Natürlich brauche ich noch Zeit und Kilometer, um von meinen Erlebnissen berichten zu können.
Beginnend dazu könnt Ihr ja schon mal - wenn Ihr Lust habt - in den ersten "Vergleichstest" aus der "Auto Zeitung" vom 14. Juni 2017 reinschauen, wo er sich dem Audi Q5 und den Porsche Macan stellen musste.....!
Diese beiden Fahrzeuge (die ja eigentlich fast das "gleiche" Fahrzeug sind) sind schließlich auch seine Ziel-Konkurrenten.
Nun ja, er hat natürlich den Test verloren - wenn auch auf einem sehr hohen Niveau.
Und wie empfinde ich selbst den Stelvio jetzt nach den ersten Kilometern ?
Ich sag`s mal so:
Besser, als ich anfangs gedacht hatte !
Bis zur Übernahme war ich ja 3 Monate den GC gefahren, da erschreckte ich natürlich erst einmal = das ist doch kein SUV, sondern eher ein "Porsche-Verschnitt" waren meine Gedanken.
Was sogar ein bissel richtig ist, denn er sieht dem Macan schon recht ähnlich.
Andererseits ist er eigentlich nur eine, um 19 cm höher gesetzte Giulia, auf deren Plattform er steht - sollte sozusagen den Kombiersatz darstellen.
Was er aus meiner Sicht auch sehr gut löst, denn diese von außen empfundene "Enge" hebt er innen wieder auf.
Beispielsweise mit einem sehr gut zu beladenen Kofferraum mit 525 Liter.
Bei meinem Indianer waren es über 100 Liter weniger - trotz der eigentlich fast gleichen Fahrzeugabmaße !
Freilich, mit den Ausmaßen eines GC kann man ihn nicht vergleichen.
Daher musste ich Kompromisse machen, habe die Mitnahme meines Ladegutes organisatorisch entsprechend anders eingerichtet.
Ebenso über die Sitze war ich erstaunt, sie bieten mir - für mich - einen ausreichenden Seitenhalt, auch mit der etwas kürzeren Schenkelauflage als im Indianer kann ich leben.
Habe allerdings sehr lange mit den ganzen elektrischen Sitzeinstellungen und der manuellen Lenkradeinstellung rumprobiert, bis ich meine ideale Sitzposition gefunden hatte. Zum Glück lässt sich diese für 3x speichern.
Schön ist auch, dass diese komplette elektrische Sitzeinstellung - nicht aber die Speicherung - ebenfalls für den Beifahrersitz vorhanden ist.
Wenn ich dann in meinem Sitz auf weichem, feinen Leder sitze (dieses Leder ist eindeutig besser, schicker als im Indianer, hoffentlich hält es auch meinen schweren Hintern auf Dauer aus), dann fühle ich mich irgendwie enger ans Fahrzeug gebunden - im GC kam es mir immer so vor, als sitze ich auf dem Sitz - nicht im Sitz.
Also ein sportliches Sitzgefühl, obwohl ich nur die Standardsitze drinne habe.
Ich glaube auch, dass mir die Sportsitze, die man für die anderen Varianten ordern kann (wie geschrieben - in der First Edition nicht möglich gewesen) bestimmt unangenehmer wären, weil dort die engen Seitenwagen bestimmt zu sehr in die Schenkel drücken würden.
Etwas "schlechter" als Im Indianer finde ich die Mittelkonsole, denn die ist doch ziemlich breit.
Sieht zwar toll aus, nimmt aber doch etwas Raum weg.
Allerdings ist sie etwas ganz leicht schräg zum Fahrer ausgelegt, so dass das sportliche Raumgefühl nochmals betont wird.
Fazit aus diesem ersten Teil:
Der Stelvio ist für mich ein außerordentlich sportlich designtes SUV, was trotzdem mehr an Innenraum hergibt, als es von außen aussieht......!
Später geht`s dann weiter.