Ja...das ist das Lieblingsargument - egal wo man unterwegs ist. Früher war die Luft schmutziger, was wollt Ihr also noch? Naja - früher gab es auch keine Airbags und Gurte... .
Und nur weil ich mit Lungenkrebs auch 80 werden kann heißt das nicht, dass das gesund ist.
Ich weiss, was du meinst, ich mag diesen anachronistischen Scheiss, mit all den Dingen, die wir früher nicht hatten und trotzdem noch leben, nicht. Man vergisst natürlich alle die, die nicht mehr leben, weil sie es nicht hatten.
Wenn du in den 50er bis 70ern mal im Ruhrgebiet warst, dann weisst was schlechte Luft ist. Glücklicherweise ist das Vergangenheit. Das, was die Diesel zumindest ab Euro 5 in die Luft pusten ist ein Schiss gegenüber dem was Industrie, Hausbrand, Schifffahrt usw, produzieren.
Aber die Bundesregierung lässt sich von diesem "Kaninchenzüchterverein" wie eine Sau durchs Dorf treiben, eierlose Richter fällen eben so rudimentäre Urteile wie in vielen Strafprozessen weil sie Angst haben, "man könnte schlecht über sie reden
".
Nachdem die Umwelthilfe der Atomkraft in Deutschland den Garaus gemacht haben, musste ein neues Feindbild her, DER DIESELMOTOR!
Wie wäre es denn wenn diese selbsternannten Weltretter und die EU, sich mal um die beiden belgischen Atomkraftwerke kümmern würden, die da so vor sich oxidieren und selbstkompostieren.
Aber dafür sind sie zu weich, denn die Belgier würden ihnen zeigen wo der Frosch die Locken hat, denn sowas geht nur mit der empathiebesoffenen deutschen Politik.
Aber wir haben jetzt einen Verkehrsminister aus der CSU und wie er die Sache mit den Fahrverboten und dem Dieselmotor ansich sieht, kann man in einem Interview in der neuen Autobild nachlesen.
Zumindest ist dort soviel zu entnehmen, dass sie die Urteile prüfen und ggf. angehen werden, sobald die Begründungen in Schriftform vorliegen.