Beiträge von Dilldappe

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Feiertag?

    Ich denke das ist hauptsächlich dem Preis geschuldet.

    Das ja nun kein Jeep-spezifisches Phänomen. Die meisten SUFFs, die so rumgondeln, sind mitlterweile nur Zweifüßler. Schaut man sich z.B. die VWler an, so gibts dort Allrad auch nur in der gehobenen Austattungs-Preisklasse, manche Modelle haben erst gar kein Allrad. Für die meisten Stadtpflanzen ist das auch eher sinnvoll, selbst bei unseren Hügeln hier muß man sich schon beeilen und vor dem Schneepflug fahren, um mal 4x4 zu brauchen. Wenns denn überhaupt noch mal schneit.

    Also mein MY17 hat definitiv eine und der letzte (neuere) Leihrenni hatte ebenfalls eine. Rastet halt erst richtig ein, wenn man die Tür geöffnet hat. Also Motor aus, Tür (weit) auf und ggf. noch mal am Lenkrad wackeln, dann sollte spür- und hörbar das Lenkrad verriegeln.


    Andererseits weis man ja nie was FCA beim letzten Softwareupdate alles wegoptimiert hat ... :rolleyes:

    Ich habe so ein Paket nicht mit dazu gehabt, aber wenn ich die zu erwartenden Kosten bis zum Austausch des aktuellen Rennis nächstes Jahr hoch rechne mit dem Paket im Konfigurator, dann hätte sich das wohl schon gelohnt über die drei Jahre. Noch dazu, daß man das Paket ja dann mit in die Finanzierung/Leasing packen kann und dann quasi mit abstottert.

    Wenn ich im Speckgürtel einer Großstadt mit gesponsertem ÖPNV wohne kann ich leicht große Reden schwingen. Die meisten Menschen wohnen wohl eher dort, wo ein Bus schon Seltenheitswert hat. Und nein, die wenigsten können sich ein Haus in Großstädten leisten (heutzutage schon mal gar nicht) und haben auch andere Verpflichtungen jenseits der Arbeit. Und wegen einer Stelle, die vielleicht schon nächstes Jahr nicht mehr ist, verkauft man nicht eben mal sein Haus, reist die Kinder aus der Umgebung und läßt den Partner ebenfalls seine Stelle kündigen in der Hoffnung was neues zu finden. Als ob die Leute freiwillig jeden Tag so weit fahren. :rolleyes:

    Bis jetzt bin ich tatsächlich mit normalen Sommerreifen durchs Gelände gekommen, von daher solltest Du vielleicht überlegen wie oft und wie tief Du durch den Matsch zu wühlen gedenkst.


    Was Laufleistung auf der Straße angeht sollte man bedenken, daß ATs vermutlicher ein eher weicheres Gummi haben und sich schneller abfahren als Sommerreifen, aber das hängt auch immer stark von Fabrikat ab und ein ATler hat ja auch wahrscheinlich ein tieferes Profil als ein normaler Straßenpneu.


    Auch die AT Reifen sind für Geschwindigkeiten > 180 zugelassen, von daher sollte man bei vernünftiger Fahrweise keinen großartigen Sicherheitsverlust befürchten müssen. Wenn man bei Regen Rally fährt mag das relevant werden. Lauter dürften sie auf jeden Fall sein, das ist das Gleiche wie bei Winterreifen ... grobe Stollen machen mehr Krach.


    Und ach ja: Reifen sind die falsche Stelle zum Geld sparen. Deine einzige Verbindung zum Erdboden besteht aus 4 kleinen Gummiflächen, die sämtlich Kräfte übertragen müssen, sei es Bremsen, beschleunigen, Kurven ... lohnen sich da 20 gesparte Euro?

    bin letztens mal in einem BMW x3 mitgefahren der war Qualitativ vom eindruck auf den ersten blick wesentlich besser vor allem im Innenraum auch vom Geräusch her beim fahren aber der kostete auch bei nahezu gleicher Ausstattung auch über das Doppelte von meinem

    Ich habe mich vor Jahren mal in den damals neuen X3 gesetzt. Nachdem mich der Gurt zu strangulieren drohte wollte ich die Gurthöhenverstellung passend einstellen ... Fehlanzeige. Der sündhafte teuere BMW hat so ein simples Ding nicht, was in jedem popeligen Skoda oder sonst was schlichtweg Serie ist. Und wie ich letztens gehört habe gibts das in Bayern heute immer noch nicht, trotz Mondpreisen. Premium eben ...

    Der Qualitätsanspruch ist auch manchmal nicht dem Produkt angemessen.


    Vor ein paar Wochen geisterte ein Bericht durch die Medien, daß ein ingolstädter Handwerker keine Ingenieure von Audi mehr als Kunden an nimmt. Der Grund: die schlauen Herren kommen mit völlig überzogenen Qualitätsansprüchen daher, die sie aus ihrem Laden vielleicht gegenüber ihrem Zulieferer an den Tag legen, die aber bei Fliesen auf dem Balkon völlig fehl am Platz sind, weil nun mal am Bau andere Toleranzen gelten als im Auto.


    Bezogen aufs Auto kann man da sagen, daß für etwas, das hohen mechanischen und thermischen Belastungen ausgesetzt ist, eben etwas andere Kriterien gelten als für ein iPad. Dafür macht das iPad halt auch schlapp unter 0 und über 35 Grad und geht kaputt wenn es 30cm vom Stuhl auf Fliesen fällt.


    Von daher ist man, auch im Interesse seines Blutdrucks, gut beraten sich zu überlegen, über welchen (vermeintlichen) Mangel man sich aufregt und eine Welle schiebt. Klar, funktionieren muß ein Gerät wie vorgesehen, aber 1mm mehr Spaltmaß am Kotflügel oder mal ein Knarzer sind kein Weltuntergang, erst wenns extremer wird.

    @smokeybear: Absolut Deiner Meinung. Es gibt Leute die ihr Auto einfach lieben und deshalb sehr vieles in Kauf nehmen.

    Es kommt ja auch immer drauf an wen's erwischt. Hier gibt es den einen oder anderen, der schon etwas mehr Sch*** am Hacken hatte. Das Automatikgetriebe im Zusammenhang mit dem Benziner, Verbräuche beim Benziner, das große uConnect Drama ... man findet da schon Dauerbrenner, die einige Leute ärgern. Hätte ich mich das betroffen wäre ich auch sicherlich weniger entspannt.


    Und nicht zuletzt gibt's den persönlichen Wohlfühlfaktor ... manchmal macht eben die fehleranfällige Karre doch mehr Spaß als der fast perfekte aber seelenlose Konkurrent. ;)

    Na ja, nichts ist perfekt und mein Blutdruck ist auch ohne Auto bereits zu hoch. :/


    Mein 3er BMW damals mußte mit der Kilometerleistung des Renegades bereits in die Werkstatt, weil die Lenkstangen ausgeschlagen waren. Und hatte einen defekten Luftmengenmesser. Soviel zu deutschen "Premium-Marken" ||
    Der Yeti hatte 2x einen durchgescheuerten Kabelbaum am Lenkrad und einmal auf der Fahrerseite bis zur Hintertür. Dazu einen defekten Klimakompressor, eine defekte Steuerung für die Lamellenkupplung des Allradantriebs (und nach wenigen Wochen ist bereits jemand hinten reingefahren, aber dafür kann das Auto ja nichts).


    Im Vergleich dazu ist der Jeep völlig unkompliziert, nichts was nicht bei einer Inspektion oder Räderwechsel nebenbei zu erledigen gewesen wäre.

    Gesetzlich relevant ist eh nur die Schneeflocke mit den Bergen, außer der Reifen wurde vor 2018 hergestellt, dann darf er noch bis 2024 in den Schnee.
    Ohne dat Ding ist es kein offizieller Winterreifen, egal was der Reifen nun wirklich kann, das ist dem Herrn Wachtmeister und deiner Versicherung im Fall der Fälle egal.