Beiträge von Trailhaker

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Feiertag?

    Was @Trailhaker beschreibt, ist das Verhalten von dem alten Bleiakku Starter Batterie, die in den älteren Autos verbaut worden sind, was in unseren Autos so verbaut ist, was ich jetzt nicht, weis ist was in unseren Fahrzeugen verbaut worden ist, da müsste ich jetzt zur Garage laufen und nachschauen was in dem Fahrzeug verbaut worden ist, aber ehrlich ist mir das momentan zu kalt.

    Kannst im Warmen bleiben. Das da isse z.B. : Bosch 0092S5A110 Batterie AGM 12 V 80 Ah 800 A B13


    (Wer jetzt glaubt, da könnte man die 80Ah auch rausziehen irrt aber gewaltig. Dann isse kaputt. Starterbatterien am besten maximal 10% rausziehen fürn langes Leben)


    Aber der gute alte Bleiakku ist ja nicht neu erfunden worden, sondern verbessert. Rüttelfestigkeit, Hochstromfähigkeit, Innenwiderstand, Tiefentladungsfestigkeit, Selbstenladung, Temperaturverhalten etc.
    Das eigentliche Know-How ist die Oberflächenstruktur/Bauform der Platten und der Bleimix der dazu genommen wird.


    Die Chemie ist aber immer noch die gleiche. Ionentransport, Bleisulfat, Bleioxid. Hoff ich. Musste ausgerechnet ich Chemie-Niete das in einer Chemieklausur im Pflichtnebenfach an der Uni mal hindröseln. Ergebnis sag ich höchstens per PN, weil ich sonst rot werde. (Den Megapulser gibt's aber auch schon länger als unsere modernen Batterien.)


    Und ja, durch kurze hohe Stromstöße kann man einen lange liegenden, leeren, sulfatisierten Blei Akku wieder teilweise desulfatisieren. Hat niemand bestritten.
    Aber kein unabhängiger TÜV hat es m.W. mit dem Pulser auch schonmal hingekriegt.
    Lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.


    Gruß Trailhaker

    @Trailhaker ich lese deine Texte ja gerne, verstehe aber ehrlich nicht alles.


    In Kurzfassung habe ich verstanden:
    Megapulser, schön wer dran glaubt - Ladegerät immer mal über Nacht wäre definitiv besser (oder lange, lange, laaaange strecken fahren)


    Korrekt ????

    Korrekt @Wendy. Mal ab und an gucken, dass die Starterbatterie meistens möglichst voll ist.


    Mit rumfahren oder mit nachladen.


    Dieses Nachgelade ist u.U. bissl lästig, aber doch das Beste was man statt fahren machen kann.


    Mein Quad steht schon mal paar Wochen gelangweilt in der Garage und die Uhr vertickt Strom.
    Aber da baumelt so ein Zigarettenstecker am Ladegerät von der Decke und den steck ich in die - zum Glück auch ohne Zündung stromführende - Zigarettensteckdose. Wenn ich's net vergess :)


    "schön wer dran glaubt" würd ich aber doch etwas freundlicher formulieren. Sofern er die nicht vertreibt.
    Es kann ja was dran sein bzw. würde mir gefallen, wenn die auch bei leeren Batterien (mit interner Versorgungsbatterie) täten wo es am ehesten nötig wäre, was gegen die "Sulfatierung" zu tun. Ist nur (noch) nicht bewiesen/widerlegt und schaden tut's nicht. Ich hab ja auch zwei :thumbup: - im Keller.


    Ein Freund hatte damit mit vielen Zyklen auch schon halbtote Batterien erfolgreich wiederbelebt.
    Ob's an den Pulsern lag, oder an den mehreren Zyklen ist für mich trotzdem nicht entschieden.


    Ich hab das Gleiche Ergebnis ohne den Dingern mit schön regelbarem Lobornetzteil auch hingekriegt.
    Ne AGM, wo mein super Ladecomputer, mit allem Pi Pa Po und viel Euro drin, gesagt hat: nee, zwecklos, die lad ich nemmer.


    Gruß Trailhaker

    Meine 5 Cent auch schon wieder:


    Zuerst nochmal ins Gedächtnis zu den Bleiplatten: beim Entladen bildet sich feinstverteiltes Bleisulfat, beim Laden wird das wieder zu Bleioxid und Blei.


    Diese Bleisulfat Kristalle - die sich ja ganz normal beim Entladen bilden - können auf den Bleiplatten zusammenklumpen, wenn sie Zeit dazu haben, ihre Ruhe haben und Logo die Batterie ziemlich leer ist (d.h. das Bleisulfat ist überhaupt da).


    Also z.B. das Moped über Winter in der Garage.
    Danach steht nicht mehr die gesamte (rauhe) Blei-Oberfläche zur Verfügung und die Kapazität geht nach unten. Batterie hat nur noch x%. Also die aufgedruckten 85AH durchstreichen und vielleicht noch 40AH hinschreiben.


    Diese Kristallklumpen fallen (außer bei Gel- oder Fließbatterien, da ist die Säure ja nicht frei flüssig) bei Vibrationen teils ab und bilden unten MIT den unerwünschten Schlamm der ab einer Höhe bis zum Plattenschluss führt. Batterie tot.


    Der Schlamm (aus Säure, Blei, Bleioxid, Bleisulfat) entsteht aber auch sonst, wenn eine leere Batterie stark geladen wird.


    Durch die riesige Oberfläche, die für die starken Startströme notwendig ist, sind die Pllatten nicht so schön platt wie sie heißen, sondern sind sehr rauh mit vielen vielen winzigen Ecken und Löchern. Beim Laden - ich sag jetzt mal erhitzen - bröckelt das Zeugs dann durch die mechanische Wärmeausdehnung teilweise ab und es geht wirksame wertvolle Blei-Oberfläche verloren. Auch net gut. (Bei AGM etc. werden die aber mechanisch zum Glück an der gleichen Stelle gehalten, nicht so schlimm)


    Der Megapulser - liegen 2 Stück bei mir im Keller - soll laut Hersteller mit einer höheren Piepsfrequenz und mit höheren Spannungsspitzen als die 14,8Volt die Sulfatisierung (ich sag mal Verklumpung des Sulfats) unterbinden. Laut Hersteller.


    (Aber es wurde ja schon gesagt, dass das nicht unabhängig im Labor bestätigt wurde. Nur, dass viele mit ihrem Megapulser sehr zufrieden sind. Mein Freund schwört auch auf sein Magnetarmband und es tut ihm sehr gut. Sorry, aber das lag mir grad auf der Zunge.)


    Das Bleisulfat, winzige Kristallchen quasi als Film über den Platten (Bleisulfat, das je leerer ja immer mehr da ist) klumpt aber auch zunehmend besser (sulfatisieren), je weniger die Batterie geladen ist. Und genau da, unter der vorgesehenen Spannung, arbeitet der Megapulser aus Schutz nicht mehr um die Batterie nicht noch leerer zu machen. Das ist doof.


    Nehmen wir mal positiv an, dass der Pulser tut was die Werbung verspricht.
    Er verhindert die Sulfatisierung.
    Das ist für mich jetzt aber Übel. Die Autobatterie soll immer schön voll sein und es gibt keine Sulfatisierung und man braucht keinen Pulser, da kein sich verklumpen könnendes Bleisulfat da ist. Oder, wenn man ihn bei ziemlich entladener Batterie gegen diese Sulfatisierung bräuchte, tut er aus Schutzgründen nicht. Nee.


    Die 2. (Werbe-)Idee ist, dass der Megapulser genau diese Klumpen auch wieder zerstören soll, wenn sie schon da sind. Für mich nicht so nachvollziebar, da es ja besser wäre, wenn die kleinen Brösel der großen Brösel nicht nach unten fielen. Das Bleisufat wird ja durch gscheites Laden wieder umgewandelt.


    Zurück zum Auto. Starter-Bleibatterien gehören einfach nicht entladen :)


    Steinigt mich nicht. Aber Batterien die man entladen will und kann heißen ja auch anders und nicht Starterbatterie. Da sind die Platten anders strukturiert. Eben nicht für (kurz) hohe Ströme.


    Starter-Batterien sollten immer schön voll sein. Wenn was entnommen wurde, bitte gleich wieder voll machen und falls sie mal leerer sind bitte ganz ganz langsam laden. (Leider wird da am stärksten geladen)
    Dann halten sie am längsten. Auch mit dem Megapulser im Keller.


    Am längsten wird der Starter-Akku halten, wenn man den jede Nacht ans kleine Aldi Ladegerät hängt. Aber wer macht das schon. Ich ja auch net.


    Aber, besonders im Winter, hier und da mal wieder ne schöne Ladung geben, wenn die Anzeige so gegen die 12 Volt geht, weil die Karre nicht lange genug bewegt wird, tut ihr schon gut.


    Den Satz, dass das mit rumfahren viel schöner geht, unterstreich aber natürlich auch dicke.


    Gruß Trailhaker



    Bei Glaubensfragen oder gar -Kriegen halt ich mich raus. Hoffe nur, dass mir das jetzt nicht vollends mißlungen ist. Peace.

    Einen schönen vollgeladenen guten Morgen!


    Zu den heutigen Limas wollte ich auch noch was los werden.


    Klar, so ein alter Fahrrad Dynamo liefert Stom je nach Drehzahl. Langsam fast nix, schnell wenig, schneller mehr, noch schneller noch mehr. Eigentlich linear zu den Touren.


    Das hat aber nichts mehr zu tun mit den modernen fremderregten Lichtmaschinen in Autos mit dem Lademanagement.
    Die liefern im Leerlauf fast schon 2/3 ihrer Leistung. Am besten sogar die flüssiggekühlten, da im Leerlauf auch die Lima einen kühlen Kopf bewahren sollte, wenn sie viel Strom macht.


    Wenn da 14 Volt am Tacho stehen nützt auch ne größere Lima nichts sondern da wird der Ladestrom schon abgeregelt bzw. mehr geht nicht.
    Da ja der Ladestrom bei den Bleidingern maximal 1/10c ist - also ne 100Ah Batterie höchstens 10 Ampere - könnte ne 150er Lima die im Standgas fast schon liefern. Wenn die Batterie voll leer ist, wohlgemerkt.
    Und ne 300er Lima würde außer mehr Geld leider nichts nützen.


    Und so sollte die Batterie theoretisch mit 10 Stunden 1/10 von ganz leer auf voll sein wenn... tja wenn man nach 5 Stunden noch die 10A reinkriegen könnte. Dann müssten nämlich mehr als 14V anliegen und man kocht sich das Ding gar. Die maximal zulässige Ladespannung ist das Begrenzende.


    Die Verbraucher sind, außer im Stand, weniger das Problem. Die Lima liefert genug Strom schon bei langsamer Fahrt.
    Das Problem ist, dass man auf kurzen Strecken gar nicht so viel in die Batterie reinlassen darf (die Lima könnte das) wie eben das Anlassen (mehrere 100 Amperchen an Strom) gekostet hat.


    Dann ist das wie mit dem Bankkonto. Auf Dauer mehr abheben als man drauftun kann geht halt nicht gut.
    Mein Womo hat zwar ne 250er Lima aber meine Batterie wird höchstens mit 15-20A geladen und das ist schon im Leerlauf der Fall.
    Über schlappe Batterien rede ich jetzt mal nicht die ja erstens nicht mehr viel Ahs abgeben können, als auch nicht viel aufnehmen können.


    Geschickt bzw. teuer wär halt eine Lipo Starterbatterie mit Lipo Ladereglung. Gibt's für's Womo als Aufbaubatterie ja schon. Gute Lipos kann man mit 4c problemlos laden. Das hieße 400 Amperchen bei obiger Batterie und da wär sie in 1/4 Stunde ziemlich voll.
    Wäre aber finanziell vollkommen überzogen im Auto und man verbaut so Dinger in den Tesla und kann mit ner Stunde Ladung wieder fast voll weiter. Aber der braucht ja wieder keinen Anlasser :thumbup:


    Einen komplett leeren Bleiakku laden dauert nun mal fast 1 Tag. Ob klein ob groß. Die maximale Ladespannung - 13,8-14,8 Volt je nach Temperatur, kalt mehr als warm - und Ladestrom bei der aktuellen Spannung - max.1/10tel der Kapazität - ist das Problem. Und bei Kurzstrecke die Zeit die zum Laden da is und nicht die arme gute Lichtmaschine.


    Die eiskalte Batterie kann zwar eine höhere Ladeschussspannung ab, kann aber leider weniger abgeben und noch leiderer weniger aufnehmen. (Hört sich schon komisch an.)


    Das mit dem IBS vom Jeep lass ich mal weg. Doch an der Ampel im Winter mal Sitzheizung, Lenkradheizung, Scheibenheizung, Aussenspiegelheizung, Lüftung, Klima mal auslassen - das hatte der alte Benz gar net.
    Die S/S die bei mir eh aus ist, wird automatisch je nach Betriebsparameter sowieso nicht wollen.


    Immer genug Strom zum Starten und immer so lang fahren wie das Anlassen gekostet hat.
    Sonst wird das Konto leer.
    Zur Not 75km Autobahn zum Aldi ums Eck für's Ladegerät zu 15 Euro. Aber langsam, sollte ja schon paar Stunden dauern :thumbup:


    En gude Rutsch und eine schöne Ladung wünscht
    Traihaker

    Der USB Link funktioniert sicher nicht. Der kleine Chip/Kasten im Kabel meldet sich als "Slave" beim Einstecken mit seinem Namen an beiden Seiten und Windoof etc. weiß dann was zu tun ist. Erst mal Treiber laden und einrichten etc.
    Da weiß das Uconnect garantiert nicht was zu tun wäre mit diesem USB "Gerät" namens Link. Für das ist es ein USB Stick/Festplatte/etc.



    Von "gekreuzten" Kabeln ist da aber nichts drin (wie bei uralten rs232-Kabeln damit man die direkt in 2 Rechner stecken konnte). Man kann 2 Hosts anschliessen und jeder "Stecker" ist quasi ein Slave. Der Rest ist Softwareprotokoll aber wie gesagt, das Uconnect wird das nicht können. Mit nem Glückstreffer könnte man da Windows Dateien direkt abspielen aber das ist jetzt von mir geschätzt weil Windows dann ein Filesystem vorgaukeln kann. Könnte man ja probieren doch Dateiaustausch andersrum no chance. Das Uconnect müsste das Protocoll für Directoryanfragen verstehen bzw. einen Treiber dafür haben und dann das noch konfigurieren.


    Gruß Trailhaker

    Hab noch was gefunden.
    Ok, Telnet ist out, die ham natürlich SSH. Aaaber - und da wird's einem schwummrig - man kann über eine (wohl recht komplizierte) SMS und einem CAN Bus Dongle eben mal einen Tesla oder Dodge knacken.
    Klar kann man dann auch mal bei 180 die Bremsen blockieren oder mal scharf rechts lenken und andere Spielchen.
    So ein gerootetes System hat eben auch vollen CAN Bus Zugriff und da ist schon verständlich, dass die Hersteller eben alle erdenklichen Hürden reingebaut haben und das System geschlossen halten (und die tar Datei keine ist). Zum Glück.


    Das Anliegen eine beliebige Datei (oder Programm?, da gibts in unixe und windoofs leider kein Unterschied) mal austauschen oder hochladen ist zwar verständlich aber in der Konsequenz u.U. auch tödlich.


    Gruß Trailhaker

    Hi Dedan,
    wenn so ein Entpacker, der normalerweise die verdächtigen .tar Dateien wieder aufblasen kann sagt, dass er die Datei nicht akzeptiert, wird das auch keine .tar Datei nach dem Unix Standard sein. tar heißt schlicht "Bandarchiv".
    Dateiendungen kann jeder nennen wie er will. Es kommt drauf an was drin ist.


    Das Uconnect System auf Android oder Linux Basis (je nach Modell/Version???) hat da sicher was eigenes propritetäres zum Geld verdienen drin und der Inhalt soll der Welt verschlossen sein. Die Datei ist m.E. nur um die Daten zu sichern und irgenwann wieder zurück zu laden.


    Ob das von einem zum andren Auto geht, bzw. von Version zu Version ist aber auch schon fraglich.


    Es gibt wohl das RAX Programm zu kaufen, das das Uconnect Dateisystem offen legen soll. Aber ich weiß nicht was ich davon halten soll und ob das für deinen Zweck klappt bzw. bei welchen Versionen.


    Einen Läppi dranstecken wird leider auch nicht gehen, da das Uconnect keinen Host unterstützt sondern selber Host ist und der USB Port nur ein externes Filesystem unterstützt. Wie eben ein USB Stick. Der Läppi wäre aber auch ein Host.


    Das was man bräuchte ist das Uconnect zu "rooten" und das hab ich bei ziemlichen rumgoogeln nun auch nicht gefunden wie das universell gehen soll bzw. diverse Aussagen, dass das noch keiner geschaft hat. Bis eben auf den RAX aber da weiß ich nichts brauchbares drüber. Einige wenige haben das rooten für eine ganz spezielle Version anscheinend doch geschafft. Man kann andererseits relativ "leicht" einen Ethernet Zugang (mit Telnet)bekommen aber das Admin Passwort ist anscheinend auch niemand bekannt und liegt bei FCA im Safe.


    Schade, bessere Meldungen kann ich leider auch nicht geben außer der, dass ein anderes tar Programm - welche Version oder von wem auch immer - da auch sagen wird: nix verstehn.
    Das hier passende Entpackprogramm wird ebenso bei FCA geheim unter Verschluss liegen.
    (Und - Schande über mich - ich hätt's genauso gemacht :P )


    Klar könnte ein Nerd das irgendwann irgendwie knacken, ich hab auch schon so ein Paar proprietäre Protokolle oder Dateisysteme (zum Glück bezahlt) knacken müssen, aber dazu braucht man Gedult. Und vor allem Gedult, viele Nächte, viel Cola, viele Zigaretten und noch mehr Zigaretten.


    Gruß Trailhaker


    Dateiendungen sind auch nur Schall und Rauch


    PS: Preisausschreiben: Wer kann Uconnect rooten :thumbup:

    Lass den Hut ruhig mal auf. Bin echt kein Spezialist und draußen is kalt.
    Spezialisten wissen ja von immer weniger immer mehr, bis sie von garnix mehr alles wissen.


    Bei mir ist das umgekehrt.


    Ich versteh von immer mehr immer weniger, bis ich von allem irgendwann gar nichts mehr versteh.


    Aber mitreden tu ich halt trotzdem bei allem. Und mehr als ein 3-Gang Getriebe fürn Modellbau hab ich noch nicht bauen können. (Pssst: ohne Synchronisation ;( :D )


    Und wenn ich von was dann mal überhaupt nix verstehe, dann muss das Kunst sein. :saint:


    En gude Rudsch aus de Palz
    Gruß Trailhaker


    ..son Getriebe ist ja auch ein kleines Kunstwerk


    PS: Apropopo "... nur dieses Rennen überstehen müssen". Beim unseren Trials hat paar mal das Servoöl nicht überlebt und man musste mit kochender Servolenkung (zum Glück mit Temperatursensor drin) aufgeben.

    Ok Ok, ich kann das halt nicht in 3 Halbsätzen als Viertelmaschinenbauer schreiben. Da gibt es Doktorarbeiten dazu, aber falsch hab ich das - zumindest nicht gemeint. NULL Drehmoment ist bei mir aber auch KEIN Drehmoment.
    Nur mit den Ölen gibt es schon Glaubenskriege und kontraproduktive und falsche und unpassende Additive brauchen wir ja nicht anzudiskutieren. Ich verwende auch keine weil ich keine Speedrennen fahre.
    Das vom Entwickler vorgesehene "beste" Öl ist aber trotzdem immer ein (guter) Kompromiss zwischen Reibung, Kühlung, Materialschonung und Ölhaltbarkeit etc. Das maximale Öl gibt es leider nicht und optimal ist ja eine Frage der Gewichtung der einzelnen Faktoren. Mach zum Bremsmoment beim Hochschalten noch ein Beschleunigungsmoment beim Runterschalten dazu und wir sind uns komplett einig.
    Wenn das beste Öl schon gefunden wäre, bräuchten die ja auch nicht noch rumtesten und das neue Dash wäscht ja auch noch viel weißer als das alte ^^
    Ein chemischer Freund von mir hat genau solche Additive entwickelt und auch mir keins davon verkaufen können.
    In jedem verkauften Öl sind ja schon gute Additive drin, nicht die teuersten und besten aber die "optimalen" und schon sind wir wieder am Anfang. Was ist "optimal" ohne die Gewichtung der Faktoren zu kennen.
    Je nach Einsatzort und Anwendung: Hält das Öl länger, hält das Getriebe länger, schaltet es schneller, bleibt es kühler, isses leiser, ist der Wirkungsgrad besser, isses billiger, ist es kalt besser, ist es warm besser, und und und...
    Da gibt es viele Optima/Optimums/Optimümer. Die eierlegenden Wollmilchöle sind halt noch zu erfinden.


    Bei der gesamten Öl-Problematik bleibt mir nur noch eins zu wünschen: Einen guten Rutsch :thumbup:
    Und ein optimales neues Jahr.


    Gruß Trailhaker


    Meine laxe Ausdruckweise soll eigentlich zur Erheiterung dienen doch meist trägt sie nur zur Verwirrung bei :saint:
    Ich bin meist der einzige der mich versteht...

    sorry, aber der Synchronring eines Schaltgetriebes braucht eine gewisse Reibung, sonst kann er seine Arbeit nicht verrichten.

    Einspruch. Sone "Kegelreibkupplung" mit der heute die Synchronisierung erfolgt funktioniert bei bester Schmierung wie z.B. mit dem besten Öl der Welt. Da ist ja auch keine Kraft zu übertragen bzw. Null Drehmoment. Der konische Ring wird über Gleitsteine in den andersrum konischen Kupplunkskörper gepresst und bei dieser Vorsynchronisation dreht das kraftlose andere Zahnrad zunehmend mit bis es annähernd passt. Wenn die Zähne dann weiterhin angeglichen sind kann dann wiederum weitergeschoben werden und der Kraftschluss ist da und die Kupplung kann wieder losgelassen werden. Das ist die Sperrsynchronisation.
    Also keine Angst bei super Öl, dass das Getriebe nicht mehr oder schlechter synchronisiert.
    Gruß Trailhaker

    zum lösen der Feststellbremse muss ich ja die Zündung anschalten und dann startet er sowieso.

    Verständigungsproblem. Startknopf OHNE Bremse drücken, sodass nur die Zündung angeht.
    Dann Bremspedal drücken und Feststellbremse lösen. Wenn die dann auch nicht beim 1. Bremsdrücken aufgeht liegt das dann evtl. am Bremspedalschalter. Dabei sollte bei der "ersten" Betätigung natürlich auch das Bremslicht sofort und sicher mit angehen und nicht erst beim 2. Mal - was evtl. auch zur Kontolle beitragen könnte.
    Spiegel hintendran stellen oder rückwärts an die Wand.


    Auch noch ein Testschuss: VOR dem Startknopf einfach paar mal Bremse drücken. Vielleicht ist der müde Schalter dann aufgeweckt. Dann erst erneut Bremse drücken + Startknopf.


    Aber leider können solche Fernvorschläge, insbesondere von mir, auch kompletter Blödsinn sein :saint:
    Doch was will man machen bei der heutigen Deschnik, wenn selbst Fachleute mal Wochen brauchen...


    Als Tipp kann ich noch eine Buchführung empfehlen. Datum, Uhrzeit, Temperatur und Fehler.
    Hilft dem eigenen Gedächtnis und hoffentlich dann auch der Werkstatt.


    Gruß Trailhaker

    Die heutigen Öle sind so erstklassig


    --wenn man nicht bewusst ein preiswertes 2 Raffinat kauft---


    das Additive absolut unnötig sind.

    Grunzipiell ja Routier.
    Aber "ertklassig" heißt nicht, dass es Zusätze oder andere Öle gibt die nicht noch ein wenig besser sind als die Handelsöle. Und wenn der Liter 3 Cent billiger ist rechnen Beraterfirmen aus, dass man damit im Jahr 10000 Euro mehr Gewinn machen kann.
    Im Rennsport werden die Handelsöle zwar auch getestet, aber im Rennen dann doch mit geheimen Zutaten gepeppt um noch leichteren Lauf und noch weniger Reibung zu kriegen. Wie "lange" die dann aushalten ist eine andere Baustelle.


    Natürlich ist das nicht notwendig, insbesondere im normalen Fahrbetrieb nicht, aber man kann das machen um halt noch besser als gut zu schmieren.


    Gruß Trailhaker


    Wer gud schmerd, der gud fährd

    Moin Wilfried,


    ich würd mal folgendes testen: zuerst mal die Feststellbremse lösen. Also Bremse treten und den Bremshebel betätigen. Wenn das evtl. auch nicht auf Anhieb geht, würde ich die Justage vom Bremspedalschalter mal als einer der möglichen Verdächtigen anklagen.


    Auch mal das Bremspedal ziemlich heftig drücken und schaun ob er dann sofort auf den Knopfdruck anspringt.


    Oder mal nur im "P" ohne Feststellbremse parken. Dann geht das Bremspedal morgens bissl weiter durchzudrücken, weil die hinteren Backen ja nicht anliegen.


    Evtl. ist das schon das Problem und relativ "preiswert".


    Nur mal so ein Tipp von einem "Keyless No Go" Geschädigten.



    Gruß Trailhaker

    Das gleiche Problem hat man, wenn der Bremslichtschalter mal seinen Dienst quittieren sollte.
    Dann geht nicht mehr!

    Ooops, jetzt wo du es sagst. Ja Logo.
    Gut zu wissen. Aber der geht ja auch nie kaputt... :D
    Den könnte man dann allerdings mit einem Kabel mal kurzschließen - wenn man auf die Idee kommt.


    Die Werkstatt hatte mir sogar auch den Startknopf ausgetauscht. Jeden der zig Airbag Sensoren geprüft und alles ohne CAN Bus Zugang. Und das Fehlerteil mal wieder erst zum Schluß 8)


    Gruß Trailhaker

    Tja das wird spannend werden :D
    Vielleicht 4 Räder-Dollies drunter und mit nem Auto ziehen... ;( :wacko:
    Sofern's hoch geht. Vom hohen Parkdeck runter???
    Aber oft geh'n die Schlösser ja nicht kaputt. Sagte man mir :thumbup: