Beiträge von Dilldappe

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Feiertag?

    Mal ne Frage an die glücklichen Besitzer oder Testfahrer eines JL:


    ich bin über ein Video eines unqalifizierten Testers gestoßen, der behauptete, daß sich der Sahara spürbar besser auf der Straße fährt als der Rubicon, wegen Getriebe etc. Was mich verwundert, da außer den serienmäßigen Reifen doch eigentlich kein Unterscheid sein sollte im Straßenbetrieb. Kann jemand was dazu sagen oder hat der Kerl schlicht Blödsinn erzählt? War so eine typisch YouTube Laberbacke ...

    Was dem Wrangler das Genick bricht ist vermutlich der Baukastenansatz. Abnehmbares Top, abnehmbare Türen ... andere Autos konstruieren heutzutage aus der ganze Karosserie eine Sicherheitszelle. Und in den ausbaubaren und dünnen Alutüren geht wohl auch kein Airbag rein. Die Pickups sehen so aus, als ob sie die heute üblichen dicken Türen haben, eben mit allem was man dann da so einbauen kann. Wie vermutlich auch die G-Klasse.


    Über das Assistentengedöns kann man nun streiten, als ich mal einen Leih-Renny damit hatte hab ich den nervigen Kram erstmal ausgestellt.


    Man muß sich wohl bewußt sein, daß so ein Wrangler andere Prioritäten setzt als normale Autos, und das ist noch mehr als nur die Crashsicherheit (Starrachsen, Vebrauch usw.). Und seine Kaufentscheidung danach treffen. Mit 3 Kindern auf dem Rücksitz würde ich den Hobel wohl auch nicht anschaffen wollen, ebenso wenig als Langstreckenfahrzeug.

    Natürlich hab ich nach gesehen, keine Katze zu sehen. Und Graben war da keiner, mitten in der Stadt, breite Straße mit Bürgersteig und allem. Das Tierchen hätte man sehen müssen wenn es nicht mehr gut zu Fuß gewesen wäre. Und zum Glück war keiner hinter mir bei dem Stunt, normalerweise ist da mehr los. Nach gültiger Rechtsprechung hätte ich das arme Tier überfahren müssen statt Vollbremsung. Im übrigen funktioniert der Bremsassistent im Renny, der ging sofort voll in die Eisen.

    Das kommt halt immer drauf an. Bei einem flachen Auto holt man den Fußgänger eher unten von den Beinen und er fliegt "sanft" auf die Motorhaube. Bei einem höheren erwischt man ihn weiter oben und er fliegt nicht mehr groß auf die Haube, grade bei Kindern. Kann halt schon einen Unterschied machen.


    Dafür sind SUV Kleintierfreundlicher. Mir ist schon mal ne Katze vor den Renny gelaufen und trotz Vollbremsung habe ich sie vermutlich noch knapp erwischt. Aber ich denke mal dank Bodenfreiheit ist nichts passiert, jedenfalls ist die Katze verschwunden und lag nicht auf der Straße rum, habe sie also nicht beschädigt. :/


    Ich denke, mit dem kurzen Wrangler bist Du hier auch eher auf der politisch korrekten Seite. ;)

    Nicht unbedingt, ich wurde schon von den Blockwart-Renter-Nachbarn eines Kumpel angeraunzt, als ich es gewagt habe in der etwas schmaleren Gasse vor ihren Haus zu parken, daß das mit so einem riesigen Auto ja mal gar nicht ginge. Der Renegade hat die Grundfläche eines VW-Golf ... :rolleyes:

    Es war auch der gleiche Händler, aber der Renny wäre nach 18 Monaten mit grade mal 50% vom Ursprungswert angekauft worden und da sind noch nicht mal die Kosten beim Leasingauskauf mitgerechnet, die Anfrage habe ich mir dann gleich geschenkt. Und die 50% sind normal nach Schwacke-Liste ;( :S :/


    Bleibt nur die Rückgabe nach Leasing-Ende und/oder die interne Weiterverwendung des kleinen Renny.

    Somit ist ein Diesel, hier völlig der "falsche" Antrieb, da er bei der geringen Laufleistung mehr "Probleme" als Spass macht.
    Aber, das ist FCA und den anderen anscheinend völlig egal, Hauptsache deren CO2 Flottenbilanz stimmt :(

    Ich kann Dich da an SEAT verweisen, den Ateca bekommt man aktuell als Allradler nur mit dem größten Benziner und DSG. Seinen Bruder aus Tschechien dagegen in 4x4 anscheinend nur als Diesel, dafür aber auch als Schalter ...


    Ich denke aktuell sorgt das WLTP-Chaos dafür, daß noch nicht alle Kombinationen aus Motor, Getriebe und Antrieb zertifiziert wurden, bzw. manche Hersteller räumen bei der Gelegenheit auch ihre Produktpalette auf und bieten nur noch an, was gut lief. Keine Ahnung wie das beim Renny und den Benziner-Allradlern aussah. Wobei man bei der aktuellen Hysterie ja eher Benziner erwarten würde.

    In meinen Augen und vieler anderer macht ein Diesel für den "normalen" Nutzer der Stadt od. Kurzstreckenfahrer, null Sinnn.

    Was heist schon "normaler Nutzer"? Wohnt ja bei weitem nicht jeder in ner öden Großstadt oder fährt nur mal eben umme Ecke um auf die Arbeit zu kommen. Muß halt jeder für sich die Rechnung aufmachen, ab wann ein Diesel lohnt, aber das war schon immer so. Oder die Straßenbahn benutzen, was in Ballungsräumen vermutlich eh schneller geht.


    Generell finde ich es immer ärgerlich, wenn bestimmte Sachen nur für die höchstmögliche Motorisierung in der gehobensten Austattungslinie zu bekommen sind, vorneweg z.B. Allradantrieb. Aber da ist der Renegade in guter Gesellschaft, das ist bei anderen Herstellern eher noch schlimmer.

    Genau das ist die Frage, gleiche Motoren, unteschiedlichen Inspektionsintervalle..Was ich mir höchstens noch vorstellen könnte, wäre :
    - das im Alfa evtl. ein Sensor der das "alter" des Öls mißt, und der Jeep sowas nicht hat.
    Daher geht mann dann lieber kein Risiko ein, und verkürzt den Intervall.
    Auf der anderen Seite, hätte man auch im Heft ergänzen können
    "... bei häufigem einsatz im Gelände, staubiger Gegend, etc. sollte der Ölwechsel alle 15.tsd od. 1* mal im Jahr gemacht werden.."

    Das ist nun nichts ungewöhnliches. Mein Seat Altea mit seinem Diesel mußte seinerzeit alle 20tkm in die Werke, während der baugleiche Golf V mit gleichem Motor nur alle 30tkm mußte. VW hat halt noch irgendwelche Sensoren spendiert, die man dem Seat aus Kosten- (und Image-)Gründen nicht gönnen wollte.

    Bei der Hexen...äh...Wasserprobe muß man auch nix ab ziehen. Im Gegentum: Rad aufpumpen und ins Wasser.
    Aber ja, in dem mysteriösen Fall hier wäre ein Röntgen sicher angebracht, wer weis warum sie das Zeugs reingesprüht haben.


    Schlechter Sitz auf der Felge kann sich über die Zeit ergeben wenn sich Schmutz zwischen Felge und Reifenwand schiebt. Das ganze arbeitet ja während der Fahrt und da kann sowas vorkommen. Sagte zumindest mein Reifenguru und da der Reifen nachher keine Mucken mehr machte glaub ich ihm mal.

    Als ich damals meinen Yeti neu hatte, hab ich den Allrad im ersten Winter nicht gebraucht trotz Berge. Wenig Schnee und ein Räumdienst, der bereits fertig war wenn ich losfuhr. Zwischendrin ist mir der Allrad im Yeti sogar kaputt gegangen und ich habe es nicht mal bemerkt. Von daher für die meisten sicherlich verzichtbar.


    Der Allrad im Renegade mußte schon mehr ran, aber der wird auch durch hohen Schnee und Gelände getrieben.

    Gerade mit DAB wird es im Lokalradio-Bereich erst richtig möglich, mit kleinen Sendern "on Air" zu kommen. Sich in ein Bouquet mit einzukaufen ist wesentlich günstiger, als einen eigenen UKW-Sender zubetreiben.

    Die UKW Masten gehören auch nicht den Sendern, sondern irgendwelchen Betreibern, wo man sich die Frequenz kauft. Im Sommer hätten sie doch fast das Radio eingestellt, weil es Knatsch wegen dieser Mietgeschichte gab. Es gibt Gesellschaften, denen die Masten gehören, Gesellschaften die Sendebänder vermarkten und Radiosender, die diese einkaufen. Alles sehr verwirrend. ?(
    Jedenfalls kannst Du davon ausgehen, daß Dein Radiosender keine eigenen Antennen besitzt.