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Feiertag?
  • Die neuen "Grokodile" wollen sich auch umgehend um dieses Thema kümmern: (Quelle T-Online)


    Brüssel droht mit Klage wegen schlechter Luft
    Auch der Dieselskandal und die Frage, wie die Luft in stark belasteten Städten schnell sauberer wird, bleibt dringend. Es laufen zwar bereits Förderprogramme. Aus Brüssel droht aber eine Klage der EU-Kommission, der die bisherigen Maßnahmen noch nicht ausreichen. Das Thema "blaue Plakette", mit der sauberere Diesel von Fahrverboten auszunehmen wären, will die neue Regierung "alsbald" aufgreifen.
    Entschieden werden muss auch, ob es Umbauten direkt an Motoren älterer Diesel geben soll – und wer dafür zahlt. Spätestens zum 1. November soll auch ein Gesetz über neue Klagerechte für Fälle mit vielen Betroffenen wie beim Dieselskandal in Kraft treten, die sogenannte Musterfeststellungsklage.

  • Warum muss eine Softwarelösung zwangläufig zum Mehrverbrauch oder Motorschaden führen. Von letzteren hörte man noch nichts Konkretes.

    LOL, wo lebst du? Alle nachgerüsteten Diesel von VW und FCA brauchten plötzlich mehr als vorher. Erklär mir mal, warum der kleine Euro6 Compass mit gleichem Motor auf einmal mehr verbraucht, als der größere Cherokee mit Euro5. Mein erster Diesel war ein Dickschiff mit 2,5 5-Ender und Euro 2. Das Ding hat zwar gerußt wie Sau, gebraucht habe ich aber nur 5,5L/100km. Heute habe ich einen "modernen" Diesel mit deutlich weniger Hubraum, der fast 2 Liter mehr auf 100km säuft. Unter 7L ist der im Moment nicht zu bekommen. Super, oder?

  • Es ist mal wieder die alte Frage, inwiefern die sogenannten umweltfreundlichen Maßnahmen auch wirklich zielführend sind. Für mich ist umweltfreundlich in erster Linie immer noch ein niedriger Verbrauch, eine lange Lebensdauer von Fahrzeug und Motor und damit ein möglichst geringer CO2 Ausstoß - bei Produktion UND Nutzung.


    Wenn ein Update nicht zur Pflicht wird, werde ich keine Umwelt-unfreundlichen Maßnahmen ergreifen und lieber auf die Fahrt in irgendwelche Umweltzonen verzichten - an den Tagen, an denen Sie ausgerufen werden.


    Wann und ob ich meinen Omaha Orange mal abgebe, wird sich zeigen, aber ich werde versuchen, ihn im Falle eines Falles in gute Hände zu geben, die seinen Drang zu artgerechtem Einsatz auch verstehen.


    Gruß Pete

    gesendet von Pete

    My Omaha Orange
    new-jeep-forum.de/gallery/image/1065/
    Jeep Renegade Trailhawk 2,0 D mit 170 PS und 9 Gangstufen Automatik, Omaha Orange, ROLA Dachkorb Sandbleche + Bergegeschirr nach Lage. Trekfinder Federn (plus 3cm), Spurplatten 5mm, AT-Reifen 225/65 R 17, Zusatzscheinwerfer vorne / hinten am Dachkorb, Reserverad "on top".

  • Also nur bei VW! Trifft uns ja dann nicht

    Heiliger Sankt Florian ... :saint:

    2015er Cherokee Limited, Vollausstattung, PRIVAT VERKAUFT am 7.11.2021!
    Ich war immer top-zufrieden mit unserem Indianer und bin ausschließlich aus Vernunftsgründen (extrem viele Kurzstrecken) auf ein 4-WD-E-Mobil umgestiegen, zumal ich nur Euro V hatte und nicht mehr in jede größere Stadt fahren durfte.


    Unser Neuer: Škoda Enyaq iV 80x Sportline (Voll-Elektrisch mit 4WD, 265 PS)
    Wallbox 11 kW von Elvi (NL), gespeist von einer eigenen PV-Anlage mit 10 kWp

  • Toy4ever hat vollkommen Recht mit dem Mehrverbrauch ...


    mein neuer GC Euro 6 mit dem AdBlue Gedöns und neuer Software und weiß der Teufel noch was hat fast einen Liter Mehrverbrauch zum Vorgänger (gleiches Modell, gleicher Motor) mit Euro 5 incl. dem gleichen zarten Gasfuß.

    nur Geländewagen:
    Nissan Patrol 160 R6 3,3 Liter 1984-1989
    Nissan Patrol GR R6 2,8 Liter 1989-1993
    Jeep Grand Cherokee ZJ V8 5,2 Liter 1993-1999
    Jeep Grand Cherokee ZJ V8 5,2 Liter 1999-2003
    Audi Allroad V6 3 Liter 2003-2008
    Jeep Grand Cherokee WH V6 2008-2014
    Jeep Cherokee KL V6 2014-2016
    Jeep Grand Cherokee Limited WK2 V6 2016-2017
    Jeep Grand Cherokee Summit WK2 V6 2017-





  • Hallo rp_BOT
    verstehe Deine Frage nicht ?(


    Meine Info war: neuer GC mit Euro 6 zum Vorgänger Euro 5 hat tatsächlichen Mehrverbrauch...
    OK - bei erst 5.000 km Laufleistung könnte evtl. noch etwas nach unten gehen - könnte!

    nur Geländewagen:
    Nissan Patrol 160 R6 3,3 Liter 1984-1989
    Nissan Patrol GR R6 2,8 Liter 1989-1993
    Jeep Grand Cherokee ZJ V8 5,2 Liter 1993-1999
    Jeep Grand Cherokee ZJ V8 5,2 Liter 1999-2003
    Audi Allroad V6 3 Liter 2003-2008
    Jeep Grand Cherokee WH V6 2008-2014
    Jeep Cherokee KL V6 2014-2016
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  • Hallo rp_BOT
    verstehe Deine Frage nicht ?(


    Meine Info war: neuer GC mit Euro 6 zum Vorgänger Euro 5 hat tatsächlichen Mehrverbrauch...
    OK - bei erst 5.000 km Laufleistung könnte evtl. noch etwas nach unten gehen - könnte!

    Na, wenn das der Preis ist, ein knapper Liter Mehrbrauch, bei derart hubraumstarken Dieseln, die Umwelt zu schonen, dann sollte man es einfach nicht erwähnen, steht dann in keinem Verhältnis.

  • Na, wenn das der Preis ist, ein knapper Liter Mehrbrauch, bei derart hubraumstarken Dieseln, die Umwelt zu schonen,

    Das Problem dabei ist: es schont die Umwelt kein bisschen, sondern das "Update" schadet der Umwelt, weil es mehr fossile Energien für dieselbe Leistung benötigt. Der CO2 Ausstoß steigt und trägt zum globalen Problem bei. Es ist Augenwischerei und bestenfalls dazu geeignet, ein extrem lokales Problem abzumildern.


    Das ist auch einer der Gründe, weswegen ich diese ganzen Diskussionen als fast immer polemisch und unsachlich betrachte.


    Gruß Pete

    gesendet von Pete

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  • Das ist ja Witz an der Sache. Durch das ganze Euro 6 Gedöns wird der Diesel schon aus technischer Sicht und zunehmend auch wirtschaftlich unrentabel. Zumindest an Autos, die der Großteil hier fährt. Man kann ohne Schwierigkeiten Saugbenziner mit 2 Liter Hubraum bauen, die beim CO2 nur unwesentlich über den aktuellen 2,0 Dieseln liegen.

  • Man kann ohne Schwierigkeiten Saugbenziner mit 2 Liter Hubraum bauen, die beim CO2 nur unwesentlich über den aktuellen 2,0 Dieseln liegen.

    Das schafft im Moment (auch nur annähernd) wohl nur Mazda mit der SkyActive Bauart der Motoren und selbst da liegt der Verbrauch des Benziners noch deutlich über dem Diesel, was gleichbedeutend ist mit dem CO2 Ausstoß, da dieser immer direkt abhängig vom Verbrauch ist.
    Ein bestes Beispiel dafür, dass diese Rechnung nicht aufgeht sind die Verbrauchswerte von Compass und Renegade im direkten Vergleich Benziner zu Diesel... das sind, wenn ich dieses hier so mitverfolge mal locker so 2-3 Liter Unterschied, insbesondere wenn ich leistungsgleiche Fahrzeuge betrachte.


    Bei jedem Anbieter, der (noch?!) auf Verbrennungsmotoren baut sind die sparsamsten immer die Diesel. Bei Hybriden ist das auch nicht anders, denn fairerweise muss man dann Dieselhybrid und Benzinhybrid miteinander vergleichen und hätte ersterer meines Erachtens von der Okologie und Effizienz her die meisten Vorteile - rein sachlich gesehen.


    Gruß Pete

    gesendet von Pete

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  • Ganz ehrlich, wenn ich der Church of CO2 huldigen will, dann fahre ich keinen Jeep, schon gar keinen GC. :D ^^

    "Im Rallye Sport wurde meine Vermutung bestätigt, dass ein Auto mit 2 angetriebenen Rädern nur eine Notlösung ist."


    "Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man morgens davor steht und Angst hat es aufzuschließen."


    Walter Röhrl

  • Meine Betrachtung ist schon durchaus realistisch und basiert auf selbst in der Praxis erfahrenen Werten. Wenn die Angaben hier im Forum zum Compass mit den 1,4er Mötorchen auch nur halbwegs real sind, ist das natürlich völlig unakzeptabel und sollten keinesfalls als Referenz herangezogen werden. Das geht deutlich besser, nicht nur von Mazda. 8,0 bis 8,5 Liter Benzin auf 100km sind machbar und dann sieht die Rechnung ganz anders aus. Man darf nicht vergessen, dass beim Verbrennen von Diesel mehr Co2 erzeugt wird, als von Benzin. Bei einem Verbrauchsunterschied von nur noch 1 - 1,5 L reden wir dann dann von ca. 5 g/km Co2.


    nur mal so zum Vergleich (Werksangaben):


    Jeep Compass 2,0 Mjet Diesel 148 g/km


    Toyota RAV4 2,0 Valvematic Benziner 152 g/km

  • nur mal so zum Vergleich (Werksangaben):


    Jeep Compass 2,0 Mjet Diesel 148 g/km


    Toyota RAV4 2,0 Valvematic Benziner 152 g/km

    Ja, das stimmt so sicherlich... aber wie würde das aussehen, wenn der Diesel des Renegade in die deutlich windschlüpfrige (und ich glaube auch leichtere) Karosserie des Toyota verpflanzt würde. Der Vergleich ist meines Erachtens einfach so nicht sinnvoll. Ich weiß nicht, ob Toyota im RAV4 den Diesel noch anbietet, aber als es den noch gab, galt der immer als sehr genügsam.


    Insgesamt sind die Werte aber immer noch zu schlecht - da sind weder Benziner noch Diesel aktuell ausgereizt. Ich finde, der Weg den Mazda im Moment geht ist interessant und vielversprechend, da hier versucht wird, die Vorteile beider Verbrennungsverfahren miteinander zu verheiraten und bisher werden durchaus vielversprechende Ergebnisse erzeugt.


    Gruß Pete

    gesendet von Pete

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    Jeep Renegade Trailhawk 2,0 D mit 170 PS und 9 Gangstufen Automatik, Omaha Orange, ROLA Dachkorb Sandbleche + Bergegeschirr nach Lage. Trekfinder Federn (plus 3cm), Spurplatten 5mm, AT-Reifen 225/65 R 17, Zusatzscheinwerfer vorne / hinten am Dachkorb, Reserverad "on top".

  • (und ich glaube auch leichtere) Karosserie des Toyota verpflanzt würde.

    Leichter ist der mit Sicherheit nicht. Der RAV ist von Größe und Gewicht inzwischen auf Cherokee-Niveau, was letztendlich den Vergleich mit dem Compass noch prägnanter macht. Richtig interessant wird es, wenn die ersten Erfahrungwerte mit den 6d-Motoren vorliegen.

  • Sodele,


    Ich hab heute mal einen grossen Jeep-Händler aus dem Raum MG angeschrieben.


    Derzeit können keine Compass bestellt werden, da die Motoren für die künftigen EU Normen modifiziert werden.


    Ich habe explizit nach den Dieselmotoren gefragt, und als Antwort bekam ich, dass die Selbstzünder auf EU6D modifiziert werden.


    Zum Trailhawk sagten die übrigens, dass sie damit rechnen, dass mit dem Beginn MY19 auch der Trailhawk bestellbar ist.
    .


    Grüße
    Holgi


    Gesendet von meinem G8441 mit Tapatalk


  • Diesel der strengsten Abgasnorm unterbieten im Realverkehr den NOx-Grenzwert deutlich. Das hat die Zeitschrift „Auto Motor und Sport“ gemeinsam mit dem britischen Prüfinstitut „Emissions Analytics“ auf Autobahnen, Landstraßen und im Stadtverkehr gemessen. Überprüft wurden drei nach Euro 6d-Temp zertifizierte SUV-Modelle, ein BMW X2, ein DS7 Crossback und ein Volvo XC40. Alle drei Autos verfügen zur Abgasreinigung über ein SCR-System.


    Erlaubt wäre nach der für neue Pkw-Typen bereits gültigen Norm ein Stickoxidausstoß von 168 Milligramm pro Kilometer. Der 132 kW/180 PS starke DS7 stieß bei der Messfahrt im Schnitt lediglich 18 Milligramm aus. Selbst im Stadtverkehr kam er nur auf 41 Milligramm. Ähnlich sieht es bei den beiden Konkurrenten aus: Der BMW stieß im Mittel 31 Milligramm aus, der Volvo 59 Milligramm.


    Die Tatsache, dass die drei SUV die Norm erfüllen, überrascht nicht. Seit September 2017 müssen neue Pkw-Typen diesen Umstand nicht mehr nur auf dem Prüfstand, sondern auch auf der Straße nachweisen. Ein Test im Realverkehr zählt daher zum Zulassungsverfahren. Überraschend ist jedoch, wie deutlich die Autos die Grenzwerte unterbieten. Selbst der erst ab 2020 geltende Grenzwert der Norm Euro 6 (120 Milligramm pro Kilometer) wäre demnach kein Problem. Und sogar die nur für den Prüfstand vorgeschriebenen 80 Milligramm würden locker erreicht.

    Jetzt komme ich mir aber so richtig verarscht vor. Plötzlich sind alle Grenzwerte überhaupt kein Problem mehr und werden auch im realen Fahrbetrieb um Faktoren unterschritten. Was hat man hier die letzten Jahre für ein Spiel gespielt?

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