Beiträge von Chrysli
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Beides geht nicht, Toy, weder Service-Reset noch Oilchange-Reset.
Und ja, immer mehr Hersteller ziehen nach. Da kommen auf die Autofahrer erhebliche Mehrkosten zu (entweder, weil man zu den Vertragswerkstätten muss oder weil die freien Werkstätten teure Zusatzgeräte und Lizenzen kaufen müssen).
Die Gaspedalmethode ist immerhin im Werkstatthandbuch des 2019er Compass genannt, obwohl sie tatsächich nicht funktioniert. Ist dann wohl ganz ähnlich wie bei Xenon D3S und D5S...
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ja, aber das geht auch mit Bypass iVm Billigdiagnosegerät (das Fehlerlöschungen unterstützt). Dafür benötigt man nicht das teure iCarsoft. Ich testete das iCarsoft lediglich wegen des Servicereset.
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Beim Compass sitzt das SGW ("Firewall") unter dem Lichtschalter (untere Verkleidung abziehen, dann ist es sichtbar). Das SGW sorgt dafür, dass nur das [definition=4,0]Witech[/definition] II von FCA (bzw. lizensierte andere Systeme) Änderungen an der Bordelektronik vornehmen kann bzw. können (und damit auch den Service-Reset). Andere, nicht lizensierte Geräte können es nicht. Daher ist ein Service-Reset in freien Werkstätten nicht mehr möglich (außer, sie haben für ca. 650 € von FCA eine Lizenz gekauft). D.h.: man kann also den Service durchführen lassen (auch nach Hersteller-Vorschrift), fährt aber mit nicht geresettetem System vom Hof... Meines Erachtens wird FCA das juristisch nicht durchhalten, mittelbarer Verstoß gegen die EU-Gruppenfreistellungsverordnung. Offiziell will man die Autos vor "Hackerangriffen" schützen...
Nun gibt es diese Bypass-Module, vergleichbar mit "Überbrückungsstecker". Diese kommen an die Stelle des SGW (das SGW ablemmen und Bypass-Modul anstecken). Dann hat man freien Zugang zu den System (wie es also vor Mj 2018 ist). ABER: Es scheint so, als habe man die Bordsoftware so programmiert, dass der Reset trotzdem nicht geht. Auch die "Pedalmethode" funktioniert nicht.
Das veranlasste mich zu der Überlegung, dass man die Kunden mittelbar dazu bewegen möchte, alle Services bei FCA machen zu lassen (siehe den anderen Beitrag, wo der 4. Service bei Woltmann Bremen 800 € kosten soll), um mangelnde Gewinnmargen im Neuwagenverkauf zu kompensieren...
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Interface für alle Protokolle, Hatten Hella Gutmann mit Softwarestand Dez 2019 und ein iCarsoft (speziell für FCA) mit Stand Sommer 2019. SGW-Brücke F32GN069
Alle gespeicherten Fehler können gelesen und auch gelöscht werden, was nicht der Fall wäre, wenn die SGW nicht überbrückt worden wäre.
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Hallo in die Runde,
nachdem ich mein meien 2019er Modellen (Compass, Renegade, RAM) das SGW-Modul mit dem Bypass-Stecker "umgangen" habe, finden alle OBD-Geräte ihren Zugang. Man kann also auch Fehlercodes löschen. ABER: Oilchange-Reset geht nicht, auch nicht mit dem aktuellen iCarsoft. Auch die Pedalmethode klappt nicht. Offenbar hat FCA ab Mj 2018 in der Software etwas geändert, um die Vertragsstättentreue zu "verbessern". Dann aber wünschte ich mir als Kunde wenigstens ein dichteres Werkstättennetz (um nicht 100km fahren zu müssen), und Serviceintervalle, die zeitgemäß sind (und nicht so absurd eng). Mein Vermutung: Man will fehlende Gewinnmargen beim Neuwagenverkauf kompensieren...
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Oder daran, dass die Philipps-Seite nicht aktuell ist...
Davon unbeschadet kann ich sagen, dass D5S nicht das bringt, was es (bzw. Phillipps) verspricht, jedenfalls nicht im Compass. Während das Fernlicht noch akzepabel ist, kann man das Fahrtlicht "vergessen"; ist eher auf dem Niveau von Halogen anzusiedeln.
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Ja, das Video mit dem RAM sah ich mir auch an und hatte schon "Horrorvisionen". Habe mich dann einfach an meinen RAM begeben und vom Bremspedal aus nach oben geschaut. Da erblickte ich dann sogleich den "Fremdkörper" und habe ihn "neutralisiert". Nach nur 10min war der Spuk vorbei...
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Die im Beitrag Nr. 19 darstellten Schaubilder stimmen (zum Glück) jedenfalls beim 2019 Compass nicht. Dort ist das SGW links neben der Lenksäule, war recht einfach in 10min mit dem Bypassstecker zu überbrücken. Habe jetzt freien Zugang zu allem

Und beim RAM ist es auch dort und nicht hinter dem UConnect
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Komme gerade aus der Werkstatt.
D3S passen nicht!
Es sind D5S verbaut. Somit stimmen die Bedienungsanleitung und der Osram-Konfigurator nicht mit der tatsächlichen Situation überein. Da der Ausbau auch nur eines Scheinwerfers mühsam ist, habe ich jetzt eine Arbeitsstunde for nothing...
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das Blöde ist, im EVIC kommt die Meldung DEF Nachfüllen nicht AdBlue.
Auch das sollte niemanden vor ein Problem stellen. Dann schaut man halt mal nach, was das heißt, wenn so eine Warnmeldung erscheint und man sie nicht einordnen kann.
Davon unbeschadet kann ich berichten: Mein Compass braucht 10 Liter Adblue auf 8000km. D.h., ich fahre, bis DEF-Anzeige auf 25%, dann passt genau ein 10-Liter-Kanister in den Tank.
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Ich fahre mit dem Renegade 18 Zoll mit 245/50er Bereifung. Liegt auf der Straße um Galaxien besser als mit schmalen 17-Zöllern, jedenfalls ab 120 km/h. Von Einbußen im Federungskomfort kann ich nichts berichten.
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Sei bitte nicht polemisch, blob. Mir ging es nicht um die Rechtfertigung der Biokraftstoffe, sondern nur um die Richtigstellung der %-Angaben. Ich denke, dass man nichts anderes aus meinem Beitrag herauslesen kann.
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eVent: bis 10%, nicht 10%. In der Realität sind es so um die 7%.

