Wollte von euch wissen - macht das wirklich jemand? Bringt das was? Nach keine Ahnung wie viel km - steht nicht im Benutzerhandbuch - soll man die Reifen/Räder von hinten diagonal nach vorne (oder andersrum), und die von vorne dann wieder nach hinten... Macht jemand dass? Ich habe jetzt fast 13000 km runter mit meinem Compass, deswegen frage ich.
Räder umsetzen
- Harry
- Erledigt
Partner:
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oll man die Reifen/Räder von hinten diagonal nach vorne (oder andersrum), und die von vorne dann wieder nach hinten...
Das macht man eher nicht mehr, denn die meisten Reifen haben heute ein laufrichtungs-bezogenes Profil - da ist das nicht einmal erlaubt!
Gruß Pete
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Ich meine, ich hätte das sogar im Wartungsplan gelesen, also zumindest beim Allradantrieb. Ich wüsste aber auch nicht, dass das wirklich jemand macht.
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Ist beim Allrad absolute Pflicht!
Natürlich bei Laufrichtungsbindung immer nur von vorne nach hinten oder umgekehrt einer gleichen Seite.
Ich habe immer gedreht beim Wechsel von Sommer- auf Winterräder.Hintergrund:
Das Profil muss vorne und hinten immer möglichst gleich sein, damit es keine Differenzen im Verteilergetriebe bzw. den automatischen Sperren gibt.
Die Differenzen ergeben sich durch den unterschiedlichen Abrollumfang.
Diese Differenzen führen zu einem erhöhten Verschleiß der Sperren. -
Ich habe keine Ahnung von :
Differenzen im Verteilergetriebe bzw. den automatischen Sperren ..Sollte denn ein Unterschied Rollumfang der Reifen von ca. 2 mm so einen Eingriff auf Sperren haben??
Die Dinger müssen doch im Fahrerrischen Leben mehr wegstecken als sowas?!
Kann mir das jemand mal genauer Erklären?
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Ich habe keine Ahnung von :
Differenzen im Verteilergetriebe bzw. den automatischen Sperren ..Sollte denn ein Unterschied Rollumfang der Reifen von ca. 2 mm so einen Eingriff auf Sperren haben??
Die Dinger müssen doch im Fahrerrischen Leben mehr wegstecken als sowas?!
Kann mir das jemand mal genauer Erklären?
Nur so viel: Bei meinem Grand Cherokee hört man es (allerdings wohl auch nur, wenn man sein Auto so lange fährt und kennt, fast 16 Jahre) wenn der Unterschied im Profil zu groß ist. Und die Sperren im Diff werden sehr heiß. -
Vom laufrichtungsgebundenen Profil mal ganz abgesehen: der Renegade (zumindest meiner) fährt vorne deutlich mehr Profil runter als hinten. Da tauscht man also achsweise und nicht nur ein Rad nach hinten ...
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Also ich persönlich halte die Bedenken wegen der geringfügig unterschiedlichen Profiltiefe hi + vo für übertrieben. Und zwar aus folgenden Gründen:
1. Wenn z.B. die Profiltiefe hinten 2mm größer ist als vorn, d.h. der Durchmesser vergrößert sich um 4mm, dann ist der Abrollumfang ca. 12 mm größer.
Bei einem Abrollumfang von z.B. 2288 mm (17" Rad) wären das ca. 0,5 % Differenz.2. Durch das Hinterachsdiff werden Drehzahlunterschiede zwischen rechtem u. linkem Rad ausgeglichen, der Drehzahlunterschied zwischen Hinter- u. Vorderrädern wird durch das Mitteldiff bzw. bei den "neuen" Jeeps durch die Rutschkupplungen ausgeglichen. Eine Drehzahldifferenz hi./vo. tritt nun nicht nur durch unterschiedliche Profiltiefen auf sondern auch bei Kurvenfahrten und beim Durchfahren von Bodenwellen. Also praktisch laufend.
Und da zum großen Teil eh nur die Vorderräder angetrieben werden, spielen die 0,5% IMHO sowieso keine entscheidende Rolle.
Bei meinem Cherokee ist die Abnutzung hi./vo. in etwa gleich (AT-Reifen).
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Vom laufrichtungsgebundenen Profil mal ganz abgesehen: der Renegade (zumindest meiner) fährt vorne deutlich mehr Profil runter als hinten. Da tauscht man also achsweise und nicht nur ein Rad nach hinten ...
Dass man nicht nur ein Rad tauscht, ist doch wohl selbstredend. Verstehe den Hinweis nicht.
Dass der Renegade bloß ein Fronttriebler ist, der bei Bedarf die Hinterachse "dazuschaltet", sollte bekannt sein.
Daher auch vorne mehr Abrieb.Ich rede aus meinen persönlichen Erfahrungen mit einen 258PS V8 der richtig Druck hat und Standard die Hinterachse antreibt, und bei Bedarf (nämlich bei einer Differenz der Radumdrehungen) vorne zuschaltet.
Das ist der Quadra Drive vom guten alten Grand Cherokee. Hier "leiden" die Hinterräder mehr.Und ich rede hier nicht von 2 mm Profil Unterschied.
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Wollte von euch wissen - macht das wirklich jemand? Bringt das was? Nach keine Ahnung wie viel km - steht nicht im Benutzerhandbuch - soll man die Reifen/Räder von hinten diagonal nach vorne (oder andersrum), und die von vorne dann wieder nach hinten... Macht jemand dass? Ich habe jetzt fast 13000 km runter mit meinem Compass, deswegen frage ich.
Ob das in Ordnung ist sollte jeder für sich entscheiden:https://www.auto-motor-und-spo…er-dank-positionswechsel/
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Ist beim Allrad absolute Pflicht!
Natürlich bei Laufrichtungsbindung immer nur von vorne nach hinten oder umgekehrt einer gleichen Seite.
Ich habe immer gedreht beim Wechsel von Sommer- auf Winterräder.Hintergrund:
Das Profil muss vorne und hinten immer möglichst gleich sein, damit es keine Differenzen im Verteilergetriebe bzw. den automatischen Sperren gibt.
Die Differenzen ergeben sich durch den unterschiedlichen Abrollumfang.
Diese Differenzen führen zu einem erhöhten Verschleiß der Sperren.
Das ist ja gut und schön.
Aber hier geht es nicht um einen Allrad-Dinosaurier sondern um den Compass MX.
Der hat ja bekanntlich , ebenso wie Renegade und Cherokee KL, ein völlig anderes Allradsystem.
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Es geht ja nicht nur um den Allrad.
Wenn hauptsächlich nur eine Achse angetrieben wird, dann haben diese Reifen eine anderen Abrieb als z.B. die beim Bremsen am meisten belasteten.
Sägezahn ist da so ein Begriff!
Das Tauschen macht da durchaus Sinn um das immer wieder auszugleichen.
Je Fahrzeug und Reifenart ist der Tausch unterschiedlich, von vorn nach hinten, über Kreuz, oder bei Mischbereifung gar nicht.Servus
Rainer -
Meiner unerheblichen Meinung nach hat Sägezahn nichts mit angetriebenen, gezogen o. Geschobenen Achsen zu tun
Das erscheinen, auftreten von sowas hat andere Ursachen.
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Meiner unerheblichen Meinung nach hat Sägezahn nichts mit angetriebenen, gezogen o. Geschobenen Achsen zu tun
Das erscheinen, auftreten von sowas hat andere Ursachen.
Richtig. Bei jedem Autofahrerklub auf seiner HP nachzulesen:https://www.adac.de/infotestra…hn/default.aspx#ank277230
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Wenn ich der deutschen Schrift noch mächtig bin, dann steht auf der verlinkten Seite des Automobilclubs doch etwas detaillierter meine Aussage, auch über das Tauschen?
Aber ich will jetzt hier keine Wortklauberei!
Tauschen macht Sinn, wie im Link auch beschrieben.Servus
Rainer -
Also - ich habe sie getauscht. So wie es in der BA steht: "Umsetzen der Reifen bei zuschaltbarem Allradantrieb (4WD)".
Ich habe es an diesem langen Fronleichnam-Wochenende selber gemacht - die verschiedenen Werkstätten haben keine freien Termine mehr gehabt. Und ich muss sagen, die hinteren Reifen (die jetzt vorne drauf sind) haben noch ordentlich Profil im Vergleich zu den vorderen. Ich hatte genau 12700 km - ich weiss, es ist ein bisschen spät, man soll es früher machen (8000 - 10000 km), ich war aber vorher im Ausland und bin fast 4000 km gefahren. Der Meister von der Fiat-Werkstatt hat mir gesagt, dass sie das grundsätzlich bei der Inspektion machen. Bis zur Inspektion (im September) fahre ich noch 4000 km, dann lohnt sich das fast nicht mehr, dann erzählt der mir noch, dass die Vorderreifen kein Profil mehr haben - ich muss neue drauf. Ich muss jetzt aber auch noch dazu sagen, dass ich auch viel im Schwarzwald herumkurve (ist mein Wanderrevier) und da geht in den Kurven auch so manches ab von den Vorderreifen. Und der langsamste bin ich auch nicht (ein bisschen Spass muss sein).
Also - mein Fazit: Wenn ihr länger die Reifen fahren wollt, macht es einfach.
Wenn die runter sind, mache ich eh Ganzjahresreifen drauf, diesen ständigen Wechsel + 4 neue Kompletträder (die nicht ganz billig sind) + einlagern tue ich mir nicht mehr an. -
..., mache ich eh Ganzjahresreifen drauf, diesen ständigen Wechsel + 4 neue Kompletträder (die nicht ganz billig sind) + einlagern tue ich mir nicht mehr an.
So habe ich das auch gemacht!
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Bei einem früheren Arbeitgeber hatte ich BMW als Dienstwagen, irgendwann haben viele mit "XDrive" bestellt, also Allrad.
Im laufe der Zeit haben sich kapitale Getriebeschäden gezeigt, bei Fahrzeugen, welche nach einem Reifenschaden nur einen Reifen gegen neu tauschten.BMW hat explizite Anweisung, bei Garantie und Kulanz w Getriebeschäden die Reifen zu prüfen, da es in der Bedienungsanleitung dazu die Aufforderung an den Kunden gibt: immer achsweise die Reifen ersetzen, regelmäßig VA nach HA tauschen, usw.
Da gab es dann zeitweise ganz große Augen, als es hieß der Getriebeschaden (3.000 bis 5.000 €) ist nicht von der Garantie gedeckt, weil der Kunde das Fahrzeug falsch bedient hat!
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