Fluid Film ist grundsätzlich ein sehr gutes Material, aber nur an den richtigen/geeigneten Stellen!
An bzw. in den Türen sowie im Bereich der Kunststoffbeplankung an den Radläufen oder in die Schweller würde ich es nicht mehr spritzen oder streichen, da das Zeug extrem wandert (Kapillarfähigkeit!), ähnlich wie ein Stückchen Butter auf Löschpapier in der Sonne.
Die Kunststoffbeplankung an den Türen und Radläufen ist sowohl geklippt aber auch teilweise mit Klebepads geklebt. Wenn man es in die Türen spritzt wandert es durch dle Bohrungen der Clips nach außen.
Diese Klebepads werden durch Fluidfilm unterwandert, lösen sich und die Beplankung steht dann in Teilbereichen (an den Ecken) etwas unschön ab.
Spreche da aus Erfahrung.
Lieber Seilfett, ist am Anfang auch sehr flüssig wird aber nach einer gewissen Zeit klebrig, ähnlich wie kalter Honig und wandert nicht mehr, wird aber auch nicht hart wie gewisse Wachse.
Beiträge von Amarillo
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Wobei, einmal über die jetzt verbauten Scheiben drübermessen hilft trotzdem schon mal weiter.
Es bleiben halt nur zwei (Außen)-Durchmesser und die jeweils dazugehörige Stärke übrig, alle anderen Maße wie z.B. der Lochkreis, der Durchmesser des Zentriertopfs und die Gesamthöhe sind identisch.Viel falschmachen kann der Schrauber eigentlich nicht.
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Da hast du Recht. Bei deinem ersten Brembo-Schaubild vom 1.4 Liter ist es noch über den Produktionszeitraum lösbar.
Aber bei den Trailhawks wird`s vertrackt. Ich gehe davon aus, dass Zimmermann u.a. nicht bis zu den Trailhawks aufschlüsseln, sondern dass sie bei den "normalen" 170 PS Dieseln aufhören.
Komme auch mit den gelisteten OE-Teilenummern bei Zimmermann, wenn ich sie dann mit der Brembo-Liste vergleiche, nur zu den "kleinen" BU`s.
Bei anderen Mitbewerbern wi Bosch, ATE, TRW etc. ist es ähnlich.Habe interessehalber Zimmermann angeschrieben. Mal schaun, was sie sagen.
Wenn`s hilft, ich hab bei meinem TH, MY 2018 die 305mm drin.
@wanderer: Dein Beitrag hilft schon weiter........ (Erinnert mich an einen anderen User, der hier scheinbar nicht mehr aktiv ist.)
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Nenn mir mal ein Beispiel, bei dem bei einer Recherche über HSN/TSN (nach Bj. 2005) unterschiedliche Bauteilabmessungen vorkommen, und wenn`s tatsächlich so sein sollte, bei dem dann der jeweilige Hersteller diesbezüglich nicht einen Querverweis anbringt.
Ein kompetenter Schrauber sollte das schon rausfinden können.
BTW: Det Threadersteller hat nix von einem Reimport aus einem exotischen Land gesagt.
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Die Originalen sind wahrscheinlich von Mopar.
Das Problem, passende von anderen (besseren) Anbietern zu finden, erschließt sich mir nicht.
Brembo, Zimmermann etc., um ein paar zu nennen, sind da potente Kandidaten.Einfach auf die jeweilige Seite gehen, HSN und TSN eingeben und fertig....???
Wenn das der Schrauber nicht weiß, würde ich mir dort auch die Bremsen nicht machen lassen.......
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Das musst Du jetzt ein bißchen konkretisieren, nicht daß wir von unterschiedlichen Sachen sprechen.
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Grundsätzlich hast Du recht, wenn Du auf die galvanische (elektrolytische) Korrosion ansprichst. Aber die kannst du bei der Materialstärke (bzw. Kontaktfläche) da unten getrost vergessen. Ich hab sie jetzt seit 3 Jahren drin, und an den Gewindlöchern bzw. Kontaktbereich ist nichts zu sehen.
Und außerdem (wenn man es ganz genau nimmt) dürfte man dann auch nirgends Kupferpaste als Trennmittel zwischen gleichpotentialigen Stahl-Materialien verwenden oder z.B. Aluminium auf Stahl geschraubt werden. (sowieso besser wäre ein Trennmittel auf PTFE-Basis).
Wobei ich zugeben muss, ich habe eh alles da unten mit Fluid Film geflutet, insofern bin ich dann diesbezüglich auf der sicheren Seite.
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Grad vergessen. Wenn Du "Fremdschrauben" kaufst, brauchst Du die jeweiligen Scheiben natürlich mit dazu.
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Hallo Kusnier, sind einfach M6er Schrauben. (SW10) Müssen keinesfalls Originalschrauben sein! Ist wahrscheinlich auch eine Preisfrage. Ich habe mir seinerzeit gleich welche aus Edelstahl gekauft. Wie Grinch schreibt etwas Kupferpaste drauf und gut is`.
Am Querrahmen (Querstrebe) vorne ist die Platte mit 4 Stück M8er Schrauben befestigt (SW13). Der Plastik-Spielzeugstoßfänger ist unten mit 5 Stück M6er Zierschrauben (Torx)
angeschraubt.Zum Ölwechsel muss der Stahl-Unterfahrschutz zwingen runter, ist klar. Für den Wechsel des Filters muss das rechte Vorderrad ab. Oder du hast zwei Hände bzw. Arme mit jeweils drei kardanischen Gelenken.
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Indem mir das HA-Differential (auf neudeutsch glaub ich RDM) noch nicht um die Ohren geflogen ist, es nicht stinkt oder abnormale Geräusche macht, die Antriebskraft z.B. bergauf auf einer Schlammwiese hinten schön verteilt (sieht man an der Schmierspur im Dreck) und ich somit noch aus jedem Dreckloch rausgekommen bin.
Vorausgesetzt Automatik händisch auf Fahrstufe 1, 4WD Low, Modus auf Rock und immer schön richtig dosiert auf`s Gas -
Nein, ist in diesem Fall kein Problem. Kann auch in sog. Nasskupplungen eingesetzt werden, (siehe Wagner Technical Data Sheet) und beim Renegade ist es im Prinzip eine Solche.
Die LS-Eigenschaften des jeweiligen Öls werden ja nicht verändert. Es greift nicht in die chemische Struktur ein.
Anfangs war ich auch skeptisch aber es funktioniert.
Wobei bei den Differentialölen beim Renegade m.W. sowieso keine LS-Eigenschaften gefordert werden.
Es gibt Zusätze, die auf chemischem Wege das Öl verändern, und die sind mit Vorsicht zu geniessen.
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Ganz kurz und oberflächlich:
Mikrokeramik ist hexagonales Bornitrid, die chemische Formel spare ich mir. (wikipedia hilft hier weiter!)
Ist im Prinzip ein extrem druckaufnahmefähiger und hitzebeständiger "Festkörperschmierstoff" (wird auch als weißes Graphit bezeichnet.) Es verhält sich auch chemisch neutral ggü. NE-Metallen bzw. den verwendeten Ölen.
Wirkprinzip ist dergestalt, dass sich die mikroskopisch kleinen Teilchen in den Riefen (Rautiefe) nach der Fertigung bzw. dem Schleifen oder Honen der Oberflächen ablagern und diese auffüllen. Die mikroskopischen Höhenunterschiede der "Gebirge" und "Täler" werden somit ausgeglichen, der Verschleiß und die Geräuschbildung gemindert.
Ich habe mich für die "Wagner Microceramic" entschieden. (Wagner Spezialschmierstoffe, mal googeln). Ist nicht ganz billig, 300ml ca. 40€ aber man braucht ja nicht viel.
Gibts´s aber auch von Liqui Moly, dort heißt es Ceratec. (Ist aber chemisch ein bißchen anders.)
Die Hersteller (Vertreiber) Carmo oder Moton sind auch Kandidaten.
Ich habe ins Differential 550 ml Fuchs und 50ml Wagner, in die PTU 370ml Fuchs und 30ml Wagner rein.
Ich verwende es auch in Schaltgetrieben, Unterschied wie Tag und Nacht bei der Schaltbarkeit.
Kurzes Beispiel noch: Ein Tropfen zwischen Daumen und Zeigefinger verrieben und es flutscht noch nach 10mal Händewaschen.....
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Klar, wieso solls denn nicht funktionieren. Die Chemiker von Fuchs oder von anderen Herstellern können es auch.
Man kann sich drüber streiten, ob die Viskositätsspreizung (75W-140) notwendig ist oder nicht hinsichtlich der zugefügten Additive. Aber was soll`s.
Ich habe ins Differenzial und in die PTU noch einen Schluck Mikrokeramik rein, erforderlich ist´s wahrscheinlich nicht, aber mich beruhigt es.
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Hab mich hier bereits irgendwann Mitte 2019 zu der genannten Problematik der Füllstände geäußert. Tatsache ist, dass Jeep/FCA da tatsächlich spart. Bei meinen Trailhawks waren die HA-Diffs und auch die jeweiligen PTU`s unterfüllt. Hinten 350ml statt der geforderten 600ml. Bei der PTU waren es 200ml statt 400ml. Beide waren seinerzeit Neufahrzeuge (2015/2018). Beim ersten hab ichs bei der Abholung gemerkt. Brummte im 4WD Lock, was halt ungewöhnlich ist. Beim zweiten wars ebenso. Gottseidank kann ich mir da selber weiterhelfen........
.(Wobei es keine Wissenschaft ist...)Für die Interessierten: Momentan hab ich das Fuchs Titan Sintopoid LS 75W-140 drin.
Haut super hin. (Laufleistung ca. 40.000km)
Demnächst werde ich das Motul GEAR Competition 75W-140 ausprobieren.
Die sind von den Grundölen und den Additiven her recht gut.Man sollte auch bedenken, dass Öl nicht nur schmieren soll, sondern auch kühlen und reinigen. Und da kommts halt tatsächlich auf die richtige Menge an.
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"Für maximale Leistung gebaut
Der neue Ford Ranger Raptor bietet sowohl herausragende Geländetauglichkeit als auch die Leistungsstärke, die im Ford GT und im Ford Focus RS zu finden ist. Eine speziell konzipierte und präzise umgesetzte Bi-Turbo-Version des 2,0-l-Ford EcoBlue-Dieselmotors wurde mit einem neuen 10-Gang-Automatikgetriebe und Schaltwippen kombiniert und sorgt in Verbindung mit den 17“-Leichtmetallrädern für ein unübertroffenes Fahrerlebnis."
Ein bißchen OT aber dennoch interessant. (Kopiert aus der offiziellen Ford-Ranger-Raptor Website)
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(@ Amarillo: Wasser lässt sich nicht komprimieren)
Schon klar.
Streiche --komprimiertes--, setze dafür --im Brennraum unter Druck gesetztes-- Wasser.
Unmißversrändlich und final bleibt´s trotzdem.
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Einen "kapitalen" Motorschaden durch angesaugtes und über den Lader in die Brennräume gedrücktes und im Nachgang komprimiertes Wasser, den hörst Du, und zwar unmißverständlich und final. (ggf. sieht man es auch....
) Da ist nix mehr mit 1800 bzw. 3000 rpm bzw. zur Waschstraße fahren.Gib nicht zu viel auf die Ferndiagnose vom Pauli…....
Mein Tip: Elektronik trocknen lassen, neues Öl rein und dann ggf. nochmal weiterschauen bzw. prüfen.
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Grad die andere Richtung. (Landkreis FFB, nahe an der Grenze zu FDB).
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Hallo Harry, willkomen hier!
Kurze Frage (wenn`s nicht zu persönlich ist!), welche Ecke des Augsburger Umlands?
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Vergiss die Dämpfung. Die spürst Du bei dem Querschnittzuwachs und korrektem Druck in den Reifen sicherlich nicht.
Bei einem 75 Querschnitt und abgesenktem Luftdruck, okay.....
Wenn`s einer behauptet, dann ist es eher Wunschdenken. Allein der sich verändernde Luftdruck in den Reifen (Sonneneinstrahlung, Hitze, bzw. Abkühlung) machen eine belastbare Aussage hierzu zunichte.
Und Optik, na ja, bei gleicher Breite 5,3 mm Radius bzw. Höhenzuwachs.......!?