So, ich hoffe alle Teilnehmer sind wohlbehalten wieder zu Hause angekommen!
Unsere Rundfahrt, durch quasi unseren heimatlichen Hinterhof, ging durch einen kleinen Teil des mittleren Westerwald.
Wir haben ganz bewusst die neu gebauten Umgehungsstrassen weitest gehend vermieden, damit man die vielen kleinen, und
teils weit verstreuten, Dörfer (manch eines sogar mit Stadtrechten versehen) zu Gesicht bekommt.
Wer als Fahrer die Zeit hatte, und wir sind hoffentlich nicht so schnell gefahren, wird immer wieder die robusten Häuser aus
gebrochenem Stein gesehen haben, dass war schon immer, neben dem Fachwerk, der hiesige Baustil.
Solche Häuser sind hier schnell mal einige hundert Jahre alt, gebaut aus dem Rohmaterial was hier einfach so in der Erde liegt:
Grauwacke (für den Laien: Bruchstein | Grauwacke ist zwar vom Ursprung ein Begriff aus dem Harz, wird aber auch im WW so benutzt).
Die vielen kleinen "Käffer" liegen hier oft versteckt, verträumt und Pitoresk in Senken und Täler, oder auch mal oben auf dem Berg auf dem "Ley"
(Ley steht im Niederdeutsch für Fels).
Was wir auf der Fahrt immer wieder gesehen haben? Bäume! Wald, viel Wald (möglicher Weise daher der Name Westerwald?)
Ja, auch hier hat dieser kleine Käfer sein Unwesen getrieben, aber die heimischen Waldbauern haben hier schon immer auf den Mischwald
als Nutz-/Industrie-Wald gesetzt - von daher hat es unsere Region nicht so heftig erwischt wie z.B. die Eifel.
Die Revierförster tun gut daran ausgewählte Bäume als Jahrhundertbäume zu kennzeichnen, welche auch besonders geschützt werden.
Diese Samen dann rund um sich aus und bringen so einen stabilen neuen Wald hervor.
Wer sich hierfür interssiert, einige Revierförster bieten im Frühjahr Exkursionen im Wald an um den Interssierten zu Zeigen was den Wald so besonders macht.
Auch immer wieder zu sehen die diversen Beschilderungen mit weissen Hintergrund und der grünen Beschriftung!
Diese kennzeichnen die vielen Rad- und Wanderwege, welche oft zu dem Rundwanderweg Westerwald-Steig gehören.
Wer gut zu Fuß ist kann hier viele Kilometer an der frischen Luft (manchmal auch gepaart mit "Landluft") erleben.
Näheres dazu, inkl. der nötigen digitalen Daten -> https://www.ich-geh-wandern.de…-2010-der-westerwaldsteig.
Einen kleine Zwischenstopp mit Keksen und Kaffee haben wir uns dann noch gegönnt, im (wie bestellten) nachmittäglichen Sonnenschein!
Die zweite Etappe sollte dann pünktlich im gewählten Lokal "Olivers Speisezimmer" enden!
Hier der Fokus auf Sollte und Pünktlich (18:30).
Wie aber auch im Rest der Republik -> Baustellen!
Kurz vor dem Ziel erwischten wir dann so eine Baustelle, welche vor 14 Tagen noch nicht da war - und die erfolgreiche Ignorierung der drei
warnenden Hinweise auf der Strasse endete dann in einer Sackgasse, vor einer Brückenbaustelle.
Leider waren wir dann alle gezwungen auf der Strasse zu wenden, um dann mit Verspätung den reservierten Tisch in Beschlag zu nehmen.
Zum Glück hatte die Gastronomie unseren Tisch nicht anderweitig belegt (an dieser Stelle Danke dafür - auch wenn es wohl nicht ankommen wird).
Diverse Leckereien wurden geboten und gewählt, ich hoffe den Betreffenden hat z.B. das Wildschwein geschmeckt - wer hier aufmerksamer Autofahrer ist,
der kann die Schwarzkittel an einem Tag durch den Wald streifen sehen (und auch schon mal da wo man sie nicht haben will - auf der Strasse),
und an einem Abend dann auf dem Teller wieder finden (hoffentlich nicht mit dem Auto / Jeep erlegt!).
Wie immer ging der Abend, mit diversen Gesprächsthemen, viel zu schnell zu Ende!
So schnell das wir nicht einmal einen neuen Termin für den nächsten Stammtisch, inkl. Region, fest legen können.
Das lässt sich sicher hier noch besprechen.
Ich fand es war ein schöner Nachmittag, und vielen Dank an die Teilnehmer - ihr hatten mit uns als Leithammel sehr viel Geduld.
Wir konnten Euch hoffentlich ein bisschen was bieten, für Eure lange Anreise.
Bis zum nächsten Stammtish.