Beiträge von Dilldappe

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Feiertag?

    Dilldappe hat aber nicht ganz Unrecht, wenn er auf die Bezahlbarkeit hinweist.
    Wenn ich mir ein E-Auto konfiguriere, das ähnliche Anforderungen wie der Compass erfüllt, durchbreche ich locker die 60k€-Schallmauer (und da bin ich nicht mal sehr anspruchsvoll). Das kann ich auch nicht mal so eben aus dem Ärmel schütteln und die Prämie musst du ja auch erstmal vorstrecken, bevor sie dir der Staat wieder zurück gibt. Hier fehlt ganz einfach das Angebot an Gebrauchten und Jahreswagen wie bei den Verbrennern.

    Jain.


    Wollte ich den Renegade durch einen vergleichbaren e-Neuwagen ersetzen, dann wäre der Kona durchaus im Rennen. Rechnet man mal Steuern, Versicherung, Wartung und Verbrauch über die Nutzungsdauer würde sich wohl der höhere Preis rechnen gegenüber einem neuen Renegade.


    Aber in der Preisliga wird nicht gespielt. Der Gedanke war ein paar Nummern kleiner einzusteigen, sagen wir mal so Fiat 500. Der 500e würde sich mit den Kosten gegenüber seinem Mild-Hybrid Bruder durchaus rentieren ... aaaaber: in dieser Klasse haut eben voll das Reichweitenthema rein, das beim Kona kein Problem darstellt. Da muß man stark anzweifeln, daß die geforderten 200km auf der Autobahn tatsächlich geschafft werden. Und das gegen die Benzinvariante, die mal eben mit einem Tank 500-600km schafft (wenn man Fiat glauben mag). Und der Fiat 500e ist da schon in der Fliegengewichtsklasse recht gut aufgestellt.


    Davon daß man natürlich einfach einen gebrauchten Brennbrummer für weniger Geld erwerben kann brauchen wir gar nicht anfangen. Der Gebrauchtwagenmarkt für e-Autos gibt nicht so wirklich was her. Da wollen sie einem gebrauchte Teslas zu Preisen andrehen, die Elon Musk für einen neuen verlangt =O


    Es wohl tatsächlich so: e-Auto Fahren ist immer noch für Reiche, die sich die guten Autos leisten können oder wollen, oder hartgesottene Fans.
    Ich bin mal gespannt, im Bekanntenkreis wollen sich einige einen kleineren Elektrokarren anschaffen ... mal sehen wann die merken daß Reichweite außerhalb der Stadt sehr wohl ein Thema ist. Da sind dann so Leute bei die gerne bis nach Hamburg durchfahren ... am Stück :rolleyes:

    Nun, der Kona ist sicherlich nicht schlecht und läßt mit dem großen Akku auch nichts zu wünschen übrig. Dummerweise sprengt er aber das Budget für seinen geplanten Einsatzzweck. Ich kann keine lustigen Firmentricks anwenden sondern muß das aus eigener Tasche löhnen. Ebensowenig habe ich Solar auf dem Dach. Kurz und gut, bis evtl. eine neue Generation bezahlbarer Autos mit brauchbarer Reichweite auftaucht ist das Thema erstmal durch.

    Es ist schon irgendwie ärgerlich, daß es an kleinen bezahlbaren Flitzern mangelt. Was aktuell angeboten wird ist alles mehr oder weniger Stadtautos. Für die mag es ja Verwendung geben ... in der Stadt.


    Werde am Wochenende mal einen Blick auf den Hyundai Kona werfe, der macht einen guten Eindruck. Aber das Preisschild ... =O


    Danke und Grüße vom
    Trailhaker, der anscheinend eine "Umweltsau" fährt

    Wir fahren alle eine Umweltsau oder glaubt jemand ernsthaft, daß Autos oder auch nur Stahl auf Bäumen wachsen? Die größte Umweltsünde ist schon die Herstellung an sich, über den weiteren Betrieb kann man sich lange die Köpfe einschlagen. Nur soviel: Ölförderung, Transport, Raffinierung usw. passiert auch nicht einfach so.
    Inwiefern bestimme Antriebskonzepte zu gewissen Fahrprofilen passen ist oft fraglich.


    Aber letzten Endes fahren wir hier alle Autos die nicht eben für ihre Sparsamkeit bekennt sind ...

    Danke @Dilldappe, das war ein guter und wahrer Beitrag angesichts des gefährlichen Halbwissens, was sich hier so langsam breit zu machen scheint.

    Na ja, wird allgemein viel Zeug erzählt. Von Leuten die grundsätzlich gegen alles außer einem V8 sind. Und andererseits wird einem auf schönen Hochglanzprospekten das Blaue vom Himmel runter versprochen.


    Nachdem ich grade Recherche betreibe zum dem Thema muß ich sagen: elektrisch, bezahlbarer Kleinwagen und halbwegs Reichweite geht einfach nicht zusammen. Selbst bei gestandenen altbekannten Autos wie dem Zoe wird man bei genauerer Betrachtung sehr schnell auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Zwar versprechen sie einem 375km Reichweite, bemüht man aber deren eigenen Rechner und stellt statt 50kmh Stadtverkehr bei 20 Grad im Sparmodus stattdessen 110kmh Autobahn bei 5 Grad mit Heizung ein, dann werden auf einmal 177km draus. Bedenkt man, daß man ja nicht den Akku bis 0% fahren möchte komme ich so auf 150km effektive Reichweite bei aktuellem Wetter, und damit kann ich noch nicht mal die Schwägerin besuchen und wieder zurück fahren, damit kann ich mirs dann auch sparen wenn ich selbst dafür doch wieder den Wrangler anwerfe. Für mehr Reichweite muß es einfach eine Klasse größer sein, damit kommt man dann zurecht ... für 10.000 Flocken mehr. Und bereits die kleinen E-Flitzer sind schon kein Schnapper im Vergleich zu ihren Benzin-Brüdern. Mal davon abgesehen, daß ja Vater Staat fast ein Drittel(!) bei einem Zoe oder Fiat 500e dazu schießt!
    Aktuell sehe ich einfach nichts wo sich Kosten und Nutzwert aufwiegen, ich fahre nun mal nicht nur lustig durch die Stadt. Es geht ja noch nicht mal um die viel beschworene Urlaubsfahrt an die Nordsee, da kann ich gemütlich mal ein Päuschen einlegen. Sondern um Aktionsradius im Alltag und da will ich nicht schon in Köln wieder den Stecker reinstecken müssen nur um wieder nach Hause kommen zu können. Und ohne gleich einen Tesla fahren zu müssen.


    Alle Nase lang werden einem neue Akkus mit doppelter Leistung bei halben Preis versprochen, sehe tue ich mal aktuell noch keine.


    Schade eigentlich, dabei fände ich so einen Flitzer ja durchaus schick.

    War jetzt gestern da. Man muß sagen das Gelände lebt ... Teile waren weggebaggert, anderswo langen neue Sand- oder Steinhaufen im Weg, dafür gab es andere neue Möglichkeiten.
    Aufgrund der Matschigkeit hätten Rennies wohl noch weniger Spaß gehabt. Inwiefern die neuen Stellen für euch geeignet sind müßt Ihr dann wohl mal selbst in Augenschein nehmen, mit meinem Limited wär ich da nur mit Bauschmerzen lang. Die Grube hab ich mir diesmal geschenkt bei dem Dauerregen der letzten Tage, vor allem weil sie auch schon einen Pickup am rausziehen waren. ;) An anderen Stellen war schon sehr schlammig, so daß ich dann aufgegeben habe.


    Wer schon immer mal sein Auto im See versenken wollte: ich hab einen gefunden, bin aber wohlweislich nicht rein gefahren. :D


    Hier ging es mir um eins:
    Es werden Behauptungen aufgestellt um ein Thema gut/schlecht zu reden und das steht dann so im Raum und wird weitergetragen.
    Ich möchte hier etwas "Butter bei die Fische" haben um eine Aussage bewerten zu können, sonst redet man sich faktenfrei nur die Köpfe heiß.

    Ich vermute mal er bezieht sich auf die Berichte in letzter Zeit, wo einige dubiose Autohäuser es als Geschäftsmodell erhoben haben, daß du ein halbes Jahr kostenlos einen Tesla fahren kannst.
    Der Trick funktioniert so: der Händler stellt dir den Tesla hin für die Kosten der Förderung, du beantragst diese und hast damit also keine Kosten und nach einem halben Jahr, wenn die Mindesthaltdauer für die Förderung abgelaufen ist, geht der Tesla zurück und der Händler verkloppt die Karre als jungen Gebrauchten nach Dänemark. Du hattest ein halbes Jahr einen Tesla für lau, der Händler streicht sich die Förderung ein und macht noch etwas Gewinn, weil Autos in Dänemark einen höheren Preis erzielen als hier.
    Das ganze nicht in dem Sinne illegal, aber halt auch nicht Sinn der Förderung mit unseren Steuergeldern. Wird aber in absehbarer Zeit auch nicht mehr funktionieren, da die Mindesthaltdauer auf ein Jahr steigen soll.


    Von 90% der E-Autos kann allerdings keine Rede sein nur weil ein paar windige Händler ein halbseidenes Geschäftsmodell aufziehen :rolleyes:


    Daß viele Firmenwagen jetzt Plugin-Hybride sind, weil a) steuerlich bevorzugt und b) Diesel immer seltener werden, ist nun keine neue Erkenntnis, ebenso wenig daß einige dieser Neustromer nie eine Steckdose zu Gesicht bekommen, weil der Fahrer im Grunde gar kein E-Auto wollte und keinen Bock hat und die Firma eh die Tankkarte sponsert während die Steckdose zu Hause ja aus eigener Tasche bezahlt werden müßte. Das sind halt die Auswirkungen solcher Programme. Über genaue Zahlen wird man aber auch da nur spekulieren können.

    Kommt schon hin, je nach dem. Hängt natürlich von den Winterreifen ab, wie lange man am Stück fährt und der Motor warm ist, wie kalt es wirklich ist ...
    Hatte schon Saisons, wo man es fast nicht gemerkt hat, und dann wieder einen ganzen Liter mehr von dem Stoff verbrannt.

    warum braucht er im Ausland weniger ? :1f609:

    Weil die da so komische Schilder stehen haben wo 100 drauf steht. Und außerdem können sich z.B. die Holländer keine Berge leisten, die man hoch fahren müßte.
    Außerdem hängt der Verbrauch auch ziemlich davon ab ob der Motor warm ist. Auf wirklichen langen Strecken geht da noch ein halbes Literchen oder mehr runter wenn das Auto den ganzen Tag nicht kalt wird.

    Der Privatmann in der Platte ist mir mal egal, ich könnte mir ne Wallbox ans Haus tackern. Aber ich brauch halt eine gewisse Reichweite, sonst macht das alles keinen Sinn und wenn ich dann statt dem E-Auto doch wieder dauernd den Wrangler aus der Garage hole weil ich sonst die Krise kriege ist auch nichts gewonnen, dann kanns ich auch gleich bleiben lassen und das Geld für den erhöhten Verschleiß vom Rubicon verwenden ... :wacko: