Als ich auf der Suche nach AT-Reifen war hatte ich mir die Geolandar AT-S auch vorgemerkt. Aber die waren damals schon kaum zu bekommen und waren in der Trailhawk-Größe um die 200 EUR mit Abstand die teuersten. ![]()
Beiträge von Blackhawk
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Die Drehmomentverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse ist während der Fahrt nicht starr sondern wird je nach Situation angepasst.
Ich habe neulich mal etwas im Antriebssteuergerät gestöbert und geschaut was der 4WD da so treibt.Beim Anfahren ist der 4WD immer aktiv und zwar ist dabei bereits je nach Modus die Kraftverteilung unterschiedlich.
Im SAND/MUD mode wird sofort mit 100% Kraft auf der HA angefahren, in SPORT und SNOW mit ca. 50% und im AUTO mode mit 10-15%.
Auch im Rückwärtsgang im AUTO mode sind die 10-15% auf der HA. Im AUTO mode wird dann auf gerader ebener Strecke (Asphalt) innerhalb von ein paar Sekunden die HA entkoppelt. Wenn man dann zügig durch eine enge holprige Kurve fährt werden sofort ca. 50% nach hinten durchgereicht bis sich die Verteilung wieder bei ca 10% einpendelt und schließlich die HA wieder vollständig entkoppelt. Unter ca. 2 Grad entfällt dann die Entkopplung.Das ganze verhält sich sehr dynamisch wobei die Anforderung des Drehmoments durch die Elektronik in größeren Stufen erfolgt. Was dann tatsächlich zur HA gereicht wird , wird durch die diversen Kupplungen am Kardan und im rear drive module gesteuert. Man kann da manchmal auch ein gewisses Pulsieren im Antrieb beobachten. Das ist offenbar eine Art Feinjustierung der Verteilung ja nach Beschaffenheit des Untergrundes.
Angesichts dieser Dynamik ist es eigentlich schon erstaunlich, dass das alles so smooth ohne jedes Ruckeln vor sich geht.
Im ROCK mode mit Untersetzung habe ich noch nicht weiter geforscht. Vermutlich ist da aber Verteilung tatsächlich ziemlich starr bei 50/50.
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Powerline ist wohl prinzipbedingt nur als eine Notlösung anzusehen da ja die 50Hz-Stromleitung nicht für die Übertragung hoher Bitraten designt ist. Die Leitung hat nicht mal eine Schirmung. Von daher sind Einstrahlungen aller Art Tür und Tor geöffnet (von den Störungen durch angeschlossene Geräte ganz zu schweigen).
Es mag ja funktionieren. Aber eine dauerhaft stabile Übertragung mit hoher Bitrate ist sicherlich nicht möglich. -
Hat jemand Erfahrung, mit chipgetunten Reifen?
Ja ich.
In meinen Reifen misst ein Chip laufend den Luftdruck und meldet Abweichungen vom Sollwert. Das trägt wohl zur Verschleißoptimierung bei.
Heißt RDKS oder so ähnlich und läßt sich auch wieder entfernen damit der Folgebesitzer die Manipulation nicht mitbekommt.Zum Yokohama :
Den hatte ich vor den AT's ca. 30Tkm gefahren. Sind Ganzjahresreifen und machen einen recht soliden Eindruck. Sogar durch den Tiefsand in der Märkischen Sandgrube bin ich damit durch gekommen ohne stecken zu bleiben.
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Willkommen.

Gut schaut er aus

Das Fahrwerk ist aber nicht höher als original, oder ?
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Gibt es welche die erlaubt sind entgegen Bedienungsanleitung?
Ob Schneeketten erlaubt sind hängt auch von den Auflagen in der Felgen-ABE ab (! Beschädigung des Felgenhorns).
In der Praxis wäre das für mich allerdings kein wirkliches Argument auf Ketten zu verzichten...
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Mich würde mal interesseiren, ob dies Km-Stand-Mafia, die ja jeden 3. Gebrauchtwagen, manipulieren soll, in der Lage wäre den korrekten km-Stand einzustellen.
Oder hat Jeep mittlerweile manipulationssichere km-Standsanzeigen in ihren Fz verbaut?Zumindest ist der km-Stand nicht nur in einem Steuergerät hinterlegt. Der findet sich u.a im ABS-, Servolenkungs- und shift-Modul.
Es ist auch zu vermuten, dass der km-Stand nur erhöht aber nicht verringert werden kann.Also besser nicht mehr als 16200 km fahren bis das neue Instrument eingebaut ist.

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mit einem mikro 12V Relais auf den Schaltkontaktenverbunden.Das ist natürlich auch eine Variante.
Dann darf man aber nicht (so wie ich) die automatische Türverriegelung aktiviert haben. Wenn das Fz schneller als 25 km/h fährt würden die Spiegel anklappen
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Das Start/Stop-Gedöns gibts zwar bei meinem KL nicht. Trotzdem ist es eine pfiffige Lösung mit dem Microschalter am Schalthebel

Bei den Außenspiegeln würde ich wahrscheinlich das "Zündungs-Plus" nutzen um den Anklappknopf kurz zu überbrücken.
Vermutlich hast du da auch einen Microschalter an der Türschließmechanik angebracht
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Herzliche Glückwünsche.
Genieße die Sonne, den Rum und alles was es sonst noch an Annehmlichkeiten gibt...

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Das Überbrücken der Pins wurde wohl hauptsächlich beim alten K-Line Interface gemacht. Beim CAN wird das so nicht funktionieren.
Der Schalter schaltet wahlweise den Eingang des Chips auf den HS-CAN bzw. den MS-CAN. Inzwischen gibts auch Chips, die zwei CANs bedienen können. Da erfolgt die Umschaltung dann automatisch.Die Software heißt Alfa [definition=5,0]OBD[/definition]. Wurde ursprünglich für Alfa entwickelt, später auch für andere FIAT. Mit der Übernahme von Chrysler werden nun auch einige Jeep unterstützt. Zum Auslesen der Werte genügt die Demo Version.
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Es gab ja immer wieder mal Diskussionen welche Daten man mit den handelsüblichen [definition=5,0]OBD[/definition] II- Adaptern auslesen kann.
Oft ist zu hören, das seien lediglich die abgasrelevanten Daten aus dem Motorsteuergerät. Das stimmt so nicht ganz.
Der Cherokee KL bietet ja am OBD-Interface außer dem Zugriff auf den CAN-C Bus (HS) auch noch Zugang zum IHS (interior highspeed bus) (MS).
An dem hängen u.a. die Kabinen-Innereien wie Radio, Verstärker, Heckklappen-Modul...Ich habe mal meinen günstigen OBD-Adapter etwas modifiziert, so dass der jetzt auch auf diese Steuergeräte zugreifen kann.
Da tut sich eine neue Welt auf. Auf die Schnelle hab ich mal das Heckklappenmodul (power liftgate module) betrachtet. Der Fehlerspeicher dieses PLGM enthielt
z.B. keine Fehler, auch nicht der Speicher für die erledigten Fehler. Da ich ja an der Stelle auch mal Öffnungsschwierigkeiten hatte (vermutl. niedrige Batteriespannung) hätte ich da evtl. einen Eintrag vermutet.Interessant finde ich jedenfalls die Softwareversionen der Steuergeräte. Da kann man z.B. vor und nach dem Werkstattbesuch die Stände auslesen und sehen
ob ein update eingespielt wurde. Und falls etwas verschlimmbessert wurde evtl. auf ein downgrade mit der "richtigen" Version dringen.Wird jetzt eine Weile dauern bevor ich mich durch den "Rest" durchgewühlt habe. Der radio frequency hub wollte z.B. einen PIN code. Auch interessant...

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Car Doctor für IOS kostet mittlerweile richtig Schotter.
Echt? Schau an. Da wird wohl die kostenlose Android Version quersubventioniert.

Was für ein Handgerät hast du denn da ?
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Bei dem Pace war doch eine Software dabei , oder ?

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Ich stimme Dir ja grundsätzlich zu, allerdings bezweifele ich, dass die Titanic wegen fehlerhafter Bits und Bytes abgesoffen ist ...

Genau. Wohl eher wegen der fehlenden Bits und Bytes ...

Auch wenn es bitter ist: Klar ist, dass in eine Anwendung wie das uconnect oder auch ein Windoof weit weniger Testaufwand reingesteckt wird als z.b. in sicherheitsrelevante Software wie in der Luftfahrt oder auch beim [definition=1,0]ABS[/definition]. (Ich darf mir da ein Stück weit ein Urteil erlauben).
Nur da spricht keiner drüber weil die Software klaglos im Hintergrund funktioniert und tut was sie soll.

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Welches Ding bräuchte man denn, und vor allem welche App für iOS, die zufriedenstellend funktioniert?
Eine Lösung , die im Cherokee KL funktioniert, hast du ja in dem [definition=5,0]OBD[/definition] DIY Fred wahrscheinlich schon gesehen.
Ansonsten hilft wohl nur mal 10..20 EUR Risikokapital in die Hand zu nehmen und es einfach mit einem günstig-Adapter zu versuchen. Bei mir hat dieser auf Anhieb eine Verbindung zum Auto hinbekommen. Die Chancen scheinen also nicht so schlecht zu stehen.
Für die App evtl. den kostenlosen [definition=5,0]OBD[/definition] Car Doctor (bei Android heißt der "Auto-Arzt"
) . Der funzt bei mir (unter Android). -
Oh Mann. welch ein kleinliches Rumgemache bei FCA.
Und dann wurde noch nicht mal der Fehler gefunden.Ich persönlich kann mich zwar nicht beschweren. Hatte damals den Ersatzwagen
direkt von der Werkstatt und bin die 3 Wochen verschiedene Renegades gefahren.Aber bekanntlich wird ja an Kleinigkeiten zuerst gespart.
Zu dem OBD-II Thema gabs doch hier schon mal einen Fred ...
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..aber so kleine LED's scheint es gar nicht zu geben....
Doch, doch. Die gibt's.
Beim Cherokee hatte ich das gleiche Problem (nehme mal an dass die Lampen beim Compass ähnlich sind).
Es gibt sehr schmale T5- Platinchen ca 19x4 mm, und mit LED 3mm dick. Diese habe ich auf der Kontaktseite ca. 3mm mit dem Seitenschneider gekürzt und
die Schnittflächen entgratet. Dann passen die ganz geschmeidig in die Fassung im Schminkspiegel.Man sollte Module nehmen, die auf beiden Seiten LEDs haben. Das ist zwar für die Beleuchtung nicht nötig, aber falls die Module polungsabhängig sind ist man auf der sicheren Seite.

