Bremsen hinten nix gut

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  • Bremsen hinten nix gut

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    Moin zusammen,
    das Auto stand bei der Kälte einige Tahe rum und da hatten ie Bremsscheiben selbstverständlich Flugrost.
    Als ich dann nach einer Fahrt in den Harznund zurück, also bergauf-bergab, hinten rechts immer noch rostige Riefen sah, wurde ich aufmerksam und habe mal nachgeguckt,
    ich sag mal so, das Tragbild ist ne Katatsrophe.
    habe das dann auch gleich beim Freundlichen angemerkt, da ich sowieso mal nachfragen wollte, was mit den getriebegeräuschen und dem Vergleichsfahrzeug ist.

    man ist dran.. :|
    und bei dn Bemsen sei das net normal, die müssten wohl neu.. na dann..
    ist ja auch schon 10 Monate alt das Auto..

    (soll ich jetzt noch erwähnen, dass ich das beim Yeti auch hatte, nach 3 Jahren und 60TKM mit Plakettenverweigerung bei der ersten HU..das fand ich schon krass .. aber ein Jahr, das ist noch krasser)

    BITTE NICHT antworten, "Sie bremsen zu wenig" dann dreh ich durch :cursing: . Wobe man den ja nicht mal mit Handbremse freibremsen kann, bei dem Elektodingens..
    Bilder
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    Mein Renegade: MJ 2020, 4x4 Diesel, Schalter,

  • Sieht schon verrückt aus, nach 10 Monaten ....
    Du hast doch, die Feststellbremse ( das Elekrodingens ^^ ) , fahr doch einfach mal, und ziehe an der Feststellbremse. Die Bremsen gehen langsam zu, so kannst du sie auch freibremsen :)
    Das hört sich erstmal etwas befremdlich an, das ist so ein mahlendes Geräusch :)
    Aber wenn man das hin und wieder mal macht, sind die recht sauber hinten.

    Mein Renegade: Trailhawk MY19 in weiß und schönen Kulleraugen, oder doch eher ein energischer Blick ?! :P

  • Bei dem Schadensbild sehe ich eigentlich nur zwei Gründe.

    Warst oder bist du öfter im Gelände oder auf steinigen / schmutzigen Feldwegen unterwegs, würde ich das als "relativ normal" erachten, da sich bei diesem Einsatz immer irgendwelche Fremdkörper zwischen Belag und Scheibe drücken. Bei kostenloser Garantieleistung ist ein Austausch wohl egal, ansonsten würde ich mir überlegen ob das Auto noch gut bremst und ein Wechsel wirklich notwendig ist - wenn nicht gerade der TÜV drann ist.

    Auf "sauberen Straßen" ist das ein klares Zeichen von mangelhafter Qualität der Bremsbeläge. Die bröseln einfach lustig vor sich hin und nach 13 Tkm/10 Monaten kann da von normalen Verschleiß/Abnutzung auch keine Rede sein. Sehr traurig, das sowas bei neuer OEM-Ware passiert.

    Mein Cherokee: 2.2 Limited ADII MY2017

  • @RNB
    Bist Du bei MK M in der Werkstatt?
    Ich arbeite in BS und verbinde die Werkstattaufenthalte trotzdem nicht damit, meine Jeeps da abzuliefern.
    Meine und der von einem Arbeitskollegen aus BS kommt immer zu der Werkstatt nach Harsum. Top Service. Kompetent.
    Letzte Inspektion habe ich beispielsweise eine knarzende Rückbank erwähnt. Das haben die zum Anlass genommen, die schnell mal auszubauen und nachzuschauen. Kostenlos.
  • Ich hab nun nach etwas über 4 Jahren, und 67.000 Km, den zweiten neuen Satz Bremsen hinten drauf!
    Vorn sind immer noch die ab Werk drauf.

    Die Bremsarbeit findet halt überwiegend vorne statt, die Hinteren werden - wenns richtig gut läuft - nur mit 15-20% belastet.
    Ergo verschleissen die nicht durch Abnutzung, sondern rosten leise vor sich hin (und weils Material scheisse ist, schneller als wenn man die benutzen würde).

    War aber auch schon bei meinem Tiguan so, ich bremste zu wenig (viel BAB) und darum waren die hinteren Scheiben nach 1-2 Jahren verrostet.
    Nichts was Jemand vor dem Wort 'Aber' sagt zählt wirklich!
    Die zwei häufigsten Elemente im Universum sind Wasserstoff und Blödheit.
    Sic semper tyrannis

    Mein Wrangler: JEEP Wrangler Rubicon JL MJ2020 Punk'N Orange 2,2L Diesel (was sonst!)

  • Hier mal ein Bild von Bremsscheiben hinten nach 8500 km und knappen 6 Monaten
    Bilder
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      143,73 kB, 450×600, 66 mal angesehen

    Mein Renegade: Jeep Renegade My20 / Trailhawk / matt green / 4x4 / 2.0 D / 170 PS /Spurplatten 24 und 30 mm / trekfinder +3cm / AT in 225/65 R17 General Grabber 3 / Army Star

  • Da sieht man , wo sich das ganze in die Scheibe einarbeitet....
    Ich hatte schon einige Autos, aber bei keinem hatte ich solche Macken, auch nicht bei meinem jetzigen Traily.
    Liegt das wirklich am Rost ?! kaum vorzustellen, denn Mitbremsen tun sie ja trotzdem, auch wenn es nur paar Prozent sind :huh:

    Mein Renegade: Trailhawk MY19 in weiß und schönen Kulleraugen, oder doch eher ein energischer Blick ?! :P

  • Moin,
    wenn das wirklich nur einseitig ist, würde ich mal Bremskolben/Zylinder mit untersuchen und diesen dann auch ersetzen.
    (Ist dann evtl. leider auch paarweise sinnvoll bzw. notwendig).

    Flugrost ist ja normal und wird wieder abgebremst. Und je "besser" die Scheiben, also "weicher", je besser rosten die auch.
    Mal abgesehen, wenn der Preis nicht gegen unendlich geht (Keramik oder Carbon Scheiben für 1500!!! Pro Stück!!!)

    Ab und an mal richtig scharf abbremsen und heißbremsen funktioniert - wenn die Bremszylinder ok sind und noch keine wesentliche Riefen da sind.

    Hab das am Renni mal in 2 Wochen "Kopfnicken" und auch Handbremse (die Bremsleuchten gehen bei mir - nee, beim Renni - in Fahrt auch mit Handbremse an :thumbup: ) hingekriegt, nachdem meine Werkstatt sagte, dass es bei der nächsten HU eng wird, wenn das so weiter geht.
    Haben dann wieder gut ausgesehen. Wie gesagt: wenn die Zylinder ok sind.

    Bin auch ein Wenigbremser. Wenn man im Hybriden dann noch weniger die Bremsen nutzt, weil man mehr per "Dynamo" bremst um Strom zurück zu bekommen... muss das beobachten und sicher auch mal Bremstage einschieben.

    Richtig teuer wars auch am Wohnmobil. Da brems ich ja noch weniger beim "reisen". Die Tassen sollen ja im Schrank bleiben und die Kaffeemaschine und die Hunde nebst Wasserschüssel nicht durch die Gegend fliegen.
    Obwohl 6 Tonnen wurden die Scheiben immer schlechter beim zugucken und sie waren dann nicht mehr zu retten oder abzubremsen. Summasummarum 4000 waren zu beklagen für den Sprinter. :S

    Im Paketdienst sind die mal in einem Jahr sauber runtergebremst und fertig. Meine waren fast Originaldicke aber kaputt gerostet ohne Ende.

    Wenn's bei deinem aber so schnell und nur einseitig ist, tippe ich auf Bremssattel und Kollegen. Die Scheibe ist dann unter Kollateralschaden abzubuchen. X(

    Ob nun fester Bremskolben unter Garantie oder "Verschleiß" abzubuchen ist kann ich nun nicht beurteilen.

    Meine 2 Cent dazu und
    Grüße vom Trailhaker

    ...um elektrisch zu fahren, muss ich nicht auf die nächste Kirmes warten und auch keine Carrera Bahn aufbauen :saint:

    Mein Renegade: Renegade 4xe Trailhawk Colorado Red, Kenwood, aAHK, TF Höherlegung 24mm, TF Spurverbreiterung v30+h42mm, Siedemarker gelb, Lampenschutzgitter Seite+Heckfänger, rote Bergehaken vorne, alle möglichen Bepper, Tinkerforge WARP Charger Smart 22kW, PV-Anlage

  • The Grinch schrieb:

    Die Bremsarbeit findet halt überwiegend vorne statt, die Hinteren werden - wenns richtig gut läuft - nur mit 15-20% belastet.
    Seit Einführung der Elektronischen Bremskraftverteilung, welche bei E-Bremse vorhanden ist, ist das nicht mehr so. Bei Vollbremsung könnte es darauf hinauslaufen aber nix genaues weiß man nicht, denn das mach die Elektronik. Grundsätzlich bremst eine vierrädrige Fuhre am besten, wenn alle 4 Räder in etwa gleich stark bremsen.

    Bei meinem Cherokee waren die kompletten original Bremsen (Scheiben u. Beläge) nach ca. 55 Tkm alle gleichmäßig runter. Und wenn ich mir das jetzt nach weiteren 35 Tkm anschaue, sehen die neuen Bremsen auch schön gleichmäßig aus.

    Welchen Einfluss viel Kurzstrecke und Stadtverkehr auf die Bremsen mit EBD/EBV haben, weiß ich jetzt nicht. Es bleibt zu vermuten, dass die Vorderen deutlich stärker beansprucht werden als auf AB und Landstraße. Entscheidend ist auf jeden Fall eine gute Materialabstimmung zwischen Scheiben und Belägen. Damit sind wir wieder bei OEM-Qualität, die oft genug billiges Zeugs zusammenwürfelt. Wenn ihr schon dabei seid, baut euch was Gescheites ein. Ich habe seit über 20 Jahren beste Erfahrungen mit Zimmermann und Brembo. Die PowerStop von Rockauto sind sicher auch mal einen Versuch wert.

    Mein Cherokee: 2.2 Limited ADII MY2017

  • Kleiner Hinweis: bei Auslösen der elektronischen Parkbremse während der Fahrt bremst das komplette System, also auch die Vorderachse....daher ist das genauso wie wenn man normal bremst....

    Habe es auch nicht geglaubt und musste es natürlich testen..... Ergebnis: der Wagen taucht vorne ein und ein Driften mit "gezogener" Handbremse auf Eis uns Schnee ist nicht möglich.

    Daher hilft nur , ab und zu , wenn es die Situation zulässt einfach mal kräftig in die Eisen gehen

    Mein Renegade: MY19 Longitude 1.0 T-GDI 999 ccm 120 ps 8.4 uconnect davor 1,6l TorQ Longitude MY 16

  • Für mich alles sehr ungewöhnlich.
    Anbei aktuelles Bild der hinteren Scheiben von dem Limited meiner Frau.
    Nur Straße, kein Gelände außer Feldweg zur Pferdekoppel.
    Km-Stand 46.000, hier in Tirol immer gut Salz im Winter.
    Bilder
    • 01031FC6-B514-42FD-A99B-6039C0816BAE.jpeg

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    Mein Renegade: Wrangler JL Sport 2019, Gekko, 2.0 Benziner + Renegade Limited 2016, Rot, 140PS Diesel, 9AT, 4LOW, Leder, usw. + Renegade Trailhawk 2015, Orange, Diesel forever...

  • Chris1200 schrieb:

    Kleiner Hinweis: bei Auslösen der elektronischen Parkbremse während der Fahrt bremst das komplette System, also auch die Vorderachse....daher ist das genauso wie wenn man normal bremst....

    Habe es auch nicht geglaubt und musste es natürlich testen..... Ergebnis: der Wagen taucht vorne ein und ein Driften mit "gezogener" Handbremse auf Eis uns Schnee ist nicht möglich.

    Daher hilft nur , ab und zu , wenn es die Situation zulässt einfach mal kräftig in die Eisen gehen
    Dann sprechen wir wahrscheinlich von verschiedenen Software- oder Hardwareständen.
    Solls ja geben. Nicht nur bei Jeep :saint:
    Mein Traili taucht echt hinten ab und zwar tief und auch mein Popometer zeigte mir nur hinten Bremswirkung.
    Könnte sich dann nur mit gesperrtem Mitteldifferential nach vorne auswirken wie bei meinem Quad.
    Beim Driften könnte sich evtl. auch noch das ESP einmischen.

    ...um elektrisch zu fahren, muss ich nicht auf die nächste Kirmes warten und auch keine Carrera Bahn aufbauen :saint:

    Mein Renegade: Renegade 4xe Trailhawk Colorado Red, Kenwood, aAHK, TF Höherlegung 24mm, TF Spurverbreiterung v30+h42mm, Siedemarker gelb, Lampenschutzgitter Seite+Heckfänger, rote Bergehaken vorne, alle möglichen Bepper, Tinkerforge WARP Charger Smart 22kW, PV-Anlage

  • Hallo,
    Ist ja richtig Leben hier.
    Klasse!
    Danke.
    Also
    Bin reiner Strassenfahrer und Wenigbremser und kenne auch schlechte Bremsbilder hinten von früher, allerdings allerfrühesten 3 Jahren... :2639:
    Aber so wie hier....neee!
    M.E. ganz klar Material.
    @Krischan
    MK ist unten durch, glatte 6 lies mal meinen Thread zu 'Klackgeräusche'
    Bin in Lehrte und total zufrieden
    VG
    R

    Mein Renegade: MJ 2020, 4x4 Diesel, Schalter,

  • Bei meinem Renegade (60'000 km) sehen die hinteren Bremsscheiben, gelinde gesagt, auch beschissen aus ;( .
    Vorsorglich habe ich das meiner Werkstatt schon mal gezeigt da ich schon nach 5000 km Riefen auf den Scheiben hatte.
    Es wurde nicht schlechter oder besser bis zu den 60'000 km.

    Zur Verteidigung des Renni muss ich sagen das ich bei meinem Vorgängerauto einem Dodge Caliber die gleichen Probleme hatte.
    Da musste ich die hinteren Scheiben damals auch ersetzen weil diese komplett verrostet waren.
    Die Werkstatt sagte mir damals ich solle mehr bremsen :D .
    Daily Driver: Jeep Renegade MY19, Trailhawk, 2.0 Diesel, 170 PS,weiss
    Weekend Driver: Dodge Charger, 5.7 Hemi, 370 PS, Automat, schwarz.
    Verflossene: Jeep Renegade (Swiss Edition), Dodge Nitro, Dodge Ram, GMC Sierra, Chevrolet El Camino, Chevrolet Beretta.

    Mein Renegade: Daily Driver: Jeep Renegade Trailhawk MJ19, 2.0 Diesel. Weekend Driver: Dodge Charger: 5.7 Hemi, 370 PS