Beiträge von Amarillo

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Feiertag?

    Nebenbei noch: Der BC/EVIC schickt wahrscheinlich die gleichen Ergebnisse, egal ob ich "Gut und Billig-Supermarktöl" oder hochwertiges Öl einfülle.

    Stellt sich halt die Frage, nach welchen Vorgaben bzw. Parametern und vor Allem wie der BC/EVIC das "Leben" des Öls prüft. Wahrscheinlich genau nach den Vorgaben, nach denen FCA die Software gestaltet und du somit wieder annähernd an die präferierte Laufvorgabe (1Jahr/20000km) hinkommst.


    Ich behaupte mal, daß das Öl, bedingt durch Kraftstoffeintrag, Noack, Säurebildnern, vermindertes Schmutztragevermögen etc. schon wesentlich früher sein Leben ausgehaucht hat.
    Gut, für die meisten von uns ist das eher sekundär, da die Fahrzeuge vor Erreichen von Laufleistungen von 100Tsd.-120Tsd. eh verkauft werden, ich bin da halt ein bißchen anders. (Oder sie sind geleast...)
    Bevor ich meine Trailhawk`s hatte, fuhr ich u.A. einen Pajero (noch den 2,8 Diesel), den hatte ich mit ca. 400Tsd. km verkauft. Er läuft heute noch wie ein Uhrwerk
    und ich habe ihn auch noch unter meinen Fittichen bzw. in der Wartung. :thumbup:

    Hallo guzzi,


    selbst die 20000km Überland (pauschal gesagt) sind zu lang (man kann "Überland" mit Drehzahlen am Begrenzer fahren oder mit 80km/h cruisen oder permanent Hänger ziehen......)


    Grundsätzlich ist die Kilometerangabe suboptimal, eine Betriebsstundenverwendung unter Berücksichtigung des eigenen Fahrprofils ist da eher angezeigt.

    Gelernt habe ich daraus, dass ich seitdem bei jedem Fahrzeug, was ich gebraucht kaufe, erstmal alle Flüssigkeiten wechseln tu...

    Hierzu meine volle Zustimmung. Ich wechsle es sogar auch bei Neufahrzeugen bei meinem Fahrprofil nach ca. 50 Std. Einfahrphase (zur Verdeutlichung entspricht es bei meinem Fahrprofil ca. 2500- 2800km.) Weiterhin dann ca. alle 200 Std mit vernünftigem, angepasstem Öl. (sind dann zwischen 10Tsd. bzw. 11Tsd km.)


    Die Öle des Antriebsstrangs habe ich schon nach ca. 500km geprüft und dann raus, die Gründe habe ich in einem anderen Thread schon gepostet.




    BTW: Ich möchte hier keinen verunsichern........Nur die langjährige Erfahrung hat gezeigt, das es durchaus sinnvoll ist.

    Die werden/wurden leider von mir nicht bedient. =O


    Aber im Ernst, die 20000km bzw. 1 Jahr gehen an der Realität absolut vorbei. Die Intervalle sind für die verwendeten bzw. werksseitigen Öle eindeutig zu lang und sagen absolut nix über die jeweiligen Betriebszustände des Fahrzeugs in den genannten Zeiträumen bzw. Fahrkilometern aus.

    Mein Cherokee zeigt seit 2 Wochen an, dass in Kürze Ölwechsel gemacht werden muss. Termin habe ich trotzdem erst für in 3 Wochen bekommen, was mir keine Ruhe gibt, weil ich jeden Tag fahren muss. Ab wann SPÄTESTENS nach der Anzeige muss das gemacht werden bzw wie weit ungefähr darf ich dann noch fahren?


    Nee, das ist auch nicht so. Spätestens nach 20.000km oder einem Jahr ist der Ölwechsel fällig.

    Wobei man die Angaben der Hersteller hinsichtlich der Laufleistung de Motoröls von 1 Jahr bzw. 20.000km meines Erachtens sowieso in die Tonne treten kann.

    Okay, wie gesagt, es ist eine kombinierte Einheit (radar-optisch, Stoßfänger und Scheibe), aber das weißt Du ja.


    Radar und Schwerkraft, beides ist `ne Mistsau!
    Aber im Ernst, ich glaube fast daß Du hinsichtlich des [definition=10,0]FCW[/definition] um eine Neukalibrierung hinsichtlich Empfindlichkeit nicht rumkommst. Ob`s allerdings die Werkstatt deines Vertrauens hinbekommt, weiß ich nicht.
    Nach den Schilderungen glaube ich fast nicht mehr, daß es sich um Nässe in den (Radar-) Sensoren handelt. Wobei bei Ferndiagnosen ist es immer so eine Sache. Radar ist ein bißchen eigen, was Wasser vor oder auf den Sensoren anbelangt. Normale Verschmutzung ist eher sekundär, weil`s dem Radar eher weniger ausmacht.
    Die Anzeige verschmutzt kann viel bedeuten, Ich glaube fast, das ist die Standardmeldung für alles Mögliche.


    Allerdings sollte man bzgl. der "Meßdistanzen" und das Vergleichen in der Steuersoftware nicht zu viel verlangen. Werbung verspricht da recht viel......und Umweltfaktoren haben noch jedes System mal mehr oder weniger aus dem Tritt gebracht.
    Und es gibt natürlich auch gewisse Serienstreuungen (Bei den einen funktionierts tadellos, bei anderen nur suboptimal.)


    Zur Park Sense Geschichte weiß ich momentan auch nicht weiter, muß nochmal ein bißchen überlegen.

    Hallo,


    also 1 und 3 erledigt.


    Zu 2: Wenn die Diode im Schalter nicht leuchtet dann ist Park Sense an, dann muß es auch piepsen, wenn Du z.B. ums Auto gehst. Voraussetzung Zündung an.
    Was allerdings nicht kommen darf, ist der Hinweis "Park Sense ausgeschaltet".


    Zu 4: Da verstehe ich deine Aussage nicht ganz. Daß es bremst wenn´s vor Dir bremst, soll so sein. Das Dingens heißt [definition=10,0]FCW[/definition] (Forward Collision Warning bzw. -plus)
    Das ist wie erwähnt ein radar bzw. optobasiertes Systen. Wenn es regnet bzw. die Scheibe im Meßsektor naß bzw. verschmutzt ist, kann`s schon mal sein
    das es nicht bremst wenn´s vor Dir bremst. 8) Radar hat da so seine Tücken.


    Sorry, aber bei dem Video kann ich leider nix erkennen.

    Hallo sottozero,


    war in Satzzeichenfehler von mir in besagtem Satz. Am Ende hätte ein Fragezeichen hingehört.


    Hintergrund: Wollte ein Ausschlussverfahren zwischen (defekten) Sensoren vorn und seitlich im Stand erfragen, wenn möglicherweise in der Werkstatt permanent Leute ums Auto laufen und es piepst, obwohl es eigentlich nicht dürfte.


    PS: Gibts hier für die Beiträge eigentlich eine Editierfunktion? Bei meinem Beitrag #38 funktionierts nämlich nicht.

    Hallo Wendy!


    Habe mir die ganze Geschichte nochmal durchgesehen. In Deinem Eingangspost sagst Du, daß


    1. Blind Spot (Heckstoßfänger seitlich, ultrabreitband-radarbasiert)
    2. Park Distance (Heck und ggf. Frontstoßfänger, ultraschallbasiert)
    3. Lane Sense (Winschutzscheibe oben mittig, kamerabasiert)
    4. Forward Control Distance (oder meinst Du [definition=10,0]FCW[/definition], radar- bzw. kamerabasiert)
    5. usw.


    zu unterschiedlichen Zeiten und Fahrprofilen ausfallen. Die Frage war dann ob es an Witterungseinflüssen liegen kann.
    Was mich hierzu verwundert ist , daß diese Systeme technisch völlig unterschiedlicher Natur sind und an ganz unterschiedlichen Stellen am Fahrzeug positioniert sind und deshalb alle wegen Wasser zu spinnen anfangen sollen bzw. ausfallen???


    In Deinem Post (#24) sagst Du noch, daß EVIC anzeigt --Park Sense ausgeschaltet--, obwohl der Schalter in der Mittelkonsole "NICHT AUF OFF GEDRÜCKT" ist
    (off=Diode im Schalter leuchtet!) und daß es trotzdem piepst. Hierzu eine Frage, hat Dein Auto Side Distance Warning? Wenn Du Park Sense ausschaltest kann es aber noch sein, das die Side Distance Warning noch an ist und es deshalb piepst.


    Zum Schluß waren wir soweit, daß es ggf. am Eindringen von Wasser in die Stecker der Sensoren der Park Sense liegen kann. Gut, kann sein, das Problem Park Sense wäre dann möglicherweise behoben. Aber daß deshalb Lane Sense oder Blind Spot Monitoring etc. ausfallen halte ich nicht für sehr wahrscheinlich. Ich persönlich (aber unmaßgeblich!) glaube eher, daß Dein BC irgend eine Macke hat.

    @guzzi97 und Hightower: Habt ihr schon mal "einfach so locker aus der Hüfte" beim Renegade die genannten Stecker abgezogen bzw. abgedichtet oder gleich andere Stecker montiert...........? Wenn ja, Herzlichen Glückwunsch meinerseits! (Ist halt keine Moto Guzzi, wo alles mehr oder weniger frei liegt)

    Hallo Wendy!


    Wenn vorhanden, häng ein "intelligentes" Ladegerät mal längere Zeit an die Batterie. Wenn nicht vorhanden, dann ist`s ein sinvolles Weihnachtsgeschenk. Was Steph65 und Hightower sagen stimmt. Die Akkus sind von den Ah her nicht die Üppigsten. Hängt alles zusammen mit dem Downsizing der Fahrzeuge. (Größe und Gewicht des Akkus, deshalb kleinerer Generator bzw. Ladestrom, deshalb geringerer Kraftstoffverbrauch deshalb geringerer Flottenverbrauch usw.).


    Der BC ist im Fahrbetrieb relativ empfindlich auf Unterschreitung einer (mir noch nicht bekannten) Mindestspannung des Akkus, wobei es bei den Benzinern noch schlimmer ist. Die Ladezustandsanzeige im Menü kannst Du in diesem Zusammenhang vergessen.


    Bei Unterschreitung dieser Mindestspannung fallen reihenweise die "Helferlein" aus oder sie fangen zu spinnen an. In welcher Reihenfolge und nach welcher Priorität kann noch keiner sagen.


    Beispiel eines 1.4 MultiAir, 140 PS, EZ 06/15:
    Bei -5° C Einschalten des Fahrlichts, der Nebelscheinwerfer, der Sitzheizung auf der Fahrerseite, der Lüftung und der Lenkradheizung hatte zur Folge, daß der BC in den Notbetrieb schaltete. Das wiederum bedeutet, daß das Auto mit ca. 20 km/h und nur im 1. bzw. ab und an im 2. Gang ca. 5 km in Richtung Heimat rollte. Der Motor rumpelt dann auch erbarmungswürdig da die Motorsteuerung auch in den Notbetrieb geht.


    Bei deinem Problem kann`s der Akku sein, muß aber nicht. Aber die Maßnahme an sich kostet nicht die Welt und ist nicht zeitintensiv. Zudem tust Du dem Akku was Gutes, wenn er mal wieder so richtig vollgeknallt bzw. entsulfatisiert wird.


    Die Parksensoren sind gedichtete und normalerweise auch vergossene Bauteile auf Ultraschallbasis. Sie sind ein Bus-System, d.h. wenn einer ausfällt, funktionieren die Anderen trotzdem. Außer einer ist (was unwahrscheinlich ist) so kaputt, das er solche Fehlermeldungen produziert, die die nachgeschaltete Auswerteeinheit überfordern.
    Wobei, wenn die Stoßstange richtig klatschnass oder verschlammt ist, kann`s natürlich zu Fehlermeldungen kommen.

    Hallo, z.B.


    General Grabber AT²/AT³
    Yokohama Geolandar [definition=7,0]A/T[/definition] G015
    Bridgestone Dueller [definition=7,0]A/T[/definition] 001


    nur um ein paar "gängige" zu posten. Die Genannten haben auch die Schneeflocke im Dreizack. (Also auch Winter...)

    Danke für das Lob.


    Nochmal, niemand sollte sich scheuen, die mechanischen Dinge mal selbst in die Hand zu nehmen. Ein bißchen Hingabe und Faible für die Wartung zahlt sich echt aus.


    Hier im Forum (aber auch in anderen) kann man teilweise beobachten, daß der Schwerpunkt mehr auf das Anschrauben irgendwelcher Designteile gelegt wird oder die Welt zusammenbricht wenn UConnect nicht fuktioniert, aber grundlegende Sachen, die der Langlebigkeit der Fahrzeuge dienen, dann vernachlässigt werden. Getreu dem Motto, nach 20.000 km zur Inspektion, alles andere ist egal.


    @Wendy: Nach Wiesbaden ist`s doch a bissl weit.....aber frag einfach, auch per PN.

    Wir sprechen hier von zwei (bzw. drei) unterschiedlichen Baugruppen an unseren Fahrzeugen.


    1. Abtriebsstrang (PTU mit Kardan und Differential hinten)
    2. Schaltautomat (die Neungangbüchse von ZF mit Wandler bzw. der Nachbau davon.)
    3. Das herkömmliche Handschaltgetriebe.



    In meinem Post meinte ich ausschließlich die Füllstände der PTU und des Differentials. Das zu kontrollieren bzw. zu wechseln oder aufzufüllen ist kein Hexenwerk.
    10er Innensechskant oder Nuss mit Ratsche, jeweils die Ablass- bzw. die Einfüll (Kontroll-) schraube auf, Öl ablassen, Ablassschraube rein, vernünftiges Öl oben einfüllen, Schrauben mit Gefühl anziehen, fertig. Die Ablassöffnung ist am jeweiligen Gehäuse unten (klar!), die Einfüllöffnung ist am Differential in Fahrtrichtung rechts, an der PTU zeigt sie in Richtung Fahrzeugheck. Sind aber die einzigen mit 10er Innensechskant, insofern leicht zu finden.
    Hinten gehören 600ml rein, in die PTU vorne 400ml. Eine Hebebühne wäre ideal, aber simple Auffahrrampen vom Baumarkt tun` s auch, da unsere Fahrzeuge sowieso relativ viel Bodenfreiheit haben


    Bei ausschließlichem Prüfen oder Nachfüllen nur die Einfüllschraube aufmachen. (Hierbei das gleich Öl verwenden, das bisher ab Werk drin war.)


    Das Procedere ist bei der PTU und dem Differential identisch, lediglich bei der PTU ist das Einfüllen etwas blöd, das das Gehäuse ziemlich vollgebaut und die Einfüllöffnung etwas oberhalb des Querträgers ist, aber langsam mit einer Einfüllspritze und Silikonschlauch funkionierts blendend.


    Beim Handschalter funktionierts identisch.


    Vom Schaltautomaten sollte der Laie die Finger lassen, hier sind zu viele Parameter zu berücksichtigen. Trotzdem sollte man beachten, das Jeep zwar von Lifetime-Füllung spricht, ZF aber einen Wechsel des Automatikfluids bei 120tkm anrät. Es ist ein ziemlich hochkomplexer Schaltautomat dessen Mechanik auch Abrieb produziert, aber keinen Filter hat. Es gibt aber überall von ZF zertifizierte Werkstätten/Vertragspartner die professionell arbeiten.



    PS: Ich hab`s versucht die Beschreibung so einfach wie möglich zu halten.......

    Ich greif das Thema hier nochmal auf.


    Hast Du schon mal die korrekten Ölfüllstände der Verteilergetriebe geprüft. Ich bin vielleicht ein Pedant, was das anbelangt, aber bei mir kommt jedes Auto zuerst auf die Bühne und es werden die Füllmengen kontrolliert. Bei meinem aktuellen Trailhawk waren hinten 380ml drin, rein müssen 600ml. In der PTU waren 240ml drin wobei hier 400ml reingehören. Bei der Gelegenheit habe ich auch gleich "vernünftiges" Hypoidöl rein.


    In einem anderen Thread wird vom "Klackern" im Automatikstrang gesprochen, ?irgendwo hinten am Auto?. Das könnte evtl. die gleiche Ursache haben.

    Ich spreche vom 170PS -Diesel, mit den anderen hab ich mich noch nicht so befasst.


    Ganz kurz nur, mehr würde das Board hier sprengen.


    Ist "nur" ein C2-Öl. (HTHS min. 2,9)
    Andere Hersteller bieten zumindest beim 0W-30 ein C2/C3 an. (HTHS min. 3,5), auch mit der FIAT-Freigabe 9.55535-DS1. Hier sind auch Frisch- bzw. Gebrauchtölanalysen vorhanden.
    M.E. hat das Originalöl bei spätestens 10k Kilometer sein Leben ausgehaucht, insbesondere nach diesem heißen Sommer.


    Bei weiterführendem Interesse zur Ölthematik wird das Forum "OIL-Club" empfohlen.
    Dort treffen sich die Analysten und Chemiker...... (wobei ich nicht weiß, ob ich dieses Forum hier empfehlen darf....)

    Das machen sie definitiv. Selbst mein Händler (großer Vertragshändler) schüttet Cxxxrol
    rein, obwohl m.W. kein Öl dieser Marke die geforderte Fiat-Norm 9.55535-DS1 aufweist.
    Wobei anzumerken ist, daß das Originalöl sowieso eher suboptimal ist......