Hallo und guten Abend,
wir fahren seit 3,5 Jahren einen Renegade Trailhawk und sind eigentlich sehr zufrieden. Trotzdem überlegen wir, auf den Plug-in Hybriden umzusteigen und haben ihn gerade zum Testen übers Wochenende
Der Smileeffekt ist auf jeden Fall vorhanden, aber im Handbuch steht Kleingedrucktes, das mich überlegen lässt
Wie lange hält eine solche Batterie und was kostet eine neue, wenn sie mal nicht mehr funktioniert? Man liest im Netz die totalen Horrorgeschichten über bis zu 20000 Euro für eine neue Batterie, was ja echt fatal wäre. Oder vergleiche ich gerade Äpfel mit Birnen? Sorry für die vielleicht doofe Frage, aber wir steigen gerade erst in dieses Thema ein. Könnt Ihr mir helfen?
Danke und liebe Grüße
Batterie
Partner:
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Zunächst einmal herzlich willkommen im Forum.
Die Kosten der Batterie kenne ich auch nicht, werden nicht unerheblich sein. Es sollen aber nach Auskunft meines Händlers 8 Jahre Garantie drauf sein. Das sollte zunächst beruhigen.
Korrigiert mich ihr 4xe Fahrer, falls ihr andere Infos habt.Gruß Thomas
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Danke für die schnelle Antwort. 8 Jahre wären ja schonmal was
Dann hätten wir, am jetzigen Fahrverhalten gemessen, ca. 100000 km auf der Uhr. Dann würde eine defekte Batterie aber wahrscheinlich auch einen wirtschaftlichen Totalschaden bedeuten, wenn sie wirklich um die 20000 kosten würde.
Diese Zahlen finde ich im Netz aber immer nur zu E-Autos, ich denke, die 4xe Batterien sind ja kleiner, also vielleicht günstiger?
Ach männo, alles nicht so einfach
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In Anbetracht der Tatsache, dass die 4xe Modelle erst wenige Monate im Handel sind und das Thema Plugin Hybrid generell auch noch vergleichsweise jung ist, wird das mit Aussagen zur Lebensdauer der Batterie natürlich schwierig. Sprich es gibt noch keine Langzeiterfahrungen. 20.000,- und mehr für den Tausch der Batterie halte ich für recht hoch gegriffen, aber irgendwo im 5-stelligen Bereich wird sich das schon bewegen. Wobei man sich aber auch im Klaren sein muss, ist die Tatsache, dass heutzutage mehrere Komponenten im Auto in dieser Preisregion angesiedelt sind. Für ein neues Automatikgetriebe wird ca. 11.500,- aufgerufen, ein Motor liegt noch deutlich darüber. Von daher birgt der Besitz moderner Autos grundsätzlich die Gefahr eines immensen finanziellen Schadens, den einem widerfahren kann. Insofern kann man nur raten, soll das Fahrzeug auch nach der Garantiezeit im Besitz bleiben, da mit entsprechenden Reparaturkostenversicherungen vorzusorgen. Andernfalls kann es einem u. U. sehr heftig treffen. Überlegenswert ist, das wird sich auch zukünftig immer mehr durchsetzen, das Auto über Abo-Modelle zu mieten statt zu kaufen. FCA ist ja auch gerade dabei, den konzerneigenen Mobilitätsdienstleister Leasys in Deutschland zu platzieren. Die angebotenen Tarife sind durchaus interessant, mein 4xe wird auch bereits darüber abgewickelt.
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im Serviceheft steht:
Garantie für Hochvoltbatterien:
8Jahre oder 160.000km
(Die ersten 24 Monate ohne km-Begrenzug) Für VielVielVielFahrer...Garantie gilt nur wenn die Wartungsarbeiten (auch für die Batterie gem. Herstellervorgabe durchgeführt wurden, und bei Beachtung der Betriebsbedingungen gem. Handbuch
(Bzgl der Kapazität gibt’s auf Seite 9 nen allgemeinen Disclaimer, aber ohne konkrete Angaben)
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Hallo zusammen.
Für kurze Zeit stand auf der Home Page von Jeep unter den Garantie Bedingungen für die Hochvoltbatterie . Optional kann die Garantie sogar um weitere drei Jahre verlängert werden. Dieser Zusatz wurde wieder entfernt.
Nur ein Schelm denkt böses.. -
Hallo zusammen.
Für kurze Zeit stand auf der Home Page von Jeep unter den Garantie Bedingungen für die Hochvoltbatterie . Optional kann die Garantie sogar um weitere drei Jahre verlängert werden. Dieser Zusatz wurde wieder entfernt.
Nur ein Schelm denkt böses..Sieht aus, als ob der neue eine kleinere Spurweite hat

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8 Jahre wären ja schonmal was
Dann hätten wir, am jetzigen Fahrverhalten gemessen, ca. 100000 km auf der Uhr. Dann würde eine defekte Batterie aber wahrscheinlich auch einen wirtschaftlichen Totalschaden bedeuten....So ist es. Und falls ihr euch doch entscheidet das Auto nach 4-5 Jahren zu verkaufen, müsst Ihr einen sehr erheblichen Abschlag einkalkulieren. Im Grunde kann man solch ein Fahrzeug entweder nur leasen oder so lange fahren bis es völlig unwirtschaftlich wird oder eben nichts mehr geht.
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es müssten ja eigentlich schon Preise für die Batterie vorliegen, denn diese muss ja bereits als Ersatzteil erhältlich sein.
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Wie sind da eigentlich die TÜV bzw. Zulassungsregeln ? Beim Hybrid kann man ja trotzdem noch den Verbrenner nutzen, wenn die Elektrobatterie am Ende ist. Oder wird das technisch blockiert ?
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Wie sind da eigentlich die TÜV bzw. Zulassungsregeln ? Beim Hybrid kann man ja trotzdem noch den Verbrenner nutzen, wenn die Elektrobatterie am Ende ist. Oder wird das technisch blockiert ?
Ich denke mal da verhält es sich wie mit der SSA, das Hybridsystem ist ja der Grund für die "bessere" Schadstoffbilanz, und damit Zulassungsvorraussetzung. Eine dauerhafte Fehlfunktion, bzw. Nichtfunktionieren, wird wohl dem TÜV nicht gefallen.
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Ich wollte eigentlich schon vor dem Kauf wissen wieviel ein Batteriesatz kostet.
Erst wurde mir gesagt es gibt noch keine Preise, dann aber gab es eine Ersatzteilnummer und mir wurde ein Preis von ca. 8500€ genannt, natürlich unverbindlich. -
Eine wichtige Frage zur Garantiezeit ist, ab welchem Kapazitätsverlust die Garantie zu wirken beginnt. Bei Tesla sind das z.B. 70%, d.h. nur bei einem Verlust von über einem 1/3 der Leistung ist ein Anspruch auf Austausch gegeben. Wobei Tesla dies noch zusätzlich über mögliche Software-Änderungen einschränkt, aber das ist eine andere Geschichte.
Wie sieht das bei Jeep aus?
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im Serviceheft steht:
...
(Bzgl der Kapazität gibt’s auf Seite 9 nen allgemeinen Disclaimer, aber ohne konkrete Angaben)
Wie ich weiter oben schrieb: ...ohne konkrete Angaben. Eher allgemeiner nicht greifbarer Text - wenn ich Lust habe schreibe ich das hier rein was da steht - bringt aber im Ergebnis keinen Erkenntnisgewinn.
@andiausHN
Den "erheblichen Abschlag" hat der Hybrid nicht für sich reserviert. Der Verlauf meines Diesel-Tralhawk war jetzt nämlich auch kein Gewinngeschäft. Eine politische Entscheidung (Diesel pfui) oder eine neue Preispolitik des Herstellers (z.B. mit neuen Sondermodellen) killen den Gebrauchtwagenpreis m.E. mehr.Wenn man mit möglichst wenig Wertverlust arbeiten will, dann muss man nen Wrangler nehmen. Ich hab mir die als Alternative angesehen (Idee: Gleiches Geld wie für den Renni ausgeben): Irre wie teuer die gebraucht sind - Da gibts auch kaum ein Markt von 1 bis 2 Jahre alten - die gehen Weg, und die Besitzer behalten sie dann auch wohl länger...
Vielleicht darf man in 4 Jahren nur noch emmisionsfrei in die Großstädte rein, dann wird er sogar mehr wert
Ich nehm auch dann mit vom Pendlerparkplatz in die City

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Wie ich weiter oben schrieb: ...ohne konkrete Angaben. Eher allgemeiner nicht greifbarer Text - wenn ich Lust habe schreibe ich das hier rein was da steht - bringt aber im Ergebnis keinen Erkenntnisgewinn. ...
Perfekt, das gibt sicherlich Stoff für einige Diskussionen mit FCA und einigen Anwälten Geld für die Oper. -
Wo gibt es diese Diskussionen nicht? Das Ablehnen von Ansprüchen hat doch bei FCA regelrecht eine Tradition, wer kennt sie nicht, die Sprüche vom "Stand der Technik".
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Perfekt, das gibt sicherlich Stoff für einige Diskussionen mit FCA und einigen Anwälten Geld für die Oper.
Es wird Jahre dauern bis hier höchstrichterliche Rechtssprechung vom BGH vorliegen wird (wieviel % der Batterieleistung ist hinnehmbar, wie darf sich die propagierte Reichweite von der Realität entfernen usw...)
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Es wird Jahre dauern bis hier höchstrichterliche Rechtssprechung vom BGH vorliegen wird (wieviel % der Batterieleistung ist hinnehmbar, wie darf sich die propagierte Reichweite von der Realität entfernen usw...)
Eben genau darum hat der Hersteller mit der größten E-Erfahrung dies in seinen AGBs geregelt. Eigentlich ist es fahrlässig unter den nicht geklärten Bedingungen zu kaufen.
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Das mit der Reichweite und der Batterieleistung habe ich bei meinem Elektroroller ähnlich.
Das Problem ist, dass man das als Hersteller garnicht genau festlegen kann. Das ist nämlich abhängig von Beladung, also Gewicht, wohne ich im Flachland oder im Gebirge und nicht zletzt von der Fahrweise.Diese Sachen kann der Hersteller tatsächlich nicht berücksichtigen, also macht er die Tests so, wie es für ihn am besten klingt und als Verkaufsargument dient.
Am besten wäre es wirklich, die Hersteller würden mit einer Mindestreichweite unter ungünstigsten Bedingungen (voll beladen, Bleifuss, nur bergauf) arbeiten. Dazu müssten sie sich aber ehrlich machen....
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Vielleicht am Rande zur Garantiezeit von Akkus:
Der Akku meiner Photovoltaik hat eine Garantie auf eine Restleistung nach 10 Jahren von 80%.
Falls diese nicht erreicht wird, werden alle Zellen ausgetauscht.Ich denke bei den unzähligen unterschiedlichen Systemen im Automobilbau werden das die Hersteller individuell regeln. Zudem handelt es sich halt nur um eine Garantie und nicht um eine Gewährleistung.
Grüßle
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