Beiträge von Germaneon

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Feiertag?

    Mal von dieser Ölgeschichte abgesehen (einige 2.4er scheinen hier massive Probleme zu haben, andere wiederum berichten, dass bei ihren Fahrzeugen kein übermäßiger Verbrauch festzustellen sei), ist an der von @Pete erwähnten Pflegeleichtigkeit schon was dran. Nur als Beispiel: beim 1.4er müssen laut Wartungsplan aller 24.000 km die Kerzen gewechselt werden, beim 2.4er erst nach 160.000 km.


    P.S. Danke @alex !

    Nach rund 4.000 km in einem 2.4er US-Modell wollte ich hier mal einen Vergleich zu meinem deutschen 1.4er Modell ziehen.
    Fangen wir mit den Äußerlichkeiten an. Prinzipiell sind die Rückleuchten das Einzige, was wirklich anders ist, als bei den deutschen Modellen. Während bei uns alle Modelle die LED-Rückleuchten haben, gibt es diese in den USA nur gegen Aufpreis. Den Compass sieht man in den USA inzwischen doch recht oft, aber kaum einer hatte die LED-Rückleuchten. Gleiches gilt für die Frontscheinwerfer. Die Halogen-Scheinwerfer, die es auch bei uns gibt, hatten fast alle. Die Linsenscheinwerfer kaum einer. Die gelben Seitenleuchten sind in den USA Pflicht, bei uns fehlen sie. Der rot leuchtende Rahmen im Rücklicht sieht nur aus, wie ein LED-Rahmen. In Wahrheit ist das ein silberner Rahmen, der durch die Glühlampe darüber mit angestrahlt wird.




    Beim Innenraum sind mir keine Unterschiede aufgefallen. Die 2019er US-Modelle haben jetzt in der Frontscheibe einen kleinen Jeep. Ob das bei unseren 2019er Modellen auch so ist weiß ich jetzt nicht. Vielleicht kann ja hier einer mit 2019er Modell mal bei sich nachschauen.







    Der 2.4er Motor ist ein klassischer Saugmotor, welcher (auf dem Papier) 180 PS leistet. Das Anfahren auf den ersten Metern fühlt sich sogar besser an, als beim 1.4er Turbomotor (dazu mehr unter dem Punkt Getriebe). Vom Lärmpegel her ist er genauso gut gedämmt, wie der 1.4er. Läuft also ebenfalls schön ruhig. Wenn man bei höheren Geschwindigkeiten auf dem Highway oder der Interstate doch mal überholen muss und aufs Gas tritt, dann merkt man deutlich, dass ihm ein Turbo gut tun würde. Nur sehr zäh und unwillig lässt er seine Pferde dann aus dem Stall. In solchen Situationen ist man mit dem 1.4er deutlich besser dran.



    Beim Spritverbrauch nehmen sich beide Motoren scheinbar nichts. Wir hatten mit vier Personen + Gepäck, viel Langstrecke mit Tempomat und ein paar mal Großstadtverkehr am Ende 7,8 l/100 km im Bordcomputer des 2.4er stehen. Bei einer Langstreckentour mit unserem 1.4er lagen wir zwar etwas darunter, hatten dort aber keinen Großstadtverkehr dabei. Das Downsizing beim Motor scheint beim Compass nur auf dem Papier etwas zu bewirken.
    Der Motorraum sieht ähnlich aus. Optisch fällt auf, dass der Ansaugtrackt anders verläuft und beim 2.4er das Steuergerät nicht hinter sondern rechts vom Motor sitzt.




    Das Getriebe war das gleiche 9-Gang-Automatikgetriebe wie bei unserem 1.4er. Allerdings sind mir zwei deutliche Unterschiede aufgefallen:
    Nach einem Kaltstart schaltet das Getriebe zügig in den 2. Gang. Dieses gequälte Ausdrehen des 1. Gangs nach dem Kaltstart, wie ich es von meinem Compass kenne, kam kein einziges Mal vor.
    Bei einem Halt – z.B. an der Ampel – fährt der Compass immer mit dem 1. Gang an während meiner zum Anfahren immer im 2. Gang bleibt. Dadurch hat man beim 2.4er das Gefühl, dass er auf den ersten Metern besser vom Fleck kommt als der 1.4er.



    Noch was zur Farbe: Mit Abstand am häufigsten habe ich den Compass in weiß gesehen. Gefolgt von dem Granite Crystal, das wir hatten. Andere Farben, wie Rot oder Olive eher selten. Mein Laser Blue habe ich genau 2 x gesehen. Orange und Sting Gray kein einziges Mal.



    Was man auch jedes Mal in Amerika sieht, sind völlig abgeranzte Karren, die man bei uns schon aus dem Verkehr gezogen hätte, was aber dort keinen interessiert. Die Dame unten hat an der Ampel erstmal ihren Außenspiegel mit Klebeband festgemacht, der Pontiac darunter hatte eine genähte Stoßstange. Überhaupt ist Klebeband als Autoreparaturmittel dort sehr beliebt - der schwarze Wagen in der Mitte bestand vorn rechts praktisch nur noch aus Klebeband...






    @Pete Dann wird es Zeit für eine Auffrischung :1f609:
    Es ist und bleibt ein faszinierendes Land! Und das Autofahren (sieht man mal von den Ballungsräumen ab) ist sehr relaxt.
    Und die Spritpreise dort treiben einem die Tränen in die Augen - die Freudentränen!

    Wir haben diesen Monat unseren großen Roadtrip durch die USA gemacht und dabei 9 Bundesstaaten durchquert.



    Ausgangspunkt war Denver (Colorado). Schon als der Shuttle-Bus bei Alamo einbog, sah ich bei den Midsize SUV (hatten IFAR gebucht) einen einsamen Compass unter verschiedenen Asiaten stehen. Mein Gedanke war also, hoffentlich schnappt uns den jetzt nicht noch einer weg. Am Alamo Schalter war aber nichts weiter los, so dass wir schnell durch waren und uns den Compass sichern konnten. Vier Personen und Gepäck...



    Es war ein 2019er Limited 4x4, erst im März zugelassen (an manchen Stellen im Innenraum klebte noch die Schutzfolie), aber schon 10.000 Meilen auf der Uhr. Aufgrund der Horrorgeschichten, die manche hier und auch in den US-Foren mit ihrem Jeep erlebt hatten, war ich zwar am Überlegen, nicht vielleicht doch einen RAV4 zu nehmen (es lagen einige lange Abschnitte durch dünnbesiedelte Gebiete vor uns - ganz schlecht für eine Panne), aber wir sind schon in der Vergangenheit immer mit amerikanischen Marken ohne Probleme durch die USA gefahren. No risk, no fun :P
    Und der Compass hat seine Sache mit Bravour gemeistert. Kein einziges Mal gezickt oder gemurrt, alles lief, wie es sollte. Nur mein Handy lies sich nicht mit dem uConnect koppeln - eine Ahnung, ob mein eigener gekoppelter Compass das vielleicht irgendwie blockiert hat.


    Auf unserer Strecke lagen unter anderem Chimney Rock und Carhenge in Nebraska...




    ... ein Hubschrauberflug durch die Black Hills und um Mount Rushmore (South Dakota)...




    ...Crazy Horse Memorial...




    ...der Yellowstone Nationalpark (defintiv einer der sehenswertesten Nationalparks!)...




    ...Grand Teton (Wyoming)...




    ...Salt Lake City...




    ...der Bonneville Speedway (Utah)...




    ...Las Vegas (mit Besuch bei Count's Kustoms) und vieles mehr.








    Es waren unterwegs auch einige (teilweise recht ausgewaschene) Gravelroads dabei. Nichts dramatisches, aber Bodenfreiheit und 4x4 waren hier nicht von Nachteil. Durchschnittsverbrauch (einschließlich Stadtverkehr Denver, SLC und LAS) lag am Ende bei 30 mpg (7,8 l/100 km). Auch hier gab es also nichts auszusetzen.



    Wer sich für USA-Reisen interessiert oder sich gerne mal inspirieren lassen will, kann unseren Roadtrip hier noch etwas ausführlicher nachvollziehen (sind insgesamt vier Teile):


    https://www.go-stirl.de/praerie.html

    Ist schon witzig, sind gerade in den USA unterwegs und haben einen 2019er Compass als Mietwagen, bei dem die automatische Türverriegelung nach wie vor problemlos funktioniert.
    Und in Europa lässt FCA sie offensichtlich nicht nur beim Compass sondern auch beim aktuellen Renegade einfach weg.

    Das Gleiche steht im Built Sheet meines Compass auch drin, aber die Funktion lässt sich nirgends aktivieren. Keine Chance!

    Das komplette Handy wird mit Android Auto auch nicht gespiegelt. Nur freigegebene Funktionen, wie Maps, Waze,Threema, Musikplayer...
    Was konkret vermisst du denn?

    ...



    In "N" konnte ich auch nicht schalten um das Auto etwas vor zu rollen um ans Werkzeug zu kommen. Ist das normal??

    Ja, das ist normal. So kannst du beim Compass die Sperre lösen:


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