Renegade und Pferdeanhänger

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Feiertag?
  • Hallo ihr lieben,


    da ich relativ neu hier bin, stelle ich mich erstmal vor.



    Mein Name ist Lina und ich bin 24. :)


    Ich bin aktuell auf der Suche nach einem neuen Auto und bin dabei auf den Renegade gestoßen.


    Was mir etwas Sorgen macht ist die Anhängelast des Autos.
    Der den ich mir angeschaut habe und Probegefahren bin, hat eine Anhängelast von 1450 kg (Benziner,150PS,Automatik),
    der Anhänger wiegt ca. 750 kg und das Pferd dazu 650-670kg.
    Das heißt ich wäre hier schon sehr an der Grenze und hätte wenig Spielraum.
    Der Renegade mit Anhänger ist allerdings nur für kurze Fahrten gedacht (höchstens mal bei Notfällen in die Klinik oder kleine Ausflüge in der Gegend 1-2x jährlich, wenn überhaupt).
    Für längere Fahrten haben wir noch einen Compass zuhause.


    Hat einer von euch zufällig Erfahrung damit und kann mir ein bisschen berichten? ?(


    Danke schonmal im Voraus ^^

  • Mit dem Trailhawk, welcher 1,5to ziehen durfte, konnten wir immer Problemlos unseren 1,5to Humbaur ziehen!
    Dann sollte ein 1,5to Pferde-Anhänger auch gehen.


    Das ist dann aber nur ein Pferdeanhänger für ein Einzelpferd.

    Nichts was Jemand vor dem Wort 'Aber' sagt zählt wirklich!
    Die zwei häufigsten Elemente im Universum sind Wasserstoff und Blödheit.
    Sic semper tyrannis
    Waffen für den Frieden ist wie Poppen für die Keuschheit!

    Glaube ist die Wissenschaft, die mit Wissen Leiden schafft!

  • Hallo Lina. Meine Frau hat ihren Renegade seit Anfang 2016 und fährt mindestens einmal die Woche mit Pferdeanhänger, meist mit nur einem unserer Pferde. Der Renny ist nicht ihre erste Zugmaschine für Pferdehänger, aber sie sagt, etwas Besseres hatte sie bisher nicht (und sie will den nicht hergeben gegen was Neueres!). Renegade und Pferdeanhänger vertragen sich also super.
    Unserer ist übrigens der 1,6 Liter Diesel mit 120 PS, Frontantrieb und 1300kg Anhängelast, den es so nicht mehr gibt.
    Selbst bei beiden Pferden und leichter (hust) Überschreitung der Anhängelast ist keinerlei Problem da.


    Ich würde auf jeden Fall den 2 Liter Diesel empfehlen, da der deutlich mehr Drehmoment hat als die derzeitigen kleinen Benzinmotoren, welche die angegebene Leistung nur mit Motorquälerei schaffen.
    Es gibt es sicherlich gute Gebrauchte, die dann sogar Allrad haben (hilft beim Parken auf der Wiese beim Turnier).
    Der Verbrauch beim Hängerbetrieb hält sich beim Diesel auch in Grenzen.....

  • Also, ich sags mal so: mein Wrangler darf laut Fahrzeugschein etwa 1,4t ziehen. Jetzt kann man sich im Netz irgendein Gutachten bestellen, damit geht man zum TÜV und schwups darf das Ding 2,4t ziehen, nur durch die magische Kraft eines Stück Papier. Hintergrund ist der, daß Allradfahrzeuge per se bis zum 1.5fachen ihres Gewichts (gebremst) ziehen dürfen (nagelt mich nicht auf die genauen Zahlen fest, so in etwa steht es jedenfalls zu lesen). Also müßte der Renegade es schaffen. Allerdings wird die Rennleitung meckern, wenn zuviel auf der Waage ist. Vielleicht gibt es für den Renegade ja auch entsprechende Gutachten um sich mehr Gewicht eintragen zu lassen.


    Allerdings würde ich es auch nicht übertreiben, ein schlauer australischer YouTuber meinte mal, daß es ratsam wäre wenn der Hänger nicht schwerer als das Zugfahrzeug ist, da die Masse des Zugfahrzeugs das einzige ist, was so einen Hänger stabilisiert.

    "Im Rallye Sport wurde meine Vermutung bestätigt, dass ein Auto mit 2 angetriebenen Rädern nur eine Notlösung ist."


    "Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man morgens davor steht und Angst hat es aufzuschließen."


    Walter Röhrl

  • Fahrzeuge mit einer Zulassung als M1G dürfen das 1,5-fache des eigenen zulässigen Gesamtgewicht ziehen,
    jedoch nicht mehr als 3.500Kg!


    Was ist M1G?
    Zitat der Allianz:


    Zur Klasse M1G – eine Unterklasse der EG-Fahrzeugklasse M – gehören


    alle geländegängigen Fahrzeuge zur Personenbeförderung mit höchstens
    acht Sitzplätzen. Um beispielsweise die Typgenehmigung als Geländewagen
    zu erhalten, muss ein Fahrzeug laut EG-Richtlinie:

    • eine Vorderachse und eine Hinterachse aufweisen, die gleichzeitig oder getrennt angetrieben werden können,
    • als Einzelfahrzeug ohne Anhänger eine Steigung von 30 Prozent überwinden können und
    • mindestens über eine Differenzialsperre oder eine ähnliche Einrichtung verfügen.

    Sind diese Anforderungen erfüllt, erteilt das Kraftfahrtbundesamt die Typgenehmigung, welche den Fahrzeughersteller berechtigt, das Kfz-Modell in Serie zu fertigen.

    Ja, ich hab die Auflastung für Rubi O. machen lassen, und darf jetzt ein zulässiges Gesamtzuggewicht/Zuggesamtmasse von 4.915Kg (der Anhänger darf also genau 2.500Kg haben) bewegen.


    Der Renegade Trailhawk (2,0L Diesel) darf von Hause aus 1.500Kg, trotz M1G - da dürfte der theoretisch sicher auch die 2.500Kg,
    Aber beim Renegade gibt es m.W.n. keine Auflastungspapiere zu kaufen (oder hier hat jemand eine Quelle dafür).

    Nichts was Jemand vor dem Wort 'Aber' sagt zählt wirklich!
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  • Hallo Lina,
    ich kann Dich auch beruhigen. Ich ziehe zwar keine Pferdeanhänger, aber einen Wohnwagen mit ähnlichen Gewichten, 1350 kg. Wie Du siehst habe ich den gleichen Motor, wie Dein Favorit. Ich habe ihn bewusst und gewollt zum neuen Wohnwagen ausgesucht. Und wurde nicht enttäuscht. Der Renni macht das sehr souverän. Wir haben ihn quer durch diverse Mittelgebirge und auch über die Alpen geschickt. Das DSG passt sich an. Nur auf der ersten Fahrt mit dem Wohnwagen musste ich ein paar mal auf Handschaltung wechseln. Danach nicht mehr, die Automatik hatte gelernt. Also, nur zu. :023:

  • Für längere Fahrten haben wir noch einen Compass zuhause.

    ähhm.. der Compass durfte mit Automatik ab Werk auch nur max. 1500kg ziehen. Als Schalter mit 140PS 2L-Diesel gingen max. 1900kg.


    Der Renegade als 2L-Diesel durfte 1500kg ab Werk anhängen. Mit dem Diesel hätte ich da also keinen "Schmerz". Ich persönliche bevorzuge in punkto Anhängerbetrieb eh den Diesel.


    Die Anhängelast "aufzulasten" ist bei bereits eingebauter AHK nicht ganz ohne. Da brauchts für die verbaute AHK ein Gutachten. Und die von den Jeep-Werkstätten verbauten AHK'n haben meist nicht den notwendigen D-Wert (verbaut wird/wurde z.B. D=8,7kN für 1450kg und D=9,98kN für 1900kg).
    Der D-Wert steht für die max. zulässige Zugbelastung der AHK und steht übrigens auf dem Typenschild der AHK.

  • Habe auch schon sehr große und schwere 2,2 Tonnen Anhänger gezogen 2l Diesel Alrad man kann den Renegade auf 2 Tonnen auflasten aber nur mit einer speziellen Anhängerkupplung die Serienmäsige geht da nicht . Also das ist immer die AHK + Gutachten 936€ starr und 1066€ abnehmbar .


    Und ja die AHK ist anders hat mehr verschraubungs Punkte anderen D-Wert und auch Stüzlast von 78KG
    ist leicht zu finden einfach auflastung Rennegade eingeben .


    und auch die anderen SUV -Geländewagen haben das mit Auflastungsgutachten gemacht für 3,5 Tonnen


    kostet halt alles

    Chrysler und Jeep Fan
    Hatte 15 Jahre einen Pt Cruiser mit dem ich sehr zufrieden war
    außerdem fahre ich noch seit 2005 einen Lancia Ypsilon der auch super funktioniert


    Seit 2016 Jeep Renegade auch super zufrieden. :023: :023: :023: :023: :023:

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