Tja, was mir dann selbst auch zum Verhängnis wurde ist der kleine, feine, Unterschied das
der Trailhawk (früher) IMMER ein Diesel war und Hedwig ein Benziner ist!
Der Gewichtsunterscheid, alleine auf der Vorderachse, beträg ca. 250 Kg (die Hedwig leichter ist).
Überleg mal warum es für den Renegade meist ZWEI unterschiedliche Höherlegungsfedern-Kits gibt!
Das könnte dazu führen das mit den org. Trailhawk-Federn Hedwig an der Vorderachse höher steht (hat etwas mit der Federrate/Kennlinie der Feder tun).
Dieses Phänomen kennt jeder der schon mal den Motor aus einem Fahrzeug ausgebaut hat, und plötzlich das Fahrzeug irre hoch ausgefedert ist
an der Vorderachse.
Ebenso könnte es sein das durch die stärkeren Federn, und das geringere Gewicht, die Domlager nicht ausreichend stabil sind,
und dann könnte es zu rissen im Blech führen - der Trailhawk (DIESEL) ist schwerer und mit sicherheit dafür ausgelegt (ob das der Limited Benziner auch ist weiss ich NICHT).
Zu starke Federn sind u.U. nicht Dynamisch genug, was das Einfedern angeht, somit gehen die Stöße dann viel direkter in die Karosserie/Aufnahmepunkte.
Als nächstes steht zur Debatte:
Selbst wenn die Federn mechanisch passen, ich fürchte der Prüfer will von uns Papier haben über die Federn!
Und ausser den Schnipel mit dem QR-Code gibt es nichts - kein Materialgutachten, keine Informationen zur Kennlinie, Federrate, Anzahl der Windungen usw.
Das wäre alleine schon nötig für einer Einzelabnahme nach §21 StVO - mag sein das es bei der Montage/Abnahme in einer (Jeep-)Werkstatt anders ist.
Guck Dir mal das Teilgutachten für Deine Federn an, was da alles drin steht!
Wenn Du Spurplatten verbaust die sep. mit Schrauben anschraubst, dann steht im Mustergutachten mit welchen Schrauben Du dies tun MUSST!
Gewindegröße, Länge und Festigkeit (die bei guten Schrauben aufgeprägt ist, wie z.B. 8.8 / 10.9 / 12.9 / 12.10)
Im Mustergutachten steht für die Spurplatten aus welchem Material die Platten sind, daraus kann der Prüfer Rückschlüsse auf die Festigkeit des Material ziehen,
ob die Gewindeeinsätze (bei Alu-Platten) auch die Zugkraft der eingedrehten Schraube (in die Gewindebuchse, da Alu nicht sonderlich gut geeignet ist
das man ständig Schrauben in das Gewinde rein/raus dreht) aushält.
Klar, wenn ich einen Federbruch habe, bei einem Trailhawk, und das in einer Fachwerkstatt richten lasse - gekauft werden org. Ersatzteile,
haftet die Werkstatt für die Arbeit und die Ersatzteile.
Jetzt kommen wir mit NICHT org. Federn, lassen die verbauen und der Prüfer soll das Blindlings abnehmen - ohne das er die Spezifikationen kennt - und
dann auch noch dafür haften (mit seiner Unterschrift und dem Stempel der Prüfstelle).
Denk mal ganz lange darüber nach und sag mir ob Du das an seiner Stelle machen würdest!?
Das die Höherlegungsfedern durch die Bank weg ein wenig Kompfort-Einbusse bedeutet weiss Du ja selber.
Sandy wird das nächsten Mittwoche bei der Prüfstelle selbst/vor Ort ansprechen.