Beiträge von Dilldappe

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Feiertag?

    Immer wieder interessant zu sehen wie einen die subjektive Wahrnehmung in die Irre führen kann. Der Höhenunterschied beim Renegade ist lt. Datenblatt lediglich +20mm im vergleich zum Cherokee. Zu diesem "Gewinn" ist aber die höhere Bodenfreiheit des Renegade wieder gegenzurechnen, so dass unterm Strich im Innenraum kein rechnerischer Unterschied vorhanden ist. Für ein Schiebedach kann man so ca. 40mm abziehen, das merkt man schon deutlich.

    Sitzhöhe hängt ja nicht nur von den reine Außen(!)maßen ab. Bis auf den GC sagt der Renegade bisher am ehesten meinem Dickschädel zu. Wobei der Wrangler mit Hardtop schon ok ist wenn man den Cowboyhut abzieht.

    Herzlichen Willkommen und immer eine handbreit Luft unterm Boden.


    Da bin ich ja mal gespannt auf einen Bericht vom Profi, inwiefern der Renegade besser im Gelände ist als ein Touran. :)

    Als ich damals den Renny ansehen wollte stand auch ein Cherokee daneben, den ich dann auch mal inspiziert habe. Also reinsetzen, Sitze maximal zurück und nach unten (bei 1,94m in allen Autos Pflichtprogramm) und *bumm* mit dem Kopf gegen das Dach gekommen. Ok, er hatte ein Schiebedach, aber trotzdem. Im Renegade kann ich noch einen Hut tragen (wenn ich mal ins passende Alter komme :D ). Mal ganz abgesehen vom Preis hatte der Indianer schon vom Platz vorne her gegen den Renegaten verloren. Aber da ist er in guter Gesellschaft ... ich hab noch in keinem Audi gesessen wo ich gescheit reingepasst hätte. :rolleyes:

    Es sei mal dahingestellt, inwiefern ein genormtes Verfahren auf dem Prüfstand etwas mit der Realität zu tun haben kann, die Praxis ist eben vielfältig ebenso die Fahrer. Aber wenn es nicht mehr ganz die Fake-News sind wie die aktuellen Werte darf man vermutlich schon zufrieden sein.

    Aktuell wird halt die Sau "Elektro/Hybrid" durchs Dorf getrieben, da haben die Leute eben weniger Lust noch in konventionelle Antriebe zu investieren. Was letzten Endes zählt ist was bei den Abgastests raus kommt, weil davon Besteuerung und Flottenverbrauch abhängen. Und alles was mit Strom fährt wird vom Test bevorzugt und die kleinen Motörchen liefern wohl auch die besseren Werte auf dem Prüfstand. Natürlich fährt kein Mensch wie auf den Prüftstand ...


    Ich denke mir, dass es dem einen oder anderen einfach missfällt, einen Wrangler mit 4-Zylinder fahren zu sollen. Diese Klientel geht zum freien Importeur. Sicher noch mehr als zu Zeiten des Vorgängers, den es auch hier regulär als V6 gab.

    Tja, die Zeiten der dicken Motoren sind in der EU wohl vorbei. Die Hersteller müssen sehen, daß sie die immer strengeren Grenzwerte mit ihren regulären Fahrzeugen einhalten können und die Ami-Antriebe krieg man wohl nicht mehr gescheit angepasst mit vertretbarem Aufwand. Und wenn Mr Trumpeltier nicht America great again machen würde, würden die wohl auch auf der anderen Seite vom großen Teich langsam aussterben, im hippen Kalifornien denkt man da anders als bei den Hillbillies ... äh ... Trumpfans.

    Der Kodiaq mag wie sein kleiner Bruder ja ein solides Auto sein, das können die Tschechen, war schließlich auch mit dem Yeti zufrieden. Aber das sind jetzt die gleichen aufgeblasen und rund gelutschten Kisten wie bei Audi / Seat und all den anderen, die SUFFs im dutzend billiger auf den Markt werfen. Sogar die neuen Landrover werden zu fahrenden Eiern, aber die kommen zumindest noch im Gelände zurecht. :thumbdown:

    Neue sparsamere Motoren (angeblich), bessere Straßeneigenschaften, permanenter Allrad, der Leiterrahmen wurde wohl verstärkt gegen Scheerkräfte, diverser Elektrikschnickschnack und Detailveränderungen, verbessertes Softtop, zukünftig dann wohl auch automatisches Softdach, Hybridmotoren. Ob das 10k wert ist ... keine Ahnung.


    Den permanenten Allrad und die besseren Straßeneigenschaften wären bei mir quasi Pflicht, sonst würde ich gehauen wenn meine bessere Hälfte damit fahren muß als einziges Fahrzeug im Haushalt. ;( :wacko:
    Den JK fand man auf der Straße nicht so besonders ...

    Mit Euro 6b und keine JLs ;)


    Angeblich kommt ab September das funkelnagelneue Modell nach Deutschland mit aktueller Abgasnorm, kein Wunder daß man die alten Schätzchen jetzt noch an den Mann bringen will. Vermutlich hat man die noch beim Auslaufen auf Halde produziert und will sie jetzt los werden.
    Konfiguriert man aktuell einen Wrangler gibts eigentlich nur fertige Auswahl, maximal die Farbe kann man noch aussuchen. Bedeutet wohl soviel wie: die stehen fix und fertig irgendwo bereits rum.


    Sobald JLs tatsächlich bestellbar sind und sogar ausgeliefert werden
    kriegt man die JKs nur schlechter los. Wobei man bei den Preisen für den
    JL vermutlich die ollen JKs doch noch recht gut los werden wird,
    schätze ich mal.

    Preiskampf? Gegen wen? Die G-Klasse von MB? Den gewinnt Jeep sogar noch mit diesen Preisen.
    Preiskampf müssen sie wenn mit ihren SUVs führen, da ist die Konkurrenz groß. Aber den Wrangler ... den wollen die Leute oder eben nicht. Da lässt sich doch gut absahnen.

    Der Fahrzeughersteller meines Vertrauens bietet die "Next Day" Lieferung von Teilen schon seit den 90er Jahren an. Bis 12 Uhr bestellt, am nächsten Morgen da. Nichts ist unmöglich....

    Ach Gottchen, beim Skoda hat ichs schon, daß morgens bei der Werkstattannahme der Meister meinte "Wenn ichs gleich bestelle ist es Mittags da und wir können es heute noch einbauen".


    Bei entsprechender Lagerhaltung ist vieles möglich, aber natürlich lohnt das eher bei großen Herstellern, daß Jeep da nicht immer mitkommt verwundert nicht notwendigerweise.