Batteriesorge wg. Kurzstrecke

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  • Hallo,


    sicher in der einen oder anderen Fragestellung schon zig-mal behandelt, bitte ich Euch um geeigneten Ratschlag.
    Seit ca. 4 Wochen fahre ich nun begeistert im neuen Renny MY19 Limited Benziner 9Gang-Automatik. Alles sehr angenehm und so wunderbar leise (vorher MB BKlasse 200 CDI halt wieder mit anderen Qualitäten, 12 Jahre und Wohnwagen).
    Der oben erwähnte überwiegende Kurzstreckenverkehr schlägt sich bisher im "erschütternden" 10-13l/100km-Verbrauch nieder, was sich vllt. nach bisher 400km künftig etwas verbessern sollte??! Fahre deshalb häufig im manuellen Modus, um die Drehzahlen schneller zu vermindern.
    Das heutige Anliegen bezieht sich allerdings auf den 60Ah-EFB-Akku. Wenn ich früh mit Multimeter die Spannung messe, zeigt der nur ca. 11,9V und der uconnect.skill zwischen 40 und 50% Batteriekapazität. Ich kann doch nicht 2mal die Woche auf die Autobahn und 50km fahren, nur um die Batterie bei Laune zu halten. Und der Winter kommt erst noch (wahrscheinlich!)
    Leider habe ich in der Garage keinen Netzanschluss und 100m v. Haus entfernt. Gibt es nicht doch eine Möglichkeit, einen mittleren "Füllungsstand" per Powerbank o. ä. aufrechtzuerhalten. Also keine Starthilfe, die wäre ja nur bei fast leerer Batterie geboten.
    Und das Ganze bei erträglichem Preis?


    Danke für Euren Rat


    Wolfgang

  • Hallo Wolfgang,


    400km in 4 Wochen sind in der Tat wenig.


    Hattest Du bislang denn irgendwelche Probleme? Startschwierigkeiten?


    Das lese ich hier zumindest nicht.


    Ich würde mal annehmen, dass 100km Woche (oder: 15km Tag) Kurzstrecke ganz allgemein nicht die günstigsten
    Voraussetzungen für eine Autobatterie sind. Unabhängig vom Fahrzeugfabrikat,


    Solange Du aber keine konkreten (Start-)Schwierigkeiten hast, würde ich erstmal nichts weiter darauf geben. Allmorgentlich die Spannung zu prüfen macht Dich vielleicht nur "verrückt".

  • Ich fahre Diesel, und die Arbeitsstrecke von Montag bis Freitag sind zweimal tägl. 11 km.


    Am Wochenende fahren wir meist 280 km mal zwei,...bei den Vorgängern hatte ich nie Probleme, und das sollte Willy auch mit machen. :023:

  • ...danke Die für prompten "Trost". Nein ich hatte bisher keine diesbezgl. Probleme. Kaum Anlasser gedrückt, war er schon da. Also ich warte mal ab!! Bleibt noch der hohe Verbrauch. Kannst Du bestätigen, dass durch manuellen Eingriff sich der Verbrauch etwas "hübschen" lässt?

  • Hallo Wolfgang,


    wenn Kurzstrecke insbesondere auch innerörtlicher Verkehr meint, dann hast Du es beim Benziner mit durchaus hohen Verbräuchen zu tun. Insofern: nicht ideal für diese Art von Betrieb.


    Natürlich hast Du die Chance, den Verbrauch durch ein moderates (nicht: zu niedriges!) Drehzahlniveau "im Zaum" zu halten. Da Du einen Turbo-Benziner hast, solltest Du den Bereich meiden, bei denen der Turbo "richtig" mitarbeiten muß. Beim Turbo-Benziner ist es so, dass man ihn durchaus sparsam fahren kann, solange man mehr/minder im Saugbereich unterwegs ist. Es ist oftmals nur ein schmaler Grad und der Turbo-Benziner verbraucht dann überproportional. Aber im innerörtlichen Verkehr ist das natürlich nicht ganz so einfach, als wenn Du AB fährst und weist, dass Du möglichst unterhalb von bspw. 120 km/h bleiben solltest.


    Wenn Du die Beobachtung gemacht hast, dass das Drehzahlniveau durch manuelle Eingriffe insgesamt niedriger gehalten werden kann, dann mache es.


    Abgesehen davon:
    Vorausschauende, defensive Fahrweise hilft dabei (sonst wäre ich mit meinen beiden Cherokee Trailhawks nicht unterhalb der 10l/100km-Marke geblieben).


    So hilft es im innerörtlichen Verkehr ungemein, nicht vollkommen zum Stillstand zu kommen, um dann erneut aus dem Stand wieder zu beschleunigen. Wenn Du also bspw. eine rote Ampel siehst oder diese absehen kannst, darauf zurollen, um möglichst bis zum Grün nicht komplett anhalten zu müssen.

  • Hallo Wolfgang,
    ich würde das Batterieproblem der Werkstatt melden. Möglicherweise hilft es schon, sie einmal komplett zu laden. Könnte ja sein, daß sie schon bei der Auslieferung down war.
    Beim MY19 scheinen Batterieprobleme nicht selten zu sein. Meiner bekommt deshalb am Montag eine neue Batterie.
    Bei meiner jetzigen komm ich nicht mehr über 55% ohne Ladegerät. Fahre auch vorwiegend Kurzstrecke.
    Gruß
    Werner

  • Hallo Wolfgang,
    Ich fahre auch nur Kurzstrecken und das seit Jahren.
    Um die Batterie zu schonen finde ich es wichtig die Start/Stop Funktion auszuschalten und nur bei längeren Strecken zu benutzen. Einmal die Woche eine etwas längere Strecken fahren, so 30 Minuten Fahrzeit.
    Elektrische Verbraucher wie z.B. Lenkradheizung benutze ich, da wenn der Wagen läuft, die Lichtmaschine für den Strom sorgt.
    So habe ich bis jetzt noch keine Batterieprobleme gehabt.
    Und das mit dem ständigen laden mit dem Ladegerät finde ich völlig unakzeptabel.
    Ich kaufe mir doch nicht ein teures Auto um dann ständig mit dem Ladegerät zu hantieren, gibt dann als nächstes wieder eine Kurbel zu starten dazu :D
    Die Batterieanzeige im Uconnect zeigt sowieso keine brauchbaren Werte an.
    Der Tipp, mal die Werkstatt zu kontaktieren ist gut, aber erzähl denen nichts von Kurzstrecke, denn dann ist automatisch die Kurzstrecke schuld und es wird nicht weiter geprüft.
    Bei meinen Autos habe ich generell alle 4 Jahre die Batterie erneuern lassen, aber ob die bei Jeep so lange hält scheint mir bei den Berichten hier im Forum fraglich.
    Gruß Wilfried

    1.6 E-torQ Schaltgetriebe Longitude/Komfortpaket Erstzulassung 07/2016+PIONEER-MEDIACENTER-F88DAB/NAVI/Rückfahrkamera

  • Also bei unserem ehemaligen Reni (MY15) hatten wir über die kompletten vier Jahren die erste Originalbatterie drin und sie hat bis zum Schluss, bis auf einmal (da musste ich im Winter nach viel Kurzstrecke den Jumpstarter benutzen), keine Probleme gemacht (auch nachdem ich den Junpstarter nutzen musste).

  • Info von meinem Werkstattmeister zu den vielen Problemen die hier zum Thema Batterie gemeldet werden war damals, dass er das auch gemerkt hat und es ziemlich sicher eine bestimmte Charge betroffen hat/ betrifft.

  • Zur Automatik: ich habe gemerkt, das sie sich sehr schnell und gut anlernt, auch ist es wichtig wie weit man das Pedal drückt.


    Trete ich weniger durch schaltet sie früher, trete ich mehr dreht er höher.


    Meist nutz ich inzwischen [definition=9,0]ACC[/definition] und lass ihn „rollen“ ab und an Greif ich mit den Schaltwippen ein.

  • Batterie
    Hallo ich fahre einen älteren Renny,hatte aber auch schon von Problemen gehört.
    Ich würde in der Wekstatt nachfragen nach einem Update der Lichtmaschine,ich selbst habe auch schon nachgeladen.Sonst läuft alles.
    :rolleyes:

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