Wasser angesaugt --> Motorschaden ?

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Feiertag?
  • Eine Vollkasko, die auch grob fahrlässige Schäden mit versichert (was nicht zwangsweise die Regel ist), trägt vermutlich auch diesen Schaden, da er weder ein Rennen gefahren ist noch absichtlich den Schaden herbei geführt hat. Ich hatte erst letztens ein Gespräch für ein Angebot einer Versicherung eines Wranglers und der Vertreter erzählte mir, daß er auch schon Kunden hatte, die ihren Geländewagen aufs Dach gelegt haben und die Versicherung dafür auf kam. Und es war eine "normale" Kasko, die eben auch grobe Fahrlässigkeit mitversichert. Genaueres muß der Kandidat im Zweifel mit seiner Assekuranz klären.


    Die Versicherung zahlt ja auch für Vollpfosten, die sich wegen Raserei um den Baum wickeln. Dafür gibts eben Fahrzeugklassen und persönliche Schadensfreiheitsrabatte, die das Schadensaufkommen je nach Fahrzeug und Person bewerten.

    "Im Rallye Sport wurde meine Vermutung bestätigt, dass ein Auto mit 2 angetriebenen Rädern nur eine Notlösung ist."


    "Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man morgens davor steht und Angst hat es aufzuschließen."


    Walter Röhrl

  • Von tomjee:
    Leider bin ich unfreiwillig in ein solches gerutscht.
    ==============


    Wenn er es glaubhaft erklären kann, sollte es klappen.


    Ansonsten Franklinflyers Post unterschrieben.


    Nun warte ich mal ab--kann Erfahrungsgemäß dauuuuuuuern ---was die Vers. macht.


    Alles weiter ist juristische Spekulatius, da halte ich mich raus.

  • Mein erste Gedanke war auch: Dumm gelaufen! Aber man fährt ja nicht in einen Offroadpark um sein Auto aus Jux und Dollerei zu versenken.
    Da ich noch nie in einen solchen Park war, kann ich es mir auch nur schwer vorstellen.
    Aber der Parkbetreiber, ist der nicht für die Sicherheit verantwortlich? Bekommt der nicht auch Geld/Eintritt//Einfahrt dafür? Stichwort Betriebshaftpflicht! Ein Wasserloch ohne Hinweis auf die Wattiefe? Ober muss man wie im richtigen Leben die Beifahrerin vorwegschicken damit sie die Wassertiefe auslotet?
    Gruß Hans

  • Das erste was Du da unterschreibst ist, daß Du auf eigenes Risiko fährst. Wenn der Betreiber nicht grob Mist gebaut hat ist der raus. Ein sichtbares Wasserloch gehört da eher nicht zu.

    "Im Rallye Sport wurde meine Vermutung bestätigt, dass ein Auto mit 2 angetriebenen Rädern nur eine Notlösung ist."


    "Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man morgens davor steht und Angst hat es aufzuschließen."


    Walter Röhrl

  • @HJP
    nun, ich denke das der Zurverfügungssteller eines Geländes sich zwar absichert, aber nicht soweit geht das er anmerkt:



    loch1 ist für jimmnys geeignet,
    loch2 für renis ohne höherlegung,
    loch 3 mit höherlegung,
    loch 4 für Wrangler normalo,
    Loch 5 für Sahara
    Loch 6 Rubiconle &&&&&&


    Dort wo ein besnorkelter Rubicon erhaben durchhechtet stirbt jeder normale Renegade.


    Bisken inner Birne sollte mann schon haben und nicht nur Youtube Videos

  • Wozu gibt es sonst Versicherungen, mit Absicht versenkt die Karre keiner im Teich ...


    @smokeybear: wenn jeder Vollpfosten, der sich bei Sport, Bergsteigen oder anderen potentiell gefährlichen Unternehmungen verletzt, seine Unfallkosten selber tragen muss, wäre ich vielleicht bei Dir. Ich hoffe, Du bist nicht noch ausgerechnet einer von diesen... So ist es nur billig, wenn man jahrelang Beiträge für Schlafmützen im Straßenverkehr zahlen muss, die sich gegenseitig in die Karre fahren, einen solchen Schaden bezahlen zu lassen.


    Der Ärger wiederum, der mit Unternehmungen wie Offroadfahren unter Umständen einhergeht, ist ein Schmerz, den der Betroffene dann eben aushalten muss...

    8) Es grüßt h@mmerhand ( im realen Leben Heiko ) vom Sachsenring (Hohenstein-Ernstthal)

  • Eine Handhabe gäbe es wenn der Betreiber explizit gesagt hätte „das Loch ist nur 20 cm tief“ oder der Trainer ihn im Fahrtraining durch gescheucht hätte. Bei freiem Fahren bist Du halt erstmal selbst verantwortlich und solltest im Zweifel erkunden obs Dein Fahrzeug mit macht.

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    Walter Röhrl

  • Ja, Vollkasko besteht, und ich habe dort den Schaden ordnungsgemäß gemeldet. Dann muss die Versicherung entscheiden, ob sie erstatten oder nicht. Vertrag ist Vertrag.


    Selbstverständlich war es nicht beabsichtigt, das Auto im Wasserloch zu versenken. Ich bin ganz umsichtig und vorsichtig gefahren und habe dennoch Tiefe und Untergrund falsch eingeschätzt, was letztendlich dazu führte, daß ich ins Loch gerutscht bin. Erfüllt alle Kriterien eines Unfalls: plötzlich, von außen und durch mechanische Einwirkung.



    Frage: Wer kennt sich mit den Motoren aus?


    Lt. Jeep-Broschüre ist der Motortyp 55263088
    Ich weiß jetzt nicht, ob es da verschiedene Ausführungen gibt.
    Im Internet gibt es einige Anbieter von Gebrauchten Motoren mit diesem Typ 2.0 Multijet 170 PS 55263088. Meine Werkstatt teilte mir einen Motorcode mit 7433629, den ich jedoch nicht finden kann, vermute mal, das ist die Seriennummer oder die interne Teilenummer des Motors.


    Bin mir nicht sicher, ob z. B. dieses Angebot https://www.b-parts.com/de/sto…0QygQEEAQYASABEgKQlPD_BwE


    oder eher dieses Angebot passt:
    https://www.ebay-kleinanzeigen…88-ebt/983621780-223-1053


    Danke
    Tom

    Soichane Sechse wia uns Fümfe gibts a blos vier moi, wei mia Drei de Zwoa Oanzign san


    Renegade Trailhawk MY 2015 Cosmos blue
    Wrangler JK Sahara MY 2014 Firecracker red - verkauft
    Renegade Trailhawk MY 2015 solar yellow
    Renegade Trailhawk MY 2015 colorado red Motorschaden
    Wrangler JKU Sahara MY 2012 black mit Auqariumsfunktion
    Renegade Limited 4x4 MY 2015 black
    Renegade Limited 4x4 MY 2014 black - Unfall mit Totalschaden

  • Fast, aber auch nur fast wäre ich geneigt, mit leichtem Amusement auf die diversen "Wallungen" zu reagieren, die mein Posting offenbar hier und dort erzeugt hat.
    Die Reaktion darauf war zwar von mir nicht ausdrücklich so gewollt, kommt aber auch nicht wirklich überraschend.


    Ich akzeptiere das natürlich.


    Ich vertrete aber - trotz aller "Andersdenkenden" - auch weiterhin meinen Ansatz, dass man hier durchaus zwischen einer Fahrlässigkeit und einer sogenannten "groben" Fahrlässigkeit unterscheiden kann und dies m.E. auch sollte.


    Alleine schon der Umstand, dass ich den öffentlichen Strassenverkehr verlasse und mich eigens auf ein geschlossenes Offroad-Gelände begebe, um mich darauf dann auch "offroad" zu betätigen, birgt ein "gewisses", zusätzliches Risiko, was es in dieser Form im öffentlichen Strassenverkehr so nicht vorkommt. Hier liegt eine besondere Gefahrenlage vor, die es so im "normalen" Strassenverkehr nicht gibt. Dort gibt s wohl andere Gefahrenlagen, die das Gros der Autofahrer (und Versicherungsnehmer) betreffen. Das sollte man aber schon voneinander trennen.


    Ich begebe mich in ein Wasserloch, bei dem ich bestenfalls "guten Glaubens" sein kann, dort schadlos durchzukommen. Wenn dieser Glaube sich später - auch "ungewollt" - als trüberisch erwiesen hat, dann ist es eben so.


    Der Mann hat sich sozusagen ins Feuer begeben und hat sich dabei leider etwas verbrannt. War sicher so nicht gewollt. Aber auch Ungewolltes passiert, wenn man sich dem gewissen Risiko aussetzt.


    Dann gleich einer Versicherung zu rufen, die - im Regelfall - solche Fälle nicht eigens vorsieht, empfinde ICH als "billig".


    Anders wäre es ohne Frage dann, hätte der Kollege zuvor eine Art von "Spezialversicherung" für eine besondere Offroad-Betätigung abgeschlossen, die solche speziellen Risiken mit abdeckt. Hier wäre auch davon auszugehen, dass nur eine relative begrenzte Klientel eine so gelagerte Versicherung abschließt und somit - als Versicherungsgemeinschaft im Schadensfall - die Schäden durch die entsprechenden (hohen) Beiträge trägt.


    Von alledem mal abgesehen:


    "Nur", weil ich ein Fahrzeug der Marke Jeep fahre, bedeutet das in nicht jedem Fall automatisch, ein außerordentlich geländegängiges Fahrzeug zu haben. Das trifft wohl insbes. für die Wrangler-Modelle bzw. die Trailhawk-Versionden der Jeep-SUV`s zu. Aber nicht jeder Jeep gehört hier mit dazu. Sorry. Wieder ein getroffener Fettnapf. Das ist von meiner Seite überhaupt NICHTS NEGATIVES, sollte aber bitte auch nicht komplett übersehen werden.


    Ebensowenig sollte man außer acht lassen, dass nicht jeder, der sich auf einem Offroad-Gelände aktiv hinter das Steuer eines - was-auch-immer - Fahrzeuges setzt, automatisch dafür prädestiniert ist, schadlos durch das Gelände zu pflügen. Auch hier ist Erfahrung gefordert, die kaum jemandem mit in die Wiege gelegt worden ist.


    Erfahrungen muß man sich erarbeiten, man muß sie machen. Auf dem Weg dorthin sollte man nur auch mach "blaues Auge" mit einkalkulieren.

  • Wenn ich so die Bilder betrachte ist der Motor von ebay wohl das bessere Angebot. Der andere Motor schaut ja auf den Bildern aus als hätte er schon selber mit Wasser und Schlamm Erfahrung gemacht. Auch Preis und Motorlaufleistung sowie Garantie sprechen für sich. Wenn er zu Deinem Fahrzeug paßt wäre das wohl die richtige Wahl.


    Gruß
    Wolfram

  • Da werfe ich einmal das Wort Vollkasko in den Raum und die Hühner fallen von der Stange... Krass diese Reaktionen :D


    Btt:
    Wenn die Versicherung zahlt, nachdem der Gutachter seine Meinung verkündet hat, lass das doch bei Fca machen mit einem neuen Motor... Warum schaust du dann nach gebrauchten Motoren? Oder habe ich jetzt einen Denkfehler?

  • ... Anders wäre es ohne Frage dann, hätte der Kollege zuvor eine Art von "Spezialversicherung" für eine besondere Offroad-Betätigung abgeschlossen, die solche speziellen Risiken mit abdeckt. Hier wäre auch davon auszugehen, dass nur eine relative begrenzte Klientel eine so gelagerte Versicherung abschließt und somit - als Versicherungsgemeinschaft im Schadensfall - die Schäden durch die entsprechenden (hohen) Beiträge trägt. ...


    Dann gehöre ich wohl zu den Auserwählten, die genau dieses Risiko mit einer normalen Vollkasko abgedeckt haben. Ich habe mit der Versicherung den folgenden Fall abgesprochen und der ist gedeckt.


    - Offroad-Park, privat oder öffentlich
    - kein Wettbewerb nach minimaler Zeit oder maximaler Geschwindigkeit
    - Wichtig ist natürlich kein Alkohol
    - "Wagen legt sich zur Seite" ist durch Versicherung gedeckt


    Wrangler JLU 2.2 CRDi Rubicon MY20, schwarz, Sicherheits- und Technologie-Paket, Sky One-Touch Power Soft Top, AEV 2.5 und div. andere Spielsachen

    bis 08.2020 Compass Trailhawk MY19 in Granite Crystal, Leder-, Sound-, Park- und Premiumpaket, AT3 225/65/17, Rhino-Rack Pioneer Platform

  • Da werfe ich einmal das Wort Vollkasko in den Raum und die Hühner fallen von der Stange... Krass diese Reaktionen :D


    Btt:
    Wenn die Versicherung zahlt, nachdem der Gutachter seine Meinung verkündet hat, lass das doch bei Fca machen mit einem neuen Motor... Warum schaust du dann nach gebrauchten Motoren? Oder habe ich jetzt einen Denkfehler?

    ja, das habe ich vor, im Falle einer positiven Zusage. Meine Suche nach einem Gebrauchtmotor ist rein vorsorglich und aus Interesse.

    Soichane Sechse wia uns Fümfe gibts a blos vier moi, wei mia Drei de Zwoa Oanzign san


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  • Lieber @smokeybear,


    falls du meinen Text als 'Wallung' gelesen hast, ist es ein Missverständnis.
    Ich bin ganz entspannt. ^^
    Aber du verhandelst den Fall weiterhin unter Gesichtspunkten wie 'billig' etc
    Es ist aber keine Stilfrage sondern eine rechtliche.
    (Außerdem hast du in deinem Beispiel Fahrlässigkeit mit Vorsatz verwechselt.)


    Es ist nun einmal Fakt, dass dein Versicherungsbeitrag sich aus gewissen Parametern zusammen setzt, darunter gehören auch Menschen die einen Fehler machen.
    Und wenn du den Fall aufmerksam gelesen hast: Er ist über einen Stein hinein gerutscht. Nicht einfach hinein gefahren.
    Das macht den Unterschied aus. Er wäre nicht weiter, wenn er gemerkt hätte wie hoch das Wasser kommt.
    Klassische Fahrlässigkeit, bei der selbst das 'grobe' nicht mal unbedingt gegeben ist.
    Das unterscheidet eben auch eine kasko von einer Haftpflicht: Du bezahlst auch für deine dummen Fehler.
    Mit Emotionen oder Moral, sonst gerne mein Gebiet :D , hat das hier nichts zu tun. Der Mann hat gezahlt, der Mann nimmt sein Recht wahr.

  • Ich denke, es wurden sich genügend Gedanken gemacht und diese ausgetauscht.


    Auch wenn - beiderseits - nicht jeder Gedanke das rechte Ziel erreicht hat, so kann man es auch mal bei dem belassen wie es ist. Das ist wenigstens meine Absicht.

  • Und schon wieder muss (Ich) Man FESTSTELLEN...
    Wenn nur halb soviel Energie darin gesteckt würde EINANDER zu helfen, anstatt sich über alles aufzuregen - würde es auf der Welt viele Probleme erst gar nicht geben...
    Forum "Füreinander und Austausch?"
    Wie im ganzen Leben, wohl fast nur noch "JEDER gegen JEDEN" :1f630: :1f630:
    Sorry, aber DAS musste ich mal loswerden!!!

    Autoverrückt - und von der "Ente" bis zum "Grand Cherokee" fast alles gefahren... :023:

  • Wenn nur halb soviel Energie darin gesteckt würde EINANDER zu helfen, anstatt sich über alles aufzuregen - würde es auf der Welt viele Probleme erst gar nicht geben...
    Forum "Füreinander und Austausch?"

    wie wahr ....


    Fehler (und Unfälle) passieren eigentlich fast immer aus Unachtsamkeit, falschem Einschätzen der Situation oder einem Risikoverhalten, in dem jemand die Größe des Risikos und das eigene Vermögen dieses zu handlen falsch einschätzt.


    @TomJee: Pech gehabt, hätte mir in LA auch schon mal so gehen können, ist es aber glücklicherweise nicht. Versuch den Gang zur Versicherung. Ich habe beim Abschluß extra nachgelesen, was alles bezahlt wird. Wenn Du nicht an einer Veranstaltung, die einem Rennen ähnlich ist, teilgenommen hast, hast Du gute Chancen.


    Das es hier auch Kollegen gibt, die sich ohne Not auf die Seite einer Versicherung stellen, ist wohl leider ein gesellschaftliches Problem. Seitdem ich weiß, dass Versicherungen auch in glasklaren aber leider teuren Fällen grundsätzlich nicht zahlen und den Rechtsweg einschlagen, weil sie genau wissen, dass 60% der Versicherten die Puste während eines solchen Verfahrens ausgehen und es damit für die Versicherung lohnenswert ist, sind für mich persönlich alle Dämme PRO Versicherung gebrochen. Aber jeder mag selbst entscheiden, welchem gesellschaftlichen (---zensiert---) er die Fahne trägt.


    Auf jeden Fall viel Erfolg bei der Abwicklung und ich wünsche Dir schnell einen funktionsfähigen Jeep zurück.


    (kein Moderator-Posting, private Meinung)

  • [quote='p.11','https://www.new-jeep-forum.de/thread/5590-wasser-angesaugt-motorschaden/?postID=138207#post138207']Seitdem ich weiß, dass Versicherungen auch in glasklaren aber leider teuren Fällen grundsätzlich nicht zahlen und den Rechtsweg einschlagen, weil sie genau wissen, dass 60% der Versicherten die Puste während eines solchen Verfahrens ausgehen und es damit für die Versicherung lohnenswert ist, sind für mich persönlich alle Dämme PRO Versicherung gebrochen.





    Eben. Als mir einer hinten rein ist und meinen Renegade totaliert hat, ein Fall so klar wie es nur geht, wäre ohne Anwalt kaum was passiert. Alleine 6 Briefe vom Anwalt gingen raus bis ich auch wirklich alles hatte. Jeder Pfennig musste eingefordert werden.
    Und einem Freund von uns ist sein BMW Neuwagen im April mal eben auf der Autobahn in Flammen aufgegangen und komplett ausgebrannt. Noch immer streiten sich Versicherung des Freundes und die von BMW darum, wer zahlen muss.
    Man hat es bei Versicherungen nicht mit Wohltätigkeitsverbänden zu tun.

  • Boah, p.11, Du bist DER Mann für das Öffnen der ganz großen Fässer.


    Wenn ich hier von Dir lese, dass - wie DU es schreibst - "auf die Seite von Versicherungen schlagen" - ein - wie DU mit einem gewissen Anschein des Fachmanns - ein "gesellschaftliches Problem" handelt,
    dann ist das ganz, wirklich gaaanz großes Hollywood-Kino. Geradezu Oscar-verdächtig.


    Es ist schon ziemlich stark, einen einfachen, festen Standpunkt durch Dich derart überzeichnet zu sehen.


    Schade drum. Aber so etwas passiert. Ich versuche, damit klarzukommen (und ich denke, es wird mir gelingen).


    Davon abgesehen:


    Ganz grob klassifiziert kann man im Leben zwei unterschiedliche Wege beschreiten:


    Man kann den gleichen unfairen Mist machen, wie viele andere auch, die (leider) auch erfolgreich damit durchkommen (und die Anderen als "blöd" abtuen)


    ODER


    Man kann trotzdem wenigstens versuchen den fairen, leider längst nicht immer erfolgreichen Weg gehen, sich nebenbei unter den "Blöden" einsortieren lassen und eventuell mit seinem Weg scheitern.


    Es ist nur eben auch eine Frage, mit der sich längst nicht mehr Jedermann beschäftigt, nämlich ob man sich selbst mit gutem Gewissen im Spiegel sehen kann.


    Das ist dann wohl doch eher was für Loser. :)

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