Sooo Leute, bin wieder Zuhause, Fotos und Videos lade ich gerade runter - die folgen dann etwas später!
Erstmal mein Eindruck:
Die Anfahrt geht für mich mit gut 1,5 Stunden und 80 km oder 120 km (je nach Route und Verkehr) in Ordnung.
Das Team dort ist super nett und hilfsbereit. Vor Ort ist ein Ansprechpartner in einem Wohncontainer der das Organisatorische und Finanzielle regelt und mit Rat und Tat zur Seite steht. Der Tag hat heute 40.- gekostet. Der Preis gilt pro Fahrzeug, egal wie viele mitfahren.
Das Gelände selber ist ein noch in der Nutzung befindlicher Steinbruch. Das Gelände ist ziemlich groß und bietet für alle Ansprüche etwas. Man darf im Prinzip überall fahren, wo Spuren sind. Ob man das dann im Einzelnen auch möchte muss ein jeder selber entscheiden. Ich habe mir zunächst mal einen Überblick verschafft und bin erstmal nur alle augenscheinlich gut zu befahrenden Wege abgefahren.
Irgendwann hab ich dann auch den ein oder andere aufgeschütteten Hügel befahren und mit der Zeit und dem wachsenden Gefühl für den Untergrund und die Bedingungen (heute oft Regen und leichter Schneefall) ging es dann auch in die Bereiche die ich auf den ersten Blick für unbefahrbar gehalten habe.
Zum Ende hin habe ich dann fast alles befahren und ich sage mal die vielleicht 10% des Geländes, die mir heute zu schlammig waren, sind dann wirklich eher was für die "großen" Jungs.
Apropos: Heute waren ein paar Defender, 2 G´s (Ex Armee), zwei Ranger, ein Samurai und noch zwei drei andere Wagen da. Die Klientel war sehr sympathisch und man kam schnell und ungezwungen ins Gespräch. Die erste skeptische Bemerkung über meinen Italiener, wich rasch einer respektvollen Anerkennung für meinen Jeep (nachdem ich die gleichen Strecken fuhr) und einer gemeinsamen Runde über das Gelände. Unterm Strich kam der Ranger auch nicht viel weiter, bauartbedingt teilweise sogar eher schlechter trotz AT´s.
Lustige Anekdote am Rande: Den ersten Jeep, den ich dort traf war der mit den Organisatoren der Jeep-Experience (-> Haldenevent!)!!! Wir haben kurz geplauscht und die beiden waren sehr begeistert von dem Gelände und wollen dort auch mal ne Veranstaltung machen. Die haben einiges in der Pipeline dieses Jahr. Darauf darf man sich auch schon freuen!!!
Das Gelände ist wie gesagt sehr vielfältig. von unbefestigten Wegen, über Schlamm, Matsch, Wasser, Verschränkungspassagen, steile Auf- und Abfahrten sowie Abraumhalden mit groben und sehr feinem Kies. Letztere war wirklich total genial. Fest und gut geeignet zum befahren, hatte aber auch was von Sand.... Erinnerte mich irgendwie an gigantische Mengen von Katzenstreu. Oder diese Steinchen die man in Pflanzenkübel tut... Jedenfalls konnte man dort völlig angstfrei fahren, weil ein Bodenkontakt immer irgendwie sanft blieb... Da konnte man dann auch mal mit ordentlich Schwung den Berg hochfahren ohne Angst sich mit Steinschlag sonstwas zu zerstören.
Insgesamt hatte ich allerdings erstaunlich wenig Gründberührung im restlichen Gelände!
Die Betreiber haben noch viele gute Ideen (z.B. verschiedene Routen mit unterschiedliche Schwierigkeitsgraden), wollen aber auch nicht die Heizer- und Chaoten-Klientel haben. Preislich wird es aber dann wohl auch noch etwas teurer, obwohl ne 10er Karte geplant ist. Allerdings ist das Gelände aufgrund der aktiven Nutzung auch im steten Wandel - was aber auch heißt, dass es immer was Neues geben wird.
Meine Statistik für heute war: Rd. drei Stunden vor Ort und gute 16km dort gefahren. Und zum Ende habe ich noch Ecken entdeckt die ich vorher übersehen hatte. Ok - Vielleicht hatte ich am Anfang auch nur nicht geglaubt, das ich dort lang kommen würde.

Hoffe ihr habt nen kleinen Eindruck bekommen - Bilder etc. folgen!