Beiträge von Dilldappe

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Feiertag?

    Also konkret habe ich mit dem hier verhandelt:
    http://www.offroad-versicherungen.de/
    Der behauptet auch, daß Offroad-Schäden über die Vollkasko mit abgedeckt sind und er schon Kunden hatte, die einen Geländewagen aufs Dach geworfen haben und das bezahlt wurde. Keine Ahnung ob das alles so stimmt, da steckt letztlich eine KfZ-Versicherung der AXA dahinter. Wäre aber für einen Wrangler sicher nicht uninteressant, falls das tatsächlich so ist. Andererseits bin ich nicht sicher ob nicht eh jede Vollkasko zahlen würde (und Dich dann übel hochstuft oder rauswirft ...)

    Prima Beispiel warum es verboten ist

    Dir ist schon klar, daß Durchfahren und illegal Müll abladen zwei völlig verschiedene Paar Schuhe sind? :rolleyes:


    Am Glas- und Papiercontainer bei mir vorm Haus kann man ganz legal aus dem Auto heraus den Müll einwerfen, wenn man es schafft nah genug heran zu fahren. Das hat rein gar nichts damit zu tun, daß manche Zeitgenossen nicht verstehen was Glas- und Papiermüll ist und säckeweise Zeug neben den Containern abladen.

    Es ist ganz einfach, die richtige Karte ausuchen, und schon ist der Fall geklärt: Wald-, Feldweg!

    Es macht lustigerweise ein Unterschied ob es ein Wald- oder ein Feldweg ist. Auf dem Feldweg gelten die Waldgesetze nicht ... ;)
    Willkommen in der Bürokratenrepublik Deutschland ...

    So, grade mal in den Landeswaldgesetzen meiner drei Bundesländer gestöbert.


    Für NRW gilt:

    Zitat von § 3 LFoG – Betretungsverbote (Zu § 14 Bundeswaldgesetz)


    (1) Verboten ist das (...)
    e)Fahren im Wald mit Ausnahme des Radfahrens und des Fahrens mit Krankenfahrstühlen auf Straßen und festen Wegen sowie das Zelten und das Abstellen von Wohnwagen und Kraftfahrzeugen im Wald,
    soweit hierfür nicht eine besondere Befugnis vorliegt.

    Rheinland-Pfalz (und Hessen sinngemäß) sagen:


    Zitat von Landeswaldgesetz (LWaldG) § 22 (RP)


    Nur mit Zustimmung der Waldbesitzenden sind insbesondere zulässig:



    1. das Fahren und Abstellen von Kutschen, Pferdeschlitten, Kraftfahrzeugen und Anhängern im Wald,

    :/

    Aus Geocaching-Zeiten kann noch sagen: Förster und Jagdpächter stören sich an ALLEM was sich im Wald aufhält, egal ob Kraftfahrzeug, Fahrrad oder Fußgänger. Die würden am liebsten alles aussperren, auch wenn der Gesetzgeber das weniger streng sieht ... ;)

    Soweit ich weis sind Wege, die nicht verboten sind, erstmal erlaubt. Allerdings finden sich oft außer den üblichen Straßenschildern auch gerne mal gelbe Schilder am Waldweg, die selbigen als privat deklarieren, somit sind die auch tabu. Schranken, auch wenn offen, würde ich mal in die gleich Kategorie stecken.


    Was ich mich frage: es gibt die grünen Vorfahrtachten-Schilder mit der Aufschrift "Naturschutzgebiet", zählt das auch als Verbot? ?(

    Ein Faktor wäre wohl, ob man den Wrangler langfristig gedenkt zu pimpen.
    Höherlegung, Winde usw. wären Sachen, bei denen ich einen Rubicon als Grundlage nehmen wurde, solls mit schicken Alus in Richtung Showcar gehen wäre wohl ein Sahara die passende Basis.

    Der Rubicon holt dank seiner Sperren, entkoppelbaren Stabis und der 1:4 Untersetzung immer noch mehr aus hypothetischen ATs als ein Sahara. Von daher sehe ich es nicht zwingend an nur mit den MT ins Gelände zu gurken. Stefan hier ist mit einem Rubicon JK und den an sich nutzlosen Serienreifen in Eisenberg immer noch Berge hochgekraxelt, wo sich andere Wrangler (und andere Fahrzeuge) mit tollen MT Reifen die Zähne ausgebissen haben. Und je nach Gegend fällt der Winter mittlerweile aus. Dieses Jahr hab ich am Renni nicht einmal Winterreifen wirklich gebraucht trotz Berge, die Testfahrt im JL Sahara ging auch auf den Sommerreifen im Schnee und der matschigen Wiese drunter. Mit ATs käme ich wohl im Wrangler durch alles, wo ich durch kommen MUSS (durch Offroadparks MUSS ich nicht, ich WILL :D ). Von daher wäre schon mal ein Satz ATs ausreichend. Aber die Kalkulation muß eben jeder für sich auf machen, genau so wie Hard-/Softtop etc.

    Die Reifen kann man zur Not tauschen, dann wird der Rubi straßenverträglicher (bei Sahara wird man die auch tauschen wollen weil die Serienbereifung keine Schneeflocke für den Winter hat :P )
    Den Sahara gibts auch mit Differential hinten.
    Die Ausstattung ist zu großen Teilen identisch.


    Die Unterschiede wird man wohl nur bei Hardcode-Geländefahrten wirklich bemerken können, wenn überhaupt ... die wenigsten werden ihr funkelnagelneues Auto gleich so ran nehmen wollen.

    Noch konsequenter wäre es von Jeep allerdings gewesen, dieses Antriebskonzept mit Radnabenmotoren zu realisieren, denn dann hätte man dem Renegade zusätzlich an der Hinterachse eine in der Klasse unerreichte Verschränkung spendieren können - ein Alleinstellungsmerkmal, welches besonders dieser Marke gerecht gewesen wäre. Dann würde die Offroad-Fähigkeit (wahrscheinlich) sogar über die des aktuellen Trailhawk hinausgehen.

    Radnabenmotoren wird es nicht geben, damit wird die ungefederte Masse am Rad zu hoch, was niemand bei einem Straßenauto möchte.
    Bei einem Mars-Rover oder maximal einem Wrangler mag das anders aussehen ... :D