Wie teuer (oder günstig) ist das Fahren mit dem Cherokee Trailhawk (V6-Benziner)?

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Feiertag?
  • Hallo Leute,


    ich habe mich vorhin hier als Neuling im Forum vorgestellt.


    Ich stehe kurz davor, ein günstiges Angebot für eine Cherokee Trailhawk-Tageszulassung wahrzunehmen.


    Zugegebenermaßen wäre es mehr Bauch- als Kopfentscheidung. Abgesehen von Anschaffung und Kraftstoffkosten habe ich mir noch nicht wirklich Gedanken zur Ökonomie gemacht.


    Ich komme aktuell von einem 184 PS-Diesel Kia Sportage.


    Ich bin kein Vielfahrer. Komme etwa auf 15.000km/Jahr. Jährliche Wartungsintervalle wären grundsätzlich auch noch kein "Problem" für mich.


    Jetzt habe ich aber gehört, dass der V6-Benziner ein 12.000km Intervall hat. Würde bedeuten, etwa alle 10 Monate zur Wartung!


    Das empfinde ich dann schon als echtes Manko, wenn es in der Praxis tatsächlich so eingehalten werden muß.


    Gibt es Erfahrungen, wie kulant Jeep mit Überschreitungen umgeht? Bekommt man ein Problem, wenn man bei 15.000km/Jahr einmal jährlich in die Werkstatt kommt?


    Wie ist das Preisniveau für Wartungen in Jeep-Werkstätten? Ich muß hinzufügen, dass ich das Niveau bei sogenannten "Premium-Marken" (Audi, BMW, Mercedes) nicht kenne. Wie gesagt, ich komme aktuell von Kia. Habe auch einige Hyundai und Skoda gefahren.


    Das die Kraftstoffkosten für einen 3,2l V6-Benziner andere sind, als für einen 2l Diesel, ist mir absolut bewußt. Ich setze darauf, den Trailhawk mit einer 10 vor dem Komme bewegen zu können. Leichter Gasfuß vorausgesetzt.


    Bedenken habe ich aber bei den sonstigen Kosten (Wartung).


    Was sagt Ihr dazu?


    Bedenken wirklich angebracht oder übertrieben?


    Ich denke, dass die Trailhawk-Tageszulassung (aus 4/2015) eine 2-jährige Garantie ab EZ hat.


    Im "Extremfall" müßte ich wohl in 4/2016 zur Wartung #1 und ca. in 2/2017 zu Wartung #2. In 4/2017 würde dann die Garantie auslaufen und ich könnte dann - im Jahres-Turnus - in eine freie Werkstatt.


    Vielleicht kann ich den Jeep-Händler auch dazu bewegen, dass er mir für Wartung #1 bereits beim Kauf der Tageszulassung (in 10/2015) einen Stempel ins Serviceheft macht? Dann käme ich wohl mit einer Wartung in der Jeep-Werkstatt aus, bevor es in die freie Werkstatt geht.


    Apropos freie Werkstatt:
    Funktioniert das ohne Probleme oder benötigt die freie Werktatt womöglich irgendein besonderes Tool, um irgendwelche Wartungs-Anzeige-Einstellungen zurückzusetzen? Möchte nämlich nicht, dass da womöglich immer eine Anzeige in den Instrumenten aufleuchtet, welche zur Wartung auffordert.


    Noch habe ich die Chance, gegen das Angebot für den Trailhawk zu entscheiden.


    Danke Euch für das kommende (hoffentlich reichliche) Feedback!!

  • Ich glaube, ich hatte einen Denkfehler, die Wartungsintervalle betreffend.


    Es geht doch immer darum, was zuerst eintritt:


    12.000km / 1 Jahr
    24.000km / 2 Jahre
    36.000km / 3 Jahre


    ... usw.


    Wenn ich also in 4/2016 (ein Jahr nach EZ) zu Wartung #1 aufschlagen muß, hätte der Wagen voraussichtlich ca. 7.500 km auf der Uhr. Ein Jahr später (in 4/2017) rechne ich mal 15.000km hinzu, also wäre ich dann bei insges. bei ca. 22.500km.


    Demnach kann ich - in meinem Fall - also durchaus 15.000km ab Wartung#1 fahren und nach weiteren 12 Monaten immer noch - wartungsplangerecht - zu Wartung #2 erscheinen. Richtig?


  • Folgende Infos zum Benzinverbrauch: eine 10,... ist möglich, ich fahre mein Traili sogar mit einer 9,7 gerechnet, nicht nach Display. Dies aber nur dank dem ich das Fahrzeug vorwiegen zum Weg zur Arbeit benutze und ich grösstenteils ein Autobahnabschnitt mit Tempo 80/100 befahre. Sobald man in die Berge geht wird eine 10 nur noch ohne Spassfaktor möglich sein, wie das bei Euch auf der Autobahn ( ohne Tempolimit ) aussieht kann ich nicht beurteilen.
    Rückstellung des Servicedisplays ist kein Problem kann ohne Werkzeug ausgeführt werden und wird in der Betriebsanleitung beschrieben.


    Gruss Urs

    :023: Cherokee Trailhawk 3,2l schwarz Prod.Datum 02.2014
    Winterpneu auf Bon Z Felgen Spurverbreiterung 42mm p.A.

  • Hallo Frank und herzlich willkommen im Forum!


    einen Trailhawk kauft man eigentlich eher mit dem Bauch als mit dem Kopf.


    Ich hatte vorher einen 2011er X3 3.0D als Firmenwagen und wollte mir lieber privat ein Auto kaufen. Ich suchte also nach einem durchaus eher kräftigen SUV-artigem Wagen, denn höher sitzen wollte ich ja auch. Vor dem X3 hatte ich einen 1er und ich habe es gehasst, nie was sehen zu können, weil ständig hohe Autos vor einem sind.


    Der Jeep Cherokee hat mir sehr gut gefallen. Er macht im Innenraum einen eher hochwertigen Eindruck, hat alles an Bord (wenn man will), was die Technik so hergibt und, ganz wichtig, kommt mit einem akzeptablen Preis.


    Dann habe ich angefangen, YouTube Videos vom Cherokee zu schauen und bin immer wieder auf Trailhawk Videos gestossen. Eigentlich hatte ich mich eher für den Diesel interessiert, auch wenn der mit damals etwas schwachbrüstig vorkam (es gab nur die 170PS Variante).


    Aber nachdem ich alle diese Trailhawk Videos im Gelände gesehen habe, war ich irgendwann so begeistert, dass ich den unbedingt haben wollte. Gibt es aber leider nur mit diesem amerikanischen V6 Beziner.


    Dann habe ich gerechnet, wieviel km ich fahre, was das kostet und so weiter und dann habe ich den Trailhawk wieder im Gelände gesehen und plötzlich waren mir die Betriebsmehrkosten egal.


    Und irgendwann wusste ich dann, wenn ich jetzt so viel Geld privat für ein Auto ausgebe und mich dann immer ärgere, weil ich eigentlich den Trailhawk haben will und mir den Limited aus Kostengründen gekauft hätte, dann hätte ich einen viel größeren Fehler gemacht. Dann habe ich auch eine Tageszulassung in dem herrlichen mango-tango mit allen Optionspaketen gefunden.


    Und nun bin ich hier im Forum :D


    Aber noch mal zu Deinen Fragen:


    Mein erster Wartungstermin war nach 15.000 km, weil wir vorher keinen Termin gefunden haben, war aber kein Problem. Das Wartungsintervall kann man bezüglich des Ölwechsels selber zurücksetzen. Wie, steht in der Anleitung!
    Eine 10 vor dem Komma beim Verbrauch ist machbar, wird aber etwas Übung und Disziplin erfordern. Die Automatik ist so lang übersetzt, dass man sehr frü z.B. vor Ampeln ausrollen kann, wenn man die Strecke kennt. Wer also vorausschauend fährt, wird die 10 erreichen können. Ich bin derzeit bei 12,3l/100 km, was aber durchaus an meinen Veränderungen liegt. Vor den Umbauten habe ich durchaus zwischen 10 und 11 gelegen. Bei vielen hier im Forum kannst Du DIr ja die Verbrauchshistorie bei spritmonitor.de ansehen.


    Das Preisniveau bei den Jeep Werkstätten liegt zwischen Mittelklasse und Oberklasse. Einfache Dinge wie Ölwechsel und Ölfilterwechsel können Begabte sicherlich alleine durchführen, bei anderen Wartungen mag es schwerer sein. Freie Werkstätten sollten das aber hinbekommen, auch wenn Du vermutlich jedes Mal das Versuchskaninchen spielst, was Dir aber auch beim Jeep Händler passieren kann, weil der Trailhawk wirklich selten ist.


    Bei mobile.de sind derzeit ca. 35 neue Trailhawks im Angebot, beginnend bei 37.850 Euro. Gerade beim Trailhawk kann man gut handeln, wenn der Wagen als Tageszulassung schon länger auf dem Hof steht. Keine Angst vor dem 2014er Modell. Meiner ist auch aus 2014 und ich gehöre hier glaube ich zu den Forumsmitgliedern mit den wenigsten Proiblemen :P


    Steuer in D liegt glaube ich so bei 360 Euro, weil böse Menschen mit mehr als 2 Liter Hubraum natürlich unbedingt extra zur Kasse gebeten werden müssen. Typklasseneinordnung für die Versicherung ist 23 für HP und 24 für VK, also nix dramatisches. Ich zahle bei 150 Euro SB und SF 17 ca. 1.400 Euro im Jahr inkl, Hauptstadtzuschlag, der ca. 250 Euro im Jahr ausmacht.


    Und jetzt schau Dir auf YouTube die coolen Offroad Videos vom Trailhawk an und triff Deine Entscheidung mit dem Bauch :thumbup: oder halt mit dem Kopf :whistling:


    Wenns noch Fragen gibt, her damit.


    Viele Grüße
    Peter

  • Hi smokeybear,


    willkommen im NJF.


    "Braucht man so ein Auto ???"



    Auf diese Frage kannst du dir schon mal ein Antwort überlegen, denn sie wird dir in Zukunft öfter gestellt werden.
    Womit wir beim Thema "Bauchentscheidung" wären. Ein reiner Kopfmensch braucht in D'land natürlich keinen Geländewagen oder SUV.
    Für mich hat daher hauptsächlich der Bauch entschieden. Der 6-cylinder war dabei ein k.o.-Kriterium. Hier ist das Angebot recht dünn geworden.
    Auch halte ich nichts von den aufgeladenen Mini-Motörchen; ein 6-cyl fährt sich einfach geschmeidiger.


    Hier gilt : Hubraum statt Turbo :023:



    Eine Tageszulassung ist sicherlich ein guter Einstiegspunkt um den wahrscheinlich hohen Wertverlust zu kompensieren. Ich habe meinen mit TZ gekauft ( ca 25% unter Listenpreis) mit 50km auf der Uhr. Man kann dann natürlich nicht mehr viel an der Ausstattung drehen.
    Zu den Wartungskosten kann ich noch nicht viel sagen, die 12TKm Inspektion kommt demnächst. Innerhalb der Garantiezeit werde ich die Inspektionen wohl wahrnehmen. Danach muss man sehen. 12000 Km ( nicht Meilen) ist ein absoluter Witz für einen neu entwickelten
    modernen Motor im Jahr 201x. Bei den Teilekosten erwarte ich keine Schnäppchen, zumindest war das bei Chrysler so, Stundensätze sind wie woanders auch. Hatte vorher einen Sebring ebenfalls mit V6 und als Jahreswagen gekauft. Der Wiederverkaufspreis war sehr gering weil sich in D halt "große" Motoren schlecht verkaufen.
    Da mache ich mir persönlich auch beim Trailhawk keine Illusionen ( so ehrlich sollte man schon sein ) . Aber wenn man das Teil lange fährt ist das Wurscht.


    Freie Werkstätten, also so richtig kleine Schrauber an der Ecke, habe ich bisher an keines meiner Fahrzeuge gelassen, weil der Informationsfluss zu den Vertragshändlern (hoffentlich) doch ein anderer ist.


    Zum Verbrauch:


    Eine 10 vor Komma ist durchaus drin. Bei mir ca. 10,5 (täglich Autobahn + Landstraße ins G'schäft), kaum Stadtverkehr. Ausschließlich BAB bei Zielgeschwindigkeit 150 : 11..12 l/100km
    E10 hat keine spürbaren Einfluss auf Verbrauch oder Leistung. Man kann also den 1 EUR noch mitnehmen :thumbup:



    So denn. Bis demnächst. Schick uns ein paar Fotos vom neuen Trailhawk :023:




    Und jetzt steige ich in meinen V6-Geländewagen und fahre in die City zum shoppen. :P



    Viele Grüße


    Blackhawk.

    Wrangler JK Rubicon ++ Mojave Sand ++ MY2016 ++ 2.8 CRD ++ aAHK ++ Radar Renegade AT5 285/70 R17
    Cherokee Trailhawk ++ Brilliant Black ++ Raucherpaket ++ MY2014 ++ 3.2l V6 ++ innerorts / außerorts / kombiniert: 10,7/10,7/10,7 l /100km, 223kg CO2/ km

  • Also ich möchte hier einmal etwas relativieren. Einen 6Zylinder Benziner kauft man in der heutigen Zeit sicherlich mehr mit dem Bauch als mit dem Kopf. Und auch den Mehrpreis für die höhere Geländegängigkeit des Traili könnte man sich, im Lichte der Vernunft betrachtet, sicherlich außerhalb von Jagd, Forst und Landwirtschaft (ok, Bau-Ingenieurwesen geht auch noch) sparen, wenn man wollte.


    Was den SUV aber an sich anbelangt, finde ich, allen Unkenrufen der Smart-Fahrer zum Trotz, dass es sich hierbei um sehr vernünftige Autos handelt, die einen hohen Nutzwert haben. Und da ist unser Indianer ganz weit vorne dabei. Klar, so Teile wie einen X5, Q7 oder Grand Cherokee benötigt höchstens eine 5 köpfige Familie mit ausreichend Kleingeld. Aber die sogenannten Midsize-SUV, wie der Cherokee, haben doch eine sozial-verträgliche Größe für Kleinfamilien oder (wie bei uns), wenn die Kinder aus dem Haus sind, schüren wenig Neidkomplexe, sind tolle Langstreckenkombis mit einem Plus an Sicherheit, haben eine verbesserte Winter- und Geländetauglichkeit sowie eine bessere Sicht auf das Verkehrsgeschehen. Außerdem fühlen sie sich für die Insassen - und das ist wissenschaftlich nachgewiesen- sicherer an und verleihen ein Gefühl der Erhaben- und Überlegenheit. Das sind nackte Tatsachen.
    Und ich weiß, wovon ich schreibe. Nach 2 Reanault Espace (der letzte davon mit langem Radstand und 6Zylinder Benziner - aber mit Frontantrieb), 2 X5 (E53 und E70), sowie einem BMW 5er GT und einer 5er Limo (alle mit X-Drive, also 4WD) wollten meine Frau und ich unbedingt wieder einen SUV haben. Die modernere Antwort auf die früher so beliebten Family-Vans und natürlich (und für uns ausschließlich) mit Allradantrieb. Hier hatten uns die X5 eindeutig geprägt.
    Wenn man sich die Summe dieser Vorteile einmal addiert und ins Verhältnis zu den Preisen setzt - insbesondere unter Beachtung des Preis-/Leistungsverhältnisses bei einem Jeep Cherokee (auch hier weiß ich von was ich schreibe, schließlich wollten wir ursprünglich eigentlich einen gut ausgestatteten Q5 kaufen) - dann kann die Anschaffung eines SUV (luxuriöse Limousine vorne, flexibler Kombi hinten, Geländewagen unten und Reisebusschen oben - und sogar noch mit Dachreling für alles mögliche) eine durchaus vernünftige und wohl überlegte Anschaffung sein, die zudem dem Sicherheitsaspekt in vielerlei Hinsicht noch zusätzlich in die Hände spielt.


    Von daher denke ich, muss sich unser Rauchender Bär hier darüber grundsätzlich gar keine größeren Gedanken mehr machen, das habe ich ihm bereits abgenommen, sondern sich nur noch mit der Traili-/Motorenfrage beschäftigen, da es diesen Geländergänger ja leider (wie ich finde) bisher nur als Benziner gibt.
    Smokeybear sollte hierbei allerdings bedenken, dass der große Sechszylinder unbestritten im Gelände Vorteile gegenüber einem Diesel bietet und schneller beschleunigt, auf der Autobahn allerdings bei einhundertpaarundachtzig km/h abgeregelt wird (vermutlich wegen des höher liegenden Geländefahrwerks und/oder der Reifen) und selbst mein 2.0 Diesel mit nur 170 PS in der Endgeschwindigkeit um einiges höher liegt. Hier sollte man einfach wissen, was man will und die entsprechenden Prioritäten setzen.
    Egal ob das mit dem Bauch oder dem Verstand geschieht.
    Über Geld ärgert man sich in der Regel nur einmal, über einen faulen Kompromiss oder gar eine Fehlentscheidung u.U. viele Jahre oder gar ein Leben lang.


    In diesem Sinne - ein unbestreitbares Hoch auf die SUVs und viel Erfolg und Spaß bei und mit Deiner Entscheidung. Wie auch immer Du die treffen magst. Hauptsache Du hast soviel Spaß wie wir mit Deinem neuen Jeep.


    Chief

    2015er Cherokee Limited, Vollausstattung, PRIVAT VERKAUFT am 7.11.2021!
    Ich war immer top-zufrieden mit unserem Indianer und bin ausschließlich aus Vernunftsgründen (extrem viele Kurzstrecken) auf ein 4-WD-E-Mobil umgestiegen, zumal ich nur Euro V hatte und nicht mehr in jede größere Stadt fahren durfte.


    Unser Neuer: Škoda Enyaq iV 80x Sportline (Voll-Elektrisch mit 4WD, 265 PS)
    Wallbox 11 kW von Elvi (NL), gespeist von einer eigenen PV-Anlage mit 10 kWp

  • Über Geld ärgert man sich in der Regel nur einmal, über einen faulen Kompromiss oder gar eine Fehlentscheidung u.U. viele Jahre oder gar ein Leben lang.


    Das ist der Punkt :023:


    und wenn ich dann sowas sehe, habe ich immer ein breites Grinsen im Gesicht:
    Video 1
    Video 2


    und natürlich die beiden "Klassiker":
    Video 3
    Video 4


    Wer danach überlegt, ob er 10 oder 12 Liter auf 100km braucht, ist nicht infiziert und sollte zum Diesel greifen :D


    Viel Spaß beim Schauen.


    Peter


    P.S: das mit der Höchstgeschwindgkeit stimmt natürlich, 180km/h max. Seit ich den Jeep habe, fahre ich nicht mehr vmax wo es geht, sondern cruise ruhig durch die Gegend. Gefällt mit so jetzt viel besser. Muss aber jeder für sich entscheiden. Wer schnell auf der Autobahn sein will, braucht mit dem Trailhawk 18 Liter und muss dann alle 330km tanken.

  • Hallo Forum,


    ich möchte mich für die freundliche Aufnahme und die Informationen bis hierher bedanken.


    Ich stehe derzeit noch in Verhandlung mit dem Händler.


    Ich hoff auf einen weiteren, kleineren Nachlass als Kompenstion für die kurzen Wartungsintervalle.


    By the way:


    Liege ich hier mit meinem Verständnis richtig:


    (Ich zitiere mich selbst)


    ___________________________________
    Es geht doch immer darum, was zuerst eintritt:


    12.000km / 1 Jahr
    24.000km / 2 Jahre
    36.000km / 3 Jahre


    ... usw.


    Wenn
    ich also in 4/2016 (ein Jahr nach EZ) zu Wartung #1 aufschlagen muß,
    hätte der Wagen voraussichtlich ca. 7.500 km auf der Uhr. Ein Jahr
    später (in 4/2017) rechne ich mal 15.000km hinzu, also wäre ich dann bei
    insges. bei ca. 22.500km.


    Demnach kann ich - in meinem Fall -
    also durchaus 15.000km ab Wartung#1 fahren und nach weiteren 12 Monaten
    immer noch - wartungsplangerecht - zu Wartung #2 erscheinen.
    Richtig?


    ___________________________________


    Versteht mich bei der Abklärung der Ökonomie nicht falsch.


    Ich habe neben dem Auto noch andere finanzielle Verpflichtungen (Haus gebaut beispielsweise)


    Von daher benötige ich schon einen gewissen Eindruck, was auf mich zukommen würde.


    In Euro ausgedückt:


    "kleine" Wartung für 280 - 350 EUR okay?


    "große" Wartung für 400 - 480 EUR okay?


    (jeweils in Jeep-Werkstatt, die eher ländlich gelegen ist)

  • @ Peter (aber auch für Smokeybear von Interesse)


    Naja, die Zeiten schneller als 220 km/sind bei uns ja auch endgültig vorbei. So ab und zu kratze ich zwar noch einmal an der 200 (Vmax auf Tacho bisher 207 km/h), aber das flotte cruisen überwiegt deutlich. Abstandstempomat auf 140 - 160, das war es dann. Vollgasheizen kostet bei einem Diesel auch deutlich über 10 l. Ich liege jetzt bei einem Schnitt über die rund 5.500 km Gesamtfahrleistung seit Anfang Mai bei 8,4 l. Das war auch so in etwas mein Ziel, entspricht es doch dem Durchschnittsverbrauch, den ich vorher mit dem 2 l BiTurbo Diesel (525 d) im 5er BMW hatte. Der hatte zwar 218 PS und lief auch deutlich schneller, war dafür als Limo aber auch niedriger, leichter und hatte das "Sparpaket" Efficiens Dynamic, was sogar noch den Luftwiederstand der Kühlerrippen regelte und einen Öko-Fahrmodus im ZF-Achtganggetriebe hatte. Gemessen an dem Aufwand der da betrieben wurde, bin ich mit meinem derzeitigen Verbrauch - gemessenen an meinem Fahrprofil und der gelegentlich abgerufenen Fahrleistungen - voll und ganz zufrieden. Abgesehen davon werden die Momente, wo man auf unseren Autobahnen noch schneller oder gar viel schneller als 180 km/h fahren kann, ohne sein Leben oder zumindest seinen Lappen zu riskieren, auch immer seltener.
    Ich habe es vergangene Woche einmal überschlagen, als wir die einfachen knapp 480 km nach Südost-Bayern unterwegs waren. Mit dem letzten BMW, den ich auf dem Tacho so bis 230 km/h "drücken" konnte, wäre ich auf dieser Strecke keine 10 min. schneller gewesen. Und das kann ich sehr gut abschätzen, da ich die Strecke in den letzten 8 Jahren mit verschiedenen BMWs schon oft gefahren bin und weiß wie schnell oder wie langsam wir waren.
    Von daher wäre die Vmax für mich auch nicht der Grund gewesen, auf den Traili zu verzichten. Aber seit unserem ersten X5 (der übrigens kaum größer war, als der heutige Cherokee) bin ich bekennender Turbo-Diesel-Fan, wenngleich mir hier ein Sechszylinder durchaus auch gefallen würde, wie ich ihn bereits dreimal in einem BMW hatte. Aber da fängt es auch hier an, unvernünftig zu werden, denn mehr Motor und mehr PS, als ich bei dem Vierzylinder BiTurbo hatte, braucht eigentlich kein Mensch (wirklich). Von daher würde ich mir den Cherokee (Limited) immer wieder als Diesel kaufen, diesmal allerdings dann mit dem neuen 2,2 l D Motor und 200 PS.


    Gruß
    Chief

    2015er Cherokee Limited, Vollausstattung, PRIVAT VERKAUFT am 7.11.2021!
    Ich war immer top-zufrieden mit unserem Indianer und bin ausschließlich aus Vernunftsgründen (extrem viele Kurzstrecken) auf ein 4-WD-E-Mobil umgestiegen, zumal ich nur Euro V hatte und nicht mehr in jede größere Stadt fahren durfte.


    Unser Neuer: Škoda Enyaq iV 80x Sportline (Voll-Elektrisch mit 4WD, 265 PS)
    Wallbox 11 kW von Elvi (NL), gespeist von einer eigenen PV-Anlage mit 10 kWp


  • Wenn Du den Wagen übernimmst, sorg dafür, dass kein Wartungsstau ist, lass also alle Wartungen VOR dem Kauf durchführen.


    Dann hast Du 12tkm bzw. ein Jahr Zeit für die nächste Wartung. Ich habe bislang bei keinem Händler (weder BMW noch Jeep) gesehen, dass man wirklich pingelig ist. Wenn Du also 15tkm im Jahr fährst, machst Du halt den Wartungstermin nach einem Jahr. Also gekauft 10/15, nächste Wartung 10/16.


    Nach Zwei Jahren ab der Herstellung ist Deine Herstellergarantie weg, damit entfällt auch die Verpflichtung zur buchstabengerechten Wartung. Deine Gebrauchtwagengarantie geht aber länger, denn die beginnt ja erst mit dem Kauf. Aber nach höchstrichterlicher Meinung ist ja auch eine Wartung bei einer freien Werkstatt bezüglich der Garantie genauso viel Wert, wie bei einer Vertragswerkstatt.


    "kleine" Wartung für 280 - 350 EUR okay?


    "große" Wartung für 400 - 480 EUR okay?


    Das kommt soweit hin. Die "große" Wartung hatte ich noch nicht.

  • Hallo Smokeybear,


    eigentlich sollten hier jetzt die Traili-Fahrer weiter antworten, da ich das nicht zu 100% abschätzen kann. Aber m.E. liegst Du hier richtig. Ich werde auch keine 20.000 km (Wartungsintervall Diesel) schaffen und daher die einzelnen Jahre voll "auslutschen", um die bescheidenen (noch, da 2015er Modell) 2 Jahre Werksgarantie zu erhalten. Und bei meinen vorherigen Autos war ein Übersteigen der max.km auch nie ein Grund für eine Anmerkung seitens der Werkstatt.
    Solange Du da in der Jahresfrist bleibst, kann doch nix passieren, wo Du mit den km eh nicht hinkommen wirst.


    Auch kostenmäßig scheint Deine Einschätzung zu stimmen. Die kleine Inspektion ist ja auch nur ein besserer Ölwechsel mit Durchsicht.
    Benutze einfach mal die Suchfunktion hier im Forum. Kürzlich hat einer eine kleine Inspektion machen lassen und den Preis gepostet. Ich meine, es wären so um die 259 € gewesen; ich weiß allerdings nicht, ob es ein Traili war. Aber diesbezüglich findest Du hier bestimmt schon Aussagen - und wenn nicht, wirst Du die Antworten noch bekommen.
    Es sind ja nicht alle täglich hier aktiv.
    Wir haben zwar fast 200 Mitglieder, aber nur wenige "Verrückte" (wie ich z.B.) die fast täglich hier unterwegs sind. Viele schauen nur gelegentlich rein. Naja, und ein mittlerweile großer Teil sind ja auch Renegade-Fahrer, die über den Sechszylinder im Cherokee gar nichts sagen können.


    Gruß
    Chief

    2015er Cherokee Limited, Vollausstattung, PRIVAT VERKAUFT am 7.11.2021!
    Ich war immer top-zufrieden mit unserem Indianer und bin ausschließlich aus Vernunftsgründen (extrem viele Kurzstrecken) auf ein 4-WD-E-Mobil umgestiegen, zumal ich nur Euro V hatte und nicht mehr in jede größere Stadt fahren durfte.


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  • Ich hätte es mir denken können, habe es beim selber schreiben aber leider nicht bemerkt: Peter war schneller !
    Und das ist gut so. Ich denke, Smokeybear brennt es jetzt unter den Nägeln und er will den Deal schnell fixen.
    Gottseidank haben meine Einschätzungen und Erinnerungen an das bisher Gelesene gestimmt und ich habe Rauchendem Bär keinen Blödsinn geschrieben.
    Danke Peter.


    Gruß Chief

    2015er Cherokee Limited, Vollausstattung, PRIVAT VERKAUFT am 7.11.2021!
    Ich war immer top-zufrieden mit unserem Indianer und bin ausschließlich aus Vernunftsgründen (extrem viele Kurzstrecken) auf ein 4-WD-E-Mobil umgestiegen, zumal ich nur Euro V hatte und nicht mehr in jede größere Stadt fahren durfte.


    Unser Neuer: Škoda Enyaq iV 80x Sportline (Voll-Elektrisch mit 4WD, 265 PS)
    Wallbox 11 kW von Elvi (NL), gespeist von einer eigenen PV-Anlage mit 10 kWp

  • ...
    Über Geld ärgert man sich in der Regel nur einmal, über einen faulen Kompromiss oder gar eine Fehlentscheidung u.U. viele Jahre oder gar ein Leben lang.


    ...


    Es ist besser, Genossenes zu bereuen, als zu bereuen, daß man nichts genossen hat. (Giovanni Boccaccio)




    Bei uns war der Kauf eines SUV eine klare Entscheidung. Wir wollten weiterhin höher sitzen, aber keinen VAN mehr

    Ciao


    Manfred


    Wer gendert, kann mit den Feinheiten der deutschen Sprache nicht umgehen.

  • ... das flotte cruisen überwiegt deutlich. Abstandstempomat auf 140 - 160,


    Macht mit diesem Auto auch mächtig viel Spaß. Ich habe gar nicht das Bedürfniss volle Pulle zu fahren. Und ich bin schon eher der flotte Fahrer.






    ...Ich liege jetzt bei einem Schnitt über die rund 5.500 km Gesamtfahrleistung seit Anfang Mai bei 8,4 l. ..


    Wir haben jetzt seit Anfang August ca. 5500 km drauf und sind bei einem (abgelesenen) Verbrauch von 7,3 l




    . Mit dem letzten BMW, den ich auf dem Tacho so bis 230 km/h "drücken" konnte, wäre ich auf dieser Strecke keine 10 min. schneller gewesen. ...


    Da gabs mal einen Test bei Grip
    Ein Porsche Cayenne mit Benzinmotor und mächtig viel PS gegen einen Citroen D3 Diesel von München nach Köln (ca. 500 km). Beide durften volle Pulle fahren, mussten sich aber an die Geschwindigkeitsregeln halten.
    Der Porsche war gerade mal 15 Minuten schneller in Köln. Er musste halt ein paar Mal zum Tanken raus, während der Citroen die Strecke auf einen Rutsch durchfahren konnte

    Ciao


    Manfred


    Wer gendert, kann mit den Feinheiten der deutschen Sprache nicht umgehen.

  • :023: Ich kann Manfred nur in allen Punkten zustimmen.


    Gruß
    Chief

    2015er Cherokee Limited, Vollausstattung, PRIVAT VERKAUFT am 7.11.2021!
    Ich war immer top-zufrieden mit unserem Indianer und bin ausschließlich aus Vernunftsgründen (extrem viele Kurzstrecken) auf ein 4-WD-E-Mobil umgestiegen, zumal ich nur Euro V hatte und nicht mehr in jede größere Stadt fahren durfte.


    Unser Neuer: Škoda Enyaq iV 80x Sportline (Voll-Elektrisch mit 4WD, 265 PS)
    Wallbox 11 kW von Elvi (NL), gespeist von einer eigenen PV-Anlage mit 10 kWp

  • Ich hab noch ein paar Fundstücke aus dem Netz zum Thema "Garantie / Gewährleistung trotz nicht exakt eingehaltener Wartungstermine" gesammelt:


    Das OLG Koblenz hat zu Aktenzeichen: 5 U 1518/06 mit Urteil vom 08.03.2007 entschieden, dass versäumte Wartungen oder Inspektionen nicht zum Verlust der Mängelansprüche führen. Etwas anders gilt nur, wenn der Fahrzeughändler nachweisen kann, dass der technische Fehler bei regelmäßiger Wartung nicht aufgetreten wäre.


    Autobild hat Autoehersteller nach Toleranzen bei der Wahrnehmung von Inspektionen befragt.
    Das sagt Chrysler:
    "Um den Garantieschutz des Fahrzeuges uneingeschränkt zu erhalten, muss die regelmäßige Wartung dokumentiert werden. Die Toleranz für die Inspektionsintervalle liegt bei 3000 Kilometern beziehungsweise drei Monaten." So viel Toleranz gibt der Hersteller: 3000 Kilometer oder drei Monate.


    Verkäufer von Gebraucht¬wagen mit Garantie müssen Reparaturen oft auch dann bezahlen, wenn der Wagen nicht zu den vorgeschriebenen Inspektionen in der Werk¬statt war. Denn die Garan-tiebedingungen sind oft unwirk¬sam. Jede Leistung stets auszuschließen, wenn Auto¬besitzer Inspektionen ausgelassen haben, sei unfair, hat der Bundes¬gerichts¬hof entschieden (Az. VIII ZR 206/12). Zulässig sei höchs¬tens, die Über¬nahme von Reparatur¬kosten für Schäden auszuschließen, die tatsäch¬lich auf mangelhafter Wartung beruhen.
    Die CG-Car Garantie Versicherung muss dem Käufer eines Gebraucht¬wagens für 10 000 Euro jetzt die rund 3 500 Euro teure Motorre¬paratur bezahlen.
    Das Urteil gilt für Garan¬tien, die eine kosten¬pflichtige Zusatz¬leistung sind. Für eine ohne Aufpreis zum Neuwagen angebotene Werks¬garantie gilt die Regelung nicht. Sie ist eine freiwil¬lige Zusatz¬leistung des Herstel¬lers. Er kann daher Umfang und Bedingungen dafür frei regeln und sie auch von regel-mäßigen Besuchen in einer Vertrags¬werk¬statt abhängig machen.

  • Hi,
    sehr interessante Frage, noch interessantere Diskussion. :rotfl: . Ich verstehe dass man sich über die Anschaffungskosten Gedanken macht. Nicht aber, ob man aus Kostengründen den Wartungsintervall überzieht. Auch die Frage ob 10 oder 11 Liter Super weggehen ist eher was für Autotestleser.


    Aber zurück zum Thema: bei mir sind es 9,7 l Super, Service nach 12 tkm (oder viereinhalb Monaten) für ca. 400 €. Jetzt ein Satz WR für 1,5 k€. Da das Auto an sich relativ neu ist, wird sich kaum jemand finden, der nach 4 Jahren und 150 tkm erst 4 Services gemacht hat und nun nach der Garantie ausschau hält. Oder der über reichhaltige Er-fahrungen mit den Serien M+S-Reifen bei Schnee im Rothaargebirge hat.


    Wer nach den Kosten für einen Liegeplatz fragt, braucht die Jacht nicht zu kaufen.


    Good luck.

    Ex: Jeep Cherokee Trailhawk, Mercedes Benz GL 350d, Mercedes Benz E 200 T, Mercedes Benz 190E

  • Ich danke auch Dir für Dein Feedback und der darin offen geäußerten Meinung.


    Du wirst auch mir meine offene Meinung zugestehen, wenn ich in Deiner Haltung eine gewisse Arroganz zu erkennen glaube. Natürlich besteht absolut die Möglichkeit, dass ich dabei einer Täuschung unterliege. Für diesen Fall entschuldige ich mich vorab für dieses Mißverständnis.


    Jemand, der nicht weiß, wohin mit seinem Geld, mag es nicht sonderlich interessieren, wieviel ein Fahrzeug nach der reinen Anschaffung kostet.
    Ebenso denjenigen, der - viellecht - mit Geld nicht umgehen kann oder aber der für's Autofahren an anderer Stelle zurückstecken wird. Das mal im Grundsatz.


    UND (im meinem Falle zutreffend):
    Es gibt Leute, die nicht von den sogenannten "Premium-Marken" her zu Jeep kommen und es daher auch nicht gewöhnt sind, die Preise zu bezahlen, die in deren entsprechenden Werkstätten häufig aufgerufen werden.


    Zum Thema Wartung (und den Kosten dafür):
    In Zeiten, in denen man mit anderer Fahrzeugen beispielsweise alle 30.000km (oder 2 Jahre) in die Werkstatt muß, kann es für den ein oder anderen durchaus einen deutlichen Unterschied ausmachen, wenn es beim Cherokee Trailhawk 12.000km (oder jedes Jahr) ist. Das ist nicht nur unzeitgemäß, damit kann man als Jeep-Laie im Jahr 2015 auch nicht rechnen.


    Dabei spielt das monetäre eine Rolle, aber auch die bloße "Unbequemlichkeit", das Fahrzeug in eine Werkstatt geben zu müssen, die u.U. auch nicht unmittelbar vor der Haustür liegt. Ich beispielweise fahre lieber mit dem Auto, als mich um dessen Werkstatttermine, Werkstattaufenthalte und Ersatzfahrzeuge und den damit verbundenen Zeitaufwand zu kümmern.


    Ich hoffe, wir haben diesen Punkt ausreichend klargestellt.


    Kannst mich gerne dazu kontaktieren, möchte aber eigentlich bei der sachlichen Information bleiben (die ja auch in Deinem Beitrag mit enthalten war). Ich bedanke mich für das Verständnis!

  • Die Wartungsintervalle beim Cherokee generell, und erstrecht beim Trailhawk, sind schon, vorsichtig ausgedrückt, sehr unkonventionell und speziell. Wer sich da nicht vorab informiert, der kann da ganz schnell sein Jeep-Waterloo erleben. Insofern macht es Frank schon richtig.


    Was das "Überziehen" der Wartungsintervalle im Rahmen der Tabelle in der BDA betrifft, könnte man diese durchaus so auslegen, wie Frank es getan hat. Das das von Hersteller-Seite keinesfalls so angedacht und vorgesehen ist, sollte aber auch klar jedem sein. Die 12.000km bzw. 12 Monate gelten natürlich immer relativ bezogen zur letzten Wartung und nicht kumuliert hochgerechnet zur Erstzulassung. Auf diese Weise kann man sich zwar eine Statistik oder vielleicht ein Wahlergebnis schönrechnen, aber seinen Motor mit samt Garantie nur vernichten. :whistling:


    Unterm Strich ist das eh alles peanuts, denn die finanziellen Risiken bei so einem Hightech-Gerät wie dem Cherokee liegen nicht im Verbrauch und den Kundendiensten, sondern in den Ersatzteil-Preisen, die im Falle einer notwendigen Reparatur nach der Garantiezeit aufgerufen werden. So sind z. B. für ein neues Automatikgetriebe rund 10.000 Euro fällig, 3.600 für ein Radio-Navi-Headunit oder 3.500,- für den Radar-Abstanssenor. Das sollte man vielleicht auch in die Entscheidung mit Einfließen lassen.

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