Ist Allrad für Feld-/Waldwege notwendig?

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    • Ist Allrad für Feld-/Waldwege notwendig?

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      Ich hoffe ihr verzeiht mir meine etwas naive Frage, aber bei mir steht gerade der allererste Autokauf an und mir fehlt es definitiv an Fahrerfahrungen mit verschiedenen Autotypen :whistling:

      Bisher bin ich quasi ausschließlich den Kombi meiner Familie gefahren und naja, auf Feldewegen war das natürlich immer eine reine Zitterpartie, die man zu vermeiden versucht. Zum einen die Angst aufzusetzen, wenn es mal ein bisschen uneben wird, zum anderen die Angst stecken zu bleiben, sobald der Boden etwas feucht ist :thumbdown: Abenteuerlicher als matschige Waldwege wird es dann aber auch nicht, Schnee hat hier schon seit einigen Jahren nicht mehr für Verkehrsprobleme gesorgt und ich lebe auf dem platten Land.

      Allerdings fahre ich zur Zeit auch >30 000km im Jahr und da wäre die etwas weniger durstige Variante ohne Allrad natürlich auch verlockend. Zumal durch Dieselfahrverbote und regelmäßige Fahrten in betroffene Städte ein Benziner angesagt ist. Entsprechend würde ich mich über Erfahrungen freuen, ob auch die Variante ohne Allrad ausreichend ist :)

      Mein Auto:

    • ... kommt wohl auf den Weg, das Wetter und die Fahrkünste drauf an.
      Ich würde mal sagen:
      Geht mit 2x4:


      Könnte schwierig werden:



      Matschig bergauf hat 4x4 sicher Vorteile, Feldwege trocken kann man auch mit dem Golf fahren.

      Mein Renegade: Longitude MultiAir 1.4 103kW : YoM 3/18 : manual gearbox : Uconnect 8.4 : Navi : KA : Keyless : 215/60R17 auf Diewe : DTE PedalBox

    • Hallo erstmal und willkommen hier!

      Die Frage läßt sich so pauschal gar nicht beantworten, kommt ganz auf die Wege drauf an und in welchem Zustand die sind. Generell sind deutsche Feld-, Wald- und Wiesenwege in einem relativ brauchbaren Zustand, da kommt auch mit einem Fronttriebler meistens durch. Schwierig wird es bei Matsch und Schnee und/oder Bergauf. Und auch da zählen die Umstände ... Reifenprofil, kann man Schwung holen etc.
      Ich bin letzten Monat noch mit der Jeep-Experience fast 90km in der Lüneburger Heide durch den Wald gegondelt, da hätte es keinen Allrad gebraucht. Dafür war ich letztes Wochenende im Sauerland an einer Hütte, die hatte als einzige Zufahrt einen steilen, matschigen Waldweg, wo die anderen mit ihren PKWs schon am Anfang durchdrehende Reifen hatten während der Jeep einfach ohne Murren bis zur Tür gefahren ist.

      Wenn Du also nicht dauernd in Feld und Wald rumgondelst und auch nicht drauf angewiesen bist den schlammige Weg unbedingt fahren zu müssen, dann dürfte Frontantrieb ausreichend für Dich sein. Das Mehr an Bodenfreiheit bei einem Jeep fällt da wohl eher ins Gewicht.

      Bist du allerdings öfter im Wald, weil Jäger oder gar Holz mit dem Hänger raus ziehen, dann führt wohl kein Weg am 4x4 vorbei.
      "Im Rallye Sport wurde meine Vermutung bestätigt, dass ein Auto mit 2 angetriebenen Rädern nur eine Notlösung ist."

      "Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man morgens davor steht und Angst hat es aufzuschließen."

      Walter Röhrl

      Mein Renegade: Renegade Limited MY 2020, Farbe Granite Crystal, 6 Gang MT 4x4, 2.0 Multijet 140 PS, LED; Ehemals: Renegade Night Eagle MY 2017, Farbe Granite Crystal, 6 Gang MT 4x4, 2.0 Multijet 140 PS

    • Hallo @Waldkind ,

      Zuerst einmal Willkommen hier im Forum.

      Da Du Dich hier unter "Renegade" geäußerst hast, gehe ich mal davon aus, dass Du auch an diesem Modell interessiert bist. Abgesehen von der Frage nach 2x4 oder 4x4 Antrieb solltest Du Dir die Frage stellen, ob bei Deiner doch recht hohen Jahres-Laufleistung ein Benziner in der "kleinen Schrankwand" Renegade die richtige Wahl wäre, denn alleine schon wegen der Spritpreise und dem Verbrauch sollte sich da der Diesel auf jeden Fall rechnen. Zudem sind die angebotenen Benziner doch recht klein bzw. hubraumschwach und wie das dann nach gut 3 Jahren und 100.000 km aussieht mit der Dauer-Haltbarkeit weiß noch keiner so genau. Lies einfach mal hier die Erfahrungsberichte über Spritverbrauch und Ähnliches.

      Wenn Du öfters mal im Matsch unterwegs bist, hast Du natürlich mit dem Allrad eine größere Sicherheit - und das nicht nur im Gelände. Auf der anderen Seite schleppst Du etwas mehr Gewicht mit Dir herum, was zu einem leicht höheren Spritverbrauch führt. Nimmst Du einen Diesel (die haben beim Renegade übrigens meines Wissens alle Euro6, die neuen ab 2019 Euro6d-temp mit AddBlue) hält sich der Mehrverbrauch wohl in Grenzen und Du dürftest auf absehbare Zeit auch in Innenstädten keine Probleme haben, zudem die Interessengruppen-orientierte Diskussion ja dankenswerterweise auch in letzter Zeit ziemlich abgeebbt ist.

      Schau' Dich einfach mal um, was der Markt so her gibt. Vielleicht kannst Du ja auch einen guten gebrauchten Diesel 4x4 mit wenigen Kilometern abstauben, wenn Dich z.B. der Neupreis eine Limited oder Trailhawk 4x4 abschreckt.

      Persönlich würde ich inzwischen eher auf Assistenzsysteme als auf den Allrad-Antrieb verzichten wollen - aber ich gehe halt auch gerne mal ins Gelände .... denn der Virus kann einen durchaus auch ereilen, wenn man sich ursprünglich eher als immun bezeichnet hat....

      Gruß Pete
      gesendet von Pete
      My Omaha Orange
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      Jeep Renegade Trailhawk 2,0 D mit 170 PS und 9 Gangstufen Automatik, Omaha Orange, ROLA Dachkorb Sandbleche + Bergegeschirr nach Lage. Trekfinder Federn (plus 3cm), Spurplatten 5mm, AT-Reifen 225/65 R 17, Zusatzscheinwerfer vorne / hinten am Dachkorb, Reserverad "on top".

      Mein Renegade: höher gelegter Jeep Renegade Trailhawk, 2,0 D, 170 PS, Omaha Orange

    • Sofern ich Dich richtig verstanden habe, führt Dich der Weg häufiger über Feldwege und Du bist mit dem "Familienkombi" (was auch immer das für ein Fahrzeug ist) aufgesetzt.

      Das ist ein Indiz für eine unzureichende Bodenfreiheit dieses Wagens.

      Das kann schnell passieren, wenn die Feldwege schon ausgefahren sind (d.h. tiefe Furchen rechts/links - erhöhtes Mittelteil). Wenn das schon im wesentlichen "Alles" ist, dann kämest Du dort wahrscheinlich auch zumeist ohne Allrad zurecht, wenn der Wagen nur eine entsprechend große Bodenfreiheit hat.

      Aber was bedeutet das?

      Sich "irgendein" SUV mit/ohne Allrad anzuschaffen kann zunächst noch kein Ratschlag sein, weil die Gattung SUV nicht immer auch für eine große Bodenfreiheit steht. Tendenziell kann man wohl sagen, dass bei vielen SUV die Bodenfreiheit gegenüber normalen PKW's etwas erhöht ist. Ob dieses "etwas" dann aber bereits reicht, müßtest Du im Zweifel selbst ausprobieren.

      Fahrzeuge, die tatsächlich eine große Bodenfreiheit aufweisen, haben zumeist aber auch Allrad.

      Versuche doch zunächst mal in Erfahrung zu bringen, welche Bodenfreiheit der "Familienkombi" hat, mit dem Du gelegentlich aufsetzt. Wenn man diesen Wert als Ausgangsbasis hat, kann man schon mal definieren, dass der neue Wagen schon mal spürbar mehr Bodenfreiheit bräuchte. Dann kann man anhand der technischen Daten schon mal sehen, was es da an Auswahl gibt. Vielleicht würde in der Praxis sogar ein Fahrzeug mit bereits 10 mm mehr Bodenfreiheit reichen. Darauf würde ich mich aber nicht verlassen wollen. Wenn, dann würde ich schon auf mindest. 20 mm Bodenfreiheit aussuchen.

      Darüber hinaus gibt es für einige Fahrzeuge auch noch "Höherlegungssätze". Oder auch "Höherlegungssätze" in Verbindung mit einer anderen Bereifung. Beides bring ein paar Zentimeter mehr Höhe.

      Bei Jeep gibt es für die SUV's Renegade, Compass, Cherokee und auch Grand Cherokee die sogenannten "Trailhawk"-Varianten, die gegenüber den anderen Varianten noch mehr auf gute Geländegängigkeit ausgelegt sind. Das beinhaltet auch noch einmal ein Mehr an Bodenfreiheit. Diese haben dann aber alle Allrad.

      Ich würde aber Allrad in jedem Fall mit in Betracht ziehen, weil Feldwege - auch wenn Sie unter normalen Bedingungen und entsprechender Bodenfreiheit - ohne Allrad gut zu bewältigen sein mögen, bei schlechteren Verhältnissen (insbesondere Matsch, Schnee, Eis etc.) dann nur noch mit Allrad zu befahren sind. Es sei denn, Du könntest von vornherein ausschließen, dass Du dann dort unterwegs bist.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von smokeybear ()

    • Jacky schrieb:

      Könnte schwierig werden:


      Oh Jacky bzw. Herr Cola, wie gerne würd ich da rauf :thumbsup:

      Per Frontantrieb würde ich sagen, das geht zunehmend schlechter bis garnicht. Ein Heckler käme da bissl weiter.
      Je steiler es wird desto weniger Gewicht/Traktion bringt ja die Vorderachse auf den Boden und dreht durch.

      Mit dem Quad fahren wir solche Sachen und schlimmere aber gerne auch mal nur per Heckantrieb. Allerdings mit Sperre. Wenns echt steil wird - gerne auch mal mehr als 100% Steigung - ist es fast egal ob Allrad oder nur Heckantrieb. Die Vorderräder hängen eh fast in der Luft und lenken auch fast nicht mehr.
      Andersrum bergab: Bei nur Heck rutscht es durch die Motorbremse hinten nur rum und da wird der Allrad plötzlich zwingend.
      Gerade andersrum wie beim Auto. :schock:

      Gruß vom Trailhaker

      Mein Renegade: Renegade Trailhawk, Omaha Orange, MY15, AHK, 4WD-Low, 9-Stufen Wandler, Keyless-Go, Uconnect Navi, alle möglichen Bepper und Leuchten-Gitter

    • Pete schrieb:



      Da Du Dich hier unter "Renegade" geäußerst hast, gehe ich mal davon aus, dass Du auch an diesem Modell interessiert bist. Abgesehen von der Frage nach 2x4 oder 4x4 Antrieb solltest Du Dir die Frage stellen, ob bei Deiner doch recht hohen Jahres-Laufleistung ein Benziner in der "kleinen Schrankwand" Renegade die richtige Wahl wäre, denn alleine schon wegen der Spritpreise und dem Verbrauch sollte sich da der Diesel auf jeden Fall rechnen. Zudem sind die angebotenen Benziner doch recht klein bzw. hubraumschwach und wie das dann nach gut 3 Jahren und 100.000 km aussieht mit der Dauer-Haltbarkeit weiß noch keiner so genau. Lies einfach mal hier die Erfahrungsberichte über Spritverbrauch und Ähnliches.
      Stimmt, ganz übersehen. Bei der Kilometerleistung ist in der Tat ein Diesel die bessere Wahl. Allerdings bedingt das auch wieder eine höhere Ausstattung und Kosten, die Benziner gibts ja bereits mit weniger Schnickschnack wenn man das möchte. Da hilft wohl nur der Taschenrechner und eine genaue Analyse der Anforderungen und Bedürfnisse. Zwischen Frontler Diesel und Allrad sinds dann doch schon 6000 Tacken unterschied und das ohne Automatik!
      "Im Rallye Sport wurde meine Vermutung bestätigt, dass ein Auto mit 2 angetriebenen Rädern nur eine Notlösung ist."

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      Walter Röhrl

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    • Danke für die Antworten! Da ist wirklich viel guter Input dabei :)

      Mir ist leider schmerzlich bewusst, dass mein Fahrprofil mit einem Auto nur mit Kompromissen abzudecken ist. Aktuell versuche ich Stadt- und Landleben miteinander zu vereinen, was viel Fahrerei und und unterschiedliche Anforderungen mit sich bringt.

      Zum Thema Diesel: Leider muss ich auch in Städte, die mit einem Euro6 Verbot liebäugeln - auch wenn das gerade aufgeschoben wurde, scheint das Thema langfristig nicht vom Tisch zu sein. Sonst würde definitiv alles für einen Diesel sprechen :( Ich bin noch am hin und herüberlegen, merke aber jetzt schon bei Freunden und Familie, wie schwer es ist, für einen gebrauchten Diesel noch was zu bekommen. Evtl wäre das aber bei einem Jeep anders, da er doch mehr etwas für Menschen auf dem Land ist?

      Es geht tatsächlich um normalerweise recht taugliche deutsche Feldwege ohne nennenswerte Steigung, mein Hobby treibt mich mehr an den Wald heran als lange Strecken hinein. Da wir von einem Hobby reden bin ich auch nicht darauf angewiesen, aber in der Vergangenheit habe ich es häufiger bedauert, dass der Kombi da ganz, ganz schnell an seine Grenzen stößt :|

      Im Grunde habe ich mich auf einen Kompakt SUV eingeschossen, da sie mir kompromisstauglich erscheinen. Kurz genug um in der Stadt einen Parkplatz zu finden (sehr lustig mit dem Kombi, der knapp 4,80m hat), mehr Bodenfreiheit, immerhin etwas off-road tauglich. Wobei ich durchaus den Eindruck habe, dass die meisten Kompakt SUVs auf dem Markt wirklich nur bedingt off-road tauglich sind (korrigiert mich wenn ich falsch liege), weshalb mir der Jeep ins Auge sprang.

      Auf der anderen Seite stellt sich die Frage wie gut der Jeep geeignet ist, um 700km (einfach) über Autobahnen durchs Land zu fahren - das würde 4-5mal im Jahr (hin & zurück) anstehen.

      Mein Auto:

    • Die Bugetfrage wurde noch nicht gestellt.

      Wenn das eher nebensächlich ist, würde ich von deinem Profil her 4×4 mit Diesel und Automatik sagen.

      Wenn du einen aktuellen 6d-temp nimmst, sollte erstmal kein Stress sein (zumal wenn Fahrverbote gelten, dann doch meist nur an bestimmten Stellenund nicht in der ganzen Stadt).
      Wiederverkauf ist immer so eine Sache, wobei du ihn ja vermutlich auch eine Weile fahren wirst.

      Langstrecke ist mit dem o.g. Setup beim Reni kein Problem (zumindest unserer Erfahrung nach/ hatten vor dem aktuellen Compass vier Jahre lang einen 4×4 Reni Limited mit 2L Diesel und Automatik).
      Wer sich nicht schmutzig macht, ist nicht ganz sauber ;) :thumbsup: .

      Mein Compass: Trailhawk MY 19: Granite Crystal​, "volle Hütte", AHK, 'Cooper Discoverer AT3 4S' in 235/60 r17, Hundegitter. Mein Ex: Renegade Limited MY15

    • Waldkind schrieb:

      Auf der anderen Seite stellt sich die Frage wie gut der Jeep geeignet ist, um 700km
      Auch da kann ich zum Renegade Diesel (ich fahre den Trailhawk) nur aussagen, dass ich ihn in Bezug auf Komfort, Sitzqualität (ich habe die Stoffsitze) und Reichweite durchaus empfehlen kann. Selbst mit dem Dachkorb oben drauf kann ich die 700 km am Stück abspulen ohne hinterher gekrümmt aus dem Auto steigen zu müssen.

      Das mit der Einfahrt in Städte wird recht häufig als Grund angeführt, auf den sparsamen und damit CO2-"freundlichen" Diesel zu verzichten. Ich habe für mich einfach entschieden, dass ich in die Innenstädte, die ein entsprechendes Fahrverbot auch für Euro 6 Diesel durchsetzen wollen, einfach nicht zwingend hinein muss. (Ich wohne bei Hamburg und es kratzt mich kein bisschen, dass es auch dort einige Befürworter einer autofreien Innenstadt gibt - für Alle, außer Anwohnern).

      Dass ein (neuer) Diesel etwas teurer ist - auch wegen der zwangsläufig gehobeneren Ausstattung und fast immer Allrad - relativiert sich meines Erachtens recht schnell. Wenn es 6000 € sein sollten und Du 30.000 km pro Jahr fährst wären das pro Jahr etwa 3000 Liter Benzin (beim Benziner natürlich), was grob gerechnet mindestend 4000 € / Jahr bedeutet. Von diesen Kosten ziehst Du 20% für die bessere Effizienz des Diesels ab und noch einmal 20% für den geringeren Spritpreis und dann packst Du die 200€, die an KFZ Steuer mehr fällig werden wieder drauf. dann sind es aber immer noch etwa 1400 € Ersparnis pro Jahr und nach spätestens 4 1/2 Jahren wäre der Mehrpreis wieder drin. Dann hätte Dein Fahrzeug schon 135.000 km auf dem Tacho und mit dieser Laufleistung verkauft sich ein Diesel mit 2.o Liter Hubraum sicherlich mindestens ebenso gut wie ein kleiner Benziner mit 1,3 Liter-Motörchen.
      Wenn Du allerdings einen guten Gebrauchten Diesel bekommen kannst, hast Du die Preisargumente schon von vornherein auf Deiner Seite und könntest gleich mit dem "Sparen" anfangen. Ich denke, dass bei deinem Fahrprofil die von FCA angebotenen Benziner für den Renegade einfach nicht vernünftig wären. Ich würde so ein Fahrzeug jedenfalls mit hoher Laufleistung nicht gebraucht kaufen, wenn ich täglich drauf angewiesen wäre, mobil zu sein.

      Die Frage ist also nicht nur, welches Modell mit welchem Motor sondern auch, wie lange man dieses Fahrzeug halten will.

      Gruß Pete
      gesendet von Pete
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    • Waldkind schrieb:


      Zum Thema Diesel: Leider muss ich auch in Städte, die mit einem Euro6 Verbot liebäugeln - auch wenn das gerade aufgeschoben wurde, scheint das Thema langfristig nicht vom Tisch zu sein.
      Aktuelle Fahrzeuge habe 6d temp, die sind weit von einem Fahrverbot entfernt. Was ggf. dräut wären erstmal Euro 6b. Natürlich kann Dir niemand garantieren, daß sich irgendwelche Kasper noch was neues ausdenken, aber z.B. könnte auch jemand auffallen, daß Benziner ja eher selten Feinstaubfilter haben und jede Menge davon raus blasen ... no risk no fun ;)

      Waldkind schrieb:


      Im Grunde habe ich mich auf einen Kompakt SUV eingeschossen, da sie mir kompromisstauglich erscheinen. Kurz genug um in der Stadt einen Parkplatz zu finden (sehr lustig mit dem Kombi, der knapp 4,80m hat), mehr Bodenfreiheit, immerhin etwas off-road tauglich. Wobei ich durchaus den Eindruck habe, dass die meisten Kompakt SUVs auf dem Markt wirklich nur bedingt off-road tauglich sind (korrigiert mich wenn ich falsch liege), weshalb mir der Jeep ins Auge sprang.
      Ich war schon im gemischten Geländetraining mit diversen andern kleinen SUV und der Trainer hat dem Renegade attestiert am geländegängigsten zu sein. In der Klasse wirst Du kaum ein besseres Fahrzeug dafür finden und einen handelsüblichen deutschen Waldweg steckt der Renny locker weg. ^^

      Waldkind schrieb:


      Auf der anderen Seite stellt sich die Frage wie gut der Jeep geeignet ist, um 700km (einfach) über Autobahnen durchs Land zu fahren - das würde 4-5mal im Jahr (hin & zurück) anstehen.
      Ich bin letzten Monat noch entspannt 350km in die Lüneburger Heide zur Jeep-Experience, dort 90km durch den Wald und anschließend wieder zurück, einfach mal so. Die Straßenlage des Renegade ist ausgezeichnet. Natürlich geht der Vebrauch jenseits der 130 hoch bei der Schrankwand und wenn Du permanent 200 Bahn blasen willst, dann a) schafft das maximal der Trailhawk und b) solltest Du eher (Grand)Cherokee fahren. ;) Und bei solchen Langstrecken stellt sich die Frage nach einer Dieselalternative eigentlich gar nicht erst.
      "Im Rallye Sport wurde meine Vermutung bestätigt, dass ein Auto mit 2 angetriebenen Rädern nur eine Notlösung ist."

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      Walter Röhrl

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    • Pete, hat es dir sehr gut vorgerechnet, neue 6dtemp und einen Diesel, das wäre mein Tip an dich.

      Allrad denke ich, ist vielleicht gar nicht notwendig, die höhere Bodenfreiheit und gute AT Reifen, dann lässt dich der Renegarde nicht im Stich. :love:
      Egal wie langsam du Offroad fährst,
      du schlägst alle, die Onroad fahren. :023: :saint:



      Freddy ist zuhause... Bereit für das Abenteuer Leben

      Mein Renegade: Ab Juli 2020 Freddy, MY19 Trailhawk, 170 PS Diesel, Black, AHK, Carbonsteinschlag teilfoliert, Slider von Rocks--Free Willy, MY19, Limited, 140 PS Diesel, Granite Crystal, Black Pack, Abgedunkelte Scheiben, Folie Steinschlag mattschwarz, Unterfahrschutz vorne Rocks, Unterfahrschutz Welle Taubenreuther, Rocks Alu Slider , Höherlegungskit Eibach, AT Grabber T03, AHK

    • Waldkind schrieb:


      Im Grunde habe ich mich auf einen Kompakt SUV eingeschossen, da sie mir kompromisstauglich erscheinen. Kurz genug um in der Stadt einen Parkplatz zu finden (sehr lustig mit dem Kombi, der knapp 4,80m hat), mehr Bodenfreiheit, immerhin etwas off-road tauglich. Wobei ich durchaus den Eindruck habe, dass die meisten Kompakt SUVs auf dem Markt wirklich nur bedingt off-road tauglich sind (korrigiert mich wenn ich falsch liege), weshalb mir der Jeep ins Auge sprang.

      Auf der anderen Seite stellt sich die Frage wie gut der Jeep geeignet ist, um 700km (einfach) über Autobahnen durchs Land zu fahren - das würde 4-5mal im Jahr (hin & zurück) anstehen.
      Der eierlegenden Wollmilchsau auf der Spur ... ich hatte mir vor dem Kauf auch ähnliche Fragen gestellt und mich letztendlich für 2WD Benziner entschieden.

      Ich bin oft im Allgäu und bin da auch schon einige (Alp-)Wege gefahren. Richtig steil und verblockt geht es nur mit einer vernünftigen Untersetzung - aber das brauchst Du ja eh nicht. Für Dein Profil (ebene Wald- und Feldwege, wenig Schnee) ist 4WD mE nicht nötig - außer man fährt sich mal im Matsch fest, aber die Möglichkeit ist ja nicht der Alltag. Für ausgefahrene Feldwege dürfte die Bodenfreiheit des Renegade allemal ausreichen (ansonsten gibt es noch halbwegs günstige Höherlegungssätze).

      Des Weiteren ist die 4WD-Version bei Benzin wohl nur ab 170 PS zu haben (korrigiert mich, wenn ich falsch liege), was wieder mehr Benzin-, Versicherungs- und Steuerkosten bedeutet. Und mehr, was kaputt gehen kann.
      Und wenn Du nur 4-5 mal weite Strecken fährst und ansonsten in der Stadt auf Parkplatzsuche bist oder bis zum nächsten Wald fährst, ist der Benziner eher warm gefahren - der Diesel verrußt da nur.

      Im übrigen: ich liebe den Renegade als Urlaubsauto. Bin im Sommer von Ulm nach Amsterdam gefahren und hätte die 700 km fast ohne Nachtanken mit meinem 1.4 Benziner 2WD geschafft, alelrdings bei moderaten 110 - bis 120 km/h und bei 6,3 bis 6,4 l Verbrauch. Wer schnell fährt, muss natürlich öfters mal tanken.

      Letztendlich Abwägungssache: Schwerpunkt Geländespaß (4WD) oder günstiges Straßenauto mit etwas Dreck am Kotflügel (2WD)? Was ist der Spaß wert?

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    • Claudia Ph. schrieb:

      ....., die höhere Bodenfreiheit und gute AT Reifen, dann lässt dich der Renegarde nicht im Stich.


      Nur, bei aller Jeep-Verliebtheit daran denken, dass alle Fronttriebler deutlich weniger Bodenfreiheit haben, als die Allradler.

      Mein Compass: Limited 4WD MY18, 170 PS CRD; in Bestellung: Trailhawk 4xe mit allem außer Schiebedach

    • Toy4ever schrieb:


      Nur, bei aller Jeep-Verliebtheit daran denken, dass alle Fronttriebler deutlich weniger Bodenfreiheit haben, als die Allradler.
      Das ist natürlich richtig. Aber wenn er bisher mit einem gewöhnlichen Kombi hin kam wo er hin wollte, dann langt ein zweifüßler Renny alle mal, mehr als jeder PKW hat der immer noch. ^^
      "Im Rallye Sport wurde meine Vermutung bestätigt, dass ein Auto mit 2 angetriebenen Rädern nur eine Notlösung ist."

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    • Robert, so gut das du aufpasst, :thumbsup: :love:


      Bodenfreiheit mm 161 bis 175 für die Zweifüssigen

      Bodenfreiheit mm 198 bis 210 für die Tausend äh Vierfüssigen

      Watttiefe bei allen angegeben 220 mm

      Böschungswinkel vorne 16,6 bei Allrad ab 29,8 bis 30

      Böschungswinkel hinten 21,2 bei Allrad ab 29,7 bis 34


      Quelle technisches Datenblatt Presseinformation vom 29/11/19
      Egal wie langsam du Offroad fährst,
      du schlägst alle, die Onroad fahren. :023: :saint:



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    • Claudia Ph. schrieb:

      Watttiefe bei allen angegeben 220 mm
      Ja, das ist verwirrend, denn im englisch-sprachigen Prospekt / Anleitung sind es 20 inch für den Trailhawk, was wohl der Realität entspricht, bei den "Selbstversuchen", die schon gelaufen sind .... :rotfl:

      Gruß Pete
      gesendet von Pete
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      Mein Renegade: höher gelegter Jeep Renegade Trailhawk, 2,0 D, 170 PS, Omaha Orange

    • Ich möchte hier - der Vollständigkeit halber - noch eine weitere Option für @Waldkind ansprechen. Den Renegade soll es demnächst ja auch als "Mildhybrid" geben - da wären dann wohl Benziner und Allradantrieb (Hinterachse elektrisch) kombiniert. Inwieweit das Konzept als Kilometerfresser und Sparfuchs tauglich ist, wird sich noch beweisen müssen, aber es ist wohl ab Anfang 2020 zumindest eine Alternative zu den anderen Konzepten.

      Soweit ich weiß, geben allerdings die FCA-Verantwortlichen bisher noch keinen definitiven Starttermin heraus - von Preisen mal ganz zu schweigen ..... *

      Gruß Pete

      * P.S.: weiß da jemand schon mehr drüber?
      gesendet von Pete
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