Die Reichweite im Praxistest

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Feiertag?
  • oh oh...


    Heute bin ich dann mit einer Woche Verspätung doch von Marburg ins Saarland gefahren. Ich habe mit 95% Akkustand vollgetankt und nach 240 km musste ich ca 20km vor dem Ziel eine Autobahntanke angesteuern, weil mich die Tankanzeige nervös gemacht hat. Sie war schon unter dem letzten roten Strich, d.h. in der unteren Hälfte des roten Reservebalkens.


    Blöderweise zeigt er ja unter 50km keine Restreichweite mehr an.


    An der Raststätte habe dann einen „Splash and Dash“ gemacht, wie man bei der Nascar sagt. Der Sprit kostete unentspannte 1,70€, deshalb habe ich nur 6 Liter eingefüllt.


    Hier am Ziel in Neunkirchen hab ich dann zu normalen Preisen nochmal vollgetankt.


    Die Verbrauchsanzeige zeigt für 263km gesamt - davon 43 Batterie - einen Spritverbrauch von 11.3 Litern an... cheers...
    Durchschnittsgeschwindigkeit war knapp 100 km/h, wobei ich so 160-180 gefahren bin, so es denn der Verkehr zugelassen hat. Obwohl das Modell „Sport“ heißt, ist er dafür wohl nicht gebaut, der kleine Rennie. :D



    Heimwärts versuche ich mich zu beherschen und bleibe bei der Richtgeschwindigkeit. Schaun wir mal, wie weit ich dann komme.


    D.h. wenn ich demnächst dienstlich weiter weg muss als Frankfurt oder Hannover, dann nehme ich konsequent einen Leihwagen. Ich kriege pro km 30ct, wenn ich mit dem eigenen Auto fahre, das wäre ein böser Draufleger.


    Auf der Habenseite ist zu verzeichnen, dass direkt neben dem Hotel eine kostenlose Ladestation ist. Das gibt 40km oder 4 Liter Sprit.

  • An der Raststätte habe dann einen „Splash and Dash“ gemacht, wie man bei der Nascar sagt. Der Sprit kostete unentspannte 1,70€, deshalb habe ich nur 6 Liter eingefüllt.


    Hier am Ziel in Neunkirchen hab ich dann zu normalen Preisen nochmal vollgetankt.


    Die Verbrauchsanzeige zeigt für 263km gesamt - davon 43 Batterie - einen Spritverbrauch von 11.3 Litern an... cheers...
    Durchschnittsgeschwindigkeit war knapp 100 km/h, wobei ich so 160-180 gefahren bin, so es denn der Verkehr zugelassen hat. Obwohl das Modell „Sport“ heißt, ist er dafür wohl nicht gebaut, der kleine Rennie. :D

    Wieviel Liter hast Du dann noch nachgetankt?


    Aber 11,3 Liter für 160-180 sind realistisch für den Benziner...ich hatte auf der Langstrecke bei maximal 130/140 einen Verbrauch um die 7,5-7,8 Liter.

  • So, bin wieder zuhause.
    Heimwärts habe ich es ohne Not-Tankstopp geschafft. Da es ziemlich voll war, konnte man eh nicht schnell fahren.
    Jetzt stand die Verbrauchsanzeige bei 9.5 Liter, insges 277km und 46 elektrisch. Wie lange ich gebraucht hab, kann ich aber nicht mehr genau feststellen, weil im BC noch eine Fahrt durch den Drive Inn und Rumgondeln auf dem Werksgelände enthalten waren.


    Dafür hat beim Nachtanken grad entweder die Zapfpistole o. die Tankentlüftung gesponnen, so dass ich nicht volltanken konnte und nach 20 Litern entnervt aufgegeben habe. Der Benzinbalken war vielleicht bei 2/3 Reserve.


    @Wayfahrer
    11.3 Liter überraschen mich auch nicht, es war eher die Verwunderung, wie schnell der kleine Tank leer war.



    In Neunkirchen waren es 24 Liter (wenn ich mich richtig erinnere). Wenn der Tank 36 Liter fasst, hat die Tank-Uhr wohl einen Offset zur Erzeugung von Reichweitenangst. Rekord bis jetzt beim Nachtanken waren bis jetzt knapp unter 30 Liter, da war aber vom Reservebalken vielleicht noch ein 2/10 übrig.

  • ... oder wie ich als bekennender Spät-Tanker sagen würde - „noch fast halb voll“ 8)
    Die Betriebsanleitung ist auch ein wenig zweideutig zu dem Thema:
    heißt das jetzt, es sind noch 6 Liter drin, wenn der rote Balken schon halb runter ist, oder ist die Grafik nicht ganz richtig und das ist nur ein Beispiel für „Tank auf Reserve“?

  • Bei mir geht die Anzeige nach 22 Litern auf rot und sieht dann so aus:
    (kurz vor Ankunft rot geworden, am nächsten Morgen dann wieder weiß, aber nach elektrischem Losfahren gleich wieder rot, dann habe ich für 22 Liter vollgetankt).



    Die 22 Liter habe ich bei einem Tagestrip über die Autobahn verbrannt. 22 Liter auf 195,8km bedeuten einen durchschnittlichen Verbrauch von 11,2 l/100km im Motorbetrieb. Das lag daran, dass ich überwiegend 170-180 gefahren bin und auch mal die Maximalgeschwindigkeit ausprobiert habe (Tacho: 207kmh, GPS: 203kmh).

  • Bei mir geht die Anzeige nach 22 Litern auf rot und sieht dann so aus:
    (kurz vor Ankunft rot geworden, am nächsten Morgen dann wieder weiß, aber nach elektrischem Losfahren gleich wieder rot, dann habe ich für 22 Liter vollgetankt).



    Die 22 Liter habe ich bei einem Tagestrip über die Autobahn verbrannt. 22 Liter auf 195,8km bedeuten einen durchschnittlichen Verbrauch von 11,2 l/100km im Motorbetrieb. Das lag daran, dass ich überwiegend 170-180 gefahren bin und auch mal die Maximalgeschwindigkeit ausprobiert habe (Tacho: 207kmh, GPS: 203kmh).

    Könnte mir aber auch gut vorstellen, dass der Bordcomputer die momentane Fahrweise in die Anzeige der Tankreserve mit einrechnet.
    Ich hätte bei diesem Tempo glatt einen höheren Verbrauch erwartet.

  • Könnte mir aber auch gut vorstellen, dass der Bordcomputer die momentane Fahrweise in die Anzeige der Tankreserve mit einrechnet.Ich hätte bei diesem Tempo glatt einen höheren Verbrauch erwartet.

    Der wird auch höher gewesen sein, es waren ja nicht alle km ohne Tempolimit. Hab die Momentanverbrauchsanzeige aber nicht beobachtet.

  • Ich schon wieder... letzte Woche war ich auf Dienstreise in Österreich. Eigentlich hatte ich einen Passat o.ä. gemietet, aber am Montag bei der Abholung erzählte mir die Mitarbeiterin, dass Österreich corona-bedingt mittlerweile „rote Zone“ sei und deshalb die Autos nach Miete nochmal 9 Tage in Quarantäne müssten - auf unsere Kosten natürlich. Das hätte den Kostenrahmen leicht gesprengt.
    Wäre nett, wenn Europcar dies wenigstens irgendwo auf der Webseite vermerkt hätte. X(


    Deshalb habe ich mich kurzfristig entschieden, doch mit meinem Auto zu fahren. D.h. Ich bin mit Tempomat 140-150 über die Autobahn gerollt und es gab knapp alle 2 Stunden einen Tankstopp. Runter haben wir es mit 2x Tanken geschafft, rauf 3x, weil ich in Felix Austria nochmal billigen Sprit (1.234€ =O ) fassen wollte. Am Ziel konnte ich zum Glück bei unseren Kunden Strom für lau tanken.


    Der Verbrauch an Sprit lag am Ende bei 10.6 Litern bei 1650 ingesamt und 200km elektrisch. Dabei war der Wagen mit 2 Personen + Werkzeug auch ordentlich beladen.


    Bei der Fahrt ist mir aufgefallen, dass 150 eine blöde Einstellung für den Tempomat ist, weil er bergauf dauernd zwischen zwei Gängen hin und her schaltet. Es hat allerdings ca. 1200 km gedauert, bis ich gemerkt hab, dass es an der Geschwindigkeit selbst lag und nicht am Abstandstempomat. Nächster Verbrauchstest dann in 2 Wochen, wenn die Sommerreifen draufkommen.

  • Zweimal Arbeitsweg, einmal mit 10A und einmal mit 16A geladen, Verkehrssituation war vergleichbar:


    37,4km, 28% Restakku, 7,31kWh mit 16A geladen, 19,5 kWh/100km


    37,7km, 26% Restakku, 7,71kWh mit 10A geladen, 20,4 kWh/100km


    Hier wirkt sich vielleicht auch die höhere Ladeleistung aus.


    Zum Vergleich übrigens mal Daten von unserem Renault Zoe, der verbraucht an der Wallbox 17,3 kWh/100km (bei Kälte) und bei Bedingungen wie oben 16,3 kWh/100km.

  • Nun hatte ich auch mal einen Leihwagen zum Stromern weil der Diesel zu inspizieren war, was ich natürlich für eine Testfahrt genutzt habe.
    Auch wenn ich den E-Motor grundsätzlich als ausreichend empfinde, so kann mich die Akkureichweite nicht so recht überzeugen. Vielleicht war ich ja zu flott unterwegs, vielleicht lags an unseren Bergen ... jedenfalls konnte man dem Akku förmlich beim Entladen zusehen, damit hätte ich vielleicht 30km geschafft. Da ich noch elektrisch angeben wollte habe ich dann irgendwann mal zwangsweise den Benziner anwerfen lassen, damit ich das E-Auto vorführen kann.
    Den Benziner fand ich auch nicht so prickelnd, fuhr sich ziemlich aufgeregt, sprich hochtourig und schaltend, grade auf der Autobahn wo er mal 130 bringen sollte. Das erledigt mein Diesel alles souveräner und damit vermutlich auch deutlich sparsamer als der Benziner im Hybrid. Aber wie gesagt, vielleicht liegts auch an meiner Dieselfahrweise, weil mans halt kann.
    Sehr bedenklich fand ich die Stelle auf der Landstraße, wo es zunächst bergab rein elektrisch ging und als ich im Schwung überholen wollte ging der Benziner von 0 auf volle Drehzahl ... das kann auf Dauer nicht sonderlich gesund sein. Und auch bei meinem Hausberg meldete sich der Benziner wieder für 300m zu Wort, weil man nun mal am Anfang aus dem Quark kommen muß und das Gaspedal braucht.


    So richtig begeistern konnte mich das alles noch nicht bisher.

    "Im Rallye Sport wurde meine Vermutung bestätigt, dass ein Auto mit 2 angetriebenen Rädern nur eine Notlösung ist."


    "Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man morgens davor steht und Angst hat es aufzuschließen."


    Walter Röhrl

  • Mag ja alles meiner Fahrweise geschuldet sein. Ich fahr nu seit über 20 Jahren 2.0l Diesel in dieser Leistungsklasse von unterschiedlichen Herstellern, die sind sich alle ähnlich. Dieses Elektro/Benziner Ding, dazu mit Automatik, ist mein Gasfuß einfach nicht gewöhnt. Dazu machen mich die vorgestellten Reichweiten hier, sowohl elektrisch als auch mit Sprit, nicht sehr glücklich. Würde ich mehr in der Stadt rumgurken wäre es wohl was anderes. An sich war der E-Motor gar nicht mal schlecht. Muß man sich umgewöhnen.

    "Im Rallye Sport wurde meine Vermutung bestätigt, dass ein Auto mit 2 angetriebenen Rädern nur eine Notlösung ist."


    "Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man morgens davor steht und Angst hat es aufzuschließen."


    Walter Röhrl

  • Nun hatte ich auch mal einen Leihwagen zum Stromern weil der Diesel zu inspizieren war, was ich natürlich für eine Testfahrt genutzt habe.
    Auch wenn ich den E-Motor grundsätzlich als ausreichend empfinde, so kann mich die Akkureichweite nicht so recht überzeugen.

    Das ging mir bei meinem Probefahren auch so. Ich bin erstmal auf die Autobahn um zu sehen, wie er sich dort so fährt, und war ziemlich baff, wie schnell der Akku leer war. Man darf sich da nichts vormachen, der kleine Akku funktioniert gut in der Stadt auf den Kurzstrecken innerhalb der Reichweite. Aber auf Überlandfahrten ergänzt er im Hybridmodus eben nur. Wenn es effizienter ist und ausreicht, mit wenig Leistung (kW) zu fahren, tut er das mit Batterie und ohne Sprit (wie eine Start-Stop-Automatik, nur in voller Fahrt). Daneben nutzt er die zurückgewonnene Energie aus dem Bremsen, was den Spritverbrauch entsprechend etwas senkt.


    Ansonsten hat er eben einen normalen modernen Benzinmotor mit kleinem Hubraum und allem, was daraus folgt. Im Sportmodus kann man trotzdem Spaß haben (Motorvorwärmen empfohlen).

  • Nichts grundsätzliches gegen E-Mobilität.
    Überwiegend Stadtverkehr und/oder überschaubare Fahrtstrecke zru Arbeitsstelle macht wohl den meisten Sinn.
    Wenn man dann noch mit Sonnenstrom laden kann, ist die Sache rund....!

  • An dieser Stelle der freundliche Hinweis, nun wieder sehr gerne auf das Thread-Thema zurückzukommen :023: .


    Etwaiges grundsätzliches "Für" und "Wieder" kann natürlich ebenfalls sehr gerne in anderen entsprechenden Threads fortgeführt werden ;) .

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