Wie bekommt man reine E Fahrzeuge in/nach einer Vollsperrung wieder flott?
Im Prinzip genau so wie einen Verbrenner: tanken, äh laden. 
Klar gibt es immer Fälle, in denen eine Technik scheitert. Dann wird das angesehen und verbessert, beim nächsten mal klappts dann besser.
So wurde auch der Verbrenner entwickelt und der hatte ja ein paar Jährchen Zeit um besser zu werden.
Und auch klar: Technik scheitert häufig im Ural - und auch in Berlin... 
Kein Auto (Verbrenner), das bei uns unterwegs ist, würde im Ural bei -50 Grad ohne Vorbereitung auch nur anspringen.
Insofern ein unfairer Vergleich.
Konkreter: Die Lademöglichkeiten für E-Autos stehen - auch dank Lizenz und anderem Rumgestreite - noch am Anfang.
Auch für mobile Hilfsdienste stehen wir noch am Anfang.
Aber sogar der ADAC fährt schon mit ein paar Autos rum, die einen leeren Stromer wieder flott bekommen.
Ebenso wird es künftig auch Stromer geben, die einem anderem Stromer Strom spenden können.
Das verbirgt sich hinter dem Kürzel V2V-Charging (vehicle to vehicle).
Der Sion soll das zum Beispiel ab Werk können, die ADAC Fahrzeuge sind Hyundais.
Auch für extreme Notfälle gäbe es Möglichkeiten.
In den USA war vor ein paar Jahren mal dieser heftige Hurricane.
Da mussten alle weg aus der Gegend.
Folge: Stau und liegenbleibende Autos, auch Stromer.
Der Akku eines Stromers ist nie ganz leer, er hält immer eine Reserve vor, sonst könnte er kaputt gehen.
Tesla hat per Netzwerk diese Reserve freigegeben, um die Möglichkeit zu schaffen, die Gegend zu verlassen.
Reservetank füllen via Internet, daran dürfte der Verbrenner wohl scheitern. 
Ja, es gibt für die Stromer noch Nachteile, aber diese Technik wurde lange vernachlässigt und muss noch nachholen.