am Sonntag wollte ich losfahren, ließ sich aber nicht starten. Im Display stand 10,8 V. Mit Starthilfe konnte ich das Auto wieder zum Laufen bringen. Beim Fahren wurden dann 14.0V angezeigt. Bin dann 40min gefahren und habe abends nochmal auf den Batteriestand geschaut, es waren 12,4 V. Gestern Mittwoch habe ich nachgeschaut, da waren es nur noch 11,6 V. Er ließ sich noch starten und ich bin wieder 30min gefahren. Das Problem ist, dass ich generell recht wenig und nur Kurzstrecken fahre, gerade jetzt in Coronazeiten. Da stand das Auto auch oft 3 Wochen ohne Fahren in der Tiefgarage. Ich wusste nicht, dass heutzutage die Autobatterien immer noch so empfindlich sind und man quasi gezwungen ist monatlich oft und viele KM zu fahren, damit die Batterie keinen Schaden nimmt. Der Tipp, den man überall liest, man solle die Batterie über Nacht mit einem Ladegerät aufladen, ist doch für viele, die nicht ein Eigenheim haben, gar nicht machbar, denn auf der Straße oder in den meisten Tiefgaragen gibt es kein Strom und jedes Mal die Batterie ausbauen? Was bringt so ein Megapulser? Soll wohl gerade für Kurzstreckenfahrer gut sein, oder? Wenn ich das richtig verstehe, klebt man den an der Batterie und schließt ihn an, ist also ständig an der Batterie. Schaden diese Pulse nicht die Elektronik des Renegades?
Moin,
wurde ja schon alles gesagt und der einzige Rat ist bei diesen "angezeigten" 10,8 Volt leider nun mal wie gesagt richtig laden. Klar, kannst auch 12 Stunden rumfahren, denn nach 40 Minuten ist da vielleicht gut geschätzt 10% drin und Blei-Säure Batterien werden über den Daumen mit 12 Stunden 10% Nennleistung geladen. Sprich 80AH Batterie 12 Stunden 8 Ampere.
Der Megapulser soll nach Herstellerangabe der Sulfatisierung entgegen wirken und somit die Batterie länger leben und länger ihre Kapazität behalten. Diese "Schwefelkristalle", die sich beim rumstehen der leeren Batterie bilden, die Platten-Oberfläche verkleinern und beim Laden die Kristalle nicht wieder rückgebaut werden können, sollen per Hochfrequenz zerstört werden bzw. sich nicht erst bilden.
Dumm bzw. Gscheit, dass der unter 12,5 Volt eh abschaltet, sonst wär ja die Batterie schon eher leer, als es die rumdösende Bordelektronik und die ca. 5% Eigenverlust pro Monat eh machen.
Die Pulse machen dem Auto aber garnix und manches Testlabor sagt auch, dass es sogar mit der Batterie garnix macht sondern nur mit dem Geldbeutel. Andere schwören drauf. Is aber ein anderer Thread.
Wenn son Auto im Winter mehr steht als fährt hilft nur ab und zu mal Strom tanken. Sorry.
Will jetzt kein Vergleich mit einem Alhoholiker machen, aber voll geht's der Bleibatterie am besten. Und voll und in gutem Zustand braucht sie auch keinen Pulser.
Die 14 Volt im Betrieb zeigt dir aber nur die momentane Ladespannung an und die 12,4 Volt nach 40 Minuten Fahrt tr(l)ügen. 12,7 wäre ja schon voll mit ihrer gerade möglichen Lebenskapazität. Da muss die Batterie erst mal wieder ne Weile Pause machen und kalt werden. Abgesehen wie gut es mit der Gesundheit der Batterie gerade steht.
Das mit der E-Bike Ladestation find ich Klasse
Ok, Schwester geht auch.
Ansonsten macht das eine Werkstatt.
Gruß vom Trailhaker

