Ist denn etwaige Sonderausstattung berücksichtigt? Möglicherweise verfügt dein neues Auto über Sonderausstattung, die den Preis ggü Prospektpreisen erhöht haben.
Beiträge von Chrysli
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Zulässig wäre auch noch eine indirekte Überwachung über die Raddrehzahl, das kommt aber bei Jeep nicht zum Einsatz.
Richtig, Reifendrucksensoren sind keine Pflicht, lediglich ein Reifendruckkontrollsystem. Das kann denn auch passiv (etwa über [definition=1,0]ABS[/definition]) gesteuert werden, so wie beim Fiat 500 und 500x. Jeep hat, wie Toy4ever richtig schreibt, ein aktives System, also in jedem Rad einen Sensor, was die Angelegenheit verteuert, aber den Vorteil hat, dass im Instrumentenpanel der Druck jedes Rades anzeiget wird.
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Der Diesel hat 350 NM, der Benziner ca. 240. Was den Durchzug betrifft, entscheidet weniger die PS-Zahl, sondern das Drehmoment. Sofern du also nicht den Benziner ständig hochdrehen möchtest, zieht der Diesel wesentlich besser durch, v.a. von unten heraus. Daran ändert beim Benziner auch die Konfiguration des Turboladers nicht viel.
Fazit: Der Benziner läuft ruhig, leise (jedenfalls, wenn man ihn nicht hochjubelt), der Diesel brummt, nagelt, läuft rau, zieht aber besser durch aufgrund der Motorcharakteristik.
Im Verbrauch ist der Diesel günstiger (ca. 2 Liter weniger, Diesel ist ca. 12 Cent pro Liter billiger), aber Kfz-Steuer sind wesentlich höher, sodass ein (Groß-)Teil der Kraftstoffersparnis aufgezehrt ist.
Des weiteren ist der Diesel in der Anschaffung teurer. Ob man in ein paar Jahren wenigstens einen höheren Verkaufswert erzielt, ist eher fraglich.
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Ja, Fernlichtassistenz hat auch der 2019er, jedenfalls, wenn als Sonderausstattung geordert.
Nach 14 Tagen und 2000km kann auch ich sagen: Super Auto! Sehr schönes Fahrgefühl, weich, komfortabel und dennoch sehr sicheres Fahrgefühl (habe allerdings auch 245er Reifen, die einen Riesen-Unterschied ausmachen). Sitze sind super bequem und hochwertig. Verbrauch: 6.5 Liter/100km (vier mal getankt und berechnet; die Bordcomputer-Berechnung weicht zudem nur 0,1 Liter davon ab, was man nicht gerade von allen Marken sagen kann).
Zu den Schwächen:
Das leichte Brummen im Antriebsstrang spüre ich zwar auch, ist aber nicht so störend.
Störend ist allerdings das Schaltverhalten im Schiebebetrieb. Im Schiebebetrieb habe ich das Gefühl, dass er beim Herunterschalten kurzzeitig aus dem Schiebebetrieb herausgeht. Es erhöht sich sogar die Drehzahl des Motors! Das irritiert, glaubt man, dass er sogar leicht beschleunigt. Gerade in der Einfahrt in eine Kreuzung und Wendekreis erschrickt man sich doch etwas und man muss dann rasch auf die Bremse. So etwas habe ich bislang bei keinem anderen Automatik-Auto erlebt.
Den großen Bildschirm (Navi-Bildschirm) kann man bei eingeschaltetem Fahrlicht auf Auto-Dimm schalten oder manuell. Die Auto-Dimm-Funktion ist mir zu hell, also habe ich auf manuell geschaltet. Dort kann man Stufen 1-10 wählen. Stufe 4 ist mir angenehm. Jedoch setzt sich das System nach fast (aber nicht bei jedem) jedem Neustart des Wagens offenbar wieder auf 10 hoch (sehr grell) und ich muss jedes Mal manuell z.B. wieder auf 4 dimmen.
Es ist keine automatische Türverriegelung vorhanden. Selbst der Fiat 500x hat das in der Grundausstattung. Das zu programmieren ist doch nun wirklich kein Hexenwerk, betrachtet man den ganzen (in meinen Augen überflüssigen) Schnickschnack wie bspw. die Fahrzeug-Icon-Auswahl im Navi etc.
Die Bremsen quietschen gang extrem. Das taten bereits die Bremsen in unserem 2016er Fiat 500x und es gab wohl etliche Beanstandungen. Keine Ahnung, warum das FCA bzw. Mopar nicht in den Griff kriegen.
Aber sonst, wie gesagt, super Wagen, ich bin sehr zufrieden und würde ihn definitiv wieder kaufen.
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Apropos Entrüstung: Habe gestern den Steuerbescheid für meinen 2 Liter Diesel Euro 6dtemp erhalten.
396 €/Jahr, weil CO2 198g/km nach WLTP.
Hätte ich einen Euro 6b (aus 2018), wären es lediglich 296 €, da 148g/km nach NEFZ.
Obwohl sich am realen CO2-Ausstoß also nicht geändert hat, hat sich die Steuer um 100 €/Jahr erhöht, allein aufgrund des neuen Messverfahrens.
In der amtlichen Begründung zum "Sechsten Gesetz zur Änderung des Kraftfahrzeugsteuergesetzes" heißt es, dass mit dem neuen Messverfahren zwar eine höhere Kfz-Steuer fällig werde, dies aber unvermeidbar sei, da anderenfalls die stärker fahrzeugbezogenen und realitätsnäheren CO2-Prüfwerte in ihrem Einfluss auf die Höhe der Kraftfahrzeugsteuer verfälscht würden.
Das Bundesministerium der Finanzen werde die Auswirkungen des Wirksamwerdens der CO2-Werte nach WLTP auf die Kraftfahrzeugsteuer nach einer Erfahrungszeit von 12 Monaten prüfen und den Finanzausschuss des Deutschen Bundestages über das Ergebnis unterrichten. - Da fühlt man sich doch gleich für dumm verkauft, waren die Auswirkungen doch schon im Vorfeld klar. Ein Kfz hat halt höhere Emissionen, wenn es im realen Straßenverkehr mit 120 km/h statt im Labor mit 80 km/h bewegt wird.
Zudem: Eine "Verfälschung" lag eigentlich nur in dem NEFZ-Verfahren zugrunde. Möchte man "Verfälschungen" korrigieren, dann doch bitte an dem verfälschenden Verfahren ansetzen.
Was aber in jedem Fall bleibt, ist ein fader Befund: Mit Euro6dtemp (AdBlue, kaum noch NOx) wird man ggü NOx-Sündern bestraft, und zwar deswegen, weil die Berechnung der Kfz-Steuer nur an Hubraum und CO2-Ausstoß erfolgt.
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obwohl es mit dem Topic nichts mehr zu tun hat, finde ich es ein nicht unerhebliches Detail, das eine Gasanlage verbaut war...
Falls das eine Anspielung auf die potentielle Gefährlichkeit sein soll, kann ich nur sagen, dass ein 1,3mm dicker Stahltank, der für LPG-Anlagen vorgeschrieben ist, nicht so leicht explodiert. Da geht von Benzin- und Dieseltanks eine deutlich größere Gefahr aus.
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Ja, ich habe ja auch nur den "Soll-Zustand" erläutert.
Der Jeep-Händler meines Vertrauens sagte mir, dass Jeep mittlerweile dazu übergehe, die Zugänge zur Bordelektronik zu verschlüsseln und die Diagnosegeräte IP-gestützt zu betreiben, d.h. diese laufen nur bei verifizierter IP-Adresse. Und da sind dann die markenfremden Werkstätten raus. Das könnte so weit führen, dass diese noch nicht einmal den Wartungsintervall zurücksetzen können.
Und was Hardware betrifft, so ist mittlerweile schon eine Vielzahl an speziellen Werkzeugen notwendig, die eine freie Werkstatt aus Kostengründen nicht alle vorhält.
Also legale Arten, dass Fremdwerkstättenproblem zu beseitigen.
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Ich will es mal deutlicher formulieren:
Garantieverträge bei Neuwagen: Ja, bei diesen ist nach der EU-Verordnung ein Ausschluss der Garantie für den Fall, dass die Wartung nicht bei einem Vertragshändler durchgeführt, unwirksam. ABER: Das gilt nur für die Herstellergarantie. Für Anschlussgarantien gilt dasselbe wie für Gebrachtwagengarantien mit der von mir genannten Unterscheidung zwischen Entgeltlichkeit und Unentgeltlichkeit. Und jetzt wird klar, warum Jeep nicht 4 Jahre Herstellergarantie gibt, sondern die beiden letzten Jahre über die Allianz, also eine 2+2 Jahre-Garantie. Die letzten beiden Jahre sind also keine Werksgarantie des Herstellers, sondern eine Garantieversicherung, die nach den Regeln der unentgeltlichen Gebrauchtwagengarantie zu bestimmen ist.
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Gerne!
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Das zitierte BGH-Urteil bezieht sich auf entgeltliche Garantieverträge. Die 4 Jahre Jeep-Garantie (konkret geht es um die 2 Anschlussjahre) sind aber unentgeltlich. Daher darf der Garantiegeber die Garantie von der Einhaltung der Garantiebedingungen abhängig machen.
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leider ist beim Selbermachen oder das Durchführenlassen durch eine freie Werkstatt die 4jährige Jeep-Garantie verloren. Insbesondere die letzten beiden Jahre (die "Allianz-Automotiv") sind abhängig vom lückenlosen Nachweis aller Inspektionen (seit dem 1. Tag) bei einer Jeep-Vertragswerkstatt. Darüber wird also das Vertragswerkstättennetz finanziert...
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Das ist dieses idiotische E10 Benzin.

Das denke ich nicht, oder gibt es Tests, die deine Aussage belastbar erscheinen lassen?
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Hab meine eigene ohnehin deaktiviert.
Das geht leider bei mir nicht mehr, 2019er Modell. Offenbar wegen Euro 6dtemp
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Willkommen aus der schönsten Stadt

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Na ja, der Beitrag stützt sich auf keine belastbaren Fakten/Quellen. Ziemlich viele Mutmaßungen, Unterstellungen und Behauptungen. Man muss schon noch belegen können, was man an Tatsachen behauptet...
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kann trotzdem sein Schaue mal in der Zeile 14.1 Was steht da?
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Also, lasset Euch nicht verarschen !
Hab´ ich mich schon...
Compass 2.0 Diesel (140 PS) mit Euro-6-d-temp. Man merkt deutlich, wie "zugeschnürt" der Motor läuft. Von den 350 NM merkt man nichts. Da zieht der Fiat 500x 1.4 Multiair meiner Frau mit seinen 240 NM besser durch...
Aber: Ich mag den Compass trotzdem! Kleiner "Lifestyle-SUV"
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danke euch!
Gleich noch eine andere Frage:
Den großen Bildschirm (Navi-Bildschirm) kann man bei eingeschaltetem Fahrlicht auf Auto-Dimm schalten oder manuell. Die Auto-Dimm-Funktion ist mir zu hell, also habe ich auf manuell geschaltet. Dort kann man Stufen 1-10 wählen. Stufe 4 ist mir angenehm. Jedoch setzt sich das System nach jedem Neustart des Wagens offenbar wieder auf 10 hoch (sehr grell) und ich muss jedes Mal manuell z.B. wieder auf 4 dimmen.
Ist das so systembedingt? -
Hallo zusammen,
ich fahre ja den Compass Limited 2.0 Diesel 9 AT
Möglicherweise sind die Fragen schon behandelt, auf die Schnelle konnte ich nichts finden. Daher stelle ich sie einfach mal:
1. Ich vermisse automatische Türverriegelung. Hat er das nicht?
2. Im Schiebebetrieb habe ich das Gefühl, dass er beim Herunterschalten kurzzeitig aus dem Schiebebetrieb herausgeht. Das irritiert, glaubt man, dass er sogar leicht beschleunigt. Gerade in der Einfahrt in eine Kreuzung und Wendekreis erschrickt man sich doch etwas.
3. Wo befindet sich das Motorsteuergerät?
Danke im Voraus!

