Leider werden bei dieser Diskussion oft die Preise vergessen, die für diese Wagen aufgerufen werden.
Die sind leider immer noch heftig.
Vor allem, wenn man bedenkt was in diesen Autos alles NICHT mehr drin ist (Verteiler, Kolben, Zylinder, Auspuff, Kat Kühler usw. usw. usw.)
Das stimmt! Auf den ersten Blick. Aber was da an Elektronik mittlerweile serienmäßig verbaut ist, lässt einen staunen.
Morgen fahren wir einen FIAT 500e Cabrio Probe. Als möglichen Ersatz für unseren Audi TT Roadster.
Kommt mit dem neuen U-Connect 5, (fast) Autopilot, LED rundum usw. auf Runde 30.000 €, abzüglich ca. 10.000. € Förderung. Damit kostet er in etwa das Gleiche wie die Verbrenner, obwohl er etwas größer und wesentlich moderner ist. Von den Fahrwerten und dem deutlich geringeren TCO (Total Cost of Ownership) ganz zu schweigen. 10 Jahre steuerfrei, danach halber Satz, weniger Versicherung, kaum Inspektionskosten (kein Öl, kaum Bremsenverschleiß wegen Rekuperation), Laden vom Dach…
Viel wirtschaftlicher (und ökologischer) kann man nicht Auto fahren.
PS. Kühler, ein hochintelligentes Thermo- und Lademanagement etc. sind da auch mit an Bord. Meistens auch eine Wärmepumpe, um die Heizeffizienz deutlich zu steigern. Also von der Antriebs- und Ladetechnik her sind moderne E-Auto doch etwas aufwändiger und intelligenter aufgebaut, als Omas AOK-Chopper.
So heizt z.B. ein gutes E-Auto nach Navi bereits die Akkus vor, bevor es zum planmäßigen Ladestopp geht, um die Ladeeffizienz und -Geschwindigkeit zu optimieren.
Ja, Kolben, Ventile, Kardanwellen usw. gibt es nicht mehr, dafür aber (wie bei unserem Enyaq) zwei synchronisierte Elektromotoren mit der ganzen Elektronik und Intelligenz die dahintersteckt.
Auch bei E-Auto gilt: Von nix kommt nix!
