Beiträge von Dilldappe

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Feiertag?

    Dito - ich auch! Die in Deutschland oft genannten 20 cm sind völliger Blödsinn, denn das ist etwa die Bodenfreiheit. In den USA werden - je nach Modell - etwa 20 inch angegeben. Bei 2,54 cm pro inch sind wir auch bei etwa 50 cm. In einem Prospekt aus den USA wurde darauf hingewiesen, dass einige Bauteile im Trailhawk noch zusätzlich gegen "äußere Einflüsse" gesichert sind.

    Der Renegade-Trailhawk wird doch auch in Old Germany mit 48cm angegeben, was den 19 Zoll auf dem Prospekt entsprechen, daß ich mal ausgegraben habe. Für nicht Trailhawk-Allradler stehen dort übrigens 12 Zoll, also ca. 30cm Pi mal Daumen.



    @allen anderen
    Was ich an der Liste gerade so interessant finde, Warum hat der Compass nur um die 20cm und der Renegade und der Cherokee an die 50cm?

    50cm gelten nur für Trailhawks. Ich behaupte einfach mal der Compass-Traily hat die auch, 20cm hat praktisch (fast) jeder Jeep schon alleine wegen der Bodenfreiheit. ^^

    Langsam und alles was Traktion bringt an Sperren oder Helfern rein.


    Richtig gemacht können zwei Fahrzeuge mit unterschiedlichen Wattiefen die höhere Wattiefe des ersten Fahrzeuges nutzen in dem dies durch die Verdrängung die Wassertiefe für das Dan folgende Fahrzeug reduziert.


    Das muss aber schon ein eingespieltes Team sein...

    Ggf. kann es sinnvoll sein, daß sich das "schwächere" Fahrzeug vom einem "stärkeren" durchziehen läßt, von wegen steckenbleiben. Also z.B. nimmt der Rubicon den Renegade an den Haken um ihn durch den Schlamm am Flußgrund durchzuziehen. Haben uns die Isländer damals so empfohlen, aber natürlich ist nie jemand mit einem fetten Geländewagen in der Nähe wenn man vor einem Fluß steht und rüber muß ... ;(

    Also mit dem Jeep habe ich außer eine kleinen Bachdurchfahrt in der Lüneburger Heide und einem Becken im Offroadpark keine Erfahrungen, ging aber alles problemlos. Ok, waren auch nur irgendwas um die 20-30cm.


    Aus praktischer Erfahrung in Island kann ich sagen, daß damals der Landrover Freelander mit seinen offiziellen 40cm durchgekommen ist, auch wenn es vielleicht mal ein oder zwei cm mehr waren. :whistling:
    Wichtig ist es langsam ins Wasser reinzufahren und dann langsam und möglichst konstant durchfahren. Ggf. bereits vorher alles nötige zur Traktion einstellen wie Untersetzung oder auch Sperren, der Untergrund wird oft eher schlammig sein und da das Auto etwas aufschwimmt geht noch ein wenig Bodendruck verloren. Vermeiden sollte man das Stehenbleiben, denn mit der Zeit kommt das Wasser dann doch durch (wie uns damals einige andere Reisende zu berichten hatten). Die Bugwelle kann hilfreich sein, richtig gemacht steht das Wasser hinter der Welle direkt am Fahrzeug etwas niedriger als der Wasserspiegel, aber das will auch gekonnt sein.


    Kleiner Funfact: sowas geht auch mit einem normalen Auto. Auf Island ist uns damals ein Corsa durch diverse Bäche gefolgt, der hat sich erst angeschaut wie die Lage beim Landy aussah und ist dann todesmutig mit Schmackes durch den (schmalen) Bach. Dank der Wasserverdrängung auf der kurzen Strecke klappte das tatsächlich, aber irgendwann kam dann ein größerer Bach und er hat aufgegeben. 8o

    Scheint recht anspruchsvoll zu sein dort... Aber zum Schnuppern lohnt es sich bestimmt.
    Freu mich drauf!

    Schaun wa ma. In Gerolstein gibts auch knackige Stellen, trotzdem kann man auch mit dem Renegade spielen. Und wir sind ja nicht in der Wildnis, man kann einfach umdrehen ... nicht wie letztens im Urlaub. 8o :/

    @Dilldappe


    Was war der Grund für Dich vom Yeti / Skoda auf 'nen Jeep zu gehen?
    So wirklich viel Negatives habe ich nicht gelesen ... gut, VAG eben ... und bei Euro 6 AdBlue im Kofferraum.

    Der Yeti sollte weg und Skoda hat es versäumt neue zu bauen. Den hässlichen Karotte oder wie er heist gabs noch nicht und andere Händler haben auch schöne Autos. Da neben allem anderen auch der Preis stimmte wurde es der Jeep, zumal die Umstellung eher minimal war. Und jetzt bin ich mit dem Jeep-Virus infiziert :whistling: :/ ^^ :D

    Hallo und herzlich willkommen hier im Forum.


    Ich habe zwar einen Yeti gefahren und fahre nun einen Renegade, aber jeweils Schalter und ohne Anhänger, von daher kann ich Dir speziell nicht wirklich weiter helfen.


    Allgemein kann ich folgendes sagen: Yeti und Renegade Diesel sind sich sehr ähnlich in allem, da machst Du bei beiden nichts falsch (von Anhänger/Automatik mal abgesehen, dazu kann ich nichts sagen).


    Renegade mit Diesel, Allrad und Automatik heist fast zwingend Limited oder Trailhawk, das sind dann so die oberen Ausstattungslinien, entsprechend teuer wird der Spaß dann. Neu jenseits der 30.000, gerne bis 40.000. Gebraucht könnte 15k je nach Alter dann vielleicht schon klappen, muß man halt suchen.


    Der Compass hat gleichen Motoren, Getriebe und mehr oder weniger Fahrwerk wie der Renegade, die basieren auf der gleichen Plattform. Allerdings ist der Compass per se teurer und ist kürzer auf dem Markt als der Renegade, entsprechend schwerer wird es wohl sein passende Gebrauchte im gewünschten Preissegment zu finden. Da der Renegade eben auch länger auf dem Markt ist dürfte es auch mehr auf dem Zubehörmarkt geben. Persönlich finde ich den Renegade auch übersichtlicher und er hat das bessere Raumgefühl. Und der Compass hat ein paar mehr Kilo auf den Rippen bei gleichem Motor, keine Ahnung ob und wie sich das im Anhängerbetrieb auswirkt.


    Zum Thema Auflastung kann ich leider auch nichts sagen, aber wie bereits gesagt, aufgrund des Alters vermute ich mal, daß man da eher beim Renegade fündig wird, wenn überhaupt.


    Jedenfalls vorher genau die Anhängelasten in Erfahrung bringen, der eine oder andere hat sich schon nach dem Kauf gewundert und das nicht positiv.