Beiträge von Paulator

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Feiertag?

    Nachdem ich nun den ganzen Thread mehrfach gelesen habe möchte ich die Gelegenheit nutzen auch meinen "Senf" dazu zu geben.


    Zuerst einmal freut es mich sehr, dass Frank das jetzt in einem separaten Thread macht - so müssen nicht andere Threads unnötig abdriften! :023:



    Dennoch ist mir bis jetzt nicht so 100%ig klar, um was es hier eigentlich geht. Das Thema lautet: "Jeep = Geländewagen? / Bin ich ein Ketzer?"


    Dazu müsste zuerst geklärt werden, was ein Geländewagen denn nun eigentlich ist, bzw. ausmacht. Das ist aber irgendwie auch nicht so richtig erwünscht...


    Die eigentliche Fragestellung scheint sich hieraus zu erklären:


    Also offensichtlich stößt Du Dich Frank, an der Einschätzung einiger Besitzer, weil diese offensichtlich "ihre" jeweiligen Jeeps für leistungsfähiger halten als die Kfz anderer Hersteller. Das mag sein, ist vermutlich bei jeder Art von Fans irgendeines Produkts so und ist, glaube ich, ganz normal und eigentlich doch auch völlig harmlos.


    Da wird dann wohl auch mal ein Renegade über einen Tiguan gestellt oder über einen Tucson im Bereich der Offroad-Eigenschaften. So what?


    Aber ist das jetzt das ganze Problem???


    Ich glaube verstanden zu haben, dass das hier eher das Problem ist:



    Die "nerven" die Aussagen einiger Forenmitglieder.


    Eigentlich könntest Du die Leute doch reden und denken lassen, was sie wollen. Wie heißt es hier im Rheinland: Jeder Jeck ist anders. Also seis drum!
    Wenn es dich aufregt oder nervt könntest Du das ganze auch ignorieren. Man muss doch auch nicht zu allem etwas sagen. Hier war mal einer der hat seinen Jeep tiefer gelegt. Bitte - wem es gefällt. Da muss ich doch auch nichts zu sagen...


    Dann sagst Du ebenfalls, dass Du gewisse Aussagen als unrealistisch oder vermessen empfindest. Sind sie es das denn wirklich?


    Es gibt eine ganze Reihe von Berichten, Videos, Tests die eindrucksvoll belegen, was auch ein "normaler" 4x4 Renegade/Compass/Cherokee zu leisten im Stande ist. So etwas gibt es von etlichen anderen "Lifestyle_SUV´s" in der Menge und Qualität nicht.


    Es hat hier auch meines Wissens nie einer gesagt, dass er mit einem Renegade jeden Wrangler blass aussehen lässt. Es gibt aber genug Berichte und Belege, dass die "Kleinen" ganz gut mithalten können. Schau Dir die Videos auf Youtube an, einige sind hier auch im Forum verlinkt. Ich meine, dass das, was da so gezeigt wird, durchaus als beachtlich geländetauglich bezeichnet werden kann.


    Und nochmal: Das kann durchaus auch bei anderen Marken (Mokka z.B.) der Fall sein, nur trifft man diese eben so gut wie nie in Offroad-Parks und auch sonst nicht im Gelände.
    Das Jeep bei der Konstruktion da ganz offensichtlich ne Menge Energie reingesteckt hat, um ihren Ruf zu wahren, ist kein Geheimnis. Auch gut erkennbar an dem direkten Vergleich des Renegade zum Konzernbruder 500X. Da liegen Welten zwischen.


    Es gibt hier aber auch Berichte, wo Mitglieder ihren Fahrzeugen, gerade bei Gewässern, zu viel zugemutet haben...


    Also ich empfinde hier die Meinungen als durchaus ausgewogen und auch realistisch.


    Aber irgendwie haben Dich ja auch die Ausführungen der anderen Mitglieder zur Frage ob Jeep ein Geländewagen ist oder nicht, nicht erreicht oder wieso machst Du den nächsten Schauplatz auf?



    Jetzt also der Naturschutz. Echt jetzt? Das ist mir jetzt persönlich argumentativ etwas zu tief in Klischeekiste gegriffen.


    Aber eine andere Frage kann ich Dir vielleicht beantworten: Es gehört tatsächlich zu den Kompetenzen (m)eines Jeeps Gewässer zu durchfahren. Da gibt es, wie Du weißt, sogar vom Hersteller für jedes Modell eine exakte Angabe der Wattiefe.


    Das mein Wagen die Kompetenz (Fähigkeit) hat dies schadlos zu überstehen, ist übrigens kein Muss, das zu tun. Genauso wie dir Fähigkeit 190km/h zu fahren. Muss ich aber nicht machen. Schon gar nicht da, wo es nicht erlaubt ist. Da schließt sich für mich auch der Kreis zu dem Naturschutzargument...


    Also alles in allem lässt mich die ganze Diskussion (zum ersten Teil Deiner Frage) etwas ratlos zurück. Alle wesentlichen Argumente zur Frage wurden von @Dilldappe und @FranklinFlyer schon genannt. Du scheinst aber auch wirklich nicht diese Argumente zu akzeptieren oder Dich ihnen auch nur ein stückweit zu öffnen.


    Manchmal scheint es mir so, als geht es hier eher um das Diskutieren, als um die Fragestellung an sich.




    Dann bleibt der zweite Teil Deiner Frage. Der ist vielleicht etwas leichter zu beantworten. Da es sich ja hier nicht um eine kirchliche Fragestellung handelt, geht es laut Wikipedia in übertragender Bedeutung um "... jede Art von intellektueller Dissidenz oder Opposition gegen eine herrschende Lehre oder Konvention ohne besonderen Bezug zur kirchlichen und religiösen Sphäre (...)".


    Ich kann, auch auf Grund der nicht geklärten ersten Frage, auch das nicht sicher beantworten. Eine herrschende Meinung in Bezug auf die Fragestellung kann ich nicht erkennen. Selbst Du unterscheidest ja innerhalb der Marke auch selber nach unterschiedlichen Jeep Modellen und ihren Fähigkeiten.


    Also von daher Wage ich mal die vorsichtige Antwort: Du bist KEIN Ketzer! ^^


    Obwohl mich das Gefühl beschleicht, Du wärst ganz gerne einer... :D :D

    Die Hinweise mit dem Einhandmesser sind leider ernst zu nehmen...


    Das Waffenrecht hat sich da stark geändert und Claudias Messer fällt genau darunter. Je nachdem in welchem Bundesland man welchem gut oder schlecht gelaunten Beamten trifft, kann das sehr schnell unangenehm werden. Ein Verstoß gegen das Waffenrecht hat schnell schwere negative Konsequenzen.


    Es gibt zahlreiche Beispiele in denen auch Handwerker eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz erhalten haben, weil sie ein Leatherman mitführen, welches mit einer Hand zu öffnen war. Deswegen gibt es ja jetzt auch schon die 2H Varianten davon...


    Oder der Koch der mit seinen Kochmessern auf dem Weg von der Arbeit in der U-Bahn festgenommen wurde, weil er die Messer dabei hatte...


    Leider alles nicht so einfach mehr in Deutschland. Passt als gut auf!

    @smokeybear:


    Es tut mir Leid, aber ich verstehe nicht, was Deine Ausführungen mit dem Thread zu tun haben. Was du über die Geländegangigkeit von Wranglern und anderen Modellen aus dem Jeep Portfolio hälst wissen wir, da Du es ja bei jeder Gelegenheit kund tust.


    Auch das Du nicht die Absicht hast Dein Fahrzeug derart im Gelände zu nutzen.


    An Deiner Auffassung ist ja auch nichts Schlechtes oder Falsches, nur bitte lass doch auch mal eine Diskussion zu, zu der Du nix beizutragen hast. Oder die für Dich irrelevant ist.


    Ähnlich der Diskussion ob Allrad für Waldwege nötig ist, wird hier schon wieder grundlos eine Grundsatzdiskussion vom Zaun gebrochen.


    Kurzum;
    Das Dir das egal ist, ist vielleicht einigen anderen ebenfalls egal!?! :whistling:


    Bringt aber das Thema keine Millimeter weiter.


    Danke!



    BTT:


    @Dilldappe Das mit dem "Durchziehen" ist auch ein guter Hinweis!! Ein Kumpel mit nem Wrangler und ich planen ne Tour, Da könnte das zum tragen kommen... Da fällt mir ein ich brauche noch Bergeseile. :D

    Absolut richtig, was @Dilldappe schreibt!


    Langsam und alles was Traktion bringt an Sperren oder Helfern rein.



    Richtig gemacht können zwei Fahrzeuge mit unterschiedlichen Wattiefen die höhere Wattiefe des ersten Fahrzeuges nutzen in dem dies durch die Verdrängung die Wassertiefe für das Dan folgende Fahrzeug reduziert.


    Das muss aber schon ein eingespieltes Team sein...

    Die Initialisierung müsste eigentlich nach jeder Störung gemacht werden, aber ich hatte keine einzige Störung im Speicher, dass war auch sehr merkwürdig.

    Bin mir nicht sicher, ob das im Fehlerspeicher hinterlegt wird!


    Das mit den rauen Schienen ist ne interessante Info!!!! Berichte bitte mal weiter -werde mich im Sommer bzw. Frühjahr auch nochmal aktiv damit beschäftigen. Danke!

    Also ich bin schon ein paar mal durch Gewässer gefahren. Zwei größere Flüsse waren dabei: Einmal die Ahr, das andere Mal der Rhein bei Hochwasser.


    Bis zu der von Jeep vorgegebenen Wattiefe ist das eigentlich absolut problemlos. Man sollte tunlichst eine große Bugwelle und zu hohe Geschwindigkeiten vermeiden. Selbst wenn die Bugwelle an sich noch keinen Schaden anrichtet, kann durch das zurückschwappen von Wänden oder vom befestigten Ufer die Welle sich aufgehangen und dann ist evtl schon die Lufansaugung unter Wasser...


    Im Zweifel muss man halt vorher zu Fuß durch und das erkunden. Eigentlich ein klassischer Beifahrerjob...


    Also bei meinem Renegade ist knietiefes Wasser absolut kein Problem.


    Dein Wrangler packt da noch deutlich mehr: https://www.suv-cars.de/vergleich/wattiefe.html


    Sich um Kabelverbindungen etc am Unterboden zu kümmern und diese ggf extra zu schützen ist natürlich nie verkehrt.

    Hatte auch schon ein paar Mal dass das Dach nicht schloss... es hilft den Schließen Knopf lange gedrückt zu halten. Dann geht das Dach Stück für Stück zu.


    Dann könnte eine Initialisierung helfen. Vorgehen steht im Handbuch.


    Ich hatte ihn auch schon mal in der Werkstatt. Die haben das Ganze gereinigt (war wohl "der halbe Wald" drin) und die Schienen etc wurden mit Silikonspray gefettet.


    Hatte dann wieder funktioniert. Denke aber dass das ganze Dach nochmal richtig justiert gehört.


    Mal sehe, was im Sommer passiert. Nutze das ja deutlich mehr als die Klimaanlage. Und da er noch Garantie hat bin ich entspannt.

    Das kann sein. Der sagte was von einem Gelände bei Köln... War auf jeden Fall der Typ aus dem Video an der Webseite (der mit der schreienden Frau Rum gefahren ist).


    Das Gelände soll nicht so groß sein aber für SUV sehr anspruchsvoll wegen tiefer Spurrillen etc.


    Wie auch immer. Ich lasse mich überraschen und freue mich auf was Neues. Wir werden schon unseren Spaß haben!

    @Claudia Ph.: Ja endlich!! :023:


    Hab auch die Bestätigung bekommen.


    Hatte vorher ein gutes und etwas längeres Telefonat mit dem Betreiber. Klang alles sehr gut! Scheint recht anspruchsvoll zu sein dort... Aber zum Schnuppern lohnt es sich bestimmt.


    Freu mich drauf!

    Samstag würde ich auch ins Auge fassen, wenn das Wetter mit spielt!
    Schiffen sollte es nicht gerade aus allen Knopflöchern.


    Über welche Kosten reden wir da für die Veranstaltung?
    Direkt gefunden hab ich da nix auf deren Seite.

    Am 11.01. sieht es noch unklar aus... Bin Freitag auf ner Veranstaltung - das wird spät. Da ginge eher der 1.2. Oder auch gerne Sonntag der 26.1.


    Preis laut Podcast "Zahl, was es dir wert ist".


    Zum Vergleich in Gerolstein kostet der Tag 40.- pro Auto.

    Das ist sicher mal eine Überlegung wert @smokeybear. :023: Nur stand das ja so nicht zur Debatte. Es ging ja nicht um generelle Unzulänglichkeiten des Forums, sondern um den konkreten Vorschlag die Diskussion dort zu führen.
    Und solange es um die Frage ob ein 4x2 Renegade für Waldwege reicht oder besser der 4x4 passt, finde ich derzeit diese Rubrik hier sehr passend.


    Und klar muss das jeder selbst anhand seines Fahrprofils und Budgets selber entscheiden Claudia. Der Aufpreis für 4x4 ist happig. Habe damals auch mit mir gehadert... Soviel Geld für keine mechanischen Sperren und nur für eine kampfwertgesteigerte Anti-Schlupf-Regulierung???
    Dann habe ich mir die ersten Videos angeschaut und Probefahren gemacht... Das System überzeugte mich und ich bin heute immer wieder aufs Neue begeistert, was das System leisten kann. Damit muss man sich nicht verstecken und für meine Zwecke ist das ziemlich perfekt. Oder anders ausgedrückt: der Aufpreis in Anschaffung und Unterhalt für einen Wrangler ist es mir einfach nicht wert. Zumal ich in gut 27 Monaten 63000 problemlose Kilometer gefahren bin, bei 6,5-7 Litern Verbrauch.


    Es kostet zwar ne Kleinigkeit mehr, bringt aber auch einen deutlichen Mehrwert in meine Augen.