Beiträge von Dilldappe

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Feiertag?

    Man möchte also eine zuverlässiges Fahrzeug haben, aber wo hat man schon 100 %ige Sicherheit (die gibt es nicht).
    Dann kommt aber dankenswerter Weise auch immer mal wieder ein positiver Kommentar und deshalb lasse ich mich einfach nicht verrückt machen.

    Ich will jetzt gar nicht ins Detail gehen ... aber vom Schwung Fahrzeuge, die in der Firma gleichzeitig neu beschafft worden sind, hat der Jeep bisher eine etwas vorstehende Tankklappe zu beklagen, die kommentarlos von der Werkstatt nebenbei bei der Inspektion getauscht wurde, während von den VWs einer schon die Werkstatt wegen des DSG besuchen mußte und die überhaupt öfter dort zu finden sind als der Jeep, der mehr km macht. Von Kämpfen in der Vergangenheit mit dem VW-Konzern ganz zu schweigen.
    Lange Rede, kurzer Sinn: Schrott findet man überall. Einfach das aussuchen, was einem gefällt und hoffen, daß die Karre hält und man kein Montagsauto erwischt hat.

    Dem Trumpeltier geht es nicht wirklich um die Zölle, er will eine Drohkulisse aufbauen und dann Deals rausschlagen. Bei Südkorea hats geklappt, die EU wird auch einknicken. Der chinesische Drache hingegen lässt sich vom Cowboy nicht einschüchtern. Mal sehen wie das ausgeht ... schätze Mal am Ende werden sich die Chinesen damit die Achtung des Clowns im Weißen Haus erarbeiten.

    Afaik sind es z.Z. auf 10% amerikanische Autos. Da der Rennie in Italien zusammengeschraubt wird und der Compas in Mexiko würden die eh rausfallen. Umgekehrt produzieren BMW, VW und Mercedes in den USA für den amerikanischen Markt, sind also auch nur bedingt betroffen. Das „amerikanischte“ Auto in der Herstellung ist übrigens kein Jeep oder sowas, sondern ein Toyota.


    Automobilherstellung ist heutzutage global, diese Zölle machen einfach keinen Sinn. Aber man kann von einem Trumpeltier mit der Aufmerksamkeitsspanne eines Kleinkinds nicht erwarten, daß er solche Zusammenhänge kapiert. Auch nicht, daß bestimme Spezialstähle nicht in verrosteten amerikanischen Schmieden hergestellt werden können und somit nun teurer werden für amerikanische Firmen, die die Kosten bestimmt gerne an Trumps Wähler weiter geben werden ...

    Wie erwartet ist dieses Reifendruckgedöns nur zusätzliche Geldmacherei, damit man in die Werkstatt muß.


    Für die Sicherheit würde es auch reichen den Reifenumfang per ESP-Sensor zu messen und bei Bedarf Alarm zu schlagen, hat mich damals beim Yeti schon bei 2 Platten gewarnt. Die Funksensoren dagegen ketten einen nur noch mehr an die Werkstatt, selbst für simple Dinge wie Reifenwechsel.

    Hm, nach meinen schlechten Erfahrungen mit dem Yeti würde ich auf Probleme mit dem Kabel tippen. Könnte ein Kabelbruch sein, der sich durch Zufall wieder erledigt hat.

    Moderne Einspritzbenziner messen normalerweise das Klopfen im Motor und passen die Zündung der Oktanzahl vom Sprit an, von daher sollte es egal sein, ob man 95, 98 oder 102 Oktan tankt. Je besser, desto mehr Leistung kann der Motor raus holen, wobei 102 Oktan wiederum von den wenigsten Alltags-Serien-Motoren ausgenutzt wird. Außer man hat einen hochgezüchteten Sportwagen, die haben gerne mal den teuren Lebenssaft.


    E10 ist ja hauptsächlich eine Frage der Dichtungen usw. weil der Biosprit aggressiver ist. In Südamerika fahren sie gerne auch E85, allerdings mit angepassten Motoren.

    Der Antrag wurde von der Regierung doch noch genehmigt, der dezente Hinweis daß wir im Sommer auf einem Vulkan rumfahren wollen und möglichst nicht reinfallen möchten zeigte Wirkung. ^^ :D


    Jetzt heißt es Daumendrücken, daß trotz Anmeldeschluß der kleine Night Eagle noch mit darf ... :/

    Irgendwo hab ich mal gelesen, daß Toyota den ausgereiften und 1000fach bewährten Schalter für den Fensterheber nicht einfach so im Folgemodell ändert, wenns nicht zwingend notwendig ist. Damit hat man dann natürlich Ruhe bei vielen Komponenten, wo andere sich mit dem neuen schicken Schalter rumärgern, der jetzt unbedingt ins neue Modell rein mußte, weil ... der Alte war ja alt!


    Ob das immer noch so ist oder man sich dem westlichen Modeschnickschnack angenähert hat ... keine Ahnung.


    Jedenfalls hört man oft von zufriedenen Toyota-Fahrern, mein Onkel schwört da seit Jahrzehnten drauf und von dem hört man keine Horror-Werkstatt Geschichten. Zum Thema VW-Konzern oder BMW (angeblichen "Premium-Marken") dagegen kann ich genug eigene Stories oder welche aus dem Bekanntenkreis zum besten geben, aus dem Stehgreif. X(

    Bekannte schuften bei einem Automobilzulieferer, der u.a. elektrische Feststellbremsen baut. Kommentar dazu:
    "Am kritischsten bei der Qualitätssicherung sind die Japaner und den Franzosen kann auch frisch entwickeltes Zeug andrehen, die bauen das sofort ein."

    So etwas in der Richtung erwarte ich auch. Gestern habe ich eine interessante Abhandlung gelesen, wonach man bei entsprechender Dimensionierung der SCR-Anlage auch wieder auf die motoren-killenden Lösungen mit Abgasrückführung und der Gemisch-Überfettung verzichten könnte. Würde also bedeuten, der Diesel-Motor könnte wieder so betreiben werden, wie er ursprünglich erfunden wurde, weil die Abgasreinigung vollkommen autark und extern stattfindet. Das klingt zunächst vielversprechend, jedoch wurde kein Wort über den Preis gesprochen, den man dafür bezahlen muss, den Motor aus seiner Zwangsjacke zu befreien. Oder im Klartext: Sie sagen uns nicht, mit wieviel Wartungsaufwand und Verschleiß bei so einem System zu rechnen ist.

    Bleiben noch solche Probleme wie Betriebstemperatur, ab wann das überhaupt vernünftig reinigt und AddBlue-Verbrauch.


    Gegen ersteres könnte es wohl helfen einen Speicher-Kat vorzuschalten, der beim Start die Arbeit leistet. Die Menge an mitgeführtem AddBlue ist ein anders schwieriges Thema. Wenn ich 50 Liter bis zur nächsten Inspektion brauche, wollen die untergebracht sein und es sind ja 50kg Mehrgewicht. Oder man füllt als Fahrer zwischendrin auf, was aber anscheinend den Herstellern auch nicht behagt.


    Letzten Endes läuft es auf eines hinaus: es wird komplizierter und teurer, weswegen viele Hersteller aus dem Diesel aussteigen, ob nun komplett oder zumindest bei kleinen Modellen. 2000€ Mehrkosten machen halt im Polo mehr aus als im GC.

    Ganz einfach: die werden entsprechend viel AddBlue einspritzen, um diese Werte zu erreichen. Viel AddBlue = großer Tank (oder öfter Nachkippen), das war bisher wohl nicht gewünscht. Genauso wie VW sich bei ihren Schummeldieseln den SCR-Kat komplett sparen wollte, weil es eben teuer ist und der Golf somit noch teurer würde, mit den bekannten Folgen.


    Die Technik ist seit Jahren bis Jahrzehnten bereits in LKWs in Betrieb, das ganze rumgeeiere der PKW-Mafia liegt nicht an der fehlenden Technik sondern am fehlenden Willen bzw. an den Kosten. Wenn nun Toyota oder Volvo aus dem PKW Diesel aussteigen, dann weil ihnen die Weiterentwicklung zu aufwendig ist und die Motoren in Zukunft noch teuer im Vergleich zu den Benzinern werden.

    Gegen den Neuen kann ich noch gar nicht argumentieren, in dem habe ich noch nicht gesessen. :P
    Allerdings habe ich mir jeweils die letzten beiden Generationen angesehen und die machen mir da erstmal keine Hoffnung, daß der Neue in diesem speziellen Kriterium meinen Ansprüchen genügen wird.


    Daß ein kurzes Auto nun mal nur begrenzt Platz hat für Fahrer, Passagiere und Gepäck ist keine neue Erkenntnis. Trotzdem schaffen es einige aus dem Wenigen mehr raus zu holen als andere. Daß ein Renny nicht den Raum eines GC bietet ist logisch, trotzdem bietet er dem Fahrer eben ausreichend Platz, im Gegensatz zu anderen größeren Fahrzeugen.


    Sollte der neue RAV 4 das besser hinkriegen als seine Vorgänger ist er wieder im Rennen, schon wegen des Hybrid, ohne das man ja bald keinen Segen der heiligen Ökokirche mehr bekommt.