Da ich ja jetzt wieder verstärkt auf US Jeep Foren unterwegs bin, fällt mir erstaunlicherweise auf, dass dort die Ablehnung gegen Hybriden und Elektro kaum vorhanden ist.
Das Jeep seine Palette ab 2020 hybridisiert anbieten will, wird meines Erachtens begrüßt und eher als zu spät kritisiert.
Die größte Sorge ist da eher, ob die nächste Gewässer durchquerung noch safe ist.
Es steckt bei manchem hier etwas anderes dahinter, als Kritik an der noch nicht ausgebauten E Mobilität.
Es geht um ideologische Gräben ("das ist doch bestimmt grün, das ist schlecht") und gegenseitiges versichern des Weltbildes ("ich weiß gar nicht warum du so gegen unsere Argumentation schießt").
Auch wenn toys Ansicht etwas fatalistisches hat, muss ich ihm in vielen Punkten zustimmen. Die Argumentation gegen Hybrid und Elektro (ein großer Unterschied wohlgemerkt) ist mir hier zu polemisch.
Wenn dann noch Bildchen vom Naturschutzbund gepostet werden, die dann mit Photoshop nochmal etwas empörter gestaltet werden, und damit aber Argumente gegen Umweltschutz/Naturschutz (ebenfalls ein großer Unterschied!) unterfüttert werden sollen, sitz ich ebenfalls lachend vorm Bildschirm.
Ich bin mir sicher, in mittelfristiger Zukunft einen Hybrid Jeep mein Eigen nennen zu können und irgendwann dann auch mal Elektro. Und bis dahin wird es besser sein.
Aller Anfang ist schwer. Aber Stagnation ist keine Perspektive.
Geil finde ich auch immer, das die Wut gegen "die Politik" geht, selten gegen die Automobil Konzerne.
Kleine Anmerkung: Bisher wurde noch immer der Untergang des Abendlandes vorhergesagt, wenn im Straßenverkehr eine Umwälzung geschah.
Beim Tempo Limit ("Dauerstau!"), bei der Gurtpflicht ("Todesfalle!") und als Frauen ohne Erlaubnis ihrer Ehemänner einen Führerschein machen durften.
Und ich wette auch hier, jucken jetzt manchem die Finger bei dem Satz.
Gegen dass, was Elektrautos der Umwelt antun, ist das was Diesel verrichten, ein Schiß!!
Und für diese Weisheit hast du hoffentlich einen guten Beleg.