4WD Lock

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Feiertag?
  • Hallo zusammen!
    Ich kann nicht wirklich behaupten, alle Möglichkeiten des Rennis bereits erkundet bzw. verstanden zu haben. Eines der Mysterien ist der Allradantrieb.


    In der Stellung AUTO holt sich meines Wissens der Jeep den passenden Antriebsmodus je nach Untergrund selbst. Weshalb gibt es dann das Stellrad mit verschiedenen Auswahlmöglichkeiten? Nice to have, OK.
    Aber wann wählt man einen manuellen Modus? Und was ist mit 4WD Lock?
    Um überhaupt mal Allrad zu fahren habe ich neulich auf feuchter schmaler Straße, die auch noch engkurvig bergauf führte, 4WD Lock gedrückt. Ich empfand das neue Fahrgefühl als recht angenehm, aber der Lärmpegel stieg im Innenraum doch deutlich an. Wahrscheinlich muß dieser Antriebsstrang auch noch eingefahren werden?


    Als jahrzehtelanger Fronttriebler freue ich mich auf Eure Tipps und Erfahrungen.


    Danke,
    Conrad

  • Hi,
    wenn die Bedienungsanleitung nicht lügt, wird bei 4 WD lock der Drehzahlausgleich des Mitteldiffs gesperrt. Der Untergrund muss daher ausreichend rutschig sein, um Schlupf zu ermöglichen. Wird Schlupf nicht ermöglicht, verschleisst das Mittelstück extrem schnell. Also obacht. ;)
    Grüßle


    Achso, die restlichen Programme wählt man dem Untergrund entsprechend, ich fahre das Winterprogramm auch bei Regen, damit das gequietsche der Vorderräder beim Anfahren vermieden wird.

    Ex: Jeep Cherokee Trailhawk, Mercedes Benz GL 350d, Mercedes Benz E 200 T, Mercedes Benz 190E

    Einmal editiert, zuletzt von Karl May ()

  • Den 4WD lock ist die von mir am meisten benutzte Allradeinstellung, kann aber nicht in allen Geschwindigkeitsbereichen aktiviert/ deaktiviert werden (nur bis 120 km/h, darüber lässt sich der Allrad nicht Ein- oder Ausschalten). Aquaplaning, Gefahr von Eis, Schneefall (ohne gänzlich bedeckte Fahrbahn) Laub usw. sind die Strassenverhältnisse, bei denen ich den Allrad benutze. Der Benzinverbrauch steigt dabei (beim Trailhawk) um ca. 1Liter.
    Die anderen Modi sind meiner Ansicht nach nur Hinweise und ausprobieren hilft. So habe ich bei unserem Renegadetreffen im Schwarzwald und festgefahren im Tiefschnee im Modus Rock die besseren Ergebnisse erzielt, als im Modus Schnee. Dafür hat der Modus Schnee mir in einer sumpfigen Wiese aus dem Schlamassel geholfen, während ich bei Moud nicht vom Fleck kam...

    Renegade Trailhawk, fast alle Paks inkl. AHK, Rückfahrkamera,Glaspanoramadach aber ohne Einparkhilfe, Beats und Leder. Farbe: Anvil.

  • In den verschiedenen Select Terrain Modi werden verschiedene Assistenzprogramme ganz oder teilweise deaktiviert, das [definition=1,0]ABS[/definition] z.b. regelt anders und die Kraftverteilung auf Vorder- und Hinterachse wird %ual gelockt (also z.b. 20% vorn und 80% hinten/ die %Angabe ist nur ein Beispiel, kein Plan auf welchem Programm wieviel % wohin gelockt werden) während bei 4WD LOCK 100% auf alle Räder gegeben wird wenn ich mich nicht täusche.

  • Also die Diff sperre sollte man nicht unbedingt aktivieren wenn ausreichend grip vorhanden ist ( z.b. Asphalt). Da dann beide Räder starr verbunden sind kann bei Kurvenfahrt der Drehzahlunterschied nicht ausgeglichen werden und das innenliegende Rad "rubbelt" im Extremfall. Daher das erhöhte Geräusch. Besonders krass ist dies bei Fahrzeugen mit sperrbarem Diff an der Vorderachse. Dann spürt man die die Kraftwirkung deutlich in der Lenkung.


    Was die einzelnen Modi genau machen ist in der BA beschrieben.
    Bei Starkregen oder schmieriger Fahrbahn bin ich im snow mode ganz gut gefahren. Da wird im 2ten Gang im 4WD angefahren und sanfter geschaltet.

    Wrangler JK Rubicon ++ Mojave Sand ++ MY2016 ++ 2.8 CRD ++ aAHK ++ Radar Renegade AT5 285/70 R17
    Cherokee Trailhawk ++ Brilliant Black ++ Raucherpaket ++ MY2014 ++ 3.2l V6 ++ innerorts / außerorts / kombiniert: 10,7/10,7/10,7 l /100km, 223kg CO2/ km

  • Hallo zusammen,


    ich wollte auch schon einen solchen Thread erstellen, denn eine besonders gute Dokumentation des Allradsystems bietet die Bedienungsanleitung nicht gerade. Was ich noch gefunden habe, sind 2 Videos von Jeep zum Active Drive und Active Drive Low:


    https://www.youtube.com/watch?…SSrvKzLY7wxo4zsxAdvdDyE8w


    https://www.youtube.com/watch?…7wxo4zsxAdvdDyE8w&index=2



    Gibt auch welche für den Cherokee, aber die Systeme scheinen sehr ähnlich bis gleich zu sein.


    Die unterschiedlichen Modi stellen Allradsystem und Assistenzsysteme auf bestimmte Bedingungen ein, klar. 4WD Lock (nicht Low!) verstehe ich einfach so, dass das Entkoppeln der Hinterachse deaktiviert wird, sprich man fährt permanent mit Allrad. Dass da ein Differential gesperrt wird, les ich da nicht raus. Wäre aber auch eine Frage gewesen, ob es theoretisch schädlich wäre, ständig mit 4WD Lock zu fahren (warum auch immer man das wollte). Das Handbuch warnt jedoch nicht davor.


    Auch interessieren würde mich mal, welche Bedingungen im Auto-Modus zum Zuschalten der Hinterachse führen. Ein bisschen was wird in dem Video ja erkärt (Steigungen, niedrige Temperaturen...), aber wäre schon gut zu wissen, welche Parameter da alles reinspielen.


    4WD Lock habe ich bisher nur verwendet, wenn ich durch den Wald gefahren bin und gestern/heute auf verschneiten Straßen.


    Gruß
    Tobias

  • Beim Offroadfahren über Kuppen mit Schlamm und losem Geröll habe ich mit der Einstellung "Mud" die besten Erfahrungen gemacht. Dabei wird 4wd lock automatisch aktiviert und das [definition=1,0]ABS[/definition] wird ausgeschaltet. Bisher ist mir noch keine Situation untergekommen, wo ich low aktivieren musste, auch nicht am Steilhang. Der 170 PS Diesel hat wirklich gut Drehmoment und zieht gleichmäßig durch.

  • Also ob bei 4WD lock das Dif. teilweise oder ganz gesperrt wird, will ich schon genau wissen. Ich will ja nicht den Antrieb ruinieren! Ich hab das auch so verstanden, dass dieser Modus einfach einem permanenten 4WD entspricht.
    Ich werde mal meine Werkstatt anschreiben.

    Renegade Trailhawk, fast alle Paks inkl. AHK, Rückfahrkamera,Glaspanoramadach aber ohne Einparkhilfe, Beats und Leder. Farbe: Anvil.

  • Bisher ist mir noch keine Situation untergekommen, wo ich low aktivieren musste, auch nicht am Steilhang. Der 170 PS Diesel hat wirklich gut Drehmoment und zieht gleichmäßig durch.


    Na ja, 4WD low brauche ich regelmässig. Steile unbefestigte Bergstrasse, tief ausgewaschene Fahrrinne, grosse Steine und Querrinnen (Zufahrt zu einer Alphütte, normalerweise nur mit einem Traktor zu befahren, bin halt Schweizer). Da würde es mich ohne Untersetzung ganz schön durchschütteln und das Fahrzeug wäre kaum kontrollierbar ( noch dazu mit Bergschuhen auf dem Gaspedal). Mit "Rock" und low langsam, stetig und sicher! Und auch mit Anhänger quer durch den Wald geht ohne Untersetzung nichts...

    Renegade Trailhawk, fast alle Paks inkl. AHK, Rückfahrkamera,Glaspanoramadach aber ohne Einparkhilfe, Beats und Leder. Farbe: Anvil.

  • Wobei dieses 4WD Low beim Renegade ja auch so ein kleines Mysterium ist. Hab gelesen das soll gar keine richtige Untersetzung sein, sondern einfach nur ein kürzer übersetzter 1. Gang bei den entsprechenden Modellen, und die Automatik hält quasi den 1. Gang fest?


    Ist auch echt ein Durcheinander mit dne zig verschiedenen Systemen bei Jeep...


    Gruß
    Tobias

  • Ich sehe gerade in den Handbüchern, dass "lock" beim Cherokee und beim Renegade unterschiedliche Bedeutung hat:
    Beim Cherokee heißt "rear lock" gesperrtes Hinterachs-Differential, bei Renegade heißt "4WD lock" manuelle Zuschaltung des Allradantriebs im mode "Auto". In den anderen modes ist 4WD automatisch zugeschaltet.
    D.h. eine explizite Diff-Sperre gibts beim Renegade offenbar gar nicht.

    Wrangler JK Rubicon ++ Mojave Sand ++ MY2016 ++ 2.8 CRD ++ aAHK ++ Radar Renegade AT5 285/70 R17
    Cherokee Trailhawk ++ Brilliant Black ++ Raucherpaket ++ MY2014 ++ 3.2l V6 ++ innerorts / außerorts / kombiniert: 10,7/10,7/10,7 l /100km, 223kg CO2/ km

  • Hi,
    Blackhawk hat Recht. Ich bitte die Verwirrung zu entschuldigen. 4WD lock bedeutet lediglich, den Allrad permanent zuzuschalten. Eine Sperre wie bei den TH gibt es bei den Renegades nicht. Sorry.
    :(

    Ex: Jeep Cherokee Trailhawk, Mercedes Benz GL 350d, Mercedes Benz E 200 T, Mercedes Benz 190E

  • Klar, ist bekannt...Ich wollte nur darauf hinweisen, dass ein "zuschalten" bei anderen Fahrmodi als "Auto" ohne weiteres Zutun erfolgt. Low ist wirklich auch nur ein festhalten im ersten Gang und wohl nur bei extremen Steigungen oder bei geforderter "extremer Langsamkeit", z.B. wenn man jemanden freischleppen will notwendig..


    Den Renegade im Gelände zu bewegen macht aber auch ohne "echte" Sperren Spaß und man kann an vielen Starrachsfahrern und Blattfederspezialisten dran bleiben.

    gesendet von Pete

    My Omaha Orange
    new-jeep-forum.de/gallery/image/1065/
    Jeep Renegade Trailhawk 2,0 D mit 170 PS und 9 Gangstufen Automatik, Omaha Orange, ROLA Dachkorb Sandbleche + Bergegeschirr nach Lage. Trekfinder Federn (plus 3cm), Spurplatten 5mm, AT-Reifen 225/65 R 17, Zusatzscheinwerfer vorne / hinten am Dachkorb, Reserverad "on top".

  • Ich sehe gerade in den Handbüchern, dass "lock" beim Cherokee und beim Renegade unterschiedliche Bedeutung hat:
    Beim Cherokee heißt "rear lock" gesperrtes Hinterachs-Differential, bei Renegade heißt "4WD lock" manuelle Zuschaltung des Allradantriebs im mode "Auto". In den anderen modes ist 4WD automatisch zugeschaltet.
    D.h. eine explizite Diff-Sperre gibts beim Renegade offenbar gar nicht.

    Im Renegade gibt es keine Hardware Diff-Sperre. Aber in der Trailhawk Version des Renegades, wenn man Modus 4WD Low braucht, wird unter anderem die Diff-Sperre Software mässig realisiert. Konkret: das Rad, das lehr dreht, wird durch das ESP stark gebremst, damit die volle Kraft am richtigen Rad/Räder ankommt. Das ganze macht viel Lärm, funktioniert aber eher gut, wenn auch vielleicht global gesehen weniger effizient als eine richtige Hardware Diff-Sperre. 4WD Low ist also nicht nur die Benutzung des ersten Gang aber auch eine optimierte Benutzung aller verfügbaren Systeme.

  • Wenn ich das richtig deute, kann man bisher festhalten:


    1. 4WD Lock ist im AUTO-Modus gefahrlos zuschaltbar und verteilt die Antriebskraft gleichmäßig auf alle Räder (permanenter Allradantrieb mit höherem Kraftstoffverbrauch)
    2. Die manuellen Antriebsmodi arbeiten mit unterschiedlichen Assistenzprogrammen und erzielen dadurch modifizierte Effekte bei der Kraftübertragung


    Man müßte zu Punkt 2 wirklich mehr Informationen haben.

  • So könnte man es wohl sagen.
    Aber dass das Innengeräusch beim Zuschalten des 4WD stark ansteigt ist schon merkwürdig. Bei meinem gibts da geräuschmäßig keinen Unterschied. ?(

    Wrangler JK Rubicon ++ Mojave Sand ++ MY2016 ++ 2.8 CRD ++ aAHK ++ Radar Renegade AT5 285/70 R17
    Cherokee Trailhawk ++ Brilliant Black ++ Raucherpaket ++ MY2014 ++ 3.2l V6 ++ innerorts / außerorts / kombiniert: 10,7/10,7/10,7 l /100km, 223kg CO2/ km

  • Naja, ich habe erst knapp 1000 km auf der Uhr und bin nur einmal eine ganz kurze Strecke 4WD gefahren. Vielleicht beruhigt sich das noch?


  • Im Renegade gibt es keine Hardware Diff-Sperre. Aber in der Trailhawk Version des Renegades, wenn man Modus 4WD Low braucht, wird unter anderem die Diff-Sperre Software mässig realisiert.

    Lt. dem Video von Jeep hat das auch der "normale" Active Drive, ist also nicht Trailhawk-exklusiv.


    Gruß
    Tobias

  • Das Aktive Drive Low habe ich auch im Limited ...


    Habe mal die Bedienungsanleitung hier eingestellt. Die einzelnen Gangarten und Systeme sind hier ja beschrieben.
    Ich halte es so: Was nicht soll, wird nicht gemacht, Stellung bleibt auf AUTO, Wenn sich Gelände oder Untergrund ändert wird bei Bedarf zugeschaltet !


    Tobi : Danke für die Videos ... cool gemacht ! :023:



    ALLRADANTRIEB - JEEP ACTIVE DRIVE (4WD) und JEEP ACTIVE DRIVE LOW (4WD LOW)


    ALLRADANTRIEB


    Der Allradantrieb (4WD) schaltet beim normalen Betriebsmodus vollständig automatisch ein.


    ZUR BEACHTUNG Der Betriebsmodus kann bei Geschwindigkeiten über 120 km/h nicht geändert werden.


    Aktivierung des Allradantriebs


    Die Tasten für die Aktivierung des Allradantriebs befinden sich an der Selec-TerrainTM-Vorrichtung und ermöglichen folgende Funktionen:



    Die Funktion 4WD LOCK kann entweder übe die entsprechende Taste aktiviert werden, oder, wenn der Schalter von AUTO auf SNOW/SAND/ MUD oder ROCK (Trailhawk-Version) gedreht wird ohne dass zuvor das 4WD LOW aktiviert wurde.


    Wenn eine Funktion eingeschaltet wird (z. B. 4WD LOW), wird die andere automatisch ausgeschaltet.



    ZUR BEACHTUNG Bei einigen Versionen löst die Betätigung der Taste 4WD LOW automatisch auch die Funktion 4WD LOCK aus. Durch eine weitere Betätigung der Taste 4WD LOW bleibt die Funktion 4WD LOCK weiter aktiv. Wird die Taste 4WD LOCK ein weiteres Mal betätigt, werden beide Funktionen ausgeschaltet.


    ZUR BEACHTUNG Die Funktion 4WD LOW eignet sich ur für unebene und rutschige Fahrbahnen.


    EIN-/AUSSCHALTUNG DES 4WD LOW MODUS


    Einschalten des 4WD LOW Modus


    Bei stehendem Fahrzeug, Anlasservorrichtung auf MAR oder bei laufendem Motor, den Getriebehebel auf D (Drive), R (Rückwärtsgang) oder N (Leerlauf) schieben und die Taste 4WD LOW einmal drücken.


    Bei einigen Versionen wird, wenn der Modus eingeschaltet ist, am Display die Meldung „4WD LOW” angezeigt. Die LED an der Vorrichtung Selec- TerrainTM könnte solange angezeigt werden, bis der Modus ausgeschaltet wird.


    Ausschalten des 4WD LOW Modus


    Der Modus kann bei jeder Geschwindigkeit innerhalb des Intervalls von 0 und 120 km/h ausgeschaltet werden.


    Bei einigen Versionen erlischt am Display die Meldung „4WD LOW” nach erfolgter Ausschaltung.


    Unter diesen Bedingungen ist die LED auf der Taste 4WD LOW ausgeschaltet.


    Der korrekte Betrieb der 4WD- Funktion ist von den Reifen abhängig: Die Reifen müssen alle die gleichen Abmessungen aufweisen, des gleichen Typs und Umfangs sein. Der Einsatz von Reifen mit anderen Abmessungen wirkt sich negativ auf die Gangschaltung aus und könnte zu Schäden am Getriebe führen. Die Geschwindigkeit dem Zustand der Straße anpassen.




    SELEC-TERRAIN WAHL DES FAHRSTILS


    ❒ 4WD LOCK (Abb. 104 Versionen mit Schalt- und Automatikgetriebe): Schaltet die Funktion der Abtrennung der Gelenkwelle aus, so dass das ganze Drehmoment auf die hintere Wellenkopplung übertragen wird. Diese Funktion kann im AUTO-Modus und


    in den anderen Fahrmodi automatisch angewählt werden.


    ❒ 4WD LOW (Abb. 105 Versionen mit Automatikgetriebe): Verstärkt die Performance auf Geländefahrten des Fahrzeugs in allen Fahrmodi.



    AUTO (Automatisch): Der Allradantrieb ist immer in Betrieb, vollständig automatisch und wird für Straßen- und Geländefahrten benutzt. Bei diesem Fahrstil wird auch der Kraftstoffverbrauch verringert, da die Antriebswelle, wenn die Bedingungen es erlauben, getrennt werden.


    SNOW (Schnee): Bei diesem Fahrstil ist eine höhere Stabilität bei schlechten Witterungsbedingungen gewährleistet. Er eignet sich für die Fahrt auf Straßen und Geländen mit geringer Haftung, wie beispielsweise beschneite Fahrbahnen.


    SAND: Fahrstil für Geländefahrten mit schlechten Haftungsbedingungen, wie beispielsweise auf Sand. Das Getriebe ist auf max. Antrieb ausgelegt.


    MUD (Schlamm): Fahrstil für Geländefahrten mit schlechter Bodenhaftung, wie schlammigen Fahrbahnen oder auf nassem Gras.


    ROCK (wo vorhanden, nur für Trailhawk-Versionen): Dieser Fahrstil steht nur bei aktiver 4WD LOW Funktion zur Verfügung. Die Vorrichtung sorgt für maximalen Antrieb des Fahrzeugs und vergrößert die Auslenkleistung bei Geländerfahrten mit hoher Haftung. Dieser Fahrstil gewährleistet max. „off-road”-Leistung. Dieser Fahrstil eignet sich für das Befahren von Geländen mit Hindernissen, die mit niedriger Geschwindigkeit überfahren werden können, z.B. Felsgestein, tiefe Furchen usw.


    Beim Starten des Motors wird automatisch der Fahrstil AUTO aktiviert (die LED neben AUTO leuchtet).


    Wenn der Knopf A Abb. 106 gedreht wird, bleibt die LED neben AUTO an. Die anderen LEDs leuchten dagegen sequenziell nach Ansteuerungen über den Knopf und melden so dem Fahrer, welches der neue verlangte Fahrstil ist. Sobald der gewünschte Fahrstil erreicht ist (LED neben der Angabe leuchtet), reicht es aus, wenn man den Knopf in dieser Stellung hält, damit sich das Selec-TerrainTM-System aktiviert, um den gewählten Fahrstil einzuschalten.

  • Im Ami-Forum habe ich gelesen, dass die verschiedenen 4x4 Modi vor allem die Verteilung des Antriebs vorne/hinten Regeln. So soll bei Snow 60/40% v/h, bei Mud 40/60%v/h etc. unterschiedlich geregelt sein. Bei Rock verändert sich auch die Charakteristik der Auslegung der elektrischen Lenkung (indirekter) sowie der Empfindlichkeit des Gaspedals.

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