Wie sonst soll sich eine Werkstatt finanzieren?
Wenn der Wirt in der Kneipe für ein 0,3er Bier 4 Euro verlangt, regt sich kein Mensch auf. Da wäre so gesehen noch viel unverhältnismäßiger als die Preise von Motoröl in der Werkstatt.
Wie sich die Werkstatt letztendlich finanziert ist ihr Problem, jedenfalls nicht auf meine Kosten, würden für den Liter 8 oder 9 Euro berechnet, wäre das kein Thema, aber Puffpreise sollte man nicht akzeptieren das ist merkantil unklug.
Das mit dem Bier ist so weit hergeholt, dass jeglicher Kommenatr hierzu obsolet ist.
Aber es steht jedem natürlich frei, sein Geld aus dem Fenster oder jemand anderem in den Rachen zu werfen.
Letztendlich wäre zu überlegen, die kostentreibenden Inspektionen preiswert in einer freien Fachwerkstatt durchführen zu lassen. Was wird da schon großartig durchgeführt, was die nicht können sollten?
Die Garantie wird laut BGH auch nicht angerührt und bleibt bestehen.
Ich muss im Mai zur Jahresinspektion, auch so ein Quatsch!!!, Ölqualität zeigt er mir noch mit 48% an. Mit dem Öl, wenn man es ablässt, könnte man bei einem anderen Fahrzeug problemlos noch einen Ölwechsel durchführen.
Da ich die 20.000km im Jahr kaum schaffe, wobei die Intervalle auch komplett antiquirt sind, werfe ich ich also jedes Jahr, Öl, das eigentlich noch völlig in Ordnung ist in den "Gully", und das für überzogene 200,-€.
Diese Inspektionen dienen in erster Linie den Werkstätten und nicht ausschliesslich den Motoren.
Gemessen auf die Laufzeit von 4 Jahren, spare ich jedes Jahr rund 150,-€ beim Öl also insgesamt 600,-€ und davon fahre ich dann lieber ein paar Tage in Urlaub, anstatt damit dem Autohausbesitzer seinen Reichtum zu sichern.