Aufgrund des aktuellen Urteils des BGHs (https://www.tagesschau.de/inland/dashcam-urteil-101.html)
und einem kurz darauf folgenden Erlebnis einer Bekannten, hatte ich mich für die Installation eine Dashcam entschieden (s. Post weiter oben).
Mein erstes Gerät (https://www.amazon.de/gp/produ…age_o00_s01?ie=UTF8&psc=1), für welches ich mich aufgrund der positiven Bewertungen auf Amazon entschieden hatte, ging total in die Hose. Ich rate von diesem Chinamüll dringend ab!
Ich hab mich gefragt, wer hat eigentlich die meisten Erfahrungen mit Dashcams - und hoppla - wenn man in den USA und im UK auf Amazon sucht, kommen ganz andere Hersteller auf den vorderen Plätzen auf den Schirm. Mein hauptsächlichen Suchkriterien waren: kleines, unauffälliges Gerät d.h. Unterbringung hinter dem Rückspiegel, HD oder höher, Appanbindung per Wlan, kein Saugnapf, optional GPS usw.
Die Stromversorgung kann (1) herkömmlich über den Zigarettenanzünder, (2) eine Hardwire- Verbindung über einen Stromdieb am Sicherungskasten (https://www.amazon.de/Hardwire…keywords=dashcam+hardwire) oder wie von Germanion oben beschrieben (3) über einen OBD- Anschlussadapter erfolgen. Ich habe mich, aufgrund der günstigen Lage der [definition=5,0]OBD[/definition] Buchse für folgenden Stecker entschieden (https://www.amazon.de/gp/produ…age_o01_s00?ie=UTF8&psc=1).
Am Ende des Steckers arbeitet nun die hervorragende ANKER Roav C1 Pro (https://www.amazon.de/gp/produ…age_o01_s01?ie=UTF8&psc=1), welches in Deutschland ein bewertungstechnisches Schattendasein fristet, in den USA aber on top ist. Da mir zum Glück die Fa. ANKER ein hervorragender Begriff ist, war nach kurzer Youtuberecherche die Entscheidung gefallen. Dieser Hersteller hat übrigens einen recht ähnlichen Dauerkonkurrenten. Nachfolgend dazu der Videovergleich zum betreffenden Viofo A119S (
Die unsichtbare Verkabelung ist kinderleicht, hinter Blenden oder Dichtungslippen unterzubringen. Bereits auf der ersten Fahrt hatte ich 1h Dokumentation auf der SD Karte, darunter wie mich ein Reisebus auf der AB, rechts fahrend, von der Mittelspur abdrängte und ich, nur dank der zufällig freien linken Fahrbahn, die Spur fluchtartig wechseln konnte. Auch eine Videosequenz einer Beinahekollission konnte ich, zum Glück nur als Beobachter, diese Woche aufnehmen. Als Geschädigter wäre ich für eine Dokumentation dankbar gewesen, da man sich nicht auf fremde Zeugen verlassen kann, die fahren nämlich in den meisten Fällen weiter.
Diese Woche verbaue ich weitere Kameras in unseren übrigen Fahrzeugen - kein Bock mich, im Falle des Falles, sinnlos zu ärgern. Vielleicht ist der Erfahrungsbericht für den einen oder anderen ein willkommener Gedankenantoß.



