Moin zusammen,
bei mir war es ähnlich wie bei Erwin. Eigentlich hatte ich einen guten SUV, einen Mitsu Outlander 2.2 Diesel. Der hatte eine unglaublich große Ladefläche, ein tolles Drehmoment und eine schöne Anhängelast. Alles war soweit ok, bis auf die Tatsache, dass relativ schnell nach Auslieferung ein Ersatz DSG-Getriebe fällig wurde. Dieses war dann zwar wesentlich besser, hatte aber an und an auch so seine Aussetzer, was nie komplett reproduzierbar war und somit auch nicht abgestellt werden konnte. Aus diesem Grund habe ich dann über einen Wechsel nachgedacht. Das neue Fahrzeug sollte wieder ein SUV sein, der genügend Drehmoment und Zugkraft hatte. Der neue Mitsu schied aus, weil er als Diesel die dritte Sitzreihe verbaut hatte, die ich nicht brauche, die aber viel Platz und unnötig Gewicht kostet. BMW, Audi und Mercedes schieden wegen des Preises aus. VW wegen der Ladekapazität und wegen des Aussehens. Mit dem Volvo und den Koreanern konnte ich mich seinerzeit, als ich den Outlander kaufte, schon nicht anfreunden und es griff ja schon der Wahnsinn des Downsizing bei allen Marken um sich, mit der Folge, dass es SUV mit 1400 kg Anhängelast gibt.
Jetzt wurde die Luft schon dünner und ich habe vom Cherokee gelesen. Als wir mal Samstags im Bergischen unterwegs waren, sind wir spontan zu einem Händler, um uns das Gefährt mal anzuschauen. Hier konnten wir direkt eine Probefahrt mit dem neuen 2.2 Diesel machen und waren sofort begeistert. Auch vom Design der Front, welche ja bekanntlich polarisiert. Allerdings ist uns schon aufgefallen, dass das Ladevolumen deutlich geringer als beim Outlander ist. Da wir aber beim Mitsu total verwöhnt waren und fürs Campen eigentlich gar nicht packen sondern nur einladen mussten, reifte bei und der Entschluss, dass der Cherokee vom Ladevolumen reichen müsste. Der GC war uns einfach eine Nummer zu oversized und zu groß für eine Standard-Garage
Nach diversen Preischecks haben wir dann zugeschlagen. Der erste Urlaub mit Wohnwagen hat dann gezeigt, dass wir vollkommen richtig entschieden haben. Er ist ein super Zugfahrzeug und das Ladevolumen auch ausreichend. Auch im sonstigen Alltagsbetrieb, liebe ich den Indsman. Vor allem freue ich mich, wenn ich ganz selten mal einen Gleichgesinnten sehe, der mir entgegenkommt. So ein quasi Alleinstellungsmerkmal hat auch was.
Das Einzige, was mir nicht so sonderlich von der Optik gefällt ist das Heck. Hier sieht er m.E. sehr bieder und klein aus. Wenn ich mich den 10000 km nähere, werde ich mal versuchen, einen genaueren Bericht mit den Pros und Kontras abzuliefern. dann habe ich auch eher die Erfahrung was ok ist und wo evtl. noch nachgebessert werden muss.
Grüße
Volker