Vielleicht mal ein paar Worte an alle "Neuen":
Wenn ich hier so höre, dass ein NJF Treffen "Stress oder Zeitdruck" generiert oder "nur mit OffRoad mit Jeep eins" ist, dann können diese Aussagen nur in Unkenntnis der schon durchgeführten sehr erfolgreichen Jahrestreffen sein, an die sich wohl alle Teilnehmer gerne erinnern und die - bei allen gelegentlichen Meinungsverschiedenheiten - auch zu wirklichen Freundschaften geführt haben. Wir sollten uns des Weiteren darüber im Klaren sein, dass eben die allermeisten Jeeper über mehrere 100-Kilometer An- und auch wieder Abreisen und für diese generiert natürlich ein sehr kurzes Treffen mehr "Stress" als ein zwar organisiertes aber genug Freiraum lassendes, verlängertes Wochenende. Zudem waren die Treffen immer so gestaltet, dass man natürlich auch erst am Freitag oder Samstag dazu stoßen konnte.
Jeder weiß, dass ich gerne OffRoad unterwegs bin - trotzdem habe ich diese entspannten Wochenenden, wo man über die Tage den beruflichen Alltag wirklich mal vergessen konnte und das nicht nur für ein paar Stunden, bisher immer sehr genossen und ich habe auch gerne (mit-)organisiert oder sonst irgendwie geholfen.
Als wir das Treffen in Paderborn - mit p.11 an der Spitze - durchdacht haben, wurde auch überlegt, ob man nicht an dem Freitag ein doppeltes Programm durchführen kann. Letztendlich haben wir festgestellt, dass der höhere Aufwand (finanziell und organisatorisch), das - wenn auch nur temporäre - Auseinanderlaufen der Teilnehmergruppe und die verbundenen administrativen Risiken dieses als in dem Fall nicht praxisgerecht beschieden hatten. Dazu kam noch, dass das Interesse an dem Mix letzendlich deutlich geringer war als ursprünglich erwartet. Ein Prinzip könnte also lauten: Jahrestreffen mit einem kleinen Anteil OffRoad ist denkbar - Offroad-Veranstaltung als Jahrestreffen mit etwas drumherum entspricht aber nicht dem Grundgedanken dieses Forums, dass nun auch mal viele 4x2 Jeeper unfasst.
Was meines Erachtens ebenfalls nicht passieren sollte ist, dass unser Jahrestreffen zu einem "nur etwas aufgebohrten Stammtischtreffen" degradiert wird, denn dann werden sich sicher weiter vom Austragungsort wohnhafte Jeeper die Sache sicher zweimal überlegen. Ich bin auch diesmal wieder gerne bereit, zu unterstützen - bin halt leider dienstlich und terminlich ziemlich gebunden. Das galt aber auch in der Vergangenheit und irgendwie habe ich es noch immer geschafft.
Kleine Anmerkung am Rande: die Aktivitäten der Lokal-Gruppen / Stammtische und das sich daraus ergebende Angebot empfinde ich als sehr-sehr positive Entwicklung!
Nun noch ein letzter Punkt ... und auch den hatten wir hier schon mehrfach: Natürlich gibt es hier auch unterschiedliche Auffassungen. Wenn aber Jeder nach einem Widerwort gleich das Handtuch schmeißt, führt das auch zu nichts. Für das Jahrestreffen erst einmal abzuklopfen, was, wann, wo stattfinden kann ist völlig in Ordnung und legt nur den groben Rahmen fest. Aus der Erfahrung ist es in der Arbeit der Orga wichtig, erst einmal festzulegen und vorzuorganisieren, wo man für 3 Tage/Nächte unterkommt (Vor-Reservierung möglich) (natürlich inklusiver ausreichenden Parkraumes) und was die Region drumherum so alles anbietet / hergibt. Erst danach kann man wirklich in eine Detailplanung gehen, denn die Grundvoraussetzungen müssen stimmen - wenn dann da ein wenig Bewegung der Jeeps auf nicht-befestigten Wegen dabei ist - dann wird das sicher auch gerne angenommen (habe ich damals auf meiner Meck-Pomm Tour als kleine Schmankerl auch etwas gehabt).
Ich habe immer noch Hoffnung ....
Gruß Pete