Beiträge von Kiwi

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Feiertag?

    So toll der neue Wrangler sein mag, Geschmäcker sind verschieden, in Europa werden Autokäufe zum Teil aus dem Bauch heraus getätigt (wenn die Kohle da ist) und zum anderen Teil wird auf den Preis und die Nebenkosten geschaut. Und da sehe ich für Jeep Europa den ganz großen Knackpunkt. Ich denke, wenn die ersten Preise für Deutschland da sind, dazu die von Fiat sicher extrem ausgeblasene "Extraliste", da wird der Wrangler ein echtes Problem haben.


    2012 als wir unseren kurzen JK gekauft haben, konnte ich mit den 33tsd € noch leben, jetzt kostet er 10.000€ mehr (Liste). Und dann jetzt der neue, der bekanntlich 15-20% teurer werden soll. Da bekanntlich die Preispolitik von Jeep besonders in D recht pervers ist, habe ich so meine Bedenken, daß Jeep Deutschland eine vernünftige Anzahl von Autos verkaufen wird.


    Da es vor allem in D gängige Praxis ist, seinen Jeep neu beim Händler zu kaufen, aber sobald wie nur möglich zu einer freien, im besten Fall auf Jeep spezialisierten Werkstatt zu gehen, wirs es wohl nicht bei den 15-20% bleiben.


    Ein kurzer Rubicon kommt jetzt, wenn man noch einen bekommen würde, auf gut 50tsd €, mit den 20% Verteuerung sind wir bei 60tsd €. Und dann tut jede Berührung des Jeeps im Gelände weh.


    Vor ein paar Jahren hieß es noch, für eine G-Klasse bekommst nen Rubicon und 2 Sport, das ist jetzt nicht mehr so und wird sich beim Neuen noch weniger verkaufen lassen.


    Harren wir der Dinge, die da kommen. Vielleicht werde ich ja auch positiv überreascht, allein der Glaube daran fehlt mir.

    Im Unterschied zu diesen großkalibrigen SUV's traut man einem Wrangler durchaus einen "praktischen Nutzen" zu (auch wenn es in der Realität hierzulande zumeist nicht so ist).


    Großkalibrige SUV's werden hingegen primär als groß, teuer, schnell, umweltschädlich und "nicht in die Zeit und die Stadt passend" angesehen, was - wenn man ehrlich ist - im Regelfall auch stimmt.


    Das mit der Praxis, da muss ich Dir leider widersprechen. Der Lange ist perfekt für eine Familie, einen solchen Kofferraum kann man in der heutigen Zeit lange suchen. Auch der Komfort auf der Autobahn ist alles andere als schlecht (Länge läuft eben). Man kann ihn aber auch zu einem Expeditionsfahrzeug umbauen, dann kannst drin schlafen.
    Der Kurze hat zwar in der 4-Stühle-Variante keinen Kofferraum, aber er wird auch eher von den Personenkreisen genutzt, die keine "Anhängsel" haben, oder einfach nur als Spaßmobil.


    Der Lange nimmt sich leider nicht viel zu den SUVs. Vor allem nicht in der Stadt. Während der Kurze eta die Länge enes Golfs hat, sind die Einparkorgien mit nem Langen schon abenteurlich.
    Primär muss man aber sagen und davon bin ich felsenfest überzeugt, die Anzahl der Wrangler, ob kurz oder lang, wird sich in Zukunft nur noch auf Asphalt bewegen. Die wenigsten haben das Geld mit einem 60.000€ Auto ins Gelände zu fahren und dabei das Risiko einzugehen, daß was kaputt geht oder Kratzer im Lack entstehen.
    Der Lange ist aufgrund seiner von naturaus stattlichen Größe schon ein Hingucker in der Stadt und ich denke mal, er nimmt sich nix zu einem Q7 oder wie sie alle heißen. Bis auf schnell treffen alle Vorurteile eines SUVs auch auf den Langen zu.


    Krischan: Vor noch nicht allzu langer Zeit hießen alle Fahrzeuge, die so aussahen als könnten sie sich abseits des Asphalts sicher bewegen, Jeep. Jetzt ist der Wrangler ein SUV, wie sich die Zeiten ändern :whistling:


    Eine kleine Geschichte am Rand:
    Es gab mal eine Sendung, die hieß: "Mit dem Jeep durch Namibia" (oder so). Ich habe in dieser Sendung nicht einen Jeep gesehen. Darauf hin schrieb ich dem Redakteur, daß da doch wohl ein Fehler in der Namensgebung der Sendung vorliegen muss. Als Antwort bekam ich dann, das Jeep umgangssprachlich als Synonym für Geländewagen steht. Auf meine Antwort, daß Jeep eine eingetragene Marke sei und ich bezweifle, daß die Redaktion die Erlaubnis hat, diesen Namen "frei" zu nutzen, kam dann leider nix mehr.

    Ich vermute, da werden sich zum Teil die Italiener durchgesetzt haben und man wird sich vor allem den Sahara mit allem Schnick und Schnack bestellen können, so wie man es von den europäischen Fahrzeugen gewohnt ist, mit ellenlangen Extra seiten.


    Oder grau ist Serie bzw Sport/Rubicon und das farbige Sahara und/oder Extra.

    Ehe unter der Haube des Wrangler ein schnöder 4R plärrt, würde ich eher auf einen vollelektrischen Wrangler warten.

    Den gibt es doch schon. http://www.allrad-pauli.de/index.php?id=152


    Und wegen der Lücke zwischen Fender und Bumper: Da baust Dir ne Stoßstange für ne Winde hin und schon interessiert der Fußgängerschutz keinen mehr.


    Die neuen schauen alle gut aus, der Grund, daß es in den "einschlägigen" deutschen Foren so ruhig ist, kann u.a. mit daran liegen, daß sich erstmal zeigen muss, wie teuer die neuen werden. Denn wenn es schon in den USA heißt, die um 15-20% teurer, dann will ich nicht wissen, was da in Deutschland frü Preise um die Ecke kommen. Zudem macht mir persönlich die ganze Elektronic Kopfzerbrechen. Wie gut ist die gegen Nässe abgedichtet, wie schauts dann mit Ersatzteilen dafür aus, wie empfindlich ist sie. Vor allem aber ist es der Preis, der Kopfzerbrechen bereitet. Wenn der neue JLU Sport in der Grundausstattung schon teurer als der Granny ist (in den USA), dann ist das mal Hausnummer. Ich kann mir auch nicht wirklich vorstellen, daß jemand mit einem Wrangler Sport, der über 40.000€ kosten wird, ihn so schnell ins artgerecht halten wird. Wenn man sich überlegt, daß der Wrangler Sport in der jetzigen Variante am Anfang 25.000€ gekostet hat, ist die Preisgestaltung ne Frechheit. Wer bitte fährt mit nem Wrangler Rubicon, der locker 60.000€ kosten kann, ins Gelände, außer er hat im Lotto gewonnen oder sonst eine unerschöpfliche Geldquelle.
    Ich kann Euch aber auch verstehen. Aus Sicht eines SUVs, das mit Technik noch und nöcher ausgestattet sein sollte, mit dem Paket hier, mit dem Paket dort, ist der Neue sicherlich sehr reizvoll. Aber wie empfindlich das alles ist, habe ich persönlich bei Klaus erlebt und ganz ehrlich, wenn ich dann nen Rubicon habe, der vollgestopft mit allerlei Technik ist, sündhaft teuer und die Technik nicht zu 120% an die entsprechenden Gegenbenheiten angepaßt ist, was will ich dann mit so nem Auto? Da bleibt mir dann nur noch damit zur Eisdiehle zu fahren.

    Vielleicht will die FCA ja in Zukunft grundsätzlich den "Einkauf" von Privatpersonen in den USA für ihren Jeep unterbinden. Kann gut sein, daß dieser Plan dahinter steht. Denn die Preissprünge für Waren die in den USA nen Appel und ein Ei kosten, dann nach D bzw Europa kommen, sind schon der helle Wahnsinn.
    Die Zukunft wird zeigen, wie weit sich FCA damit ins eigene Fleisch schneidet.


    P.S.: Falls ich mir mal wieder oder noch nen Jeep zulege, dann hol ich mir den direkt aus Kanada.

    Wie heißt es in dem Toyota Video: "... not deeper than the headlights ..."

    Kommt halt aufs Fahrzeug an.
    Beim Wrangler Diesel sitzt der Eingang der Luftansaugung ganz oben im Motorraum und somit ist für mich die maximale Waattiefe bei der Oberseite des Kotflügels erreicht. Was dann der halbe Frontscheinwerfer wäre.


    Wasser, welches man nicht kennt, vorher checken. Wenn möglich immer einen anderen Weg suchen. Auf die Bugwelle achten und wie bereits gesagt, Wasser meiden.


    Als die Bilder entstanden sind, hatte ich Serienfahrwerk und ATs. Man sagte mir vorher, egal was passiert, bleib auf dem Gas und mach ja den Motor nicht aus. Es ging alles gut, weil ich mir bei den Vorausfahrenden einiges abschauen konnte und weil es mehr oder weniger unter kontrollierten Bedingungen stattfand. Aber fragt nicht nach Sonnenschein, das Adrenalin schoß durch den Körper, der Puls war sonst oben. Und immer der Gedanke, bloß nicht vom Gas gehen, bloß steckenbleiben.


    Privat würde ich das kaum machen, nicht alleine im Auto und auch nicht alleine unterwegs. 2 im Auto und mindestens 2 in der Gruppe.


    Klaus hat diese Lektion leider bitter erfahren müssen.


    @bumlux Klaus, ich hoffe wir sehen uns am Freitag und ich drück Dir die Daumen, daß dein KL wieder wird und alles finanziell im Rahmen bleibt! Du bekommst aber noch deine lobenswerte Erwähnung beim Bericht über die Archaeopteryx. Halt den Kopf hoch!




    Stefan

    Hallo Wendy,


    ich kann Dir nur die Fahrtraining vom JCD empfehlen, da ich die Jungs, die das da machen alle kenne und ihnen vertraue.
    Und wie bereits schon sehr treffend geschrieben, musst Du deinen eigenen Weg gehen. Du wirst mit deinem Renegade jede Menge Spaß haben.
    Übermut und "was der kann, kann ich auch" sind allerdings gefährlich.
    Mein Jeep ist zwar gut umgebaut, aber ich habe dennoch eine sehr große Portion Respekt vor dem, was andere fahren. Und wenn ich mich an was Neues waen möchte, habe ich immer einen erfahrenen Jeeper, dem ich vertraue, an meiner Seite.


    Immer einen Schritt nach dem anderen. Das wichtigste ist immer, auf eigener Achse nach Hause zu kommen. Wenn Du dich daran hälst, wirst Du auch so fahren und keine unnötigen Risiken eingehen.


    Das sich Dein Renny im Gelände nicht unbedingt das fahren kann wie der Jürgen mit seinem Wrangler, oder U-2110 mit der Untersetzung (wenn Du keine hast) sollte klar sein, aber Dein Jeep kann im Gelände deutlich mehr, als Du ihm zutraust, deswegen Fahrtraining.




    Jürgen: Man kann Saverne und LA nicht miteinander vergleichen. In Savern hat man Mutterboden, das Gelände ist relativ flach und somit entsprechend bearbeitet. Es gibt viele "Pfützen", Verschränkungspassagen und technisch raffinierte Ecken.
    Der Trail war anspruchsvoller weil er Freestyle war, also man sich vorher nen Plan zurecht legen musste. Und das kommt dem eigentlichen Offroadfahren sehr nahe. Die Tore waren wie immer zum Teil leicht und zum anderen Teil gemein gesteckt, aber das kennt man ja nicht anders.
    Ich werde heute ein Video von unserer Runde auf Youtube stellen, da kannst Du dir dann ein Bild machen.



    Der ganz ganz große Vorteil zu LA ist der Boden. In LA hast ja eher diese Steinplatten, die alles andere als schonend für die Reifen sind. Und der Dreck lässt sich im Gegensatz zu LA auch leichter abspülen und trocknet nicht zu einem Beton ähnlichen Masse.


    Nach Saverne werde ich auf jeden Fall nochmal fahren, auch weil die einen Parkour für Modellautos haben ;)

    Ihr könnt da gerne hinfahren, macht das ruhig. Ihr solltet aber schon eure Autos kennen und mit ihnen umgehen können. Absoluten Greenhorns möchte ich abraten. Ich würde sagen, ein Fahrtraining sollte Mindestvoraussetzung sein.


    Hab mal ein paar Impressionen vom Jeep Jamboree 2016 vom Jeep Club Österreich hochgeladen.
    Die Reifen sind ATs, die waren schnell zu. ;)

    Jetzt kommt noch ein Starrachser dazu ;)



    Wenn Du deinen Jeep höherlegen willst, sind Spurplatten immer gut, denn so gewinnt der Reifen ordentlich an "Bewegungsfreiheit". Und ich meine, eine breiter Spur ist nie schlecht, da ja so das Auto auch satter auf der Straße liegt. Ich würde sagen, wenn Du dir welche drauf machen lässt, dann so, daß die Reifen bzw die Lauffläche mit der Radkastenaußenseite schließt. Da gibt es 2 Varianten, kommt auf den TÜVler an. Außenfläche Rad bündig mit Radkastenaußenseite oder äußerster Rand Der Lauffläche mit Radkastenaußenseite.

    Hallo zusammen!


    Ich habe mich erstmal zurückgehalten, was einen Bericht angeht, ich wollte nicht vorweggreifen und eventuell U-2110 in Verlegenheit bringen. ;)


    Die Offroadsektion war diesmal leider nix für die neue Generation und für die Beteiligten recht anspruchsvoll. Es wurde Freestyle gefahren. Was bedeutet, man kann sich aussuchen wie man welches in welcher reinfolge durchfährt, man brauch also einen Plan und sollte sein Fahrzeug kennen). Wenn man unsere Streckenorga kennt, weiß man, daß das noch nicht alles war. Im Gegensatz zum "normalen" Freestyle, bei es egal ist, ob man die Tore vorwärts oder rückwärts durchfährt (was auch seine Tücken hat), war diesesmal die Aufgabe, alle Tore Vorwärts zu durchfahren. Gezählt wurden ganz klassisch die Fehlerpunkte: Kugel gefallen, Stange umgefahren, Stange gebrochen, rückwärts fahren und bei den Cracks wurde auch das Anhalten als Fehler gezählt.


    Nach der Sektion kam das Bungee-Jeep dran. Wie Klaus es schon geschrieben hat, wurde man an ein Bungeeseil festgemacht, hatte einen Schraubenzieher in der Hand und musste zusehen, daß man soweit wie möglich nach vorne kommt. U-2110, als Mann solltest Du Dir mit deinen 15,30m Gedanken machen ;) , meine Frau schaffte 14,70m. Dann ging es zum Bigfoot laufen: 2 Große Bretter, ausgeschnitten zu großen Füßen mit Bügeln für die Schuhe dran. Aber wie der Name schon sagt, gab es da einen Haken: Man stand nicht allein auf den Brettern, sonder mit einem Partner zusammen, hintereinenander. Da gehört jede Menge Koordination dazu, um einen kleinen Parkour abzulaufen. Bei uns hat es leider nicht geklappt und ich hab mich mittelschwer verletzt. Aber egal. Diese beiden Spiele sind natürlich auch in die Wertung geflossen. Unsere beiden KLs hätten also mit 2 hervorragenden Leistungen bei den Spielen sich sehr weit vorne plazieren können.


    Und an U-2110, kann man sehen, daß es beim Offroaden wichtige Regeln für Wasser gibt: am Besten gar nicht reinfahren (ist mit Sicherheit die wichtigste Regel), wenn doch, dann vorher die Tiefe checken oder halt einen durchfahren lassen. Aber aus Fehlern lernt man.


    Es freut mich, daß es dennoch gefallen hat und auch wenn ich nicht ganz frei von Verletzungen davon gekommen bin, Saverne ist wie Seltz für mich ein ganz besonderes Fahrgelände.


    @Wendy, ich hab Dich vermisst, ich hätte Dich und deinen Renegade gerne kennengelernt. Du hättest sicher jede Menge Spaß gehabt und dein Auto wäre auch nicht kaputt gegangen. Aber fang langsam an, am besten mit einem Fahrtraining.


    @U-2110: Den Namen solltest Du Dir auf den oberen Kotflügel schreiben lassen. Und leg Dir ATs zu! Und schau mal hier, die könnten Dir eventuell mit dem KL helfen: http://www.bg-fahrzeugpflege.de/service.htm



    Für mich war es eine lange Saison und ich bin auch froh, daß sie zu Ende ist. Was nicht heißen soll, daß die Saison schlecht war, aber wir haben jede Menge Kilometer runtergespult und möchten dennoch nicht eine Minute missen.
    Wer mag kann ja noch an der Nikolaustour teilnehmen, die ist mir aber zu weit weg. Sonst sehen wir uns sicher bei der Bergneujahr oder am Stammtisch oder nächstes Jahr.

    Um zu wissen, wie man mit einem Jeep im Winter einen steilen Weg hoch kommt, hier eine kleine Anleitung:


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    Vorsicht, es kann zu dem einen oder anderen Verständnisproblem, da Fremdsprache, kommen :whistling: