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Was mich wirklich wundert, ist, dass doch einige lieber das Problem vermeiden wollen, anstatt herauszufinden, ob sie betroffen sind. Daher gibt es anscheinend auch nur so wenige Tickets bei Jeep zu diesem Thema.
Das kann ich einfach nicht verstehen. Ich halte es für einen Mangel, wenn bei einem Jeep (dem Innbegriff für Geländewagen), der über 30.000 € kostet, ein zentrales Merkmal, nämlich der Allradantrieb, nicht zuverlässig funktioniert. Und das, obwohl es softwaremäßig gelöst werden könnte.
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Also ganz ehrlich: Ich habe meinen Renegade bisher nicht geschont. Der hatte grade 50km auf dem Tacho und war off-road unterwegs.Ich bin durch Flüsse, Hochwassergebiete und Schnee gefahren. Habe mich schlammige ausgefahrene Waldwege hocharbeitet und Donuts im tiefen Schnee gedreht. Neben dem Erlebnis, was ich im vorletzten Post schilderte, gab es noch unzählige Situationen, wo sich mein Upland bewiesen hat.
Wenn er das alles ohne jegliche Probleme gemeistert hat, warum sollte ich mein Fahrzeug vorsätzlich und gezielt oberhalb irgendwelcher Verschleißgrenzen quälen? Ich wäre bei Dir, wenn das Problem bis jetzt ständig aufgetaucht wäre. Dann wäre es ein Grund Jeep permanent auf den Sack zu gehen. Aber so?
Was soll ich denen dann sagen? Ich hab jetzt mal meinen Jeep künstlich in eine Situation gebracht, in dem es keinen Vortrieb gab und dann solange georgelt bis alle Lämpchen angingen?
Sorry, wenn ich das so überzeichne. Allerdings scheint das doch ein Problem zu sein, was bei den allermeisten nicht auftritt und nur mit erheblichen Aufwand zu reproduzieren ist...

