Beiträge von Dilldappe

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Feiertag?

    Individuelle Mobilität lassen wir uns halt Alle etwas kosten - vielleicht ja zu viel! Man braucht sich ja nur einmal die Preise der unterschiedlichen Modellvarianten anzuschauen und stellt dann fest, dass die teuerste Version etwa das 2-3 fache der "Basisversion" kostet... (gilt natürlich nicht für alle Modelle)

    Tja, da brauch sich grade hier wohl niemand beschweren. Statt einem Jeep für 30k täts bei mir sicherlich auch ein Golf oder ähnliches für 15-20k, wenn es rein um die Mobilität ginge.

    Denke der Diesel wird in kleineren Autos so oder so aussterben, einfach zu teuer im Verhältnis zum Gesamtpreis. Was ja u.a. auch der Grund für VWs Schummeldiesel war, man wollte halt im Golf keinen SCR mit Harnstoff einbauen, der die Grenzwerte zwar geschafft hätte, für einen 20-25k Golf aber eben zu teuer war. Im Tuareg oder Audi A8/Q7 fallen die Mehrkosten nicht auf.

    Versucht man rein sachlich an die Problematik heran zu gehen, fragt man sich, warum man bei hybriden Systemen nicht mehr auf "Diesel-Elektrik" setzt, wie man es im Großen Maßstab ja übrigens auch tut. Dieses wäre, wenn überhaupt, eine der vernünftigsten Lösungen, weil es die unbestrittene Effizienz des Selbstzünders (auf Langstrecke) mit der "lokalen Sauberkeit" (für Stadt- und Umweltzonen) verbinden würde. Ein Benzin-Elektro-Hybrid ist eigentlich gesehen äußerst unvernünftig und inkonsequent.

    Diesel sind eh schon teurer als Benziner, die aufwendige Abgasreinigung verteuert es weiter und dann noch Hybridgedöns mit Akku lässt es dann im Vergleich zum Benziner völlig unattraktiv werden. Zumindest ist so i.A. die Konzerndenke, ob der Markt das anders sehen würde weis man nicht, probiert ja (fast) niemand.

    So, habe nun ein Wrangler-Event gebucht. Bin gespannt, ob mich der Wagen auch auf der Straße begeistert, oder ob ich dem Renny treu bleibe.

    Du hast doch einen ausgeliehen, oder nicht?


    Der JK, besonders der Kurze, ist nichts für Leute die mit 180 über die Autobahn brettern. Ich fand schon 65mph auf amerikanischen Highsways nur bedingt spaßig, und da war amerikanisch relaxtes Fahren angesagt, nicht deutscher Autobahnkrieg.

    Dementsprechend wird der Markt das schon selbst regeln, wie das in einer Marktwirtschaft seit Urzeiten funktioniert.

    Dagegen wäre ja auch gar nichts zu sagen. Noch nicht mal was dagegen, daß man versucht die Bedingungen in zu Gunsten eines bestimmten Antriebskonzepts zu manipulieren (hat man ja z.B. beim Diesel mit der Steuer auch getan).


    Aber bestimmte Lobby-Vereine versuchen einem das als Heilsbringer zu verkaufen, die aktuell fahrenden Autos zu verteufeln und haben feuchte Tagträume davon, am liebsten morgen alle Verbrenner zu verbieten, obwohl jeder, der nicht ideologisch verblendet ist, sehen kann, daß die Ersatztechnik noch keineswegs in der Lage entsprechend Ersatz zu bieten. Mal davon abgesehen daß sich Otto-Normalarbeitnehmer eben nicht ein teures E-Spielzeug leisten kann wie der feine Herr beamtete Studienrat, der eine Partei gewisser Farbe wählt, nein der muß die Kiste fahren bis sie 10-15 Jahre alt ist oder gar länger. Und da kann einem schon mal die Hutschnur hochgehen.


    In 5-10 Jahren wird das sicherlich besser aussehen mit am Angebot an bezahlbaren und alltagstauglichen Elektro-Autos sowie der zugehörigen Infrastruktur, dann wird man weiter sehen. Einen E-Jeep find ich gar nicht schlecht, wenn er denn praxistauglich ist.

    Beim Compass läuft es jetzt irgenwie anders, als beim Renegade. Offenbar kommt jetzt erst mal eine Zwischenlösung mit 6dtemp auf Basis von dem alten 1,4er Motor und MY18. So sagt es jedenfalls die Preisliste, die vor wenigen Tagen erschienen ist. Wann dann die finale 6d Version kommt, weiß man immer noch nicht. Vermutlich erst im MY19.

    Hm, ok ... vielleicht kriegen sie die Änderungen im Compass nicht mehr zeitig hin, immerhin haben sie dieses Jahr bereits den Wrangler, den Renegade und den Cherokee verjüngt. Trotzdem irgendwo suboptimal erstmal einen Zwischenschritt zu gehen, der auch nur ein, zwei Jährchen hält.

    Mir graut echt vor der Zeit, wenn die ersten Elektro-Jeeps hier anrollen. Lange ist es ja nicht mehr hin. Es wird interessant zu sehen, ob dann überhaupt noch ein gesitteter Forums-Betrieb möglich ist, oder ob die nächste Abspaltung unumgänglich wird.

    Och, so langsam werden die Stromer ja interessanter.
    Demnächst mit Steuervorteil: Ab 2019 Steuervorteil für Elektro-Autos als Dienstwagen
    Da kriegt ich vielleicht endlich einen E-Wrangler genehmigt. ^^ :D

    zu 6.) Jeep stellt direkt auf 6d um, nicht nur 6d temp. So genaueres zu den Daten kommt erst so langsam raus, von daher wird man noch abwarten müssen. Lediglich für den Renegade ist etwas bekannt:
    https://www.new-jeep-forum.de/…?postID=109263#post109263
    Da der Compass die gleichen Motoren hat bzw. bekommen wird dürfte ähnliches gelten.
    Generell werden die Verbrauchswerte und damit der CO2 Ausstoß und damit wiederum die Besteuerungsgrundlage mit Euro 6 c/d steigen, da neues Messverfahren. Sprich: ein vor dem 1.9. zugelassener 6b wird weniger Steuern kosten, da er noch nach dem alten Verfahren bewertet wird. Wie das ggf. mit zukünftigen Fahrverboten aussieht ist eine andere Frage, aber das weiß kein Mensch heute. 6b-ler werden wohl zukünftig keinen hohen Wiederverkaufswert mehr haben und wer in Zukunft zwingend in die Innenstadt einer Großstadt muß, der ist mit 6d natürlich etwas sicher dran (auch wenn die Deutsche Untergangs Hilfe sicherlich zukünftig weiter hetzen wird).


    zu 7.) Ich würde mal die Nähe zur nächsten Werkstatt im Auge behalten. Zwar hocke ich quasi auf meinen Jeep-Händler, aber wie ich letztens feststellen mußte ist meine zweite Alternative nicht mehr existent und ich müßte 50km in die nächste andere Werkstatt gondeln.

    Er geht gerade so in die fertig Garage, bin froh, dass er keine Piepser hat, sonst hätte ich Tinnitus von den Piepsern

    8| Aber kleine Wrangler ist doch noch kürzer als ein Renegade und der passt mal locker in so einen Standard-Schuhkarton. Jetzt machst Du mir glatt Angst bei meinen Wrangler-Tagträumen. =O

    Das Karten-Problem existiert also nicht nur an Ladestationen.

    Mal abgesehen davon, daß man in Germanien an der Tanke normalerweise mit recht weitverbreiteter EC- oder Kreditkarte löhnen kann: warum muß man so einen Kartenmurks machen und macht nicht einfach einen Kreditkartenschlitz an die Steckdose? Die Amis schaffen es sowas an einem Colaautomaten anzubringen, aber deutsche Stromkonzerne sind mal wieder typisch deutsch umständlich kleinstaatlerisch X(
    Man sollte erwarten, daß eine Regierung, die angeblich E-Autos haben möchte, da mehr hinterher ist. Aber gut, die lässt sich ja auch Schummel-Diesel andrehen ...

    Ich glaube das Problem von Stuttgart und Co ist weniger der Verkehr, der speziell in die Innenstadt möchte, sondern die Berufspendler, die an ihren Arbeitsplatz wollen. Grade in Stuttgart und Umgebung gibt es ja einige große Firmen und wenig Möglichkeiten den Verkehr um die Stadt herum dort hin zu lenken. Selbst wenn das mal alles E-Autos werden ... der Stau und Feinstaub z.B. durch Reifen- und Bremsabrieb bleiben.


    Auch wenn ich von der Deutschen Untergangs Hilfe wenig halte, in einem haben sie Recht: in der Großstädten muß der Verkehr anders organisiert werden, sonst wird es dort nicht wirklich besser.

    Ich stand auch schon mal in der Schweiz mit leerem Tank an der Zapfsäule und konnte kein Benzin tanken, weil die Tanke meine Kreditkarte nicht genommen hat....

    Das passiert mir in den USA öfter, weil die nämlich einen ZIP-Code haben wollen, den man als Europäer nun mal nicht hat. Aber weist du was? Ich geh einfach rein zum Tankwart, der schaltet mich manuell frei oder nimmt sogar sowas esoterisches wie ... Bargeld! Mach das mal an der Ladesäule in der bundesdeutschen Innenstadt.


    Solange ich neben einer besch...eidenen Reichweite auch noch Angst haben muß, daß ich außerhalb meines Stammkiezes nicht mal mehr aufladen kann, solange brauch mir keiner mit Strom zu kommen. Tankstellen nehmen immer (noch) Scheine, wenn ich den Saft einfülle. Und da können die grünen Träumer und Besserwisser noch so lange gegen Diesel, Benzin und Holzvergaser wettern ... die Infrastruktur ist aktuell noch Scheiße und keiner nimmt es in die Hand das mal gescheit zu organisieren. Es wird nur irgendwo mal vom lokalen Stadtwerk eine Säule aufgestellt, wo sich die tollen Politiker für die Zeitung neben ablichten können. Daß der E-Autofahrer, der sich vielleicht aus Hamburg mal dahin verirrt hat, nicht gleich einen Vertrag mit dem E-Werk von Hintertupfingen abschließen möchte für einmal aufladen, das interessiert ja den ökologischen Hipster-Polikter nicht, er hat ja sein Photo für die Lokalpresse.

    Auch wenn das vielleicht(!) das Reichweiten-, Gewichts- und Preisproblem der aktuellen Akkus löst ... frag mal E-Autobesitzer nach ihren lustigen Ladeerlebnissen. Letztens wieder beim Kumpel im Tesla erlebt ... Säule zwar da und tatsächlich frei, aber trotz 4 Karten im Geldbeutel war kein Aufladen möglich weil falscher Anbieter, bzw. nur über eine allgemeine App, wo der Strom soviel kostet, daß Super Plus Benzin dagegen billig wie Leitungswasser wirkt.


    So wird das nichts, liebe Elekto-Lobby, da muß zumindest ein gescheites flächendeckendes Ladenetz her, wo man mit der EC-Karte oder so ein paar Kilo Watt zapfen kann. Oder man verkauft halt gleich Wasserstoff an der Tanke wie Sprit.

    Das mit der Luft aus den Reifen zu lassen kann in manchen fälle auch kontraproduktiv sein, erst recht mit Straßen reifen. Bei sandigen und weichen Böden mag das durchaus stimmen, wobei bei Felsigem scharfkantigem Untergrund, das schon ganz schön anders aussieht, da hast du schneller ein Plattfuß, als das du Pip sagen kannst und da hilf, dann auch kein Pannen Set, wenn die reifen Flanke aufgeschlitzt ist, weil diese dann durch den geringen Luftdruck schön nach außen gedrückt wird.

    Aus Straßenreifen sollte man eh nicht zu viel Luft lassen, damit sie nicht von der Felge springen, außerdem wird die Flanke sonst zuviel durchgewalkt. AT/MT Reifen sind da meist verstärkt. Bringen tuts auch auf Fels was, weniger Luft bedeutet halt mehr Fläche am Boden und mehr Grip.


    Aber mit einem 2 Rad und Straßenreifen wird er eh nicht groß im Fels rumfahren, von daher kann er es mal probieren.

    Ohne Allrad wird es schwer bei Verschränkungen, da ggf. die Antriebsachse entlastet wird oder gar ein Rad frei in der Luft dreht und außer dem Bremseingriff keine Sperre da ist. Wobei ich gar nicht mal weis ob bei 2x4 überhaupt eingegriffen wird. Ich würde auf jeden Fall ein zweites Auto zum rausziehen parat haben, zumal Du sicherlich Straßenreifen hast, in dem Fall kann es helfen ein wenig Luft aus dem Reifen zu lassen. Die Bodenfreiheit sollte allerdings halbwegs ausreichend sein, im Zweifel einweisen lassen.