Beiträge von Chrysli

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Feiertag?

    … weil die Bremsen hinter weniger bis kaum beansprucht werden. Daher laufen die schnell ein, d.h. es bilden sich tiefe Furchen, und sie korrodieren.


    Hängt aber alles sehr stark von den Nutzungsbedingungen an. Das Phänomen tritt stärker auf, wenn der Wagen öfter im nasskalten oder winterlichen Wetter (Stichwort: Streusalz) gefahren wird.

    Also, was nun? Die Nachrüstlösungen, die aktuell auf dem Tisch liegen, sind ja auch nicht der Brüller. Abgesehen davon, steckt FCA sowieso nur wieder den Kopf in den Sand und versucht, das auszusitzen.

    Ja, leider ist das so. Was mich wundert, ist, dass offenbar einige Jeep-Fahrer in den letzten 3-4 Wochen noch 2018er Euro-6b-Diesel gekauft haben. Im Zuge meines Kaufs des Compasses (2.0 Diesel) habe ich einige Händler abtelefoniert, um mich nach den Rabatten für 2018er Modelle (also Euro 6b) zu erkundigen. So richtig ging niemand runter. Jetzt zahle ich ca. 2000 € mehr und bekomme einen 2019er mit Euro-6dtemp. Gleichwohl sind die abtelefonierten Euro-6b offenbar verkauft worden. Denn sie sind nicht mehr im Netz. Mir schleierhaft, dass es Käufer gibt, die Euro6b kaufen, obwohl nicht wesentlich billiger als Euro6dtemp (die Übrigens auch schon in Antwerpen auf Halde stehe und mit großen Abschlägen verkauft werden).

    Wenn ich einen Euro 5 Diesel hätte und nicht zwingend in eine der betroffenen Innenstädte müsste, würde ich weiterfahren, es sei denn, der Wagen ließe sich noch einigermaßen gut verkaufen. Das glaube ich aber nicht.


    Also hilft leider nichts: Entweder weiterfahren (außerhalb der betroffenen Innenstädte - vielleicht hier dann park & ride etc.) oder mit großem Verlust verkaufen.

    Mit Software-Update wird man wohl nicht auf Euro-6d-temp kommen. Da braucht man schon einen SCR-Kat mit AdBlue. Und natürlich die komplette Motorsteuerung.


    Ich denke, wenn überhaupt, dann ist mit Software allein max. Euro 6b drin. Und selbst das bezweifele ich, wenn nicht ein NOx-Speicherkat verbaut wird.

    Der öffentliche Verkehrsraum ist kein Raum i.S. der Ausübung ausschließlich persönlicher oder familiärer Tätigkeiten.


    Gemeint sind lediglich z.B. private Feiern bzw. Aufnahmen im Familienkreis. Nur diese sind ausgenommen von der Anwendung des DSGVO

    Die gewerbliche Tätigkeit ist nicht Voraussetzung für die Anwendbarkeit der DSGVO. Auch private Aufnahmen im öffentlichen Verkehrsraum sind erfasst.


    Kurzum: Beachtet der private Dashcam-Betreiber diese Vorgaben nicht, verletzt er die DSGVO mit der Folge der Rechtswidrigkeit der Datenerhebung. Bußgeld und Sicherstellung des geräts sind die Folge (Sanktionen nach Art. 83 DSGVO und Art. 84 DSGVO i.V.m. §§ 41-43 BDSG). Freilich davon zu unterscheiden ist die Verwertbarkeit der Aufnahmen im Schadensersatzprozess. Nach dem BGH können jedenfalls bei schweren Unfällen die Aufnahmen trotz ihrer Illegalität verwertet werden.

    Kleiner Gegeneinwand: Da die DSGVO für die Verarbeitung personenbezogener Daten gilt, die in einem Dateisystem gespeichert sind oder gespeichert werden sollen (Art. 2 I DSGVO), und durch den Dashcam-Einsatz auch nicht nur personenbezogene Daten zur Ausübung ausschließlich persönlicher oder familiärer Tätigkeiten verarbeitet werden (Art. 2 II lit. c) DSGVO), ist die DSGVO sachlich auch auf private Dashcam-Betreiber anwendbar. Auch der private Dashcam-Betreiber betreibt Datenverarbeitung i.S.d. Art. 4 Nr. 2 DSGVO. Er muss die in Art. 6 IV DSGVO genannte Zweckbindung beachten. Er hat zudem die in Art. 13 I-III DSGVO genannten Informationspflichten zu beachten. Lediglich die nach Art. 30 I, II DSGVO umfangreichen Dokumentationspflichten (Verzeichnispflichten) dürften zu verneinen sein.

    Wobei man dem freilich entgegenhalten muss, dass man beim Kauf eines Neuwagens auch außerhalb der "Dieselprämie" einen nicht unerheblichen Nachlass erhalten würde. Die objektivierte Rechnung wäre also gewesen: Wie viel Nachlass auf den neuen hätte man ohne Inzahlunggabe bekommen. Dann lässt sich eher ermitteln, was der alte gebracht hat.

    Mal eine vielleicht "dumme" Frage: Könnte man nicht gleich nach dem Start die 4WD-Lock-Taste drücken. Dann wäre doch 4WD dauerhaft aktiv während der gesamten Fahrt. Wären damit Nachteile verbunden (außer vielleicht ein etwas höherer Verbrauch)?

    danke!


    Schade, dann werde ich für die Zubehörfelgen neue Metallschraubventile mit RDKS kaufen müssen. Die OEM-RDKS sind nur an diesen Gummiventilen zu befestigen.