Beiträge von Blackhawk

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    Bei ruhigem, unverändertem Gasfuß wird diese Fahrt immer mit spürbaren Schwankungen in der Geschwindigkeit ausgeführt und es fühlt sich an als ob der Untergrung holprig wäre oder dort Hindernisse lägen; ist aber definitiv nicht der Fall. Hierbei tritt auch ab und zu zuvor erwähntes Knacken aus dem Vorderachsbereich auf. Die Lenkung befindet sich dabei kurz vor dem Anschlag! Bislang half kein Üben oder "Baldrian" :D , um geschmeidig diese kurze Strecke zu fahren.

    Diese Beschreibung erinnert mich 1:1 an Erfahrungen mit einem alten Starrachsen-Fahrzeug: Wenn man aus der Pampa kam und wieder auf eine zivilisierte Asphaltstraße einbog dann hoppelten und knarzten die Räder in der Kurve, besonders extrem war es wenn die Untersetzung noch drin war. Grund dafür war hier das gesperrte Differenzial an der Vorderachse. Das wurde noch manuell gesperrt.
    Ich will ja nicht unken, aber vielleicht ist in dieser Richtung was faul bei deinem. Jedenfalls kann ich mich bei (auch engen) Kurvenfahrten nicht beschweren.


    Die Schaltverzögerung bei plötzlichem Beschleunigen ist schon wahrnehmbar. Das gabs natürlich beim BMW 530iX nicht in der Form. Der hatte zwar eine vergleichbare Leistung wog aber auch deutlich weniger als 2t.


    Ansonsten stimme ich p.11 voll und ganz zu. :D

    Vielleicht ist "Verdünnungsgrad" auch nicht ganz so wörtlich zu nehmen, ähnlich wie die "Öllebensdauer" beim JC.
    Aber äußerst positiv wäre ja, wenn die Anzeige beim Renegade nicht nur stur an die Strecke gekoppelt ist wie beim Cherokee, sondern auch die Betriebsbedingungen mit berücksichtigt ( Kurzstrecke, Anhänger, Drehzahlen etc).

    Ölverdünnung bzw. Ölvermehrung ist wohl besonders im Kurzstreckenbetrieb ein Thema.


    Hier gibts einen interessanten Artikel dazu:


    Ölverdünnung


    Öl


    Was es allerdings mit dem "Verdünnungsgrad" auf sich hat .... ?(
    46% sind akzeptabel, 15% schlecht ? Hm.


    Beim Cherokee ist die "Öllebensdauer" Anzeige jedenfalls proportional zur gefahrenen Strecke, d.h. bei 0% ist das Öl tot.

    Von Maritz hab ich nur einmal Post bekommen , kurz nach dem Kauf.
    Ansonsten hat die Werkstatt nach einem Besuch noch nicht nachgefragt. Ehrlich gesagt lege ich auch nicht so einen Wert darauf, weil die auch nur irgendwelche business-Prozesse befriedigen und kein echtes Interesse dahinter steckt.

    Da gibts doch Reifen mit Flankenschutz. Dazu / Oder Felgen, bei denen die Speichen nach innen gebogen sind , statt leicht nach außen wie beim Brock RC.


    Dann sollten Autofahrende vor den handelsüblichen Bordsteinkanten halbwegs sicher sein. :)

    Hm. Nicht mehr viel Luft.


    Andrerseits wenn man nur mit Handgepäck fliegt und schon eingecheckt hat (am Automaten oder Internet) muss man ja nicht mehr zur Waage. Da hat bei mir noch nie jemand nach dem Gewicht gefragt.

    Zitat von »Blackhawk«




    Also so richtig zu- und abschaltbar ist ja der 4WD nicht.


    Oh doch. Beim Active Drive ist es sogar möglich, die Kardanwelle bei reinem Frontantrieb stillzusetzen. Dazu gibt's an der Hinterachse und an der PTU jeweils eine Kupplung.

    Hab gerade nochmal das Handbuch gewälzt, weils mich doch interessiert:


    Da steht unter SELEC-TERRAIN für die Betriebsart "Auto" :


    Auto -- Vollautomatischer permanenter Allradantrieb ...



    Und weiter vorn heißt es noch:


    "... Unter normalen Fahrbedingungen erfolgt der Antrieb hauptsächlich über die Vorderräder ..."



    Die Sache mit der vollständigen Abkopplung der Hinterachse soll wohl erst bei dem neuen Cherokee Overland dazukommen.
    Schade eigentlich.




    Ansonsten kann ich zu den hier genannten Problemen wie Knarzen, Knurren, Wobbeln, Rucken nichts berichten. Der fährt bisher einfach geschmeidig. :)

    Boah eh.


    Ein interessanter Aufsatz. :023:
    1350km -- Es bleibt einfach zu wenig Zeit zum Fahren :D




    Ist es normal, dass der Cherokee - als Fronttriebler mit zuschaltbaren Hinterrädern - enge Kurvenfahrten bzw. kreisrundes Fahren nicht mag? Mit zunehmendem Einschlag verringert sich die Geschwindigkeit und die Geschmeidigkeit geht verloren; man spürt im Lenkrad, dass etwas kontinuierlich dagegen arbeitet, um nicht länger eine Kurvenfahrt ausführen zu müssen. Das hat absolut nichts mit der üblichen Rückstellung des Lenkrades zu tun, wie es in allen PKWs anzutreffen ist. Ansatzweise und abgeschwächt so, wie passionierte Allradler es beschreiben, wenn die Hinterachse fest zugeschaltet ist und Sperren benutzt werden … Hörensagen … kenne mich da nicht aus.

    Also so richtig zu- und abschaltbar ist ja der 4WD nicht. Es wird immer eine gewisse Kraft an die Hinterräder übertragen je nach Fahrprogramm.
    Bei der Beschreibung zur Kurvenfahrt verstehe ich nicht so richtig was du meinst. Um das Fahrzeug auf eine Kreisbahn zu zwingen muss halt eine gewisse Kraft im rechten Winkel zur Bewegungsrichtung wirken (Zentripetalkraft). Diese wird über das Lenkrad aufgebracht. Sonst fährt das Auto geradeaus. Bei schnellen Richtungswechseln am Lenkrad gerät die Karosserie bei hoher Geschwindigkeit natürlich ins Wanken. Hier greift dann das ESP ein und man hat schon das Gefühl, dass "jemand" gegenlenkt.
    Hab ich bei der Probefahrt auf leerer BAB mal getestet.




    Fahrt ihr den Sport-Modus? Bei unserem BMW ändert sich auf Stellung „Sport“ nicht nur die Schaltcharakteristik, sondern auch Lenkung, Dämpfer/Federkomfort. Beim Cherokke werden aber doch nur die Gänge länger ausgefahren, also die Drehzahl erhöht?!?

    Bei mir schaltet er unter "Sport" bei normaler Beschleunigung in der Stadt bisweilen erst bei knapp 4.000 U / 38 km/h in den 2. Gang. Da bekomme ich Angst… :huh: Ganz ähnlich verhält es sich bei Sand/Mud, zumindest, wenn diese Einstellung bei festem Untergrund gewählt wird.

    Sport-Modus verwende ich nur auf der BAB bei zähflüssigem Verkehr zwischen 80 und 120. Da kann man schön die Geschwindigkeit mit dem Gaspedal regeln. Und wenn es wieder zügiger weiter geht gibts keinen Zugkraftverlust durch die Schaltverzögerungen wenn das Getriebe ein, zwei Gänge runterschalten muss. Da so ab 3000U/min bei dem V6 die "Motorbremse" einsetzt kann man schön elastisch fahren.
    In der Stadt gibts dann den Effekt, den du beschreibst. Die niedrige Gang bleibt drin auch wenn der Fuß vom Gas ist. Im AUTO-mode wäre schon hochgeschaltet worden. Deshalb verwende ich den Sport mode in der Stadt nicht .
    Im Stadtstau fahre ich zuweilen im snow mode. Dann fährt er im 2. Gang an und schaltet auch nicht so häufig.


    Handschaltung ist wie schon gesagt eine "Höchstgangbegrenzung". Wenn du im Sport mode den 7.Gang manuell wählst , wird unterhalb des 7. trotzdem Sport-mäßig geschaltet. Ob das Sinn macht ... ?(


    Die Dämpfereinstellung wird meines Wissens nicht verändert.



    Weiterhin viel Spass mit dem V6 :023: