor Ort sehr gut ist und ich sehr zufrieden bin.Also von "Festbeißen" kann man sicherlich nicht reden und das lasse ich mir auch nicht zuschreiben.
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Ja, das mit der geringeren Nachfrage und dem höheren Wertverlust befürchte ich auch. Daher würde ich ihn wohl auf Sicht von 4 Jahren (entspricht der gesamten Garantiezeit) fahren müssen, bei 40-45000 km/Jahr wären das dann rund 170000km. Und bei dieser Laufleistung wäre dann der Wertlust ohnehin "brachial" (vermute Verkauf bei unter 10000 €). Daher meine Überlegung, ihn möglichst günstig zu kaufen.
Ich würde schon gerne beim Händler meines Vertrauens (das ist der Händler in meiner Stadt, bei dem ich auch den Compass und den RAM kaufte) kaufen, sehr guter Service, sehr nette Leute. Da käme ich mir irgendiwe "doof" vor, jetzt woanders zu kaufen und später wegen Services und (möglicher) Garantiefälle zu ihm zu gehen.
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Danke Jungs! Ich fahre 40000-45000 km / Jahr und kalkuliere auf 3-4 Jahre. Mit rund 160000 km Laufleistungen wird er eh nichts mehr bringen, egal, ob FWD oder AWD. Verstärkend dürfte hinzutreten, dass niemand weiß, ob SUV´s in vier Jahren, allein, weil sie SUV´s sind, vom stärkeren Wertverfall betroffen sind. Daher sagte ich mir: Jeder 1000er im Kaufpreis weniger tut mir am Ende weniger weh. Daher die Überlegung, jetzt so einen aus dem "Ausverkauf" zu nehmen für 32k.
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Wie alt bist Du, gehörst Du schon zu der Generation, die bei anderen die Schuld sucht, wenn Sie sich mal falsch entschieden hat?
Mit Sicherheit sehe ich mich allein verantwortlich für meine Entscheidungen und bin kein plärrendes Kind der Smartphone-Generation. Meine Frage richtete sich an die Erfahrungsträger*innen, also an Jeep-Fahrer*innen, die etwas (wegen eigener Erfahrung oder vom Sagen anderer) zum FWD vs. AWD beim KL sagen können. -
ok, aber mit EZ 12-2019, und auch nicht in schwarz. Zudem 500km weg von mir (also nicht in meiner Stadt. Der FWD in meiner Stadt kostetn 32000 €, hat keine EZ und ist in schwarz. Und ich spare Zeit und Kosten, den Wagen nicht aus einem 500km entfernten Ort abzuholen. Ist aber halt "nur" ein FWD. Und genau das ist die immer noch nicht beantwortete Ausgangsfrage: Was macht den FWD "nachteilig"? Gelände und Berge (Winter) habe ich ich nicht.
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sollen angeblich Euro 6dtempEVAP-ISC haben. EZ wäre dann bis 31.12.2010 möglich. Und für Haldenfahrzeuge gibt es Ausnahmegenehmigungen (die ich aber im Einzelnen nicht kenne).
Ansonsten natürlich sofortiger Rücktritt vom Vertrag, wenn nicht zulassungsfähiges Auto verkauft wird.
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Genau, die FWD wurden von Aug 2018 bis Ende 2018 gebaut, also in jedem Fall Standzeit >1 Jahr. Er soll 32000 € kosten. Keine TZ, ich wäre also 1. Halter. Dass die AWD bei 32990 € losgehen, kann ich nicht bestätigen (außer in silber oder weiß...). Hatte bei den günstigsten Anbietern angerufen, auch außerhalb meiner Stadt :).
Bei dem ohnehin zu erwartenden Wertverlust ist ein möglichst geringer Kaufpreis anvisiert.
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Genau so einer, allerdings in schwarz und ohne TZ, aber auch 2k teurer
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in MJ 2019 gab es die auch mit FWD, wurden aber in D nur auf Nachfrage angeboten. In den offiziellen Prospekten ist nur der AWD ausgelistet. Unterschied im LP war 2000 €. Die FWD sind aber offiziell für D verkauft (solange noch Lagerfahrzeuge vorhanden), man muss nur nachfragen,
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Was ist eigentlich gegen einen KL mit FWD zu sagen? Hätte da ein Angebot: 2019er KL Limited 2.2D, 9AT, 0km, keine TZ, einfach nur Haldenfahreug bei FCA. 35% unter LP. Ich persönlich brauche kein Allrad, da ich nie abseits der Straße fahre (jedenfalls nicht dort, wo man einen AWD bräuchte).
Was meint Ihr?
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Er sprach von einem "möglichen Produktionsfehler". Ich habe aber nicht gefragt, ob sie vor der Diagnose den alten (vermeintlich defekten) Sensor gereinigt haben.
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Der Werkstattmeister bestätigte ausdrücklich, dass der Sensor defekt gewesen sei und dass es sich nicht um einen Einzelfall gehandelt habe.
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Bei mir wurde gestern der neue Sensor verbaut - läuft wieder alles bestens


