Beiträge von Dilldappe

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Feiertag?


    Zum Thema Diesel: Leider muss ich auch in Städte, die mit einem Euro6 Verbot liebäugeln - auch wenn das gerade aufgeschoben wurde, scheint das Thema langfristig nicht vom Tisch zu sein.

    Aktuelle Fahrzeuge habe 6d temp, die sind weit von einem Fahrverbot entfernt. Was ggf. dräut wären erstmal Euro 6b. Natürlich kann Dir niemand garantieren, daß sich irgendwelche Kasper noch was neues ausdenken, aber z.B. könnte auch jemand auffallen, daß Benziner ja eher selten Feinstaubfilter haben und jede Menge davon raus blasen ... no risk no fun ;)


    Im Grunde habe ich mich auf einen Kompakt SUV eingeschossen, da sie mir kompromisstauglich erscheinen. Kurz genug um in der Stadt einen Parkplatz zu finden (sehr lustig mit dem Kombi, der knapp 4,80m hat), mehr Bodenfreiheit, immerhin etwas off-road tauglich. Wobei ich durchaus den Eindruck habe, dass die meisten Kompakt SUVs auf dem Markt wirklich nur bedingt off-road tauglich sind (korrigiert mich wenn ich falsch liege), weshalb mir der Jeep ins Auge sprang.

    Ich war schon im gemischten Geländetraining mit diversen andern kleinen SUV und der Trainer hat dem Renegade attestiert am geländegängigsten zu sein. In der Klasse wirst Du kaum ein besseres Fahrzeug dafür finden und einen handelsüblichen deutschen Waldweg steckt der Renny locker weg. ^^



    Auf der anderen Seite stellt sich die Frage wie gut der Jeep geeignet ist, um 700km (einfach) über Autobahnen durchs Land zu fahren - das würde 4-5mal im Jahr (hin & zurück) anstehen.

    Ich bin letzten Monat noch entspannt 350km in die Lüneburger Heide zur Jeep-Experience, dort 90km durch den Wald und anschließend wieder zurück, einfach mal so. Die Straßenlage des Renegade ist ausgezeichnet. Natürlich geht der Vebrauch jenseits der 130 hoch bei der Schrankwand und wenn Du permanent 200 Bahn blasen willst, dann a) schafft das maximal der Trailhawk und b) solltest Du eher (Grand)Cherokee fahren. ;) Und bei solchen Langstrecken stellt sich die Frage nach einer Dieselalternative eigentlich gar nicht erst.

    Da Du Dich hier unter "Renegade" geäußerst hast, gehe ich mal davon aus, dass Du auch an diesem Modell interessiert bist. Abgesehen von der Frage nach 2x4 oder 4x4 Antrieb solltest Du Dir die Frage stellen, ob bei Deiner doch recht hohen Jahres-Laufleistung ein Benziner in der "kleinen Schrankwand" Renegade die richtige Wahl wäre, denn alleine schon wegen der Spritpreise und dem Verbrauch sollte sich da der Diesel auf jeden Fall rechnen. Zudem sind die angebotenen Benziner doch recht klein bzw. hubraumschwach und wie das dann nach gut 3 Jahren und 100.000 km aussieht mit der Dauer-Haltbarkeit weiß noch keiner so genau. Lies einfach mal hier die Erfahrungsberichte über Spritverbrauch und Ähnliches.

    Stimmt, ganz übersehen. Bei der Kilometerleistung ist in der Tat ein Diesel die bessere Wahl. Allerdings bedingt das auch wieder eine höhere Ausstattung und Kosten, die Benziner gibts ja bereits mit weniger Schnickschnack wenn man das möchte. Da hilft wohl nur der Taschenrechner und eine genaue Analyse der Anforderungen und Bedürfnisse. Zwischen Frontler Diesel und Allrad sinds dann doch schon 6000 Tacken unterschied und das ohne Automatik!

    Das Profil auf dem Serien-Sahara sah jetzt durchaus wintertauglich aus, ich hatte mir bei der Probefahrt extra noch ein paar verschneite Stellen suchen können.


    Ob man das nun unbedingt will steht auf einem anderen Blatt. Ich hätte sie unter "generischem Ganzjahresreifen" eingeordnet, für lusche Winter in 70% von Deutschland durchaus geeignet.

    Hallo erstmal und willkommen hier!


    Die Frage läßt sich so pauschal gar nicht beantworten, kommt ganz auf die Wege drauf an und in welchem Zustand die sind. Generell sind deutsche Feld-, Wald- und Wiesenwege in einem relativ brauchbaren Zustand, da kommt auch mit einem Fronttriebler meistens durch. Schwierig wird es bei Matsch und Schnee und/oder Bergauf. Und auch da zählen die Umstände ... Reifenprofil, kann man Schwung holen etc.
    Ich bin letzten Monat noch mit der Jeep-Experience fast 90km in der Lüneburger Heide durch den Wald gegondelt, da hätte es keinen Allrad gebraucht. Dafür war ich letztes Wochenende im Sauerland an einer Hütte, die hatte als einzige Zufahrt einen steilen, matschigen Waldweg, wo die anderen mit ihren PKWs schon am Anfang durchdrehende Reifen hatten während der Jeep einfach ohne Murren bis zur Tür gefahren ist.


    Wenn Du also nicht dauernd in Feld und Wald rumgondelst und auch nicht drauf angewiesen bist den schlammige Weg unbedingt fahren zu müssen, dann dürfte Frontantrieb ausreichend für Dich sein. Das Mehr an Bodenfreiheit bei einem Jeep fällt da wohl eher ins Gewicht.


    Bist du allerdings öfter im Wald, weil Jäger oder gar Holz mit dem Hänger raus ziehen, dann führt wohl kein Weg am 4x4 vorbei.

    Jaja, 3 Jahre am Allerwertesten. Der hatte bestimmt eine schlimme Kindheit und so, da winkt der Richter mal böse mit dem Zeigefinger und das wars. :cursing:


    Wärs eine Kuh oder Pferd gewesen, dann könnte wenigstens der Besitzer noch ordentlich auf Schadensersatz verklagen. Nicht daß das irgend was besser machen würde ...

    Ich hab damals im BMW (natürlich Heckantrieb) mit ordentlichen Winterreifen und einem Sack Salz auf der Hinterachse so manchen Audi-Fronttriebler mit seinen breiten Sommerschlappen am Berg stehen lassen. Also ja, Reifen sind äußerst wichtig. Allerdings sind die Allwetterreifen heutzutage ziemlich gut, so lange die noch Profil haben dürfte man im deutschen Winter recht gut zurecht kommen, außer vielleicht in den Alpen oder im Harz.


    Davon abgesehen gibt es ja nur noch selten Winter, unter 400-500m mußte schon suchen gehen. Letzte Saison war der Renny bei mir ziemlich arbeitslos, im Jahr davor bin ich extra ins wilde Wittgenstein gefahren für eine Schneetour.

    Anscheinend ist die Antenne im Eimer. Jetzt haben sie mir irgendeine eingebaut und eine originale bestellt. Warum weis ich auch nicht, die jetzige tuts jedenfalls auch. ?( Vermutlich weils noch über Garantie geht.

    In dem Fall denke ich mal nicht. Wenn der Wagen in einem Gewerbe-Leasing für Firmenwagen steckt, kann den eine Privatperson nicht 1:1 übernehmen, da gelten andere Konditionen. Bei Privat zu Privat wäre es wohl eher kein Problem. Aber so wird es aus meiner Sicht auch auf eine Auflösung hinauslaufen müssen.
    Und da simmer wieder beim Thema. Vorzeitige Auflösung ist immer vom Wohlwollen des verkaufenden Händlers abhängig. Das sich Rückkaufwert und Restwert erst zum Leasing-Ende einigermaßen decken, sollte auch klar sein. Die entstehende Lücke muss einer ausgleichen, egal wer. Der Händler wird das nur tun, wenn beim Anschlußgeschäft entsprechende Reserven drin sind. So wie FCA momentan die Hosen bei den neuen Leasingverträgen runter lässt bei, kann ich mir nicht vorstellen, dass da drüber der Rückkauf ausgeglichen werden kann. Dann kommt´s noch drauf an, wie hart beim aktuellen Vertrag gefeilscht wurde. Was allgemeingültiges lässt sich da nicht sagen.

    Da hilft halt nur mal anfragen, dann weis man genaueres.


    Letztlich kamen wir damals zu dem Schluß, daß der Renny wohl einfach bis zum Ende da geblieben wäre, auch wenn den nicht wirklich jemand gebraucht hätte. War irgendwie immer noch günstiger als ein verlustreiches Auslösen. Mangels Wrangler hat sich das Thema dann aber eh erledigt.

    Die haben auf der Halde immer einen Babykurs ;(
    Gruß Thomas

    Der im letzten Jahr war tatsächlich was für Babies, dieses Jahr wars schon ein Stück weiter interessanter, aber natürlich immer noch ohne weiteres schaffbar. Herrje, die setzten irgendwelche Leute, die vorbei kommen, in einen Jeep und lassen die fahren! Das ist nicht der Rubicon-Trail.

    Ich hab letztes Jahr im Frühjahr mal spaßeshalber den Renegade für einen neuen Wrangler durchrechnen lassen, Restlaufzeit damals noch ca. 1 Jahr. Was soll ich sagen ... mir kamen die Tränen was sie für meinen noch bieten wollten. ;(


    Da das Leasing bei einer anderen Gesellschaft ist würde es mich wundern, wenn es sie interessiert ob Du einen teureren Jeep kaufst oder nicht. Bei der FCA-Bank hätte mich mir vielleicht noch was vorstellen können.


    Vermutlich wäre die beste Option den Renny auf Deinen Schwiegervater umzuschreiben, denke mal der Leasinggesellschaft ist's letztlich egal solange der Geld pünktlich fließt, aber natürlich werden sie eine Aufwandsgebühr berechen. :rolleyes: Wenn es also ein privates Leasing ist, dann wäre die allergünstigste Option vielleicht, daß der Wagen weiter auf Dich läuft und dein Schwiegervater Dir die Kohle gibt. Aber letzten Endes wirst die Gesellschaft nach einem konkreten Angebot fragen müssen und dann den Taschenrechner auspacken.


    Zur Not gibt es im Netz noch Portale, wo man sein Rest-Leasing anbieten kann.


    Ich habe häufiger den Eindruck, dass wesentliche Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft auf (mindestens) einem Auge blind sind und nicht ausreichend bedenken, was sie da eigentlich tun. Hauptsache, man hat "irgendwas" gemacht. Das läuft dann häufig auf Aktionismus hinaus

    Der Politiker an sich kann nur von Wahl zu Wahl denken. Oder aktuell nur noch von Umfrage zu Umfrage und von Hype zu Hype ... :P


    Und dann sind da noch die Lobbyisten, die munter ins Öhrchen flüstern. VW stellt grade für Milliarden auf Akkus um, wie wahrscheinlich ist da eine intensive Beschäftigung mit dem Thema Wasserstoff?