Beiträge von Paulator

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Feiertag?

    (...)


    Was mich wirklich wundert, ist, dass doch einige lieber das Problem vermeiden wollen, anstatt herauszufinden, ob sie betroffen sind. Daher gibt es anscheinend auch nur so wenige Tickets bei Jeep zu diesem Thema.
    Das kann ich einfach nicht verstehen. Ich halte es für einen Mangel, wenn bei einem Jeep (dem Innbegriff für Geländewagen), der über 30.000 € kostet, ein zentrales Merkmal, nämlich der Allradantrieb, nicht zuverlässig funktioniert. Und das, obwohl es softwaremäßig gelöst werden könnte.


    (...)

    Also ganz ehrlich: Ich habe meinen Renegade bisher nicht geschont. Der hatte grade 50km auf dem Tacho und war off-road unterwegs.Ich bin durch Flüsse, Hochwassergebiete und Schnee gefahren. Habe mich schlammige ausgefahrene Waldwege hocharbeitet und Donuts im tiefen Schnee gedreht. Neben dem Erlebnis, was ich im vorletzten Post schilderte, gab es noch unzählige Situationen, wo sich mein Upland bewiesen hat.


    Wenn er das alles ohne jegliche Probleme gemeistert hat, warum sollte ich mein Fahrzeug vorsätzlich und gezielt oberhalb irgendwelcher Verschleißgrenzen quälen? Ich wäre bei Dir, wenn das Problem bis jetzt ständig aufgetaucht wäre. Dann wäre es ein Grund Jeep permanent auf den Sack zu gehen. Aber so?


    Was soll ich denen dann sagen? Ich hab jetzt mal meinen Jeep künstlich in eine Situation gebracht, in dem es keinen Vortrieb gab und dann solange georgelt bis alle Lämpchen angingen?


    Sorry, wenn ich das so überzeichne. Allerdings scheint das doch ein Problem zu sein, was bei den allermeisten nicht auftritt und nur mit erheblichen Aufwand zu reproduzieren ist...

    Paulator:


    Das Problem tritt unabhängig davon auf, ob man manuell im 1. Gang ist oder nicht. 1. Gang hat nur den Vorteil, dass die Automatik nicht schaltet, was ja unter Last nicht sinnvoll ist.

    Sehe den Vorteil an einer Stelle, wo es ja eh nicht weiter geht (gemäß Deinem Versuchsaufbau ja auch nicht weitergehen soll) nicht. Dann orgel ich in den Drehzahlbegrenzer rein...Und?

    (...)
    Festfahren würde man sich nur dann, wenn es sowieso nicht mehr weitergeht.

    Das ist doch auch der Grundgedanke Deines Versuchsaufbaus. Die Traktion zu eliminieren, damit das System an/über seine Grenzen geht und wegen Überhitzung abschaltet.


    Aber wenn der Renegade nicht weiterkommt, ist es doch durchaus sinnvoll, dass das System abschaltet. Geht es Dir jetzt darum, dass das System zu früh die Waffen streckt oder dass es ab nem bestimmten Punkt kein Weiterkommen gibt?


    Ich könnte Dein Anliegen verstehen, wenn es bei alltäglichen Off-Road Situationen häufig auftreten würde. So wie in dem anderen Thread beschrieben. Das konnte ja durch Anpassen des Ölstandes behoben werden.


    Hast Du mal Dein Problem in amerikanischen Foren/Facebookgruppen geschildert? Lese da recht häufig mit, aber dieses Problem trat da nie auf! Da gibt es ne Truppe die waren letztes Jahr in Moab und haben da ordentliche und beeindruckende Geländetouren gemacht. Also wenn jemand regelmäßig und im Grenzbereich im Gelände unterwegs ist dann die...


    Hallo!


    Vielleicht ist es ja auch gerade der Umstand, dass das Getriebe am Schalten gehindert wird, was die Meldung hervorbringt?!? Quasi als zusätzliche Sicherheit und Schutz vor Beschädigungen durch Überhitzung etc.


    Würde auch erklären, warum bei zu niedrigem Ölstand (siehe andere Thread), dass mutmaßlich auch auftritt.



    Ich selber bin mit meinem Renegade häufig und auch in für seine Verhältnisse anspruchsvollem Gelände unterwegs. Gerade im letzten Winter hatte ich mehrere Situationen, wo ich lange Zeit mit Vollgas versucht habe mich aus einer "brenzligen" Situation zu befreien. Ich befuhr eine angetaute Wiese, der Boden darunter war noch gefroren. Die Wiese hatte eine ordentliche Hanglage und zahlreiche Versuche den direkten Weg zu nehmen scheiterten am fehlenden Grip. Eine seitliche Anfahrt brachte die erwünschte Hilfe, allerdings bestand die Gefahr dabei seitlich in eine "Schlucht" zu rutschen.
    Also "prügelte" ich regelrecht den Renny über die Wiese unter Verwendung aller Modi - nur eben nicht mit einem gesperrten 1. Gang.


    Der Wagen zog sich brav - sehr zur Erleichterung meines Mitfahrers - den Berg hoch und ich habe während dieser mehrere Minuten dauernden Vollast keine dieser Meldung bekommen.


    Im Übrigen halte ich den Renegade auch für einen überdurchschnittlich fähigen - ja - Geländewagen in diesem Segment.


    Habe übrigens auch schon erlebt, wie sich Wölfe und UNIMOGS festgefahren haben. Selbst MAN 10 Tonner GL.


    Wenn es nicht weitergeht - muss ich eben eine andere Spur fahren. Das ist eben so. Ich kann jedes System an und über seine Grenzen bringen.

    Ganz klar Benziner, Du willst doch auch in die blaue Zone fahren dürfen!
    Nachtrag:
    Allerdings sollte die Kreditkarte gut belastbar sein!
    1160L Tankvolumen, und aktuell (Superplus) 1,45€, sind das 1682€ für einmal volltanken.

    Bin den jahrelang dienstlich gefahren. Muss sagen, Da geht nix drüber im Gelände. Auch parktechnisch macht der keine Probleme. Man passt sich die Parklücke an und wer will einen abschleppen???


    Gut eingefahrene Exemplare knacken locker die 100km/h - bergauf. Diese Power muss man mal erlebt haben. Wie das Ding auf (fast) jedem Untergrund abgeht... Der Wahnsinn. Hatte mal einen Kraftfahrer, der nebenbei Rallye fuhr... Bin bis dato noch nie mit nem 60 Tonnen Vollkettenfahrzeug mit über 50 km/h im Gelände um Kurven gedriftet!!! :023:


    Allerdings ist der Verbrauch nicht ohne: 200 - 250 Liter sind es Minimum. Eher 4-600. In schwerem Gelände auch mal mehr...

    Wir hatten hier irhgendwo schon mal das Thema.... Da gab es unterschiedliche Angaben. Letztendlich sind es beim TH rd. 50 cm. Hatte mit meinem das aber auch schon ausprobiert bis zu der Tiefe und es klappt tadellos.


    Das Problem ist bei der Tiefe weniger die Luftansaugung, als die Kapselung der Elektrik und des/der Getriebe.


    Irgendwer hat hier auch schon mal einen kapitalen Schaden nach zu tiefem Wasser davon getragen...

    Das ist sehr interessant! Danke fürs raussuchen!

    Zum Thema Garantieverlust bei Zeit und/oder Kilometerüberschreitung der Wartung:


    http://juris.bundesgerichtshof…ktuell&nr=41392&linked=pm

    Das ist schon recht interessant, sagt aber auch, dass der Garantiegeber verlangen kann vom Kunden den Beweis anzutreten, dass das Überschreiten des Wartungsintervalls nicht schädlich war. Hier wollte der Garantiegeber ja verhindern, dass er die Kausalität nachweisen muss - das kann auf den Garantienehmer "abgewälzt" werden sagt der BGH.


    Na herzlichen Glückwunsch! Dann viel Spaß dabei... Also ich bleibe dabei: Man sollte die Intervalle nicht groß überschreiten. Zugegeben, waren jetzt die 800km in dem vorliegenden Fall waren nicht viel, aber offenbar Grund zu Streit vor Gericht. Und das muss ja nicht sein....

    Ich hatte da jetzt auch Sorge, weil überraschenderweise der Termin eben doch nicht innerhalb einer Woche (wie die Werkstatt sagte) sonder erst nach drei Wochen zustande kam. Damit hab ich die 20000km Marke um 144 km überschritten. Man sagte mir, dass sei unproblematisch. Bin da vorsichtig, weil ich keine Probleme bei Verkauf oder im Garantiefall möchte. Klar kann man auf Kulanz hoffen, aber das schwächt ja auch immer die eigene Position.


    Ich würde in jedem Fall den Garantiebeginn laut Garantieurkunde ansetzen, wenn es um die Jahresfrist geht. warum da eine ander Tageszahl im EVIC steht? Keine Ahnung. DÜrfte aber auch im Falle eines Falles nicht rechtsverbindlich sein. Schau mal in die AGB´s der Garantie. Da wird immer was von EZ bzw. laut Garantieurkunde stehen...


    Ich würde mich an dem 22.5. orientieren und dort eine Wartung machen lassen. Alles andere wäre mir zu riskant auszuprobieren.

    Na bei dir Rentiert sich der Diesel aber richtig wenn du so viel fährst.
    Ölwechsel wäre aber bei dir auch noch nicht fällig gewesen.

    Ja irgendwie macht der Wagen so viel Spaß, dass ich fast nur noch drin sitze... :D


    Ölwechsel ja oder nein... Man hatte mir das empfohlen und da es ja eh aufs Haus ging... Was solls. Alerdings wurde auf der Checkliste bei Ölzustand prüfen "nicht i.o." angekreuzt. und auf dem Zettel im Motorraum steht jetzt auch wieder nächster Ölwechsel bei 40000km bzw nach einem Jahr. Auf der Checkliste hingegen steht "bei Anzeige oder spätestens nach 24 Monaten". Denke das ist richtig!

    So, bei mir war es heute soweit: die 20000km Inspektion stand an. Fast auf den Tag nach 8 Monaten...


    Es wurden Füllstande kontrolliert, Filter getauscht, die Batterie geprüft, eine Einlage im hinteren Türgriff ersetzt und ein Ölwechsel gemacht. Alles (bis auf den Einsatz) gemäß dem Wartungsprotokoll, was man mir mitgegeben hat.


    Zum Glück hatte man mir beim Kauf die erste Inspektion "drauf gelegt". Somit habe ich knapp 450.- gespart.


    Als Ersatzwagen gab es einen roten Ronny.

    Also mittlerweile hab ich hier einen Überblick, was so alles rumfährt in unmittelbarer Umgebung:


    Direkt bei mit im Dorf (600 Seelen) steht ein schwarzer Longitude - der ist definitiv nach meinem angeschafft worden.


    Dann Ein Limited in Bad Hönningen, dann noch ein ebenfalls ein grauer DH/TH irgendwo in direkter Nähe. Morgens treffe ich manchmal auch noch einen grauen Limited.


    Dann zwei Dörfer weiter steht noch ein weißer mit den dunklen Scheiben (glaube auch ein Limited) und ein weiterer Weißer Renny treibt sich hier rum, den ich noch nicht verorten konnte.



    Fazit: Es wird so langsam!!! Freu mich über jeden den ich sehe!!!

    Hallo Paulator


    So wie du es beschreibst ist es wohl normal, wenn ein defekt vorliegen würde wäre es deutlich spürbar. Sprich mein Auto fing dann stark an zu ruckeln durch das Gas nicht gas.

    Na für mich ist es schon spürbar - bin da aber auch eher die Prinzessin auf der Erbse wenn es um sowas geht... Ruckeln hatte ich nicht!


    Danke!

    Ja, da geht jetzt was durcheinander. Gleich ist das Diff. an der Hinterachse. Die Übersetzung passiert schon am vorderen Diff, bzw. in unserem Fall ist das die PTU, weil da dann Kardanwelle zur Hinterachse mit dran hängt . Die Hinterachse muss sich dann 1:1 zur Vorderachse drehen.

    Das heisst beim Upland ist eine andere PTU verbaut, die zu der 16,5:1 Geschichte führt und bei maverick_zi ist das Hinterachsdifferintial kaputt?!?
    Nur um das klar zu bekommen - sorry für meine Verpeiltheit!