Beiträge von The Black Indian

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Feiertag?

    Da kann ich dir nur bedingt Recht geben. Bei der Zertifizierung wird der Ist-Stand mit dem Soll-Stand verglichen. So weit so gut. Dennoch sollte (muss) jedes QMS das Element kontinuierliche Verbesserung (kurz KVP) beinhalten. Sollte ich zu einem Lieferanten kommen und die tollen Schaukästen zeigen immer gleich(schlechte) Werte, dann stimmt was nicht im System.
    Meiner Meinung nach ist in allen Systemen der menschliche Faktor das größte Problem. Zum einen werden die Systeme und Produkte immer komplexer sodass wir gar nicht mehr alles Fehlermöglichkeiten vernünftig ermitteln und bewerten können. Und zum anderen ist der Mensch teilweise nicht Willens ist, notwendige Veränderungen einzuhalten. Bei Prozessänderungen sehe ich oft nach 3 - 6 Monaten einen Gras-Effekt. Nach dem platttreten richtet es sich wieder auf.
    Nun sollten wir aber das Thema nicht zu tiefgreifen analysieren und diskutieren.
    Ich wollte hier nur mal mein Berufsstand in Schutz nehmen ;)
    Grüße Dietmar

    Das Hauptproblem ist, dass zwar ein Zertifikat gewollt ist aber man an den Ressourcen spart welche die gewonnen Information auch in Verbesserungen umsetzt. Da spielt dann vielleicht auch der Kostendruck mit hinein. Ich sehe das immer wieder. Verbesserungen müssen sich immer innerhalb von wenigen Monaten wenn nicht sogar Wochen rechnen. ich darf aber keinen der MA aus der Linie nehmen um an sinnvollen Verbesserungen zu arbeiten (dann ist er nicht produktiv und verursacht nur Kosten!!!). So bekommt dann er QM die Aufgabe "mach mal was damit es besser wird" und ohne Unterstützung aus der Linie hat der keine Chance. Richtige Verbesserungsprojekte kosten Zeit und Geld , dennoch kann man langfristig die Qualität erhöhen, die Kundenzufriedenheit steigern und sogar Marktanteile gewinnen.


    Aber wie gesagt dies ist ein langsamer Weg, der manchmal auch Rückschläge mit sich bringt, sich aber auch richtig lohnen kann. Ich hatte damals auch meinen Bekannten gefragt, willst Du das Zertifikat oder willst Du Verbesserungen. Er hat sich für das 2 entschieden und hat neben der Verbesserung auch gleich das Zertifikat mitbekommen.


    Vorsicht Kollege. Die Sprüche bezüglich ISO 9001 und hier erwähnte Preismodelle kann ich nicht akzeptieren. Seit 1995 arbeite ich Im Qualitätsmanagement und habe die Entwicklung der 9001 nun über 20 Jahre miterlebt. In der Automobilindustrie ist die ISO 9001 nur eine Kleinigkeit. Hier gibt es ganz andere Q-Normen. Ein QM System nach ISO 9001 knechtet niemanden. Besonders mit der 2015-Version ist wieder ein wenig mehr operationelle Praxis hinzugekommen und Bürokratie abgebaut worden.Wenn man ein QM-System vernünftig betreibt, gibt es sowohl ein Mehrwert für den Kunden wie auch für die eigenen Organisation. Das arbeiten nach Schema F wird nirgends gefordert (höchstens von schlechten doch überbezahlten Beratern) auch wird nirgends die Flexibilität und Innovation gebremst. Solche Behauptungen sind unsinnig und gehen mir echt auf den Wecker.
    Als ich einem Bekannten geholfen habe für sein 20 Mann Unternehmen die ISO 9001 Zertifizierung zu bekommen haben wir ein Prozesshandbuch erarbeitet welches gerade neuen und noch nicht angelernten MA geholfen hat sich in den Abläufen zurecht zu finden. Während der Entwicklung dieses Handbuch haben wir Prozesse drastisch kürzen und den Formalismus einschränken können. Kontrollen gab es weniger und nur noch an zwingend notwendigen Stellen. Ein positiver Effekt war, dass MA nicht mehr 12 Stunden chaotisch versucht haben die Aufträge zu bearbeiten. Nein, man hatte während des 8 Stunden Tages sogar Zeit mal 15 min mit den Mitarbeitern eine Feedbackrunde durchzuführen. Die Zertifizierung war weit aus billiger und richtet sich nach der Anzahl der MA in einem Unternehmen (Die 50000 € sind vollkommen aus der Luft gegriffen).


    Ich gebe Dir Recht wenn Du den Missbrauch der Norm und das chronische Bescheißen einiger ISO 9001 zertifizierter Unternehmen anprangerst, aber nicht ist nun mal perfekt auch keine Qualitätsnorm. Im Grunde muss sich jeder an seine Nase packen. Fährst Du immer genau das was erlaubt ist, wie sieht es mit dem Reißverschlussverfahren an Baustellen aus, wann bist Du das letzte mal bei Gelb über die Ampel gefahren. Wir leben nun mal in einer Welt wo das "ICH" das wichtigste ist und dann kommt erst mal nix und dann erst die anderen. Warum sollten Unternehmen anders agieren.
    Ich brauch eine ISO Zertifizierung dann kauf ich sie eben und den Fachmann der sie aushebelt gleich mit. Das Zertifikat kommt aber nichts wird besser. Die MA verstehen die Welt nicht mehr und so kommen dann Vorurteile zustande.

    Also jetzt mal keinen Stress. Im Fahrsicherheitszentrum kann man ein normales Fahrtraining machen oder ein spezielles Offroad Training. Mann kann auch beides zusammen machen wobei es dann von 8:30 bis 18:30 ein ganzen Tag dauert. Die Einzeltrainig dauern ein halben Tag. Was ich dort vor Ort gesehen habe, war schon ein gutes und verantwortungsvoll durchgeführtes Training wo die Chance auf Schrott schon sehr gering ist.
    Ich hätte da schon Lust zu aber mir wär die Zeit beim Jeep Treffen mit Euch zu Schade um einen ganzen Tag dort zu verbringen.

    Ich bin ein bisschen neidisch auf die BB Gruppe. Wenn Berlin nicht sp weit weg wäre :cry: , würde ich auch kommen. Warscheinlich flieg ich aber Sonntag nach Baku und da passt ein 1000km Trip nicht ganz rein.
    Trozdem freue ich mich über Euer Engagement. Toll auch das Ihr auch beim NRW-Treffen dabei seit und schon fleißig bucht. :beifall:
    Grüße Dietmar

    Rauchzeichen Nr. 4: Anreise mit dem Planwagen:


    Direkt vor meinem Wigwam gibt es eine Platz wo mal Planwagen abstellen kann. Wer also damit anreisen möchte und kein Hotel braucht bitte hier schauen:


    http://stellplatz.info/wohnmob…atz-an-der-motte-in-alpen. (nur mit eigener Wasserversorgung)


    Ein weiterer Stellplatz ist hier:
    http://stellplatz.info/wohnmobilstellplatz/wohnmobilstellplatz-am-panoramabad-pappelsee#Übersicht
    oder hier:
    http://stellplatz.info/wohnmob…tz-an-der-dingdener-heide


    Da ich aber von Reisen mit dem Planwagen keine Ahnung habe, kann ich keine Aussagen bzgl. Qualität... treffen.



    Grüße
    Dietmar

    Hallo Stammesbrüder,
    bzgl. der geplanten Offroad-Strecke hab ich Euch ja schon ausgiebig informiert. Alternativ (und wirklich nur wenn ein großes Interesse da ist) könnte man ein Offroad / Onnroad Sicherheitstraining machen. Es ist sehr interessant kostet aber eine Menge Euro-Felle. Ich hab mir vor Ort mal die Anlage angeschaut und der Offroad-Bereich ist auch für alle Normalos fahrbar. Die Trainer sind gut ausgebildet und kennen sich auch mit Jeeps gut aus. Ich werde mal ein Bild der Anlage und eine Umfrage hier einstellen um mal Eure Meinung dazu zu erfragen.


    Gruß Dietmar


    PS: Sollte wir auf diesen Programpunkt verzichten (was ich gut verstehen kann) wäre dennoch interessant zu sehen ob jemand zu einem anderen Zeitpunkt mal Lust hat, dort den Tag zu verbringen.