225/65r17 ohne Lift?

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Feiertag?
  • Ich kann das voll und ganz verstehen, dass Du davon Abstand nimmst. Ginge mir nicht anders, wenn so viele unabhängige Quellen Dir davon abraten.


    Derzeit übe ich mich auch in Gelassenheit, denn viele der ach so schönen Umbau Ideen führen meist zu nicht unerheblichen Problemen - insbesondere mit der Garantie und mit der Zulassungsbehörde. Selbst wenn ich das alles irgendwie eingetragen bekomme, steht immer noch das Problem im Raum, dass FCA Garantieansprüche verweigern könnte.


    Was wäre denn jetzt - ich gebe zu ich habe im Laufe des Threads ein wenig den Durchblick verloren - die maximale Reifengröße für ne 17" Serien-TH Felge? Hast Du das denn klären können? Dann bliebe ja doch immer noch die maximale Größe plus Lift? Oder bist Du jetzt komplett kuriert? Moment... Den Lift hattest Du ja schon, oder?


    Und ja: Es fällt auf, dass die Renegades der offiziellen Jeep Social Media Channels maximal ein wenig höher sind...

  • Ich war ja schon mal an dem Punkt, wo mir ein Jeep Mechaniker sagte, dass der Trailhawk nochmal eine andere Nummer wäre. Und irgendjemand hier schrieb auch, dass es tatsächlich auch unterschiedliche Achsen gibt oder ähnliches. Ich finde es gerade nicht. Den Pete hat ja Recht, in den USA findet man den Trailhawk auch mit 215/65r17. Was allerdings immer noch nicht 225 ist.
    Die Felgen des Renegade Limited sind zum Beispiel auch nicht für andere Größen freigegeben. Das heißt auch hier neue Abnahme oder Zubehör Felgen.
    Limited ist vermutlich halt ein anderes Ding als Trailhawk.


    Übrigens, was ich noch vergaß, laut Auskunft aus der FCA Zentrale in den USA, bleibt die Garantie auf Fahrwerk nur bestehen, bei einem Mopar lift und durch eine Jeep Vertragswerkstatt!
    Der Mopar Lift für den Renegade wurde nach Präsentation in Moab aber gecancelt... Dafür muss es auch Gründe gegeben haben.


    Und ja, den eibach Lift hab ich jetzt.
    Theoretisch können sie mir daraus im Falle auch einen strick drehen.

  • aximale Reifengröße für ne 17" Serien-TH Felge

    Die Originalbereifung USA muss abgedeckt sein - und die ist 215-65 R17. Einen technischen Grund für den kleineren Standard-Reifensatz in Europa konnte mir bisher noch keiner erklären.


    Gruß Pete

    gesendet von Pete

    My Omaha Orange
    new-jeep-forum.de/gallery/image/1065/
    Jeep Renegade Trailhawk 2,0 D mit 170 PS und 9 Gangstufen Automatik, Omaha Orange, ROLA Dachkorb Sandbleche + Bergegeschirr nach Lage. Trekfinder Federn (plus 3cm), Spurplatten 5mm, AT-Reifen 225/65 R 17, Zusatzscheinwerfer vorne / hinten am Dachkorb, Reserverad "on top".

  • Wie bereits erwähnt muss auch beim Limited auf den kleinen Felgen (16"er und 17"er) zumindest ein Bischen mehr gehen wie sie als Serienbereifung drauf haben.
    Da eben auch die 225/ 55 r18 als Serien Reifen/ -Felgenkombi von Jeep angeboten werden (welche ich im Sommer fahre).


    Die kann man im Reifenrechner ganz locker mal mit den kleineren Felgen vergleichen und wird sehen das der Abrollumfang der kleineren Serien Felgen/ -Reifenkombis noch etwas Luft nach oben hat bis er bei dem der 18"er ankommt.

  • Ich frage ja, weil ich habe die original TH Felgen auf meinem Upland ja drauf. Sondermodell-Serie halt.


    Das heißt: 215/65 R17 ist das Maximum?


    Wenn das Problem am Limited liegt (da eben kein TH), weswegen das nicht geht, frag ich mich, wieso das am Upland geht, der ja ein Longitude ist???

  • Jau.... Das sieht ja interessant aus.


    Das sind alles in den US mögliche Reifengrößen auf der original TH Felge?


    Ich glaube ich habe die 215/60 R 17 jetzt drauf.. Bis zu welcherReifengröße kann ich in Deutschland mit meiner Felge legal (ohne Zusatzkram) gehen...




    P.S.
    Dachte den Geolandar gibt es in der original Größe. Also zumindest den hier: https://www.yokohama.de/geolandar-g015

  • Bis zu welcherReifengröße kann ich in Deutschland mit meiner Felge legal (ohne Zusatzkram) gehen...

    Den "Zusatzkram" der Eintragung bei in Europa von der/den Standeardbereifung (en) abweichenden Formaten wird man immer in Kauf nehmen müssen.


    Die Aussage meines DEKRA Sachverständigen kann ich aber sinngemäß wiedergeben: "Eine Nummer "größer" ist (fast) immer ohne zusätzliche Prüfungen und Nachweise problemlos, da die Mess-Toleranzen (z.B.: Tacho) nicht überschritten werden (können)."


    Die US-Originalbereifung 215-65 R17 dürfte also auf jeden Fall problemlos sein - übrigens auch was die Garantie angeht.


    Gruß Pete

    gesendet von Pete

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  • Den "Zusatzkram" der Eintragung bei in Europa von der/den Standeardbereifung (en) abweichenden Formaten wird man immer in Kauf nehmen müssen.
    Die Aussage meines DEKRA Sachverständigen kann ich aber sinngemäß wiedergeben: "Eine Nummer "größer" ist (fast) immer ohne zusätzliche Prüfungen und Nachweise problemlos, da die Mess-Toleranzen (z.B.: Tacho) nicht überschritten werden (können)."


    Die US-Originalbereifung 215-65 R17 dürfte also auf jeden Fall problemlos sein - übrigens auch was die Garantie angeht.


    Gruß Pete

    Ja ok - das wäre erträglich. Eine Nummer größer bezieht sich jetzt aber nur auf den Durchmesser (?) also der Sprung von 60 auf 65. In der Breite geht das nicht?
    Danke Dir schon mal @Pete!

  • Die US-Originalbereifung 215-65 R17 dürfte also auf jeden Fall problemlos sein - übrigens auch was die Garantie angeht.


    Gruß Pete


    Naja, Pete. Das sehen wir so. Jeep sieht das offiziell ganz anders.
    Ich habe es von Jeep Deutschland am Telefon als Aussage bekommen. Du kannst gerne auch da anrufen ^^


    In den USA werden sogar zusätzliche Garantien von Dritt Anbietern verkauft, damit man auf der sicheren Seite ist.
    Wie ich in US Wrangler Foren lese, sind sich die Wrangler Fahrer ziemlich gewöhnt daran, dass die Suspension warranty flöten geht wenn man anfängt zu basteln mit Reifen und Lifts.
    Deswegen ist mopar ja nun beim JL auch so fleißig und bietet alles aus einem Hause an.

    Letztlich kommt es auf deine Werkstatt an.
    Wenn die dir sagen, für uns verlierst du die Garantie nicht, schön. Dann darfst da nur nicht der Chef wechseln oder du irgendwo in Europa auf eine andere Werkstatt angewiesen sein. Die können das nämlich eventuell ganz anders sehen.
    Generell halte ich die Jeep Schrauber mal für toleranter, aber das kann ja auch nur mein Wunschdenken sein.


    Pete, so einen dekra Typen wie du hätte ich hier auch gerne.
    Bei mir scheitert es ja schon daran, dass eine Tacho Überprüfung mit Allrad nirgends in Berlin möglich ist.
    (Gegenbeweise gerne)
    Und als ich dem mit GPS kam, wie einige von euch, wurde nur abgewunken. Geht hier nicht.


    Man kann das alles machen.
    Es zerstört den Renny bestimmt nicht.
    Aber es ist nicht so einfach wie ich dachte oder wie es, zwar mit Mühe, aber letztlich bei dir lief.
    :023:

  • Die Originalbereifung USA muss abgedeckt sein - und die ist 215-65 R17. Einen technischen Grund für den kleineren Standard-Reifensatz in Europa konnte mir bisher noch keiner erklären.
    Gruß Pete

    Hallo, ich weiß es endlich :D
    Da ich gerade einen Freund beim Renegade Kauf berate, hatte ich die Gelegenheit mit einer FCA Verkäuferin zu quatschen.
    Der Renegade ist in Tests umgekippt. Nach vorn.
    Dann hat man ein wenig rum geschraubt und geupdatet und damit war das Problem gelöst - in den USA!
    Denn in Europa, vor allem Deutschland, gelten andere Höchstgeschwindigkeiten!
    Und da du theoretisch mit deinem Trailhawk hier mit 190 kmh über die Autobahn bretterst, hat man die 215/65r17 geknickt für den EU Markt.
    In den USA kommst du ja auf manchen Interstates höchstens auf 75 mph. Knapp 120 kmh.
    Weiter hat sie mir bestätigt, dass der Trailhawk ganz andere Achsen hat. Mit bloßem Auge wohl erkennbar. ?(
    Ihr Beispiel war: Wrangler Rubicon VS Sahara.
    Riesen Reifen sind auf Rubicon Achsen möglich. Beim Sahara ist Jeep nicht so begeistert. Die sind ähnlich wie der Renegade Limited zwar 4x4, aber eben für Straßenverkehr, Wald und Feldwege, Schotter und Matschpisten gedacht. Weniger für hartes Gelände.
    Sie hat mir nochmal deutlich gemacht wieviel bei den Trailhawks anders ist. Nicht nur Bauteile, auch die Abstimmungen.
    Und eben der Unterschied der Allrad Systeme Active Drive und Active Drive Low.
    Der Limited hat ja auch keinen Rock Modus etc
    Ich konnte jedenfalls meinen Frieden machen ;)

  • Danke für die ausführliche Erklärung.
    Es ist also echt nicht ratsam mit der Standard Limited Ausführung in unwegsames Gelände einem traili hinterher zu fahren.


    Aber AT reifen gehen doch auch ohne Lift und Spurverbreiterung ? Oder?

  • Ich habe heute die neuen Reifen für meinen TH bekommen. BF Goodrich KO2 [definition=7,0]A/T[/definition] in der Größe 225/65 R17. Ich habe weder Spurverbreiterung noch Höherlegungsfedern verbaut (bisher). Die Reifen passen dem TH perfekt! Spurverbreiterung ist nicht nötig. Mir wurde sogar davon abgeraten. Wäre nur eine höhere Belastung für die Koppelstangen usw. Je weiter der Reifen außen sitzt, desto mehr Kraft wirkt auf die Teile, besonders beim Geländefahren. Mit dem TÜV ist bereits alles abgeklärt, so dass der Eintragung nichts im Wege steht. Das müsste nächste oder spätestens übernächste Woche passiert sein.

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